Portraits & FAQs
Lerne uns besser kennen! Wir beantworten Fragen über uns und unseren Studiengang.
Personen in Sitzgruppe
Grafik: Corinna Schüller, Paula Hannecke
Unsere Steckbriefe Jahrgang 2025
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Charlotte Seelinger
Profilbild Charlotte Seelinger
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2025/26
Vorheriger Studiengang: Germanistik: Sprache, Literatur, Medien (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Gedichte und Spoken Word Poetry
Literaturempfehlung: Toxische Weiblichkeit von Sophia FritzLieblingszitat:
„On est ce qu’on veut.” – SartreInstagram: @xchvrlotte / @charlottesagtwas
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Ida Müermann
Profilbild Ida Müermann
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2025/26
Vorheriger Studiengang: Deutsche Philologie (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Poetry Slams und Kurzgeschichten
Literaturempfehlung: Wir doch nicht (Nora Burgard-ARP)Lieblingszitat:
„Zuviel Gelehrsamkeit kann selbst den Gesündesten kaputt machen“ Pippi Langstrumpf von Astrid LindgrenInstagram: @ida.spricht
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Jasmin •Tolsdorf• Apel
Profilbild Jasmin Apel
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2025/26
Vorheriger Studiengang: Journalismus (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Romantasy und autobiographische Gedichte
Literaturempfehlung: Fourth Wing (Rebecca Yarros)Lieblingszitat:
„Die Vögel scheißen vom Himmel / Und ich schau dabei zu.“ – Marie von AnnenMayKantereitInstagram: @jasmin.tolsdorf
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Nathalie Stenger
Profilbild (Platzhalter) Nathalie Stenger
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2025/26
Vorheriger Studiengang: Psychologie (B.Sc.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Zwischenmenschliche Prosa
Literaturempfehlung: The Notebook Trilogy (Ágota Kristóf), Kummer aller Art (Mariana Leky) und Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär (Walter Moers)Lieblingszitat:
„Herr Janosch, was kann man machen, damit man wieder Zeit für Leute hat? - Wondrak macht das so, dass er zu den Leuten hingeht und sagt: Guten Tag, ich habe jetzt jede Menge Zeit für Sie! Am besten, man nimmt einen Stuhl mit.“ – Wondrak und die Kunst der Gelassenheit von JanoschInstagram: @nathalie.stenger
Unsere Steckbriefe - Jahrgang 2024
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Anna Paula Hannecke
Profilbild Anna Paula Hannecke
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2024/25
Vorheriger Studiengang: Medien- und Kulturwissenschaften (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Poesie & Prosa
Literaturempfehlung: Der Schwimmer (Zsuzsa Bánk)Lieblingszitat:
„Hast du das Gefühl, daß man über sein Leben bestimmt, Smilla?”
„Die Details”, sage ich. „Die großen Dinge kommen von selbst.”
– Fräulein Smillas Gespür für Schnee von Peter HøegsInstagram: @anna.paulala
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Danielle Martens
Profilbild Danielle Martens
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2024/25
Vorheriger Studiengang: Philosophie und Kommunikationswissenschaften (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: zeitgenössische Literatur
Literaturempfehlung: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt (Peter Stamm) und Women (Chloé Caldwell)Lieblingszitat:
„Books are the quietest and most constant friends; they are the most accessible and wisest of counsellors, and the most patient of teachers." – Charles William EliotInstagram: @dani08002
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Vannina Horbas
Profilbild (Platzhalter) Vannina Horbas
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2024/25
Vorheriger Studiengang: Dramaturgie (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Lyrik, Kurzprosa, Kritiken
Literaturempfehlung: Vom Ende der Einsamkeit (Benedict Wells)Lieblingszitat:
„Es ist was es ist, sagt die Liebe" – Was es ist von Erich FriedInstagram: @vanja_schreibt
Website: https://vanninahorbas.com -
Corinna •Cörry• Schüller
Profilbild Corinna •Cörry• Schüller
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2024/25
Vorheriger Studiengang: Sportwissenschaft (B.A.) und Lehramt für Sport & Englisch (erstes Stex)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Kurzprosa
Literaturempfehlung: Was man sät (Marieke Lucas Rijneveld) und The Catcher in the Rye (J.D. Salinger)Lieblingszitat:
„Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben; will sagen, bevor noch jemand hinfällt: passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt." – Gipfelkreuz von HeisskaltInstagram: @winterente
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Daniel Drosdek
Profilbild Daniel Drosdek
Foto: Corinna •Cörry• SchüllerJahrgang Professionelles Schreiben: 2024/25
Vorheriger Studiengang: Medientechnik (B.A.)
Eigenes präferiertes Schreibgenre: Kommt ganz auf die Geschichte an, Genre und Medium müssen für mich vor allem das Vorhaben stützen, aber es zieht mich schon oft zum Drehbuch
Literaturempfehlung: Alles was man von Mary Oliver in die Finger bekommen kannLieblingszitat:
„Augie: I feel lost.
Schubert: Good.
Augie: He’s such a wounded guy.I feel like my heart is getting broken, my own personal heart, every night.
Schubert: Good.
Augie: Do I just keep doing it?
Schubert: Yes.
Augie: Without knowing anything?
Schubert: Yes.
Augie: Isn’t there supposed to be some kind of an answer out there in the cosmic wilderness? Woodrow’s line about the meaning of life.
Schubert: Maybe there is one.
Augie: Right. Well, that’s my question. ... I still don’t understand the play.
Schubert: Doesn’t matter. Just keep telling the story.
You’re doing him right." – Astroid City von Wes Anderson und Roman CoppolaInstagram: @danieldrosdek
Website: danieldrosdek.de
FAQs
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Ist die Wahl eines Schreibstudiums im Zeitalter von KI nicht komplett naiv / überfällig?
Charlotte: Eine gute Ausbildung im Schreiben ist doch genau dann besonders wichtig, wenn Maschinen die Tätigkeit zum Teil übernehmen. Large Language Models wie ChatGPT können ja nichts Neues erschaffen, sondern Worte nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten aneinanderreihen. Qualitativ hochwertige, menschengemachte Texte heben sich davon ab, weil sie innovativ und kreativ sind - das kann KI nicht.
Cörry: Wieso einen Pullover stricken, wenn man ihn auch einfach kaufen kann? – Gegenstände, sowie auch Texte haben einen anderen qualitativen und emotionalen Wert, wenn sie "handgemacht" sind, das ist und bleibt so auch im Zeitalter von KI. Außerdem gibt es viele Menschen denen es einfach Spaß macht zu schreiben, zu stricken, zu musizieren, etc.
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Wer studiert denn sowas? Was für Vorkenntnisse braucht man? Was für (akademische) Hintergründe braucht man für so ein Studium?
Danielle: Grundvoraussetzung ist erstmal einfach nur ein Bachelor - ich habe z.B. einen B.A. in Philosophie und Kommunikationswissenschaften - dabei ist die Fachrichtung des Bachelors aber nicht entscheidend. Es scheint mir sogar, dass verschiedene (akademische) Hintergründe sehr gut für den Austausch unter Studierenden sein können. Man lernt auch viel voneinander. Viel wichtiger als akademische Vorkenntnisse sind ein Interesse am und etwas Erfahrung im Schreiben. Für die Bewerbung sind daher ja auch Textproben angefordert.
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Was ist der Unterschied zwischen professionellem Schreiben und kreativem Schreiben? Was macht man in so einem Studium?
Nathalie: Jedes Semester ist anders. Anfangs geht es zum Beispiel mehr um Erzähltheorie und Rhetorik, später dann um Kulturvermittlung oder die Ethik und Ästhetik des Schreibens. Mal beschäftigen wir uns mehr mit fiktionalem Schreiben (Lyrik, Prosa, Drama), mal mit nicht-fiktionalem (Textgattungen aus dem Journalismus). Immer aber gibt es eine Schreibwerkstatt, in der regelmäßig Texte nach bestimmten Vorgaben entstehen. Das heißt nicht, dass wir zusammen in der Uni sitzen und schreiben. Das Schreiben erfolgt zu Hause, in der Bib, im Park, in der Früh oder spät nachts – das ist individuell. In den Werkstätten besprechen wir unsere Texte. Was daran funktioniert, was nicht, warum haben wir diese Textform gewählt und was ist ihre Wirkung? Wir kommentieren, lektorieren uns gegenseitig.
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Wieso Schreiben studieren? Kann man das nicht auch ohne Studium üben / machen? Wusste gar nicht, dass man so etwas studieren kann?
Danielle: Natürlich kann man Schreiben auch alleine üben oder ohne ein Studium mit dem Schreiben z.B. Erfolg auf dem Buchmarkt haben. Viele von uns haben auch bereits vor dem Studium Zeit mit dem Schreiben verbracht. Doch so ein Studium ist eine gute Möglichkeit um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern, theoretische Hintergründe zu erlernen, die man nutzen kann, und durch gezielte Aufgaben aus der eigenen Schreibkomfortzone heraus zu kommen. Auch der Austausch unter Studierenden und Projekte, die sich unter diesen entwickeln, sind Vorteile davon, Schreiben nicht nur alleine zu machen. Gemeinschaft und Austausch sind genauso wichtig wie Rückzug für die eigene Kreativität.
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Geht in so einem Studium nicht die eigene Originalität / Kreativität verloren, wenn man zum Schreiben gezwungen wird?
Charlotte: Ich hatte im Vorfeld Bedenken, ob ich mit konkreten Schreibaufgaben gut klarkomme, weil ich beim Schreiben gern nach meinem eigenen Kopf vorgehe. Nach zwei Semestern kann ich aber sagen: Die Aufgaben, die mich zum Schreiben “zwingen”, helfen mir dabei, meinen Stil weiterzuentwickeln und auch neue Formen und Textarten auszuprobieren, an die ich mich ansonsten gar nicht rangetraut hätte. Und bei einer Schreibblockade kann es sogar richtig nützlich sein, den Druck und eine Vorgabe zu haben.
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Das ist doch kein akademischer Studiengang, wenn man als Abschlussarbeit ein paar Gedichte oder so einreicht?
Charlotte: Wir arbeiten zwar nicht in dem Umfang wissenschaftlich, wie es andere tun, aber die Masterarbeit besteht nicht nur aus “ein paar Gedichten”. Ein großer Teil des Studiums und auch der Abschlussarbeit besteht darin, sich mit den eigenen Texten auseinanderzusetzen, diese zu reflektieren und zu überarbeiten. Dafür sind sprach- und literaturwissenschaftliche Kenntnisse und Praktiken auf alle Fälle notwendig.
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Was kann man damit beruflich machen?
- Arbeit im Verlagswesen: Lektorat, Korrektorat, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
- Arbeit in der Literaturvermittlung wie z.B. in Literaturhäusern
- freie*r Autor*in
- Schreibberatung
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Das ist doch ein reines “Interessenstudium” - um die Karriere / Job muss man sich selber kümmern, da man sonst in der Arbeitslosigkeit endet!
Charlotte: Wer sich nicht fürs Schreiben interessiert, sollte wohl wirklich nicht “Professionelles Schreiben” studieren. Hinterher ist man breit aufgestellt, hat viele Möglichkeiten für den Berufseinstieg. Allerdings, denn es handelt sich um einen geisteswissenschaftlichen Studiengang, ist man danach eben kein*e Ärzt*in, Jurist*in oder Lehrer*in.
Danielle: Man braucht auf jeden Fall Interesse am Schreiben für diesen Studiengang und Karriere oder Job fliegen einem selbstverständlich nicht einfach so zu. Dafür bietet das Studium viel Freiraum, um sich z.B. in Praktika auszuprobieren, zu networken, etc. Ich denke auch, dass es sich beim “Professionellen Schreiben” nicht um den einzigen (geisteswissenschaftlichen) Studiengang handelt, bei dem man sich aktiv darum kümmern muss, irgendwo beruflich Fuß zu fassen.