Forschung
BG_truth
Foto: Sander Münster
Die Professur Digital Humanities (Bild/Objekt) widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Erprobung digitaler Methoden und Infrastrukturen für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf 3D- und 4D-Datenökosystemen, digitalen Modellen historischer Räume sowie der Analyse multimodaler Forschungsdaten. Unsere Arbeit verbindet technologische Innovation mit geistes- sowie sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und trägt dazu bei, das kulturelle Erbe sichtbar, zugänglich und erforschbar zu machen.
Darüber hinaus beschäftigt sich die Professur mit der Lehrforschung, um digitale Kompetenzen besonders im selbstbestimmten Lernen aufzubauen. Zudem ist die Professur in die europäische Time-Machine-InitiativeExterner Link eingebunden.
Infrastrukturen:
Unsere Professur setzt einen starken Fokus auf die Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen im Bereich von 3D- und 4D-Daten. Unser Ziel ist es, ein vielseitiges 3D-Ökosystem zu schaffen, das den langfristigen und nutzergerechten Zugang zu 3D-Daten und entsprechenden Metadaten gewährleistet – sowohl für nationale Infrastrukturen wie den DFG 3D Viewer als auch auf europäischer Ebene. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf 4D World Viewers, die sich mit 3D-Raum- und Zeitdaten befassen. Diese werden insbesondere in den Bereichen Bildung, Tourismus und Kulturerbe eingesetzt. Zu den wichtigsten Anwendungen gehört die 4D-Browser-Infrastruktur, die Forschende bei der Analyse der zeitlichen Entwicklung von Städten unterstützt. Andere Initiativen, wie die 4D-City-Infrastruktur, zielen darauf ab, die historische Entwicklung einer Stadt durch virtuelle Raummodelle zugänglich zu machen und so unser Verständnis der Stadtgeschichte zu bereichern.
4D-Modellierung und Bildanalyse
Die Modellierung und Rekonstruktion im dreidimensionalen Raum dient als vielseitiges Werkzeug in verschiedenen Disziplinen. Innerhalb unserer Forschungsgruppe spielen die Automatisierung und Skalierung zeitvariabler digitaler 3D-Rekonstruktionen aus historischen Quellen eine zentrale Rolle. Unsere Abteilung ist auf die digitale dreidimensionale Rekonstruktion aus historischen Quellen aus verschiedenen Bereichen spezialisiert und konzentriert sich dabei auf automatisierte Pipelines, groß angelegte Daten sowie KI- und algebraische Technologien.
Dienstleistungsnetzwerke und Innovation:
Unser Team konzentriert sich auf Projektmanagement, das Verfassen von Angeboten und die Suche nach neuen Finanzmitteln und Ausschreibungen. Wir setzen agiles Management für Softwareentwicklungsprojekte ein und fördern die internationale Zusammenarbeit bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes. Durch Partnerschaften und Kooperationen fördern wir interkulturelle Innovationen in den Digital Humanities.
Multimodale Datenanalyse:
Unser Team ist auf Methoden zur Förderung der geisteswissenschaftlichen Forschung spezialisiert, darunter qualitative und quantitative Methoden. Wir analysieren Text-, Bibliografie- und Audioquellen, um Wissen zu vertiefen und das kulturelle Erbe zu bewahren.
Netzwerkanalyse:
Wir setzen Netzwerkanalysetechniken ein, um Gemeinschaften innerhalb der digitalen Kulturerbeforschung zu identifizieren und zu verfolgen, wie sich eine Gemeinschaft entwickelt und wer ihre Protagonisten und Gatekeeper sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Verständnis historischer Machtverhältnisse. Unser Fokus erstreckt sich auf die Analyse historischer Quellen, um verborgene Verbindungen und Allianzen aufzudecken.
Digitales Storytelling & Citizen Science:
Digitales Storytelling, Augmented Reality und das Metaversum bieten immersive Erlebnisse, insbesondere im Tourismus und in der Partizipation. Als Professur sind wir an verschiedenen Projekten beteiligt, die es Bürgern ermöglichen, Erinnerungen und Geschichten gemeinsam zu gestalten und digital zu teilen sowie innovative Methoden des digitalen Storytellings zu erforschen.
Digitale Erkenntnistheorie:
Durch interdisziplinäre Untersuchungen gestalten wir die sich entwickelnde Landschaft der digitalen Geisteswissenschaften. Wir führen Meta-Untersuchungen, groß angelegte Umfragen und Kooperationen durch, um Trends in den digitalen Geisteswissenschaften zu verstehen und Nutzer mit digitalen Kompetenzen auszustatten.
Gemeinschaftsforschung:
Wir analysieren wissenschaftliche Gemeinschaften im Bereich der Digital Humanities und erforschen Trends im Bereich des digitalen Kulturerbes unter Verwendung von Bibliometrie und Netzwerkanalyse. Unsere Projekte zielen darauf ab, zum historischen Verständnis und zur interdisziplinären Zusammenarbeit beizutragen.
Nutzerforschung (User Experience):
Wir verwenden UX-Forschungsmethoden, um die Bedürfnisse und Präferenzen der Nutzer zu verstehen und sicherzustellen, dass digitale Erfahrungen sinnvoll und angenehm sind. Durch iterative Designprozesse optimieren wir Schnittstellen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit.
Bildungsforschung:
Wir erforschen digitale Methoden zur Verbesserung von Lehr- und Lernerfahrungen mit Schwerpunkt auf Geschichte und kulturellem Erbe. Unsere Forschung zielt darauf ab, die digitale Kompetenz von Schülern und Lehrern zu verbessern und Museumsdaten für die historische Forschung zu nutzen. Wir entwickeln selbstgesteuerte Lernszenarien und digital verbesserte Lehrmethoden, um die Lernergebnisse zu optimieren.
Laufende Projekte
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EU Horizon Europe DIGICHer
Projektlaufzeit: 3 Jahre (2024-2027)
Budget: 3,8 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: EU HORIZON-CL2-2023-HERITAGE-01-03, Förderkennzeichen: 101132481
Die Digitalisierung des Kulturerbes (Cultural Heritage, CH) hat große Chancen eröffnet, dieses zu bewahren, zu erhalten und zu fördern. Zugleich bringt sie jedoch Herausforderungen hinsichtlich der Repräsentation und Präsentation von Inhalten mit sich. Besonders dringlich wird dies im Kontext des Kulturerbes von Minderheiten. Insgesamt verringert dies die Beteiligung und Inklusion von Minderheiten, erschwert eine gerechte Repräsentation vielfältiger Werte in der Digitalisierung und erhöht damit das Risiko eines Missbrauchs digitalen Kulturerbes.
DIGICHer setzt an diesen Herausforderungen an, indem es ein neues Verständnis zentraler rechtlicher und politischer, sozioökonomischer sowie technologischer Faktoren entwickelt, die die Digitalisierung des Kulturerbes von Minderheiten bestimmen. Auf der Grundlage von Citizen Science und ko-kreativen Ansätzen entwickelt DIGICHer einen neuartigen, skalierbaren Rahmen sowie Methoden zur Förderung gerechter, vielfältiger und inklusiver Praktiken. Diese werden durch nutzerzentrierte Ansätze in Pilotprojekten mit drei Minderheitengruppen in der EU erprobt: den Sámi, jüdischen Gemeinschaften und den Ladinern. Anschließend sollen die Ergebnisse auch für weitere Minderheitengruppen nutzbar gemacht werden. Auf dieser Grundlage entwickelt das Projekt Empfehlungen für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie für Kulturerbe-Institutionen und stellt Methoden zur Entscheidungsunterstützung bereit, um das Feld des digitalen Kulturerbes langfristig insbesondere im Hinblick auf seine Diversität beobachten zu können.
Das interdisziplinäre DIGICHer-Konsortium wird zu mehreren Maßnahmen und Ergebnissen führen, die die Beteiligung von Minderheiten an der Digitalisierung und Nutzung ihres Kulturerbes stärken. Damit trägt das Projekt zu einem reaktionsfähigeren und demokratischeren Kultursektor bei, dessen digitale Aktivitäten die Vielfalt der Weltanschauungen von Minderheiten in Europa widerspiegeln. Das Kulturerbe von Minderheiten soll so repräsentiert werden, dass die Werte der Minderheiten respektiert werden. Dadurch werden ein besseres Verständnis und eine stärkere Auseinandersetzung mit Sammlungen zum Kulturerbe von Minderheiten sowohl durch die breite Öffentlichkeit als auch durch professionelle Nutzerinnen und Nutzer des Kulturerbes ermöglicht. Dies soll zu widerstandsfähigeren europäischen Kulturinstitutionen mit einem pluralistischen Angebot beitragen, das für vielfältige künftige Publikumsgruppen attraktiv ist.
Link: https://cordis.europa.eu/project/id/101132481Externer Link
Projektwebsite: https://www.digicher-project.eu/Externer Link
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EU Horizon Europe Meta-Museum
Projektlaufzeit: 3 Jahre (2024-2027)
Budget: 2,9 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: EU HORIZON-CL2-2023-HERITAGE-01-04, Förderkennzeichen: 101132488
Die Auseinandersetzung mit Kulturerbe eröffnet wichtige Möglichkeiten, gesellschaftliche Veränderungen zu verstehen, persönliche Bezüge zur Vergangenheit herzustellen und Vertrauen in gegenwärtige Transformationsprozesse zu stärken. Zugleich gelingt es kulturellen Einrichtungen häufig noch nicht ausreichend, unterschiedliche Publikumsgruppen emotional zu erreichen und insbesondere Menschen einzubeziehen, die bislang wenig Zugang zu Museen und Kulturerbe-Angeboten haben. Damit bleibt das transformative Potenzial von Kulturerbe für Teilhabe, Empathie und gesellschaftliche Resilienz vielfach ungenutzt.
META-MUSEUM setzt an dieser Herausforderung an und untersucht, wie kulturelle Erfahrungen so gestaltet werden können, dass sie empathische Begegnungen ermöglichen, emotionale Beteiligung fördern und Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Deutung von Kulturerbe einbeziehen. Das Projekt verbindet Ansätze aus Kulturwissenschaft, Museologie, Co-Creation und Neurowissenschaften, um besser zu verstehen, wie Menschen auf unterschiedliche Formen der Vermittlung, Erzählung und Präsentation von Kulturerbe reagieren. Ziel ist es, neue evidenzbasierte Grundlagen, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, mit denen Kulturinstitutionen wirkungsvolle und inklusive kulturelle Erfahrungen gestalten und deren Wirkung nachvollziehbar bewerten können.
Im Zentrum steht die Entwicklung der sogenannten „TransforMeans“-Theorie, die beschreibt, wie Kulturerbe durch aktive Beteiligung, persönliche Interpretation und emotionale Ansprache transformative Lern- und Erfahrungsprozesse anstoßen kann. Die theoretischen Arbeiten werden eng mit experimentellen Untersuchungen verbunden, in denen kognitive, psychologische und neurophysiologische Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern analysiert werden. Erprobt werden die entwickelten Ansätze in verschiedenen Anwendungskontexten: in klassischen musealen Umgebungen, in nicht-kulturellen Räumen wie Krankenhäusern sowie in hybriden physischen und digitalen Formaten, etwa im urbanen Raum und über soziale Medien.
Das interdisziplinäre META-MUSEUM-Konsortium trägt dazu bei, neue professionelle Kompetenzen für Kulturakteurinnen und Kulturakteure aufzubauen und Prinzipien für eine stärker beteiligungsorientierte, zugängliche und demokratische Vermittlung von Kulturerbe zu entwickeln. Dadurch sollen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, einschließlich bislang weniger erreichter Öffentlichkeiten, besser angesprochen und in kulturelle Deutungsprozesse einbezogen werden. META-MUSEUM leistet damit einen Beitrag zu einem Kultursektor, der Kulturerbe nicht nur bewahrt und ausstellt, sondern als Ressource für Empathie, Vertrauen und Resilienz in einer sich wandelnden europäischen Gesellschaft nutzbar macht.
Link: https://cordis.europa.eu/project/id/101132488/esExterner Link
Projektwebsite: https://meta-museum-project.eu/Externer Link
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EU Horizon Europe INDUX-R
Projektlaufzeit: 3 Jahre (2024-2027)
Budget: 7,9 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: HORIZON-CL4-2023-HUMAN-01-22, Förderkennzeichen: 101135556
Es ist durchaus ironisch, dass Joseph von Fraunhofer vor mehr als zwei Jahrhunderten mit seinen grundlegenden Arbeiten zur Optik die Voraussetzungen für XR-Technologien schuf und seine Forschung damals als Staatsgeheimnis behandelt wurde, während heute alle großen industriellen XR-Akteure außerhalb Europas ansässig sind. Trotz der starken wissenschaftlichen Basis europäischer Organisationen und Unternehmen im Bereich XR und verwandter Felder war die europäische XR-Industrie bislang nur begrenzt erfolgreich. Gründe dafür sind vor allem eine starke Marktfragmentierung, mangelnde Investitionen und Schwierigkeiten bei der Kommerzialisierung angewandter Forschung.
Vor diesem Hintergrund entwirft INDUX-R die Vision eines menschenzentrierten XR-Ökosystems, das europäische Industriesektoren transformieren soll, indem es Menschen stärkt und innovative XR-Produkte und -Dienstleistungen mit erheblichem Mehrwert hervorbringt. Das Projekt zielt auf konkrete wissenschaftliche Durchbrüche, die in technologische Basiskomponenten integriert und in Anwendungsfällen eingesetzt werden, die aus realen Bedarfen hervorgehen und zugleich das Potenzial besitzen, auf zahlreiche weitere Anwendungen übertragen zu werden. Diese Durchbrüche konzentrieren sich auf zentrale XR-Technologien, insbesondere die Digitalisierung und Erstellung von XR-Assets, realistische Animation, Light-Field-Head-Mounted-Displays, XR-Medienstreaming und egozentrische Wahrnehmung. Um die Herausforderungen zu adressieren, die Multi-User-XR-Anwendungen mit sich bringen, wird INDUX-R eine hochskalierbare Zero-Touch-5G-Architektur sowie ein sicheres, interoperables IoT-Netzwerk implementieren, das schwankende Anforderungen auffangen und Ressourcenverschwendung minimieren kann.
Die vorgesehenen Anwendungsfälle decken ein breites Spektrum industrieller Ökosysteme ab, darunter Veranstaltungsplanung, virtuelle medizinische Trainings im Kontext von Industrie 4.0, Kulturtourismus sowie die Übertragung von Sportereignissen. Endnutzerinnen und Endnutzer werden in allen Phasen von INDUX-R einbezogen, von der Ausarbeitung der Nutzeranforderungen bis zur abschließenden Qualifizierung des Ökosystems. Auf diese Weise setzt das Projekt einen menschenzentrierten Ansatz der XR-Technologieentwicklung um. In diesem Zusammenhang reflektiert INDUX-R auch die gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen, die XR mit sich bringt, und entwickelt einen rechtlichen und ethischen Rahmen, der sicherstellt, dass die technologische Entwicklung mit europäischen Werten in Einklang steht.
Link: https://cordis.europa.eu/project/id/101135556Externer Link
Projektwebsite: https://www.gw.uni-jena.de/fakultaet/juniorprofessur-fuer-digital-humanities-bild-objekt/forschung/indux-r
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EU Horizon Europe INFINITY
Projektlaufzeit: 3,5 Jahre (2026-2029)
Budget: 6 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: HORIZON-CL2-2024-HERITAGE-ECCCH-01-03, Förderkennzeichen: 101233051
Die zunehmende Digitalisierung des europäischen Kulturerbes eröffnet neue Möglichkeiten, kulturelle Objekte langfristig zu sichern, zugänglich zu machen und für Forschung, Bildung, Kulturinstitutionen und die Kreativwirtschaft nachnutzbar zu gestalten. Zugleich entstehen neue Herausforderungen: Digitale Kulturerbeobjekte werden häufig in unterschiedlichen Systemen, mit uneinheitlichen Metadaten und ohne ausreichende Kontextinformationen verwaltet. Dadurch bleiben ihre kulturellen, historischen, rechtlichen und ethischen Bedeutungszusammenhänge oft nur unvollständig sichtbar. Dies erschwert eine verantwortungsvolle Nachnutzung und verstärkt das Risiko semantischer Fragmentierung sowie ethischer Unschärfen im Umgang mit digitalen Kulturerbedaten.
INFINITY setzt an diesen Herausforderungen an und entwickelt ein innovatives Ökosystem von Methoden und Werkzeugen für das Lebenszyklusmanagement von Cultural Heritage Digital Objects (CHDOs). Ziel ist es, digitale Kulturerbeobjekte durch multidimensionale Wissensgraphen kontextreicher, differenzierter und nachhaltiger zu beschreiben. Dabei werden nicht nur klassische Metadaten berücksichtigt, sondern auch Provenienz, Arbeitsabläufe, Rechtefragen, IPR-Aspekte sowie unterschiedliche kulturelle, historische und sozio-politische Perspektiven in die Beschreibung digitaler Objekte einbezogen. Auf diese Weise unterstützt INFINITY eine inklusive, nachvollziehbare und ethisch verantwortliche Repräsentation von Kulturerbe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer offenen Bibliothek von Semantic-Web- und KI-basierten Softwarekomponenten. Diese sollen unter anderem die Anreicherung von Metadaten, mehrsprachige Wissensextraktion und erklärbare KI-Verfahren ermöglichen und sich in bestehende Collection-Management-Systeme integrieren lassen. Die Projektergebnisse folgen den FAIR-Prinzipien und sollen sicherstellen, dass Kulturerbedaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sind — sowohl in nicht-kommerziellen als auch in kommerziellen Kontexten.
Darüber hinaus entwickelt INFINITY skalierbare Infrastrukturen für Crowdsourcing- und Citizen-Science-Kampagnen, mit denen digitale Kulturerbeobjekte gemeinschaftlich annotiert, erweitert und neu genutzt werden können. Nutzerfreundliche Schnittstellen sollen verschiedenen Zielgruppen — darunter Bürgerinnen und Bürger, Kulturorganisationen, Forschende und Akteure der Kreativwirtschaft — einen verantwortungsvollen Zugang zu digitalen Kulturerbedaten ermöglichen. In fünf praxisnahen Anwendungsfällen werden die entwickelten Lösungen erprobt, validiert und für unterschiedliche Szenarien der Datenanreicherung, Rechteklärung und ethischen Nachnutzung weiterentwickelt.
Als Horizon-Europe-Projekt unterstützt INFINITY die Weiterentwicklung der European Collaborative Cloud for Cultural Heritage (ECCCH) und positioniert seine Ergebnisse im entstehenden europäischen Datenraum für Kulturerbe. Durch Stakeholder-Netzwerke, Capacity-Building-Workshops, Trainingsressourcen und einen Open Call für Kulturinstitutionen und Kreativwirtschaft trägt das Projekt dazu bei, digitale Kulturerbedaten langfristig besser nutzbar zu machen. INFINITY leistet damit einen Beitrag zu einer offenen, vernetzten und verantwortungsvollen europäischen Kulturerbe-Infrastruktur, die kulturelle Vielfalt bewahrt, gesellschaftliche Verbindungen stärkt und neue Formen der Nutzung und Wertschöpfung ermöglicht.
Link: https://cordis.europa.eu/project/id/101233051Externer Link
Projektwebsite: https://infinity-eccch.eu/Externer Link
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EU Digital Europe 3DBigDataSpace
Projektlaufzeit: 1,5 Jahre (2025-2026)
Budget: 2,0 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: DIGITAL-2023-CLOUD-DATA-AI-05, Förderkennzeichen: 101173385
Die Digitalisierung des Kulturerbes hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Insbesondere 3D-Modelle eröffnen neue Möglichkeiten, kulturelle Objekte, Bauwerke, Sammlungen und historische Räume anschaulich zu dokumentieren, zu erforschen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zugleich bleibt die Nutzung von 3D-Daten im Kulturerbebereich häufig durch heterogene Datenformate, uneinheitliche Metadaten, fehlende Qualitätsstandards und unzureichende Langzeitspeicherung eingeschränkt. Dadurch sind viele bestehende 3D-Datenbestände nur schwer auffindbar, vergleichbar und nachnutzbar.
3DBigDataSpace setzt an dieser Herausforderung an und stärkt die Verfügbarkeit hochwertiger 3D-Inhalte im gemeinsamen europäischen Datenraum für Kulturerbe. Ziel des Projekts ist es, umfangreiche 3D-Datensätze aus unterschiedlichen Quellen, Repositorien und Aggregatoren zusammenzuführen, qualitativ zu verbessern und langfristig nutzbar zu machen. Dabei werden nicht nur fertige 3D-Modelle berücksichtigt, sondern auch zugehörige Daten wie Rohdaten aus Erfassungsprozessen, Metadaten und Derivate für 3D-Viewer. Auf diese Weise soll eine stabile, europaweit anschlussfähige Infrastruktur für digitales 3D-Kulturerbe entstehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anreicherung und Verbesserung der Datenqualität. Mithilfe KI-gestützter Verfahren sollen 3D-Inhalte besser klassifiziert, kontextualisiert und auffindbar gemacht werden. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung von Metadaten, die Unterstützung bei der räumlichen und inhaltlichen Einordnung sowie die Vorbereitung der Daten für verschiedene Formen der Nachnutzung. Die so aufbereiteten 3D-Daten schaffen die Grundlage für Anwendungen in Forschung, Museen, Bildung, Kulturtourismus sowie in immersiven digitalen Umgebungen.
Darüber hinaus entwickelt und erprobt 3DBigDataSpace Werkzeuge und Nutzungsszenarien für XR-, AR-, VR- und 4D-Anwendungen. Damit sollen 3D-Kulturerbedaten nicht nur gespeichert, sondern aktiv erfahrbar gemacht werden — etwa in musealen Kontexten, auf Kulturerbe-Routen, in Bildungsformaten oder in digitalen Vermittlungsangeboten. Die Verbindung von interoperablen Dateninfrastrukturen, KI-gestützter Anreicherung und immersiven Technologien trägt dazu bei, europäisches Kulturerbe sichtbarer, zugänglicher und nachhaltiger nutzbar zu machen.
Als Projekt im Rahmen von Digital Europe unterstützt 3DBigDataSpace den Aufbau des gemeinsamen europäischen Datenraums für Kulturerbe. Durch die Aggregation hochwertiger 3D-Inhalte, die Entwicklung langfristiger Speicherlösungen und die Erprobung praxisnaher Anwendungen leistet das Projekt einen Beitrag zu einer vernetzten, offenen und zukunftsfähigen digitalen Kulturerbe-Infrastruktur in Europa.
Link: https://cordis.europa.eu/project/id/101173385Externer Link
Projektwebsite: https://3dbigdataspace.eu/Externer Link
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EU i3 Metaheritage
Projektlaufzeit: 2 Jahre (2025-2026)
Budget: 1,5 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: European Commission i3-CAPACITY, Förderkennzeichen: 101180388
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DFG-3D-Viewer - Infrastruktur für digitale 3D-Rekonstruktionen
Laufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2023 (1. Phase); 01.04.2024-30.09.2026 (2. Phase)
Fördersumme: ca. 415.000 EUR, davon FSU Jena: ca. 257.000 Euro (1. Phase), ca. 720.000 EUR, davon FSU Jena: ca. 326.000 EUR (2. Phase)
Fördergeber: DFG-LIS, Förderkennzeichen: MU 4040/5-1
Konsortialpartner: SLUB Dresden, HS Mainz
Projektbeteiligte: BTU Cottbus, LMU München, Universität Köln, Deutsches Museu München (alle 1. Phase), ThULB Jena, ULB Heidelberg, ULB Darmstadt, TIB Hannover (alle 2. Phase)
Während webbasierte GIS-Funktionalitäten zur Verarbeitung und Visualisierung von 2D-Geometrien mit standardisierten Diensten und Formaten realisiert werden können, haben sich entsprechende Techniken zur Verwaltung und Analyse von 3D-Daten bislang noch nicht etabliert. Ähnlich sind bisherige webbasierte 3D-Viewer wie sketchfab.comExterner Link oder 3dwarehouse.sketchup.comExterner Link kommerzielle Angebote und bieten weder Rechtssicherheit noch eine verifizierte Langzeitverfügbarkeit der Daten oder eine wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit. Es fehlen weithin anerkannte Minimalstandards zur Dokumentation von 3D-Modellen und Lizenzierung.
Seit 2021 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Förderrichtlinie „e-Research-Technologien“ den Aufbau des DFG 3D-Viewers. Diese Entwicklung einer digitalen 3D-Viewerinfrastruktur für geschichtswissenschaftliche 3D-Rekonstruktionen ist als dauerhaftes Infrastrukturangebot angelegt. Der DFG 3D-Viewer ermöglicht einerseits eine nachhaltige Zugänglichkeit sowie Archivierung von Rohdatensätzen und Metainformationen, andererseits, durch die Erzeugung von 3D-Webmodellen aus gängigen Datentypen, eine Kollaboration sowie einen Fachdiskurs am virtuellen Modell ermöglichen.
Link: https://gepris.dfg.de/project/439948010Externer Link
Projektwebsite: http://dfg-viewer.de/dfg-3d-viewerExterner Link
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DFG NFDI4Memory
Das NFDI4Memory-Konsortium vereint Forschungseinrichtungen, Gedächtnisinstitutionen und Informationsinfrastrukturen aus den historisch arbeitenden Geisteswissenschaften. Die Antragstellenden und Beteiligten verfolgen als Teil der Community gemeinsame Interessen und Ziele hinsichtlich der Anforderungen für Forschungsdatenmanagement (FDM) in denjenigen Disziplinen, die sich auf historische Methoden oder Daten stützen. Ein zentrales Anliegen ist es dabei, die spezifische Tradition der Quellenkritik für das digitale Zeitalter weiterzuentwickeln.
Die Juniorprofessur ist Teil der institutionellen Mitantragsstellung durch die U. Jena.
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BMBF Nucleus Jena
Projektlaufzeit: 5 Jahre (01.01.2023 - 31.12.2027)
Budget: 9 Mio. Euro (Gesamtsumme), davon Professur Digital Humanities: ca. 450.000 Euro
Fördergeber: BMBF, Förderkennzeichen: 03IHS234A
Nucleus Jena ist eine gemeinsame Initiative der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer als maßgebliche Voraussetzung für erfolgreiche und ergebnisorientierte Innovationsprozesse in Jena und im Raum Ostthüringen effizienter zu gestalten und so aktiv zur Bewältigung von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zukunftsfragen sowie aktuellen Transformationsprozessen beizutragen.
Die Professur ist für das Teilvorhaben 10 „Kulturerbe bewahren“ zuständig. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der digitalen Transformation von Gedächtniseinrichtungen und regionalen Kulturinstitutionen. Das Teilvorhaben entwickelt und erprobt innovative digitale Werkzeuge, Formate und Transfermaßnahmen, mit denen Kulturerbe gesichert, erschlossen, sichtbar gemacht und geteilt werden kann. Dabei werden reale Digitalisierungsherausforderungen aus Museen, Archiven und weiteren Kulturerbe-Einrichtungen aufgegriffen und gemeinsam mit Studierenden, Forschenden, Entwickler, Kulturakteur und interessierten Bürger bearbeitet. Ein Beispiel hierfür ist der Kulturdatenhackathon „Hack the Heritage“, der aus dem Teilvorhaben hervorgegangen ist und unterschiedliche Akteursgruppen zusammenbringt, um prototypische Lösungen für konkrete Problemstellungen der Kulturerbe-Digitalisierung zu entwickeln.
Projektwebsite: https://www.nucleus-jena.de/Externer Link
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DBU Digital Environmental Education
Projektlaufzeit: 01.03.2025 - 01.03.2027
Budget: 124.522 €
Fördergeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Projekt 39876/01
Umweltbildung ist ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt in der Schulbildung und vor dem
Hintergrund des Klimawandels ein wesentliches Bildungsziel. Laut einer UNESCO-Umfrage fehlt einer
Mehrheit der Jugendlichen in Europa ein umfassendes Verständnis für den Klimawandel, was die
Notwendigkeit einer besseren Bildung begründet. Gerade für eine nachhaltige Vermittlung bieten sich
dabei außerschulische Lernorte wie Schülerlabore durch ihre enaktiven und authentischen Settings an.
Während Schülerlabore bisher vor allem im MINT-Bereich angesiedelt sind, bietet sich mit
geisteswissenschaftlichen Schülerlaboren die Chance, auch naturwissenschaftlich weniger
interessierte Kinder- und Jugendliche für den Klimawandel zu sensibilisieren und somit der UNForderung
nach einer disziplinübergreifenden und multiperspektivischen Klimawandelbildung
nachzukommen. Durch die Verbindung mit für eine breite Schülerschaft interessanten digitalen
Themenstellungen wie Social Media Postings, Blogging und Vlogging oder Mediengestaltung bietet
sich die Chance für ein nachhaltiges Lernergebnis. Aufbauend auf bereits etablierten Laborstrukturen
soll im Rahmen des Lehr-Lern-Labors: Digital Environmental Education eine Entwicklung und
Etablierung forschungsorientierter, digital unterstützter Lehrformate im Bereich der außerschulischen
Umweltbildung aus geistes- und geschichtswissenschaftlicher Sicht erfolgen. Damit erhalten Kinder
und Jugendliche die Möglichkeit, sich interaktiv und mehrperspektivisch mit Themen wie Klimaschutz
und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Das Lehr-Lern-Labor ist (1) ein Format für Lehrangebote von
Studierenden für Schüler. (2) Die Studierenden werden in einem Seminar qualifiziert und die
erworbenen Kompetenzen anschließend in der Erbringung von digitalen Lehrangeboten für Schüler
eingesetzt. Diese Lehrangebote für Schüler finden wahlweise in Schulen und Bildungseinrichtungen
sowie in den (3) Laborräumlichkeiten in der Universität statt. Mit der Verbindung von
kulturhistorischen Themen, digitalen Methoden und innovativen Lehrformaten werden im DH Eco Lab
Bildungsangebote erprobt, die Interessierte und Themenstellungen jenseits der Naturwissenschaften
erschließen. So entwickeln die Studierenden Aufgabenstellungen für Schüler:innen – beispielsweise (a)
die Recherche und Dokumentation von Schadensbildern an Gebäuden in der Stadtumgebung als
Webpräsentation; (b) Interviews zur Entwicklung von Stadtlandschaften in Zeiten des Klimawandels
(c) die Erstellung einer digitalen Wissensressource von Kindern für Kinder zu Umweltfaktoren. Im
Ergebnis wird Klima- und Umweltbildung für drei Zielgruppen betrieben: (1) die beteiligten Schüler
werden durch die enaktive Beschäftigung mit der Thematik nachhaltig sensibilisiert und informiert, (2)
die beteiligten studentischen Lehrkräfte erhalten konkret nachnutzbare Konzepte sowie selbst
erprobte Lehrmaterialien und diese Thematiken auch in zukünftige Lehraktivitäten einzubeziehen, (3)
die erstellten digitalen Wissensressourcen sowie veröffentlichten Lehrkonzepte sind auch für weitere
Lehrende und Nutzer aufrufbar. Das Labor ist ein zentraler Bestandteil der Professur und auch nach
Projektende zur Ausbildung von studentischen Multiplikatoren sowie die Weiterführung der Kurse
vorgesehen. Zudem werden die erarbeiteten Kursangebote sowie Kursergebnisse über OER- und
Kulturerbe-Plattformen dauerhaft bereitgestellt.Link: https://www.dbu.de/projektdatenbank/39876-01/Externer Link
Projektwebsite: https://www.gw.uni-jena.de/86933/dh-lab
Abgeschlossene Projekte
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BMBF THInKI - Thüringer Hochschulinitiative für KI im Studium
Vermehrt werden KI-Methoden in den Geisteswissenschaften eingesetzt. Ein routinierter Umgang mit diesen wird künftig für viele Branchen eine Voraussetzung für den erfolgreichen Berufseinstieg sein.
Hier setzt THInKI an. Das Verbundprojekt der TU Ilmenau und Uni Jena soll die KI-Kompetenzen in der Lehre stärken und Studierende mit der Bandbreite künstlicher Intelligenz und Anwendungsfeldern vertraut machen.
Schwerpunkte des Projekts sind:
- Studieninhalte
- Lehrmaterialien
- Qualifizierungsangebote für Lehrende zur Vermittlung von KI-Kompetenzen
Projektlaufzeit des Verbundprojekts: 4 Jahre
Fördersumme: 3,8 Millionen Euro (Insgesamt für das Projekt)
Fördergeber: BMBF, Förderkennzeichen: 16DHBKI085
Förderprogramm: https://tzlr.de/thinki/Externer Link
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DFG NFDI4Culture - 4D Community Browser
Digitale Daten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens, der Kommunikation und der kulturellen Erfahrung. Sie haben einen bedeutenden Einfluss auf die Wahrnehmung kultureller Identitäten und erzeugen wichtige Wechselwirkungen zwischen Forschung, Kulturwirtschaft und Gesellschaft. In den letzten drei Jahrzehnten haben viele Institutionen eine Fülle an digitalen Repräsentationen von Kulturgütern (2D-Digitalreproduktionen von Gemälden oder Noten, 3D-Digitalmodelle von Skulpturen, Denkmälern, Räumen und Gebäuden), audiovisuellen Daten (Musik, Film, Bühnenaufführungen) und prozeduralen Forschungsdaten (z.B. spezifische Codierungs- und Annotationsformate) erzeugt. Die langfristige Sicherung und Verfügbarkeit dieser Forschungsdaten im Einklang mit den FAIR-Prinzipien ist von zentraler Bedeutung, nicht nur für den zukünftigen wissenschaftlichen Erfolg in den Geisteswissenschaften, sondern auch für das kulturelle Selbstverständnis des Einzelnen und der Gesellschaft insgesamt. Auf nationaler Ebene existiert bislang keine koordinierte Initiative für ein professionelles Forschungsdatenmanagement in dieser Fachdomäne. NFDI4Culture will diese Lücke schließen und eine nutzerorientierte, forschungsgeleitete Infrastruktur schaffen, die ein breites Spektrum von der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur bis hin zur Theater-, Tanz-, Film- und Medienwissenschaft abdeckt. Die von NFDI4Culture in den Blick genommene Forschungslandschaft ist durch eine starke Diversität gekennzeichnet. Sie umfasst Universitätsinstitute, Kunsthochschulen, Akademien, Galerien, Bibliotheken, Archive, Museen und einzelne Forscher/-innen. Darüber hinaus existiert eine Vielfalt an Forschungsobjekten, Methoden und ein großes Innovationspotential durch datengetriebene Forschung. Auf Basis der engen Zusammenarbeit zwischen den antragstellenden Institutionen und zehn Fachgesellschaften wird erstmals eine Zusammenführung in einer föderierten Infrastruktur angestrebt, die den Bedürfnissen der Beteiligten optimal entspricht. Die große Offenheit für Kooperationen in der NFDI, der regelmäßige Wissens- und Technologietransfer sowie eine kontinuierliche Unterstützung der Nutzer/-innen sind Leitprinzipien, die im Mittelpunkt aller Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse stehen. NFDI4Culture erhält große Unterstützung durch zahlreiche Forscher/-innen bis hin zu internationalen Organisationen des Kulturerbes wie der UNESCO, dem International Council of Museums, der Open Knowledge Foundation und Wikimedia. Das Konsortium möchte innovative Maßnahmen umsetzen, die einen wissenschaftlichen Kulturwandel hin zu einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Forschungsdaten ermöglichen und gleichzeitig die Qualifikation und Professionalisierung der datengetriebenen Forschung im Bereich des Kulturerbes fördern. Dies wird nachhaltige Auswirkungen auf die Wissenschaft, Kulturwirtschaft und Gesellschaft als Ganzes haben.
Die Professur koordiniert gemeinsam mit der TU Dresden das Projekt 4D Community Browser.
Link: https://nfdi4culture.de/
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DFG NFDI4Memory -4Memory@School
Digitale und datenbezogene Kompetenzen sind wesentliche Entwicklungsschwerpunkte in der universitären und schulischen Bildung, jedoch gerade im Bereich der historischen Geisteswissenschaften bisher nicht curricular verankert und nur punktuell mit Angeboten untersetzt. Gerade für eine mehrperspektivische und digital unterstützte Auseinandersetzung mit historischen Daten bieten sich außerschulische Lernorte wie Schülerlabore durch ihre enaktiven und disziplinübergreifenden Settings an . Als außercurriculares Lehrformat für digitale, lernphasenübergreifende Bildung mit Schwerpunkten Kulturerbe und Geschichte wird seit 09/2022 an der Universität das DH Labor aufgebaut. Ziel des Labors ist es, dass angehende Pädagog:innen eigene digitalgestützte Lehrangebote zu geschichtlichen Themen entwickeln, erproben und reflektieren und sich Schüler:innen auf digitalem Weg mehrperspektivisch mit Geschichte auseinandersetzen können. Damit verbunden wird die Digital- und Datenkompetenz von Studierenden und Schüler:innen gestärkt und der Einsatz von digitalen Arbeitstechniken zur Erforschung, Aufbereitung und Präsentation geschichtlicher Themen evaluiert und befördert. Im Labor werden Studierende verschiedener Fachrichtungen zu Tutor:innen ausgebildet. Sie entwickeln Kursangebote für Schüler:innen, die sie dann im Nachmittagsbereich einer Schule, als Ferienprojekt in einem Jugendzentrum oder in den Laborräumlichkeiten der Universität durchführen.
Projektlaufzeit: 10 Monate (2025)
Budget: 25.000 Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: DFG
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EU CE C4Education
Submitted under the call for Creative Innovation LabsExterner Link within the framework of the Creative Europe funding scheme, C4Education is aimed at stakeholders and companies in the field of digital, audiovisual and cultural heritage in Europe.
Through the composition of the consortiumExterner Link encompassing two international associations with together more than 600 institutional members from the cultural heritage, education and research sector including GLAM institutions, SMEs etc. as well as the innovative Netherlands’ Institute for Sound and Vision, the project, led by the Friedrich Schiller University Jena, promises a high international reach and resonance.
Having identified above named challenges and deficits within a one-year scoping activity within the frame of the S3 Pilot Action “Virtual and Smart Cultural TourismExterner Link“, C4Education now aims to:
- Facilitate the uptake of technological and digital innovations in the cultural, creative and audio-visual sectors for GLAM institutions, SMEs and industrial players.
- Explore and implement cross-sector hybridization and collaboration pathways between cultural heritage and audio-visual sectors.
- Showcase specific ways and means of introducing digital and innovative tools and accelerate their uptake.
- Promote innovative tools, methodologies, access and dissemination of customized educational material and information on cultural heritage.
- Open up new user groups through audience development, outreach models and activities, especially targeting younger and older generations.
- Increase the visibility of and engagement with European cultural heritage through increased use of digital tools and applications.
Concretely, C4Education will develop and run a Virtual Lab comprising an Application MarketplaceExterner Link for digital tools for (further) education on cultural heritage, e.g. museum applications, city guides or virtual exhibitions, including accreditation criteria and sales models, and a corresponding Training Platform, including self-steered tutorials and webinars. A set of high-quality demo cases will populate the Marketplace and Training Platform and a long-term business model shall ensure the sustainable operation and growth of the Virtual Lab beyond the project runtime.
Projektlaufzeit: 2 Jahre
Budget: 620.000 Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: EU CREA-CROSS-2021-INNOVLAB, Förderkennzeichen: 101060350
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EU DEP 5DCulture
An international consortium composed of 12 partners has embarked on a mission to enrich the offer of existing 3D digital cultural heritage repositories and incite their re-use in education, tourism and multi-faceted cultural and creative sectors. Central to 5Dculture is the expansion of three-dimensional cultural heritage content into two additional, pivotal dimensions: the source content domain and target reuse domain dimension.
The Professorship is responsible for one demo case on 4D city mapping and Sander Münster lead of WP5 (via TMO).
Projektlaufzeit: 2 Jahre
Budget: 2 Mio. Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: European Commission DIGITAL-2022-CULTURAL-02-HERITAGE, Förderkennzeichen: 101100778
Weblink: https://5dculture.eu/ -
Digital-musikalisch Kultur vermitteln (lernen)
Die Aktion digital-musikalisch Kultur vermitteln (lernen) fand im Rahmen der Thüringer Aktionstage für Medienbildung, gefördert von der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.
Mehr Informationen zur Aktion und zum angeschlossenen Wettbewerb finden Sie hierExterner Link.
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Learning by Watching 2021: Lehren und Lernen mit Videoformaten in digitalen Semestern - virtuelle Konferenz
Im Rahmen des Projekts Digital4Humanities wurde im September 2021 die virtuelle Konferenz Learning by WatchingExterner Link veranstaltet. Diese Konferenz diente dazu, Videoformate in der Lehre und für Lernende der vergangenen Digitalsemester aus der Breite der Fächerkulturen zu sammeln sowie sichtbar und diskutierbar zu machen.
FördergeberIn: Graduiertenakademie FSU Jena
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Time Machine Project Center Jena
Das Projektcenter unterstützt das European Time Machine Projekt. Es wird vom Thüringer Wissenschaftsministerium über die TAB gefördert und umfasst den Betrieb der deutschen Kontakstelle sowie die Erstellung dreier Machbarkeitsstudien:
- Automatisierte NLP/AI-basierte Trendscouting-Tools zum Monitoing wissenschaftlicher Artikel und Veröffentlichungen .
- Eine hochautomatisierte Modellierungspipeline für browserbasierte mobile 4D Stadtvisualisierungen.
- Multimodale Analyse der Nutzeranforderungen an 4D-Visualisierungen.
Projektlaufzeit: 1. Juni 2020 - 30. November 2020
Fördersumme: ca. 65.000 EUR
Fördergeber: Thüringische Aufbaubank, Förderkennzeichen: 220FGI0045
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Modellathon 2020 – Wettbewerb zur 3D-Rekonstruktion von Kulturerbe
Die dreidimensionale Repräsentation historischer Objekte und Architektur ist ein wichtiges Feld in den Digital Humanities und birgt ein großes Potential sowohl für die Wissenschaftskommunikation als auch für die Geschichtsvermittlung im Sinne einer Public History. Im Rahmen eines Modellathons, einem Wettbewerb zur 3D-Rekonstruktion von Kulturerbe, soll im Verlauf des Wintersemesters 2020/2021 auf der Grundlage historischer Quellen architektonisches Kulturerbe mit Hilfe von CAD-Programmen durch Studierende digital 3D-modelliert werden. Die Resultate in Form von 3D-Modellen, Filmen oder Bilderserien sowie dazugehörigen Texten mit Hintergrundinformationen zum jeweiligen Projekt werden über einen projektbegleitenden Weblog der Öffentlichkeit präsentiert und die besten Arbeiten im Anschluss durch eine Fachjury mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 1.000,00 Euro prämiert.
Laufzeit: 01.10.2020 – 28.02.2021
Fördersumme: ca. 10.000 EUR
Fördergeber: Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Förderkennzeichen: 220-440SI-06
Wettbewerbsblog: https://modellathon.hypotheses.org/Externer Link
Förderprogramm: https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/gefoerderte-projekte/Externer Link
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EU Study VIGIE 2020/654 on quality in 3D digitisation of tangible Cultural Heritage
The EU study on quality in 3D digitisation of tangible cultural heritageExterner Link carried out by a consortium led by the Cyprus University of Technology (CUT). The main objective of the study is to map parameters, formats, standards, benchmarks, methodologies, and guidelines, relating to the 3D digitisation of immovable and movable tangible cultural heritage assets, considering the different potential purposes or uses, and general-purpose visualisation, by degree of complexity. If you want more information have a look at our brochureExterner Link and watch the video of the “2nd EU Workshop on how digital technologies can contribute to the preservation and restoration of Europe's most important and endangered Cultural Heritage sitesExterner Link”.
Projektlaufzeit: 1. Oktober 2020 - 30. Juni 2021
Projektbeteiligte: Konsortialleiter: Cyprus University of Technology; Konsortialpartner: TIme Machine, ICOMOS, NTUA, Politechnico di Milano, Arctron 3D, Zoller + Fröhlich GmbH, Historic Environment Scotland, Aristoteles-Universität Thessaloniki
Fördergeber: EU, Förderkennzeichen: VIGIE 2020/654
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DFG Wissenschaftliches Netzwerk Digitale 3D-Rekonstruktionen als Werkzeuge der architekturgeschichtlichen Forschung
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BMBF HistKI - Untersuchung, Modellierung und multimodale KI-basierte Unterstützung von Bildquellenrecherche und -kritik als komplexe und grundlegende geschichtswissenschaftliche Arbeitstechnik
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BMBF Digital4Humanities-Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften
Digitale Bildungsformate wie etwa Videotutorien mit Selbstlernangeboten finden bisher vornehmlich für technische Studiengänge Verwendung. Im Projekt Digital4Humanities stand daher die Entwicklung digitaler Lehrangebote im Fokus, die sich speziell an geisteswissenschaftlichen Anforderungen ausrichten. Dazu wurde mithilfe von Videotutorien ein Fachkonzept entwickelt, erprobt und evaluiert, das den Studierenden für die Bearbeitung von Aufgabenstellungen in den Geisteswissenschaften digitale Kompetenzen vermitteln soll. Beispielhaft erfolgte dies für Lehrinhalte der Fächer Kunstgeschichte und Germanistik unter Berücksichtigung der Übertragbarkeit auf andere geisteswissenschaftliche Fachkontexte. Das Projekt hatte zum Ziel, die Digitalkompetenz von Studierenden zu fördern, um die beruflichen Perspektiven für Geisteswissenschaftler im Zuge der Digitalisierung zu verbessern.
Projektlaufzeit: 1.1.2020-31.12.2022
Fördersumme: ca. 520.000 EUR
Fördergeber: BMBF, Förderkennzeichen: 16DHB3006
Förderprogramm:https://wihofo.bmbfcluster.de/de/digital4humanities-3040.phpExterner Link
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DBU Denkmalschutz4D - Digitale stadträumliche Vermittlung von anthropogenen Einflussfaktoren und Schutzmaßnahmen zu baulichem Kulturerbe
Im Gegensatz zu etablierten Ansätzen wie 3D-Darstellungen zielt 4D auf die 3D-Darstellung von zeitlichen Entwicklungen ab und macht somit kultur- und denkmalgeschichtliche Veränderungen visuell greifbar. Es ermöglicht vor diesem Hintergrund eine unmittelbare und intuitive Vorstellbarmachung von Gebäuden, Landschaften und damit verbundenen zeitlichen Prozessen.
Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben darauf ab, die Vielfalt und Veränderungsprozesse von Baudenkmälern im Stadtkontext insbesondere für Kinder und Jugendliche, darüber hinaus jedoch auch für Bewohner und Touristen virtuell sicht- und erlebbar zu machen. Ein kulturhistorisches Informationsinteresse im Sinne einer „virtuellen Stadtführung“ und eines „visuellen Geschichtsbuchs“ soll dabei mit der Vermittlung von Wissen zu Denkmälern und zu anthropogenen Einflussfaktoren und Schutzmaßnahmen verbunden werden. Kernzielgruppe im Rahmen des Vorhabens sind Jugendliche im Alter von ca. 12 Jahren, eine spätere Ausweitung auf andere Zielgruppen ist möglich. Der Projektansatz basiert auf der Entwicklung einer technologischen Pipeline zur hochautomatisierten Erstellung von 4D-Stadtmodellen anhand von Bildquellen. Diese ermöglicht die browserbasierte 4D-Modellerstellung und Visualisierung auf Mobilgeräten, welche wiederum durch Informationsinhalte zu anthropogenen Einflussfaktoren angereichert wird, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen durch Studierende sowie durch Initiativen zur Stadtgeschichte erstellt wurden. Dieses Informationsangebot adressiert Touristen und Bewohner als Rezipienten. Mit den benannten Schwerpunkten bietet das beantragte Vorhaben gleich mehrere gleichermaßen technologisch wie auch inhaltlich-didaktisch unikale Ansätze.
Laufzeit: 01.07.2020 – 31.12.2021
Fördersumme: ca. 170.000 EUR
Fördergeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Förderkennzeichen: 35654
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Jena4D - Ein virtuelles Stadtgeschichtsbuch zum Mitmachen
Im Vorhaben wurde 2024 eine bestehende Browseranwendung für Mobilgeräte zur partizipativen Wissensplattform zur 4D‐Darstellung der gesamten Jenaer Innenstadt erweitert. Bürger können historische Fotografien, Anekdoten und Geschichten zusammentragen sowie digitale Stadtrundgänge erstellen und kreieren damit gemeinsam ein öffentliches digitales 4D‐Geschichtsbuch für Touristen, Zeitzeugen und nachfolgende Generationen. Zur Webseite
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Fotolabor Schleiz
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MSCJ Grant - DHNet reloaded
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SfL Lehr-Lernlab Digital History
Projektlaufzeit: 25 Monate (2022-2024)
Budget: 420.000 Euro (Gesamtsumme)
Fördergeber: Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Förderkennzeichen: FRFMM-334/2022
Mehr Informationen finden Sie hier.
Digitalanwendungen
Als Professur entwickeln und betreuen wir eine Reihe von Digitalanwendungen.
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4D City - Mobile 4D viewer for location-based city information and visualization
4D-Live-Darstellung des historischen Marktplatzes in Jena.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)The 4D City application for mobile devices enables time-variant virtual 3D impressions of historic cities on a multi-device visual interface – that can be accessed via desktop, mobile devices, AR and VR glasses. 4D City feeds in realtime from other data providers with a minimal database of its own, primarily for caching. It enables virtual city tours and past play (e.g., digitally-enhanced discovery games) and provides access to knowledge assets from open-source platforms such as Wikipedia or tourist information platforms like Triposo. Link: https://4dcity.orgExterner Link
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4D Browser - 4D media browser to gain access to image collections and text
4DBrowser Interface
Foto: Sander MünsterThe 4D Browser is used for the information presentation and as a research tool . Linking digital images and their actual location makes it possible to directly present resources and therefore proves a valuable support tool for historical research. Users of the virtual archives can benefit extensively from effective tools which enable search based not only on content and theme, but also location. A timeline provides information on the development of a city via filtering photos of different building conditions. Link: https://4dbrowser.orgExterner Link
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3D Heritage - Low level photogrammetric reconstruction service
3DHeritage
Foto: Sander Münster3D Heritage is a low-end 3D digitization pipeline to document heritage with images taken with a smartphone. The goal is to document cultural heritage using images and 3D models from user-generated photos and to integrate the results in the DFG 3D-Viewer repository. 3D Heritage consists of a webpage frontend in multiple languages (currently English, German, Ukrainian, Russian and Arabic) providing a guided workflow to take images and upload them to the portal servers with metadata. Metadata can be freely added or retrieved from Wikipedia for object descriptions, ORCID for user information and Geonames for location information. After uploading, a server-side process is initialized, which uses a scripted Meshlab pipeline to create 3D models from these images. Link: https://3dheritage.euExterner Link
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DFG 3D Viewer Test Repo - Experimental repository for 3D models of Cultural Heritage
3drepo.eu Screenshot
Foto: Sander MünsterWithin the DFG 3D Viewer framework (LinkExterner Link) the Jena experimental repository provides a large scale and unique 3D model pool of currently 130.000+ 3D mesh models. Link: https://3drepo.eu/Externer Link
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Heritage Monitor - Cultural Heritage projects, institutions, and publications across Europe
Heritage Monitor
Foto: Walter EhrenbergerThe Heritage Monitor provides an overview about cultural heritage projects, institutions, and publications across Europe, helping researchers and policymakers clearly visualize research activity and gain insights into collaborations, funding, and emerging trends.
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Heritage Data Processor - processing, enrichment, and management of digital cultural heritage assets
Heritage Data Processor
Foto: Dominik UkolovThe Heritage Data Processor (HDP) is a sophisticated, GUI, API, and Command-Line-driven application designed for the comprehensive processing, enrichment, and management of digital assets, with a primary focus on multimodality.
Time Machine Organisation
Die Professur ist maßgeblich in die europäische Time-Machine-InitiativeExterner Link eingebunden.
Die Time Machine ist ein Verband zur Technologienentwicklung und fokussiert sich auf drei Bereiche: die großskalige Digitalisierung, die semantische Erschließung und die multimediale Zugänglichmachung von Vergangenheit. Im Verband sind derzeit über 700 Institutionen aus 34 Staaten vereint. An der Professur ist nicht nur die deutsche Koordinationsstelle der „Time Machine“ angesiedelt, sondern sie koordiniert auch die Förderberatung und Förderrichtlinienentwicklung der europäischen Initiative.
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Time Machine - Nationale Kontaktstelle
Die seit 2020 betriebene nationale Kontaktstelle der TMO dient der Konzertierung und Vernetzung der ca. 110 deutschen TMO-Mitgliedseinrichtungen und -firmen sowie der bedarfsgerechten Weiterentwicklung der deutschen Community. Als bedarfsinitiierte Unterstützungsstruktur für die wirtschaftlichen Verwertung befindet sich seit 2020 aus der deutschen TMO heraus die dma-sce als Europäische GenossenschaftExterner Link in Gründung. An der dma-sce i.G. sind 9 KMU aus Deutschland und Österreich mit Geschäftsfeldern im Bereich des digitalen Kulturerbes als Anteilseigner finanziell beteiligt.
Ansprechpartnerin:
Manuela Graf
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Time Machine - Project Scouting
Durch die TMO wird mit dem Project Scouting ServiceExterner Link ein Unterstützungsdienst betrieben, welcher wettbewerbsfähige Drittmittelprojekte initiiert, bei der Findung von Projektpartnern unterstützt, umfassende Informationen über Förderprogramme bietet sowie die formale und strategische Prüfung von Anträgen unterstützt.
Ansprechpartnerin:
Manuela Graf
EU Interregional Partnership "Virtual and Smart Cultural Tourism" (VSCT Partnership)
The partnership aims to research and develop innovations in the field of digital technologies for cultural heritage and cultural tourism, which could bring multiple benefits to a wide range of stakeholders. Digitisation became a core focus of EU and member states including cultural heritage and cultural tourism.
In January 2021 Time Machine Organisation and Thuringia (DE) with Lower Austria (AT), Cyprus, Paris (FR), Saxony (DE), Greater Amsterdam (NL), and Galicia (ES) come together to fill in this gap leverage digital innovation as technologies and media for cultural heritage in Europe with specific focus on international scale.
They are mandated by DG REGIO to run a one-year pilot action in 2021 and received a permanent mandate in 2023 to initiate and operate cross-regional R&D projects. Until 2025 projects worth 16M EUR has been triggered or supported by the partnership.
DHnet Jena
Das DHnet Jena ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk für Digital Humanities an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Unsere Community verbindet zahlreiche Forschungszweige und -projekte miteinander und fungiert gleichzeitig als Ansprechpartner für alle Fragen der Digital Humanities an der FSU Jena.