Alexander Litvinenko: Genscherismus
Externer LinkEin transatlantisches Phänomen der späten 1980er Jahre
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Annette Weinke
Im Zentrum des Masterstudiengangs Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den historischen Problemlagen und politischen Herausforderungen des vergangenen Jahrhunderts. Sie werden im Laufe des Studiums mit zentralen Entwicklungen, Wandlungsprozessen und Erfahrungen des 20. Jahrhunderts vertraut gemacht: zum Beispiel mit den die Epoche prägenden Erfahrungen von Diktatur, Krieg und Gewalt, aber auch mit der Geschichte der (Wieder-)Errichtung demokratischer Gesellschaften und der Etablierung europäischer und transatlantischer Kooperationsstrukturen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Das Studium dauert einschließlich der Masterarbeit zwei Jahre und schließt mit der Verleihung des akademischen Grades "Master of Arts" ab.
Kurz: ein in Deutschland einzigartiges Studienprogramm.
Kurz: Sie lernen, sich auf dem Feld der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts eigenständig wissenschaftlich zu betätigen.
Ein im Studiengang Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts erworbener Master qualifiziert für viele Berufsfelder. Sehr gute Chancen bieten sich insbesondere in den vielfältigen Aufgabenbereichen der historisch fundierten Politikberatung, also in Parteien, Verbänden, internationalen Organisationen, bei NGOs und in großen Unternehmen. Interessant sind unsere Absolventen aber auch für die Medien (Verlage, Zeitungen. Rundfunk, Fernsehen), den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation (Museen, Bibliotheken, Archive, Denkmalpflege) sowie für die geschichtsvermittelnde Praxis (Erwachsenenbildung, politische Bildung).
Das Studienangebot des Masterstudiengangs Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts ist modular aufgebaut. Die Module setzen sich aus Vorlesungen, Seminaren, Übungen und anderen Lehr- und Lernformen zusammen. Ein Modul erstreckt sich über ein oder zwei Semester. Während des Studiums werden insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) nach dem "European Credits Transfer and Accumulation System" (ECTS) erbracht. Pro Studienjahr sind in der Regel 60 Leistungspunkte zu erwerben. Die Masterarbeit schließt das Studium ab.
Das Studienprogramm umfasst insgesamt 10 Module, davon 3 Pflicht- und 7 Wahlpflichtmodule. Mit Ausnahme des Moduls Masterarbeit, auf das 30 LP entfallen, werden die Module mit jeweils 10 LP gewichtet. Im individuellen Vertiefungsbereich werden Fremdsprachenkenntnisse erweitert.
Das Studium beginnt im Wintersemester und dauert zwei Jahre. Den Modulkatalog finden Sie hier.Externer Link
ECTS / Module
50 / Interdisziplinärer Bereich (Pflichtmodule)
10 / Einführung in die Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
10 / Forschungskolloquium Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
30 / Masterarbeit Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts
30 / Bereich Geschichte (Wahlpflicht: Seminar + zwei weitere Module)
10 / Seminar Geschichte des 20. Jahrhunderts
10 / Vorlesung Geschichte des 20. Jahrhunderts
10 / Vorlesung Wirtschafts- und Sozialgeschichte
10 / Übung Geschichte des 20. Jahrhunderts
10 / Übung Wirtschafts- und Sozialgeschichte
10 / Seminar Geschichte des 20. Jahrhunderts
20 / Bereich Politikwissenschaft (Wahlpflicht: 2 Module)
10 / Politische Systeme I / II
10 / Politische Theorie und Ideengeschichte
10 / Außenpolitik und Internationale Beziehungen I / II
10 / Europäische Studien I / II / III
10 / Interationale Organisationen und Globalisierung I / III
10 / Bereich Soziologie, Jüdische Geschichte (Wahlpflicht: 1 Modul)
10 / Gesellschaftstheorie
10 / Jüdische Geschichte und Kultur
10 / Individueller Vertiefungsbereich (Wahlpflicht: 1 Modul): Sprachenangebote des Sprachenzentrums finden Sie hier.
120 / Summe
Hierpdf, 129 kb finden Sie vier Varianten, wie man GP20 studieren kann.
Die Schwerpunkte des Masterstudiengangs Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts liegen im Bereich der Neueren Geschichte und der Politischen Wissenschaft. Zum Fächerspektrum gehören aber auch die Soziologie und die Wirtschaftswissenschafts- und Sozialgeschichte; außerdem können aus einer Reihe geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen einzelne Module hinzugewählt werden.
Im Rahmen des Universitätsverbunds wirkt das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur der Universität Leipzig an dem Studiengang mit. Eine enge Kooperation besteht darüber hinaus mit der in Weimar ansässigen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Voraussetzung für die Aufnahme in den Studiengang Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts ist ein mit mindestens "gut" absolvierter Hochschulabschluss (Bachelor, Magister, Lehramt oder Diplom) in Geschichte, Politikwissenschaft oder einer affinen (Teil-)Disziplin.
Der konsekutive Studiengang baut auf den Kern- und Ergänzungsfächern (120 und 60 Leistungspunkte) Geschichte, Politikwissenschaft oder einem benachbarten geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach auf.
Bewerben können sich Absolventen einer Universität oder rechtlich gleichgestellter Hochschulen aus dem In- und Ausland.
Die Auswahl der Studierenden für das Wintersemester erfolgt in einem individuellen Online-Bewerbungsverfahren. Es wird eröffnet durch ein persönliches Bewerbungsschreiben.
Die Antragsunterlagen umfassen:
Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.