Habilitation an der Philosophischen Fakultät

Ansprechpartnerin

Uta Lippold

Tel: +49.3641.9.44000
philosophischefakultaet[at]uni-jena.de

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Montag - Freitag: 10 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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Philosophische Fakultät
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Habilitationsordnung Inhalt einblenden

Die Habilitationsordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena regelt die Zulassungsvoraussetzungen zur Habilitation, die Anforderungen an die Habilitationsschrift und den Ablauf des Habilitationsverfahrens.

Habilitationsordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena [pdf 973KB]

Zulassung zur Habilitation Inhalt einblenden

1. Schritt: Antrag auf Zulassung zur Habilitation

Die Habilitanden beantragen die Zulassung zur Habilitation schriftlich beim Dekanat der Philosophischen Fakultät. Sie reichen folgende Unterlagen ein:

  • Formloser Antrag an den Dekan mit der Bitte um Zulassung zur Habilitation und mit Angabe des Fachgebiets der angestrebten Lehrbefähigung
  • Bei Antrag auf Erteilung der Lehrbefugnis ist ein Antrag auf Erteilung der Lehrbefugnis für das betreffende Fachgebiet zu stellen.
  • Schriftliche Erklärung darüber, dass nicht an anderer Stelle ein Habilitationsverfahren für das gleiche Fachgebiet beantragt worden oder erfolglos beendet worden ist
  • 4 Exemplare der Habilitationsschrift
  • Zusammenfassung der Habilitationsschrift in deutscher Sprache (nur bei fremdsprachlichen Habilitationen)
  • Ehrenwörtliche Erklärung gemäß Anlage 3 HabilOrdnung mit Unterschrift
  • Vorschlag von drei Themen für die mündliche Prüfung, die sich weder untereinander noch mit dem Thema der Habilitationsschrift überschneiden. Die Themen sind als Abstracts zusammenzufassen.
  • Vorschlag für drei Gutachter (davon zwei Mitglieder der Philosophischen Fakultät) sowie Vorschlag für zwei Lehrgutachter. Bei externen Gutachtern ist eine Kontaktadresse anzugeben.
  • Lebenslauf über den wissenschaftlichen Werdegang in deutscher Sprache
  • Liste der wissenschaftlichen Publikationen und wissenschaftlichen Vorträge
  • Liste der geleisteten Lehrveranstaltungen mit Angabe des Semesters und des Orts sowie Ergebnisse der Evaluationen von mindestens einer und höchstens drei Veranstaltungen durch das Universitätsprojekt Lehrevaluation (ULe).
  • Zeugnisse: BA-Abschluss, MA-Abschluss, Magister, Staatsexamen und Promotionsurkunde (Entweder: Vorlage der Originale in Kopie oder: Vorlage von beglaubigten Kopien)
  • Amtliches Führungszeugnis für Behörden = Belegart 0 (Gilt nur für Habilitanden, die nicht im öffentlichen Dienst stehen) oder: Nachweis über die Beschäftigung im öffentlichen Dienst (Kopie des Arbeitsvertrags)
  • Nachweis über die Zahlung der Habilitationsgebühr in Höhe von 200 Euro

Empfänger: FSU Jena
IBAN: DE0982 0000 0000 8300 1503
BIC: MARK DEF 1820
Bank: Deutsche Bundesbank Leipzig
Zweck: Habilgebühr Philosophische Fakultät 

2. Schritt: Bestellung der Habilitationskommission

Der Fakultätsrat entscheidet über die Zulassung zur Habilitation und die Eröffnung des Habilitationsverfahrens. Er bestellt die Mtglieder der Habilitationskommission. Der Bewerber erhält einen schriftlichen Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens und die Namen der Mitglieder der Habilitationskommission.

3. Schritt: Erstellung der Gutachten

Nach Eröffnung des Verfahrens stellt der Dekan die Habilitationsschrift den Gutachtern mit der Bitte um Erstellung eines Gutachtens zu. Die Gutachter haben für die Begutachtung der Habilitationsschrift und für die Erstellung der Lehrgutachten ab Eröffnung des Verfahrens zwölf Wochen Zeit.

4. Schritt: Auslage der Habilitation und Gutachten

Nach Erstellung der Gutachten liegen die Habilitationsschrift und die Gutachten vier Wochen zur Einischtnahme aus.

5. Schritt: Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift

Nach Ablauf der Auslagefrist entscheidet die Habilitationskommission auf Grundlage der Gutachten über Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift. Sie kann auch die Rückgabe zur Mängelbeseitigung innerhalb einer Frist von maximal einem Jahr beschließen. Über die Entscheidung der Habilitationskommission werden die Habilitanden schriftlich informiert. Nach der Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift dürfen Habilitanden die Gutachten einsehen. 

6. Schritt: Mündliche Prüfungsleistung

Nach Annahme der Habilitationsschrift erhalten Habilitanden einen Termin und ein Thema für den wissenschaftlichen Vortrag mit Kolloquium schriftlich mitgeteilt. Der Vortrag findet innerhalb von sechs Wochen nach Annahme der Habilitationsschrift statt. 

7. Schritt: Empfehlung für oder gegen die Erteilung der Lehrbefähigung/Lehrbefugnis

Nach dem Vortrag entscheidet die Habilitationskommission unter Einbeziehung der Lehrgutachten über eine Empfehlung für oder gegen die Erteilung der Lehrbefähigung bzw. Lehrbefugnis und empfiehlt dies dem Fakultätsrat. Der Fakultätsrat entscheidet über die Erteilung der Lehrbefähigung bzw. Lehrbefugnis. Über die Entscheidung des Fakultätsrates erfolgt ein schriftlicher Bescheid. 

8. Schritt: Öffentliche Vorlesung

Nach der Erteilung der Lehrbefähigung bzw. Lehrbefugnis legt der Dekan in Absprache mit den Habilitanden den Termin für eine öffentliche Vorlesung fest. Die Vorlesung findet spätestens in dem auf den wissenschaftlichen Vortrag folgenden Semester statt. Die Habilitanden benennen ein Thema aus dem Fachgebiet, für das die Lehrbefähigung erteilt wurde. 

9. Schritt: Dokumentation der Habilitationsschrift

Der Habilitand ist verpflichtet, fünf Pflichtexemplare der Habilitationsschrift an die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek zu übergeben.

Checkliste für die Abgabe der Habilitation in der ThULB [pdf 157KB]

10. Schritt: Aushändigung der Habilitationsurkunde

Nach der Übergabe der Pflichtexemplare an die ThULB wird den Habilitierten die Habilitationsurkunde ausgehändigt.

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