Dr. Axel Doßmann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Sigrid Sigurdsson, "Architektur der Erinnerung", Osthaus Museum Hagen

Foto: Achim Kukulies / Düsseldorf, Sammlung Prof. Dr. Michael Otto
Sigrid Sigurdsson, "Architektur der Erinnerung", Osthaus Museum Hagen

Axel Doßmann, Dr.

wissenschafticher Mitarbeiter
Professur Neuere und Neueste Geschichte
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Raum E002
Fürstengraben 13
07743 Jena Google Maps – LageplanExterner Link

Zur Person

  • Artikel (Auswahl)
    • Holocaust in höchster Auflösung. Über den Umgang mit Zeugenschaft, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 75 (2025), H. 1-5, S. 38-45.
      https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/auschwitz-2025/Externer Link

    • Zeugenschaft im Widerstreit – David P. Boders Interviews mit Displaced Persons in München 1946, in: Osteuropäisches München. Displaced Persons und Geflüchtete in der Nachkriegszeit, hg. von Anke Stephan, Felix Jeschke und Hannah Maischein, München 2025, S. 88-123.

    • Von Bruderliebe in Israel, am Zaun von Gaza. Über Tom Shovals Dokumentarfilm „Michtav Le’David“ / „A Letter to David” (Israel/USA, 2025), in: Zeitgeschichte-online,
      https://zeitgeschichte-online.de/film/von-bruderliebe-israel-am-zaun-von-gazaExterner Link (23.02.2025)

    • Arbeiten, Pausen machen, Tagträumen. Wolfgang Gregors Porträt einer Brigade im Ostberliner Glühlampenwerk NARVA, 1982/83, in: An den Rändern taumelt das Glück. Die späte DDR in der Fotografie, hg. von Annett Jahn und Ulrike Mönnig, Weimar 2025, S. 240-247, englisch: S. 248-253.

    • „Lauchhammer ist mein New York“. Christina Glanz’ Fotoporträts ostdeutscher Kohle-Arbeiter:innen in den Jahren postsozialistischer Massenentlassungen, in: Visual History. Online-Portal für die historische Bildforschung: https://visual-history.de/2024/03/13/dossmann-lauchhammer-ist-mein-new-york-christina-glanz-fotoportraets/Externer Link (13.03.2024).

    • Virtualisierte Zeugenschaft, made in Germany. Beobachtungen und Rückfragen, in: Ende der Zeitzeugenschaft? Vom Umgang mit Zeugnissen von Überlebenden der NS-Verfolgung, hg. von Anika Reichwald, Johannes Lauer, Julius Scharnetzky, Hanno Loewy und Jörg Skriebeleit, Göttingen 2024, S. 182-204.

    • „… am empirischen Material abarbeiten.“ Ein Gespräch mit Axel Doßmann über Audio-Interviews mit Überlebenden aus dem Sommer 1946, in: RE-FLEXIONEN 2022. Jahresmagazin der Stiftung Buchenwald und Mittelbau-Dora, Weimar 2022, S. 86-91.
  • Derzeitige Positionen

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Assoziiertes Mitglied im Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ / Research Group „Dokumentarische Evidenz“, in Kooperation mit dem Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow 

  • Aktuelle Projekte

    Buchessay „Trauer und Anklage auf Tondraht. Die Interviewsammlung von David P. Boder seit 1946“ (AT) für die Publikationsreihe „hefez“ des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow „Stimmen nach der Befreiung. Weimarer Klassik 1945-1949“: Wie ist in den Jahren nach Zusammenbruch und Befreiung das Verhältnis von Weimar, deutscher Kulturnation und Buchenwald (neu) reflektiert worden? Eine Bauhaus-Fellow-Kooperation mit der Klassik Stiftung WeimarOral History-Interviews zur Geschichte naturwissenschaftlicher Wissenschaftskooperation im geteilten Deutschland, im Auftrag der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Vorbereitung von Drittmittel-Anträgen: 

    • Frühe Zeugenschaft an die Shoah und ihre Folgen am Beispiel von David P. Boders Interviews mit Displaced Persons c/o Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow, Leipzig 
    • Fotografische Repräsentation von Arbeit in ostdeutschen Gesellschaften seit 1970 c/o Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

    Herausgabe des Tagungsbandes zur internationalen Konferenz „Fotografierter Sozialismus“, gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller und der Stiftung Ettersberg 
    Tagungsbericht: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-141878Externer Link

  • Frühere Positionen

    1989-1995: Student der Geschichte und Kulturwissenschaften in Leipzig, Rotterdam und Jena; Magister „mit Auszeichnung“

    1992-2001: Mitbegründer und Redakteur von WerkstattGeschichte, seit 2001 Mitherausgeber

    1995-1997: wissenschaftsjournalistische Ausbildung und freie Mitarbeit im Feuilleton der FAZ, beim Deutschlandfunk, MDR Kultur sowie bei TV- und Video-Produktionen

    1997-1999: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für eine Wanderausstellung der Gedenkstätte Buchenwald

    1999-2001: Promotionsstipendiat bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, Promotion 2002 mit „magna cum laude“, betreut und begutachtet von Prof. Dr. Lutz Niethammer (Jena) und Prof. Dr. Alf Lüdtke (MPI Göttingen).

    2002-2008: Zeithistoriker und Autor für ARD-Hörfunk, Sachbücher, Ausstellungen und Dokumentarfilm

    2003-2005: Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung zur Erforschung der Geschichte der Transit-Überwachung

    2005-2007: Freier Mitarbeiter für „Eustory“ und „Geschichtswerkstatt Europa“ der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

    2007-2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit (Prof. Dr. Volkhard Knigge) des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    2019-2021: Projektleiter für das fotohistorische Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Sozialismus im Bild“ im BMBF-Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation“

    2021-2022: Leiter der Bildungs- und Forschungsstätte Villa ten Hompel in Münster

    2022-2023: Gastprofessor am Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation“ in Jena

    2023: Gastwissenschaftler am Leibniz-Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung, Potsdam (ZFF), September bis November

    2023-2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    2025: Gastwissenschaftler am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, gefördert durch den Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“: März und Oktober bis Dezember

    2025-2026: Freier Mitarbeiter für die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina