Liebe Studierende, bitte nutzt dieses Formularpdf, 156 kb, um die Exkursionen zu registrieren, an denen ihr teilgenommen habt.
Bevorstehende Exkursionen
Liebe Studierende, wenn ihr an den folgenden Exkursionen teilnehmen möchtet, meldet euch bitte rechtzeitig an.
- 13.-17.05.2026 (5 Exkursionstage): 18. German International Ethnographic Film Festival (Göttingen)
Interessierte wenden sich bitte an sandra.eckardt@uni-jena.de - 12.06.2026 Ganztägige Exkursion im Rahmen des Seminars "Queere Perspektiven auf die Deutsche Geschichte"
Interessierte wenden sich bitte an Prof. Dr. Benno Gammerl - 21.-23.09.2026 (3 Exkursionstage): Hochschultagung der DGEKW (Dresden)
Interessierte wenden sich bitte an victoria.hegner@uni-jena.de
Ihr könnt euch außerdem schon jetzt über Friedolin zur Veranstaltung hierExterner Link anmelden.
Exkursion Naumburg: Nietzsche Haus
Mit der Gruppe unseres Projektseminars "Kuratorische Praxis (Hilprecht-Sammlung)", besuchten wir das Nietzsche-Haus, um uns vom Ausstellungskonzept des Hauses für unsere eigene geplante Ausstellung inspirieren zu lassen. Nach einer Fahrt in der historischen Straßenbahn lauschten wir gespannt dem Audio-Guide, der uns auf auf die Spuren Friedrich Nietzsches brachte.
Exkursion nach Leipzig: Grassi-Museum & Zoo
08.01.2026
Im Rahmen unseres Seminars "Völker -ausstellen und anschauen. Zur Kolonialgeschichte von Othering-Praktiken" besuchten wir das GRASSI-Museum und den Zoo Leipzig. Wir beschäftigten uns mit dem kolonialen Erbe, vor allem in Bezug auf die Sámi, die indigenen Bewohner der Polarkreises. Einige von ihnen kamen mit den sogenannten "Völkerschauen" nach Leipzig und mussten dort vor Publikum ihr alltägliches Leben inszenieren. Uns beschäftigten die Fragen: Wie gehen Städte und Museen mit dieser kolonialen Vergangenheit um? Welche Objekte sind (unrechtmäßig) in den Beständen und was soll damit passieren? Wie transparent wird mit eben diesen Fragen vor Ort umgegangen?
Einen ausführlichen Exkursionsbericht findet ihr hier.docx, 28 kb
Exkursion Weimar: Deutsches Bienenmuseum
30.10.2025
Im Rahmen unseres Seminars "Völker -ausstellen und anschauen. Zur Kolonialgeschichte von Othering-Praktiken" besuchten wir das Deutsche Bienenmuseum in Weimar. Dort beschäftigten wir uns mit der Frage, wie Museen mit Ausstellungsstücken umgehen, deren Herkunft und auch aktuelle Ausstellung kontrovers diskutiert werden.
Einen ausführlichen Exkursionsbericht findet ihr hier.docx, 28 kb
Rohstoffboom im Erzgebirge. Ausbeute contra Landschaftsschutz.
Exkursion & Seminar
22.-24-05.2025
Die „Montanregion Erzgebirge gehört seit 2019 zum UNESCO-Welterbe – bereits seit über 850 Jahren wird im deutsch-tschechischen Grenzgebiet Bergbau betrieben. Entsprechend inszeniert das Erzgebirge seine Geschichte und speist daraus Narrative zur regionalen Identitätsstiftung. Seit einigen Jahren gibt es einen neuen „Rohstoffboom”: Eines der größten Lithium-Vorkommen in Europa wurde hier entdeckt und weckt seither Hoffnungen und Begehrlichkeiten, aber auch Ängste und Sorgen. Nachdem die devastierten Landschaften früheren Bergbaus aufwändig saniert wurden, droht nun erneut ein tiefgreifender Eingriff. Denn außer dem Abbau unter Tage sollen auch oberirdische Flächen für Halden und eine Aufbereitungsanlage einbezogen werden. Daher stehen der Hoffnung auf ökonomischen und sozialen Wandel Bedenken in Bezug auf umweltschädigende Konsequenzen und Tourismus gegenüber.
Am Leichtmetall Lithium werden gegenwärtige Diskurse deutlich. In unserem Alltag erheben wir alle ganz selbstverständlich Anspruch darauf: Smartphones und Laptops sind Beispiele hierfür. Auch die „Energiewende” basiert auf dem Zugang zu zahlreichen Rohstoffen. Entsprechend werden unterschiedliche (klima-)politische und industrielle Positionen, zivilgesellschaftliche Anliegen und individuelle Lebensstandards verhandelt, die zugleich auf Entscheidungen für zukünftige Lebensentwürfe unter dem Postulat der Nachhaltigkeit verweisen.
Einen ausführlichen Exkursionsbericht findet ihr hierdocx, 17 kb.
Post-Imperial, Post-Socialist, Post-Conflict: Built Environment and Memory Landscapes in Post-Independence CroatiaExkursion & Seminar
04.-10.05.2025
Yugoslav socialism collapsed in the early 1990s during the Yugoslav wars. In Croatia, a government followed that endeavored to deny any continuity with the previous regime. In this interdisciplinary excursion seminar, we will use cultural anthropological, cultural-historical and media studies approaches to explore which materialities from past regimes have survived capitalism and are still relevant. In doing so, we ask questions about the reasons and circumstances of destruction and active maintenance that go beyond explicit ideological positioning.
Einen ausführlichen Bericht findet ihr hier.pdf, 189 kb
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Barabend in Zagreb
Foto: Laura Weise -
Blick vom Wasserturm in Vukovar
Foto: Laura Weise -
Denkmal auf dem Mirogoj-Friedhof in Zagreb
Foto: Laura Weise -
Filmabend
Foto: Laura Weise -
Gedenkstätte im Krankenhaus in Vukovar
Foto: Laura Weise -
Gedenkstätte in Ovčara
Foto: Laura Weise -
Grünes Hufeisen in Zagreb
Foto: Laura Weise -
Grünes Hufeisen in Zagreb
Foto: Laura Weise -
Gruppenpräsentation in der Stadtbibliothek in Vukovar
Foto: Laura Weise -
Kaffeepause in Novi Zagreb
Foto: Laura Weise -
Kirche der Transfiguration des Herrn
Foto: Laura Weise -
KZ-Gedenkstätte in Jasenovac
Foto: Laura Weise -
Lesung mit Maša Kolanović
Foto: Laura Weise -
Lesung mit Maša Kolanović
Foto: Laura Weise -
Oktogon-Passage in Zagreb
Foto: Laura Weise -
Wohngebiet Novi Zagreb
Foto: Laura Weise -
Wohngebiet Novi Zagreb
Foto: Laura Weise -
Zagreb bei Nacht
Foto: Laura Weise -
Zagreb Main Square
Foto: Laura Weise -
"Mamutica" in Novi Zagreb
Foto: Laura Weise
Exkursion Schloss Tonndorf
29.01.2025