„Meinen lieben Bruder in Apoll und Genossen in Ceres“. – Christoph Martin Wieland und Johann Wolfgang von Goethe

Ein Vortrag von Prof. Dr. Klaus Manger (Jena)

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Veranstaltungseckdaten

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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Goethe Gesellschaft
Ort
Literaturmuseum Romantikerhaus
Unterm Markt 12a
07743 Jena
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Es referiert
Prof. Dr. Klaus Manger
Kontakt
Melanie Hillerkus
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
nein
Öffentlich
ja

Goethes freundschaftliche Anrede Wielands als „Bruder in Apoll“ zeugt von der Hochschätzung des Dichters, mit dem er die neue ländliche Nachbarschaft von Oberroßla und Oßmannstedt zu feiern gedenkt. Wielands vorausweisendes Wirken in und für Weimar und seine emphatische Begrüßung Goethes bei dessen Eintreffen hatten den Grund für die lebenslängliche Freundschaft gelegt, die die beiden dichterisch und literarisch sich wohl am besten verstehenden Autoren im klassischen Weimar verbindet. Das ist in sprechenden Ausschnitten zu belegen. Es kommt auch ungetrübt im Nachruf des Jüngeren „Zu brüderlichem Andenken Wielands“ (1813) zum Ausdruck. Der gilt zwar auch dem Freimaurerbruder, reicht aber weit darüber hinaus, wie schon Goethes 1780 für Wielands „Oberon“ übersandter Dichterlorbeer bekundet.

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