Vorlesung im Kino (SoSe 2026)
Die Politik des Ästhetischen bei Pier Paolo Pasolini
Die Film-Vorlesung findet momentan, aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation, online per Zoom statt.
Die Politik des Ästhetischen bei Pier Paolo Pasolini
Mensch und Natur: Das Anthropozän im Film
Einführung in die Filmgeschichte: Der weibliche Blick
'Neue Wellen' im Europa der 1950er und 60er Jahre
Filmkultur und Holocaust am Beispiel Italien
Film und Geschichte: Filmgeschichte, Geschichtsfilm, Filmgeschichten
Filmgeschichte als Krisengeschichte: 100 Jahre. Filmmanifest und die Folgen
Die Kunst der Genauigkeit. Teil 2: Aktuelle Tendenzen im Dokumentarfilm
Die Kunst der Genauigkeit. Geschichte, Ästhetik und Aktualität des Dokumentarfilms
Audiovisuelle Formen der Auseinandersetzung mit Vernichtung und Völkermord: DDR und BRD im Vergleich
Bei der Vorlesung im Kino geht es darum, den bestmöglichen Ort für die Erfahrung der Dimensionen des Films zu nutzen: Der Ort ist das Kino. Es handelt sich dabei um einen Ort, an dem die Beschränkungen filmwissenschaftlicher Untersuchung durch die Annahme Fluchtpunkt audiovisueller Modulationen sei die Handlung, viel eher sicht- und hörbar wird als am Display. Im Kino kann sich die Vielschichtigkeit der Welten, die wir hautnah erfahren, aber zu denen wir nie gehören, am komplexesten entfalten und am genauesten filmanalytisch reflektiert werden.
Zum anderen soll die Vorlesung die Studierenden und Kulturinteressierte an den inzwischen musealen Ort Kino führen und ihnen die Erfahrung Kino durch die Projektion unterschiedlicher Filmformate (von 16mm über 35 mm bis zur konventionellen digitalen Projektion) nahe bringen und für Unterschiede zu anderen Aufführungsformaten sensibilisieren. Die Vorlesung dient auch der Vernetzung der filmwissenschaftlichen Arbeit an der FSU mit den kulturellen Institutionen und Initiativen der Stadt Jena.
Schließlich und keineswegs zuletzt ist die öffentliche Vorlesung ein Versuch, einen Teil der steuerfinanzierten Arbeit der Professur sichtbar und transparent zu machen und dadurch in eine breitere Diskussion um die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Film zu führen.