Michail Lermontov: Der Dämon. Eine orientalische Erzählung
Übertragen von Christine Fischer.
Coveransicht
Abbildung: Lermontov, Der DämonMichail Lermontov: Der Dämon.
Eine orientalische Erzählung
Übertragen von Christine Fischer.
Russisch-deutsch,
Jena: Institut für Slawistik, 2000.
Softcover, 103 S.,
8,00 € (vergriffen)
ISBN: 3-9805226-3-6
Der Dämon, Herr der Heimatlosen,
Flog überm dunklen Erdental,
Und seinen wirren Geist liebkosten
Erinnerungen ohne Zahl…
„Es gelingt der Übersetzerin, Lermontows flüssige Verse in ein stilistisch sauberes Deutsch zu bringen, das zudem auch das romantische Kolorit des Originals bewahrt. Damit unterscheidet sich diese Übersetzung von allen früheren Nachdichtungen […].“ (U. Sm., NZZ, 27.02.2001)
An seinem Poem Demon (Der Dämon) arbeitete Michail Lermontov von 1829 bis zu seinem Todesjahr 1841. Erster Impuls war ein Puškin-Gedicht; daneben finden sich Anklänge ans Faust-Motiv sowie Bezüge zu Byron. Trotz seiner Einbettung in die europäische Literaturtradition nimmt der Dämon eine Sonderstellung innerhalb der russischen Romantik ein – er ist geprägt von einzigartiger lyrischer Sprachintensität und hat vielleicht gerade deshalb nie das Interesse epigonaler Dichter geweckt.
Christine Fischer (geb. 1967) hat bisher unter anderem Übertragungen aus der Lyrik von Lermontov, Fet, Zabolockij und Achmatova vorgelegt. Sie ist zudem Herausgeberin und in Teilen auch Übersetzerin einer von Kennern sehr gelobten dreibändigen deutschen Ausgabe der Werke Boris Pasternaks.