Alles Orchideen?

Alles Orchideen? – Kleine Fächer-Wochen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Mit einem "Orchideen-Fach" ist umgangssprachlich ein eher seltenes, außergewöhnliches und schützenswertes Fach gemeint. Die botanische Anleihe rührt daher, dass Orchideen als exotische und anspruchsvolle Pflanzen gelten, die vielfach bewundert und von Liebhabern gesammelt werden. Einige Exemplare stehen auf Grund ihrer Seltenheit unter Naturschutz. Offiziell werden solche Fächer als "Kleine Fächer" bezeichnet.
Alles Orchideen?
Foto: K. Winter
Information

Die Fotoausstellung der Südosteuropastudien "Gesichter und Landschaften Südosteuropas" wird erst ab dem 10.12.2019 in Gänze zu sehen sein. Ab dem 4. Dezember ist sie als work in progress im Aufbau begriffen.

Boreas-Relief vom Turm der Winde
DER TURM DER WINDE IN ATHEN
Wie jedes Jahr anlässlich des Geburstages von Johann Joachim Winckelmann, dem "Vater der Klassischen Archäologie", wird zum Festvortrag eingeladen!
12. Dez 2019
18:00 Uhr · Thementag
Kaukasiologie: Kaukasischer Abend
Der Lehrstuhl für Kaukasiologie präsentiert den Besuchern diverse Aspekte des Kaukasus. Unter anderem gibt es eine Diskussion ...
13. Dez 2019
15:00 Uhr · Führung
Gräzistik: Führung durch die Papyrussammlung
N.N.
13. Dez 2019
16:00 Uhr · Workshop
Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit: Auf den Spuren Daniel Papebrochs
Ein frühneuzeitliches Reisetagebuch auf Latein
14. Dez 2019
14:00 Uhr · Ausstellung · Führung
Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie: Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Gegen den Strom"
Austellung im Ausstellungskabinett vom 13.11.2019-16.01.2020
15. Dez 2019
11:00 Uhr · Führung
Klassische Archäologie: Zu Tisch! Essen und Trinken in der Antike
Wir informieren über die Ess- und Trinkkultur der Antike: welche Zutaten es bereits gab, welche nicht und was für Rezepte Sie ...
16. Dez 2019
18:00 Uhr · Abendvortrag/-vorlesung
Orientalistik: Die Orientalische Münzsammlung Jena und das frühe Kalifat
Münzen sind mehr als Zahlungsmittel. Sie gehen von Hand zu Hand, sind beständig und Objekte von Gier und Begierde. Münzen ...
17. Dez 2019
17:00 Uhr · Abendvortrag/-vorlesung · Darbietung/Performance/Filmvorführung
Filmwissenschaft: Kollekte und Kollektiv? – KLEINES ZELT UND GROẞE LIEBE (Rainer Geis, BRD 1956); SOMMER, SONNE, AK 8 (Helmut Schneider, DDR 1956)
Filminhalte unten
17. Dez 2019
18:00 Uhr · Workshop
Altorientalistik: Keilschrift – Do it yourself!
Wie hat man im alten Mesopotamien geschrieben? Das wollen wir Erwachsenen und Kindern gern zeigen! Nehmen Sie hautnah Einblick ...
05. Jan 2020
11:00 Uhr · Führung
Klassische Archäologie: Pankration und Diskuswurf. Sportliche Wettkämpfe in der Antike
Geräte wie Ölschaber oder Gewichte für den Weitsprung sind uns heute fremd. Der Diskuswurf funktioniert heute anders als vor ...

Kleine Fächer-Wochen im Wintersemester 2019/20

Nachfolgende Kleine Fächer sind Akteure der Kleine Fächer-Wochen

vom 4. November 2019 bis zum 29. Februar 2020

(mit * markiert jene, denen mindestens eine Sammlung angeschlossen ist):

Alte Geschichte Inhalt einblenden
Archaischer Apollontempel von Korinth Archaischer Apollontempel von Korinth Foto: T. Stickler

Die Alte Geschichte beschäftigt sich mit der Erforschung der historischen Grundlagen unserer Kultur in der Antike. Räumlich konzentriert sie sich auf den Mittelmeerraum und seine Randgebiete, soweit sie in Kontakt zur griechisch-römischen Kultur getreten sind; zeitlich erstreckt sie sich von der ägäischen Bronzezeit im 2. Jtd. v. Chr. bis in die Spätantike im 7. Jh. n. Chr.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Timo Stickler

Jessica Kaufmann, M.A.

Altorientalistik* Inhalt einblenden
Keilschrifttafeln, Tonnägel, Ziegelstempel und andere Objekte aus der Keilschrifttafeln, Tonnägel, Ziegelstempel und andere Objekte aus der "Frau Professor Hilprecht Collection of Babylonian Antiquities" Jena Foto: Sara Köhler

Altorientalistik ist als eine philologisch fundierte, interdisziplinäre Regionalwissenschaft konzipiert, die sich mit den Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens in ihren historischen Zusammenhängen beschäftigt, wobei der Fokus auf den älteren Epochen (3. bis 1. Jt. v. Chr.) liegt, aber auch eine Verbindung zu den Gegenwartskulturen hergestellt wird. Der zeitliche, geographische und inhaltliche Rahmen ist im Wesentlichen durch die Keilschrift bestimmt, die für eine Vielzahl genetisch und typologisch unterschiedlicher Sprachen benutzt wurde: Sumerisch, Akkadisch, Hethitisch, Elamisch, Hurritisch, Urartäisch und andere. In diesem Rahmen existierten auch Sprachen und Literaturen, die in anderen Schriftsystemen (hethischluwische Hieroglyphen, nordwestsemitische Alphabete, altpersische Keilschrift, ägyptische Schriften) aufgezeichnet wurden.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Manfred Krebernik

Dr. Jacob Jan de Ridder

Europäische Ethnologie/Volkskunde Inhalt einblenden
Freundschaft Freundschaft Foto: A. Dippel

Volkskunde ist eine kulturwissenschaftliche Disziplin, die sich in enger Verbindung mit Nachbarfächern wie Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Ethnologie und Religionswissenschaft den Lebensformen der Menschen zuwendet, vornehmlich im Bereich der eigenen Kultur. Das Fach erforscht und vermittelt Wissen um Vielfalt, Differenz und Identitäten in menschlichen Gemeinschaften. Im Zentrum stehen kulturelle Phänomene, die aus historischer und gegenwartsbezogener Perspektive thematisiert werden – rund um gesellschaftliches und alltägliches Zusammenleben, menschliche Sinnstiftung und den Menschen als Kulturwesen.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Michael Maurer

Dr. Hedwig Herold-Schmidt

Filmwissenschaft Inhalt einblenden
Kino auf dem Tablet-PC Kino auf dem Tablet-PC Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Das Jenaer Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft ist deutschlandweit das Einzige, das mit der Professur für Filmwissenschaft innerhalb der Kunstgeschichte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Film anbietet. In Lehrveranstaltungen und im Selbststudium wird die Fachbegrifflichkeit zur Erfassung und Analyse von Kunstwerken eingeübt und es wird ein eigenständig erarbeiteter Überblick über die Geschichte der Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart einschließlich ihrer jeweiligen Theorie und künstlerischen Gattungen (Material, Skulptur, Architektur, Fotografie, Film, etc.) gewonnen. Erlernt wird im Besonderen die historisch-kritische Arbeitsweise, zu der spezielle kunsthistorische, film-, fotografie- und medienwissenschaftliche sowie bildwissenschaftliche Methoden der Analyse und Argumentation hinzukommen. Man erlangt somit eine grundlegende Kompetenz in der wissenschaftlichen Bearbeitung und Beurteilung ästhetisch gestalteter Umwelt und in der Kommunikation von Kunst in systematischer und historischer Perspektive.

Studienfachberater/Ansprechpartner:

Prof. Dr Bernhard Groß

Lena Koseck, M.A.

Gräzistik* Inhalt einblenden
Euripides, Bakchen, v. 64-69 Foto: P.Jen.Inv. 266 recto

Die Gräzistik beschäftigt sich mit den schriftlichen Hinterlassenschaften, die das antike Griechenland bis zum Ausgang der Antike hervorgebracht hat. In die Betrachtung und Erforschung von Sprache und Literatur werden griechische Geschichte, Kunst, Philosophie sowie Kultur- und Religionsgeschichte gleichermaßen einbezogen. Auch werden die Vorstufen und das Nachwirken der griechischen Sprache und Literatur berücksichtigt.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Rainer Thiel

Indogermanistik Inhalt einblenden
Karte indogermanischer Sprachen Foto: LS Indogermanistik

Die Indogermanistik untersucht Entwicklungen und Zusammenhänge der indogermanischen Sprachfamilie, zu der die meisten der heute gesprochenen Sprachen Europas und eine Reihe von asiatischen Sprachen gehören. Damit ist die Indogermanistik ein Fach für alle, die sich einerseits für Sprachentwicklung und Sprachvergleich bis in die Gegenwart interessieren, andererseits das Schrifttum, die Kultur und Religion alter Völker von den Kelten oder Germanen bis zu den Indern oder Hethitern näher kennen lernen wollen.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Martin Joachim Kümmel

Francis Gieseke-Golembowski, M.A.

Kaukasiologie Inhalt einblenden
Schöne Ansicht des Kaukasus in Russland Kaukasus (Russland/Adygea) Foto: CC0

Kaukasiologie ist eine Regionalwissenschaft, die sich mit Sprache, Kultur, Lebensweise und Geschichte der Bevölkerung des Kaukasus beschäftigt.Der Kaukasus ist nicht nur eine naturräumliche Grenze, sondern seit Jahrhunderten auch eine kulturelle Brücke zwischen Europa und Asien. In diesem historischen Spannungsfeld ist die Region zu einem einzigartigen Kontaktraum geworden, der sich durch die Koexistenz von Weltreligionen wie dem Islam und dem Christentum sowie durch eine beeindruckende ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt auszeichnet. Neben Wissen zu den im Kaukasus befindlichen Regionen und Bevölkerungen werden grundlegende religions-, politik-, sprach- und geschichtswissenschaftliche Kenntnisse vermittelt.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Dr. Natia Reineck

Klassische Archäologie* Inhalt einblenden
Attisch-schwarzfigurige Keramik (um 540-520 v.Chr.) Attisch-schwarzfigurige Keramik (um 540-520 v.Chr.) Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Klassische Archäologie beschäftigt sich im weiteren Sinne mit den materiellen Hinterlassenschaften der antiken Kulturen, insbesondere Griechenlands und des Imperium Romanum vom ausgehenden 2. Jt. v. Chr. bis zur Mitte des 6. Jhs n. Chr. Daneben bilden geografisch und zeitlich angrenzende Kulturen wie die bronzezeitlichen Kulturen der Ägäis (Minoer und Mykener) und der Apenninenhalbinsel (spätbronze- und früheisenzeitliche Kulturen der Italiker und Etrusker) sowie die bildende Kunst und Architektur der frühchristlich-spätantiken Epoche einen weiteren Forschungsgegenstand des Faches.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

PD Dr. Charalampos Tsochos

Stefanie Adler, M.A.

Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit Inhalt einblenden
Handschrift Handschrift Foto: D. Hofmann

Im mittelalterlichen und neuzeitlichen Europa hat Latein das literarische Leben unseres Kontinents geprägt. Das Studium der lateinischen Literatur dieser Zeit bietet all denjenigen, die Spaß am Latein in der Schule hatten, die Möglichkeit, heute gänzlich unbekannte Texte, sei es auf Papier oder auf Pergament, aufzufinden, zu interpretieren und zu veröffentlichen, und dies weitgehend in selbständiger Forschung. Der Mittel- und Neulateinischen Philologie kommt im Rahmen der philologischen und aller historischen Disziplinen eine besondere Brückenfunktion zu. Es werden lateinische Manuskripte gelesen und deren Entstehungsort und -zeit bestimmt. Darüber hinaus besteht ein Überblick über die literarischen Ausdrucksformen, die vom Altertum bis zur Ausbildung der europäischen Literaturen gebräuchlich waren.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Susanne Daub

Latinistik Inhalt einblenden
Porträt des Dichters Vergil Porträt des Dichters Vergil Foto: gemeinfrei

Die lateinische Literatur beginnt im 3. Jh. v. Chr. mit Livius Andronicus und seiner Übersetzung der "Odyssee" Homers, und auch heute noch schreiben Autorinnen und Autoren auf der ganzen Welt Texte in lateinischer Sprache. Die Latinistik ist ein Teil der Klassischen Philologie und beschäftigt sich mit der lateinischen Sprache und Literatur, die eng mit der Geschichte der Stadt Rom und des römischen Weltreichs verbunden sind, von ihrem Anfang bis etwa zum Ende der Spätantike. Sie untersucht die verschiedensten Textsorten und Gattungen vom schnell hingeworfenen Alltagsbrief bis zum ausgefeilten Epos, vom frivolen Roman bis zum nüchternen Fachbuch, von der staatstragenden Rede bis zur scharfzüngigen Schmähschrift. Die Latinistik ist eng verbunden mit den Fächern Gräzistik, Indogermanistik, Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Philosophie und Theologie und greift Modelle der Literaturwissenschaft und anderer Wissenschaften auf.

Studienfachberater/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Meinolf Vielberg

ggf. auch:
PD Dr. Oliver Ehlen
Christian Eobaldt
Dr. Roderich Kirchner

Orientalistik (Arabistik, Islamwissenschaften & Semitistik*) Inhalt einblenden
Arabische Handschrift Arabische Handschrift Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Das Fach Arabistik vermittelt wissenschaftlich fundierte Kenntnisse der Sprache, Geschichte und Kultur des arabischen Raumes von der vorislamischen Zeit bis zur Gegenwart. Im Zentrum steht eine gründliche Ausbildung im modernen Hocharabisch sowie im klassischen Arabisch, der Sprache des Korans. Weiterhin beschäftigt man sich auf religions- und kulturgeschichtlichem, landeskundlichem sowie historischem und zeitgeschichtlichem Gebiet. Der Schwerpunkt Islamwissenschaft beinhaltet eine weitere Islamsprache sowie die Themenkomplexe Theologie, Recht, Kulturgeschichte und Literatur.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Norbert Nebes

Prof. Dr. Tilmann Seidensticker

Osteuropäische Geschichte Inhalt einblenden
Moskau Moskau Foto: I. Rebitschek

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte hat es sich zur Aufgabe gemacht, das gesamte östliche Europa vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in den Blick zu nehmen. In Jena werden somit die drei Geschichtsregionen Ostmitteleuropa, Südosteuropa sowie Russisches Reich/Sowjetunion weitgehend gleichberechtigt in Lehre und Forschung vertreten. Osteuropa wird nicht als eine exotische, im Grunde nicht zu verstehende fremde Welt verstanden, sondern als integraler Bestandteil der europäischen Geschichte. Die Osteuropäische Geschichte verknüpft Sprachbildung mit interkulturellem Austausch und vermittelt zugleich das methodische Handwerkszeug kritischer Geschichtswissenschaft. Zudem ist sie in Jena eng mit der internationalen Forschungslandschaft in den USA, Großbritannien und den Zielregionen verbunden.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Dennis Dierks

Slawistik Inhalt einblenden
Bücherregal mit slawischen Klassikern Foto: Andrea Meyer-Fraatz

Die slawischen Sprachen bilden nach Sprecheranzahl die größte und vielleicht die vielfältigste Sprachfamilie Europas. Das Jenaer Institut beschäftigt sich mit den Literaturen und Kulturen des gesamten slawischen Sprachraums. Eine Besonderheit der Jenaer Slawistik ist der Bezug auf Kulturräume an der Grenze der Slawia: einerseits kooperiert die Slawistik mit der Kaukausiologie, die sich mit den Sprachen und Ländern des Kaukasusraums beschäftigt;  andererseits kann man in Jena im Rahmen der Südosteuropastudien selten gelehrte Sprachen des Balkanraumes wie Albanisch oder (an der Romanistik) Rumänisch studieren.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Thede Kahl

Gergana Börger

Milica Sabo

Sprechwissenschaft und Phonetik Inhalt einblenden
Sonagramm Sonagramm

Sprechwissenschaft und Phonetik macht mit allen Aspekten der gesprochenen Sprache und mündlichen Kommunikation vertraut: Kenntnisse und Fähigkeiten zur Phonetik und Phonologie sowie zur Rhetorik und ästhetischen Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die eigene Kommunikationsfähigkeit, sprechkünstlerisches Gestaltungsvermögen, die kritische Analyse und Optimierung von Kommunikationsprozessen sowie die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit durch Lehre und Training.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Kerstin Schuck

Südosteuropastudien mit Rumänistik Inhalt einblenden
Ramsko jezero Ramsko jezero Foto: Ch. Giesel

Im Fach Südosteuropastudien erwerben Sie fundierte Kenntnisse der vielschichtigen sprachlichen, kulturellen und sozialen Wechselbeziehungen der in Südosteuropa lebenden Ethnien in Vergangenheit und Gegenwart. Kerndisziplinen sind Südslawistik, Rumänistik (Sprache, Literatur und Gesellschaft von Rumänien und der Republik Moldau vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart) und Osteuropäische Geschichte. Darüber hinaus werden Sprachkenntnisse südosteuropäischer Sprachen vermittelt: Bulgarisch, Serbisch/Kroatisch, Rumänisch, Ungarisch, Albanisch, Türkisch und Neugriechisch.

 

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Prof. Dr. Thede Kahl (Südslawistik)

Dennis Dierks (Osteuropäische Geschichte)

Dr. Victoria Popovici (Romanistik)

Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie* Inhalt einblenden
Ausstellung der Ur- und Frühgeschichte Ausstellung der Ur- und Frühgeschichte Foto: J.-P. Kasper

Von der Ausgrabung einzelner Siedlungen und Gräberfelder bis hin zur Analyse ganzer Landschaften Europas, vom Beginn des Menschseins bis hin zum hohen Mittelalter, behandelt die "Archäologie der Ur- und Frühgeschichte" ein breites Spektrum an Zeiten und Räumen. Es wird mitt archäologischen Originalfunden gearbeitet und von aktuellen archäologisch Methoden bis hin zu modernen naturwissenschaftlichen Analyseverfahren in Theorie und Praxis ein großes Methodenspektrum behandelt. Darüber hinaus verfügt man über unverzichtbare digitale Kompetenzen in Bereichen wie räumlicher Datenverarbeitung (GIS und CAD) sowie Statistik- und Bildbearbeitungssoftware.

Studienfachberatung/Ansprechpartner:

Maximilian Mewes, M.A.

Kleine Fächer – Großes Programm

Während der Kleine Fächer-Wochen (04.11.2019 – 29.02.2020) [pdf 5MB] bietet die Philosophische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein buntes Potpourri von Formaten an, die sich an unterschiedliche Adressatengruppen richten. Außer der hohen Anzahl der sog. Kleinen Fächer an der Philosophischen Fakultät sind mit diesen auch mehr als neun umfangreiche wissenschaftliche Sammlungen verknüpft. Diese Besonderheit führt zur Einbeziehung eines Ausstellungsformates, um die Vielfalt auch visuell erfahrbar werden zu lassen.

Zum Programm

Angeboten werden folgende Formate (Ein Klick auf den Formatlink gibt Auskunft über das Format selbst sowie zu den zugehörigen Veranstaltungsterminen):

Format
Abendvorträge/-vorlesungen
Ausstellungen/Führungen
Darbietungen/Performances/Filmvorführungen
Schulprojekte
Thementage
Workshops

Kontakt

Casha Ipach, Koordinatorin
Philosophische Fakultät | Dekanat
Fürstengraben 27
07743 Jena
Telefon
+49 3641 9-44805
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