Dr. Katrin Fritsche

Katrin Fritsche, Dr.

Katrin Fritsche ist promovierte Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin.
Sie ist neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auch freiberuflich an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen aktiv.

  • Forschungsschwerpunkte:
    Digitalisierung, Bildung und Demokratisierung von Wissen
    Digitale Tools und Methoden
    Digital Humanities Pedagogy
    Empirische Sozialforschung und Medienforschung
Lebenslauf Eintrag erweitern

Berufliches:

  • 2022 – heute: Freie Autorin für Lerninhalte bei lehrer-online
  • 2020 – heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Digital Humanities der FSU Jena
    • Projektkoordinatorin im Forschungsprojekt „Digital4Humanities – Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften“
    • Projektkoordinatorin für den Bereich Digital Humanities im Verbundprojekt THInKI (Thüringer Hochschulinitiative für KI im Studium)
  • 2019 – heute: Freiberufliche Dozierende an der Internationalen Berufsakademie (Standorte: Erfurt, Kassel)
    • Schwerpunkte: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Sozialpädagogische Forschung, Interkulturalität, Soziale Arbeit mit Geflüchteten
  • 2020: Referentin am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM Bad Berka) des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport; Schwerpunkt Thüringer Schulcloud
    • bis heute hier: Freiberufliche Dozierende für digitale Fortbildungen
  • 2019 – 2021: Freiberufliche Gutachterin für das Lernforum Schweiz/ Zürich
  • 2018 – 2020: Wissenschaftliche Honorarkraft im Forschungsprojekt GUS (Gesundheits- und Unfallverhalten im Schulalltag) des Instituts für demografischen Wandel an der Frankfurt University of Applied Sciences
    • Durchführung tabletbasierter Befragungsstudien an Thüringer Schulen
  • 2016 – 2017: Dozierende im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug beim BMFSFJ für das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben; Bildungszentrum Sondershausen
  • 2016 – 2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2015 – 2016: kreative Mitarbeiterin bei Lecturio GmbH Leipzig
    • Redaktion E-Learning (für quizbasierte Lerninhalte/ Videolectures)
  • 2014 – 2016: Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Studium und Promotion:

  • 2014 – 2019: Promotion an der FSU Jena, Institut für Kommunikationswissenschaft; Ökonomie und Organisation der Medien
    • Thema: Die Thematisierung von Medienstrukturen in Medien - Wie Medien über Medien (nicht) berichten
    • Abschluss mit magna cum laude
  • 2011 – 2013: Master of Arts: Politische und gesellschaftliche Kommunikationsforschung an der Universität Erfurt
    • Thema der Masterarbeit: Politisches Empowerment durch Medien
  • 2007 - 2011: Bachelor of Arts: Kommunikationswissenschaften und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der FSU Jena
Veröffentlichungen Eintrag erweitern
  • 2022: 4th International Academic Conference on Teaching, Learning and Education 
    • Posterpräsentation: From a student perspective: video tutorials as a learning resource in Humanities courses - and how they should be
  • Fritsche, K., Sun, Y. & Münster, S. (2022). From a student perspective: video tutorials as a learning resource in Humanities courses - and how they should be. TLEConf 03/22. Proceedings of The 4th International Academic Conference on Teaching, Learning and Education , 2022
  • Iwen, I., Fritsche, K. & Schroth, E. (2022). Pandemiebedingte digitale Hochschullehre und soziale Ungleichheit - Ein Praxisbeitrag. Welche Risiken birgt digitalisierte Kommunikation und Interaktion im Hochschulkontext bezüglich Inklusion und Partizipation Studierender und Dozierender? Zeitschrift für Diversitätsforschung- und Management. 1/2022. Barbara Budrich.
  • Münster, S., Fritsche, K., Richard-Risetto, H., Apollonio, F., Ähnlich, B., Schwarze, V. & Smolarksi. R. (2021). Teaching Digital Cultural Heritage and Digital Humanities - The current stae and prospects. In: The International Archives of the Photogrammetry, Remote Sensing and Spatial Information Sciences, Volume XLVI-M-1-2021 28th CIPA Symposium “Great Learning & Digital Emotion”.
  • 2021: vDHd Jahrestagung
  • 2021: DELFI - Fachtagung Bildungstechnologien der GI Fachgruppe
    • Beitrag: Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften
  • 2021: Durchführung der eingeworbenen und virtuell durchgeführten Tagung Learning by Watching
  • Fritsche et al., (2021). Digital4Humanities. Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften. In: Andrea Kienle et. al. (Hrsg.): Die 19. Fachtagung Bildungstechnologien (DELFI). Bonn.
  • 2021: E-Learning Tag der FSU Jena; Beitrag im Showcase und virtueller Projektstand
  • 2021: vDHd Jahrestagung 
  • 2020: Tagung der Gemeinschaften in Neuen Medien (Geneme)
    • Beitrag; Modulare Selbstlernangebote auf Basis von Videotutorien zur Vermittlung digitaler Forschungsmethoden in den Geisteswissenschaften
  • Fritsche, K., Dänzer Barbosa, M.A. & Münster, S. (2020). Modulare Selbstlernangebote auf Basis von Videotutorien zur Vermittlung digitaler Forschungsmethoden in den Geisteswissenschaften – Forschungsstand und curriculare Perspektiven. In: T. Köhler, E. Schoop & N. Kahnwald (Hrsg.). Gemeinschaften in Neuen Medien. Von hybriden Realitäten zu hybriden Gemeinschaften. S.441-451. Dresden: TUDPress.
  • 2020: 21. DINI Jahrestagung
    • Beitrag Videotutorials als Selbstlerneinheiten im Flipped-Classroom-Konzept am Beispiel der Vermittlung geisteswissenschaftlicher Forschungsmethoden in Form von Screencasts.
  • 2020: University Future Festival des Hochschulforum Digitalisierung
    • Workshop zu Anforderungen an und Gestaltungskriterien von Videotutorials und Screencasts als Selbstlerneinheiten - ein fallbeispielbasierter, diskursiver Online-Workshop zur Bewertung und Diskussion von Inhalts-undGestaltungskriterien von Videotutorials und Screencasts als Selbstlerneinheite, 10.13140/RG.2.2.26582.47688
    • Workshopbeitrag
  • Fritsche, K. (2020). Die Thematisierung von Medienstrukturen in Medien - Wie Medien über Medien (nicht) berichten. Jena. DOI: 10.22032/dbt.40499
  • Fritsche, K. (2019). Studentin an der MLU - und dann? Eine genderzentrierte Befragung zur Einschätzung Studierender in Bezug auf ihre aktuelle Studiensituation und einer möglichen wissenschaftlichen Berufsperspektive. Halle. DOI: 10.25673/32001
  • Fritsche, K. (Hrsg.). (2018). Medienanthropologie. Theoretische Annahmen und Auseinandersetzungen. Halle. DOI: 10.25673/13393
  • 2017: Organisation und Durchführung der Tagung „Digitalisierung der politischen Bildung“ Bad Oeynhausen
    • Keynote „Medientheoretische Aspekte“
  • 2017: Gründungstagung Kritische Kommunikationswissenschaft an der LMU München;
    • Impulsvortrag „Die Thematisierung von Medienstrukturen in den Medien – Berichterstattung in Publikums- und Fachmedien“
Lehre und Veranstaltungen Eintrag erweitern

Gehaltene wissenschaftliche Lehrveranstaltungen (Auswahl):

  • Medien- und Kommunikationstheorien
  • Mediennutzungsforschung und ihre Methoden
  • Praxisprojekt Mediennutzungsforschung
  • Medienanalyse
  • Theorie und Philosophie der Medienanthropologie
  • Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten für SozialpädagogInnen
  • Grundlagen sozialpädagogischer Forschung                 
  • Interkulturalität
  • Soziale Arbeit mit Geflüchteten – theoretische und handlungspraktische Reflexionen
  • Praxistransfer

Beiträge in Ringvorlesungen u.a.: Diskursrhythmen – wie Medien gesellschaftliche Diskurse strukturieren; Mediengeschichte: Print- und Pressegeschichte Deutschlands; Diskursanalyse(n)

Gehaltene (Fort)Bildungsveranstaltungen (Auswahl):

  • Sozialkompetenz
  • Demokratiekompetenz
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Wer sieht sich das eigentlich an? Was Medien berichten, wie es wirkt und was SchülerInnen nutzen
  • Facebook, Instagram & Co. - Social Media Phänomene unter der Lupe
Themen betreuter Abschlussarbeiten Eintrag erweitern

Themen betreuter Master-, Bachelor- und Praxisarbeiten (Auswahl):

  • Politische Satire-Formate als Medium politischer Bildung. Eine Untersuchung 18- bis 30-Jähriger über die Steigerung ihres politischen Interesses durch die Rezeption politischer Satiresendungen der deutschen Fernsehlandschaft.
  • Sitcom-Charaktere im Wandel. Die Entwicklung von Archetypen in der seriellen Darstellung der Generation X am Beispiel der Ensemble-Sitcoms Friends und Modern Family.
  • Das Kind als Influencer. Family-Content-Kanäle auf Social Media und die Chancen und Risiken für die minderjährigen Deuteragonisten.
  • Vorbild Deutsch Rap – Die Rolle des Tabubruchs in Musiktexten bei der Wertebildung der Fans.
  • Medienpräsenz im Wandel: Frauenfußball auf dem Vormarsch? Eine vergleichende Inhaltsanalyse der Frauenfußball WMs 2015 und 2019 anhand der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung.
  • Potenziale und Risiken in der Nutzung von Selbstoptimierungsapps – Eine quantitative Untersuchung ihrer Wirkung
  • Konfliktthematiken in Jugendserien. Eine inhaltsanalytische Untersuchung konfliktbehafteter Inhalte in Jugendserien am Beispiel der Netflix-Serie Sex Education.
  • Politikvermittlung durch Social Media. Eine quantitative Inhaltsanalyse der Instagramkanäle deutscher Mitglieder des Europäischen Parlaments
  • Nachrichtenfaktoren – Eine rezipientenbezogene Befragung zur Überprüfung der aktuellen Interessen.
  • Bedeutung, Bewertung & Wahrnehmung von Werbebildflächen im öffentlichen Stadtraum – Wirkungschancen von Kunst und Werbung im öffentlichen Raum am Beispiel eines Kunstprojekts auf 449 Werbeflächen in der Stadt Leipzig.
  • Die Ethik der Influencer. Eine vergleichende Analyse der Medienethik von Influencern auf YouTube mit der Standesethik von Journalisten.
  • Medienkompetente Eltern - „Konzeption eines medienpädagogischen Angebots für Eltern zum Thema Medienkompetenzförderung der eigenen Kinder zur Smartphonenutzung im Alter von zehn bis 13 Jahren“
  • Vom Oligopol zur Kommerzialisierung und Konzentration – Am Beispiel der Fernsehwirtschaftsreform in Deutschland und Taiwan.
  • Medienkompetenzförderung im Sächsischen Schulsystem – eine Sache der Unmöglichkeit? Empirische Untersuchung der Lehr- und Lernmethoden eines Leipziger Gymnasiums.
  • Kritische Medienpädagogik. Der Einfluss der kritischen Pädagogik auf die mediale Welt.

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  • Die Zukunft der Braille-Schrift im Zuge digitaler Lese(lern)hilfen – eine quantitative Befragung von Pädagoginnen, Pädagogen, Nutzerinnen und Nutzern eines Blindeninstituts.
  • Nutzerorientierte Selbstbestimmung bei Klienten mit Asperger-Syndrom – Eine qualitative Befragung zur Umsetzung des integrierten Teilhabeplans.
  • Würdevoller Umgang im Alter: Validation und Wertschätzung – eine quantitative Befragung von Personal und demenzerkrankten Bewohnern stationärer Altenhilfe zur Wahrnehmung und Umsetzung der sozialpädagogischen Methoden.
  • Professionelles Handeln im pädagogischen Alltag: eine quantitative Studie über die Möglichkeiten und Grenzen der Verknüpfung von beruflichen und außerberuflichen Kompetenzen.
  • Inklusion durch Teilhabe am primären Arbeitsmarkt: Eine qualitative Studie mit Leitfadeninterviews zur Bedeutung von Erwerbsarbeit für Menschen mit Behinderung in einem Inklusionsunternehmen.
  • Erwachsene mit schwerstmehrfach Behinderung – eine quantitative Studie mit pädagogischen Fachkräften über Möglichkeiten und Grenzen einer selbstbestimmten Lebensführung im Spannungsfeld zwischen Alltagspraxis und der Reform des Bundesteilhabegesetzes.
  • Freizeitgestaltung in der Behindertenarbeit: Eine qualitative Studie zum Empfinden von Diskriminierung und Stigmatisierung am Beispiel geistig Behinderter.
  • Die Folgen der Covid-19 Pandemie auf die Jugendarbeit und deren Akteure: Eine hypothesengenerierende Studie zur Analyse der Einschränkungen, ihrer Auswirkungen sowie Prognosen für einen Widereintritt des ‚Normalzustandes‘.
  • Sprachliche Entwicklung bei Kindern mit geistiger Beeinträchtigung – eine qualitative Beobachtung in Kombination mit qualitativen Leitfadeninterviews von KlientInnen.
  • Die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Alltag von jungen fremduntergebrachten Menschen und den Mitarbeiter*innen einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Eine qualitative Interviewstudie zu Veränderungen individueller Verhaltensweisen und der Zusammenarbeit mit anderen Systemen.