Kultur- und Rahmenprogramm

Ukrainischer Chor, Ausstellungen und Jena entdecken

Schiller Büste Aula

Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Schiller Büste Aula

Führungen

Am Donnerstag, den 01.10. nach dem Ende des Vortragsprogramms (um 17:30 Uhr) gibt es die Möglichkeit, an den

  • Stadtführung durch Jena* oder
  • Stadtführung „Jena – der Ort der deutschen Romantik“* oder
  • Führung durch die Ausstellung "Zeitgenössische bulgarische Plakatkunst" * (im Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26Externer Link)
    teilzunehmen.

    (*) nur für Angemeldete

Ukrainischer Chor "Ensemble Mrija"

Konzertplakat

Foto: Mrija

Am Freitag, den 02.10., um 18 Uhr laden wir Sie nach dem Ende des Vortragsprogramms herzlich zur Aufführung des ukrainischen Chors in der Aula des Universitätshauptgebäudes (UHG), Fürstengraben 1,Externer Link ein. Der Besuch ist für die Teilnehmenden der Konferenz kostenfrei (Spenden herzlich erwünscht) und wird im Rahmen des Kultur- und Rahmenprogramms organisiert. 

Das Ensemble Mrija („Traum“) wurde 2023 in Jena gegründet und verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft durch ihre Liebe zur ukrainischen Kultur und Musik. Sein vielseitiges Repertoire reicht von alten Ritual- und Volksliedern über ukrainische Barock- und Kunstmusik bis zur modernen Estrada und Popmusik und zeigt, wie eng Musik mit Sprache, Erinnerung und kultureller Identität verbunden ist. Gerade heute sind diese Lieder eine Verbindung zur Heimat, lebendige Erinnerung und Quelle der Kraft. Zugleich macht Mrija die ukrainische Gemeinschaft als aktiven Teil des Jenaer Kulturlebens sichtbar und zeigt, wie Musik Begegnung, Verständnis und Gemeinschaft schaffen kann.

Das Konzertprogramm steht hier zum Downloadpdf, 290 kb bereit.

Weitere Informationen zum Chor finden Sie hier.

Bilder- und Ikonenausstellungen

Von Mittwoch, dem 30.09. bis Samstag, dem 03.10.
im Foyer und im 1. OG des Veranstaltungsgebäudes (CZS 3): 

Petergof

Foto: Olga Sazontchik

Bilderausstellung "Menschen, Räume, Sprachen – Fotografische Streifzüge durch die vielstimmige Welt der Slawia"
(inkl. fachlicher Begleitung von Herrn Dr. Christoph Giesel, am Freitag, dem 2.10., von 14 bis 15.30 Uhr)

Die Fotoausstellung präsentiert Aufnahmen aus vornehmlich west- und ostslawischen Ländern und vermittelt visuelle Eindrücke von deren sprachlicher, kultureller und räumlicher Vielfalt. Gezeigt werden Landschaften, Städte und Dörfer, Menschen und Tiere sowie Motive der Linguistic Landscape, die den Gebrauch verschiedener Sprachen und Schriftsysteme im öffentlichen Raum dokumentieren.
Die ausgestellten Fotografien stammen von Mitarbeitern und Studierenden des Instituts für Slawistik und Kaukasusstudien sowie aus deren persönlichem und beruflichem Umfeld. Sie umfassen sowohl atmosphärische Momentaufnahmen als auch dokumentarische Motive und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Orte, Menschen, Sprachen und Lebenswelten in der Slawia. Damit ergänzt die Ausstellung das wissenschaftliche Tagungsprogramm um anschauliches Bildmaterial aus den behandelten Sprach- und Kulturräumen.


Ikonenausstellung

Foto: Ikonen-Museum Recklinghausen

Ikonen-Ausstellung  „Viten, Wunder und Legenden“
(inkl. fachlicher Begleitung von Herrn Dr. Dimiter Peev, am Freitag, dem 2.10., von 14 bis 15.30 Uhr)

Die Ausstellung präsentiert hochwertige Reproduktionen von zwölf sorgfältig ausgewählten russischen und griechischen Ikonen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Die zugrunde liegenden Werke wurden in der Jubiläumsausstellung „Viten, Wunder und Legenden“ des renommierten Ikonen-Museums Recklinghausen gezeigt, die insgesamt 42 Ikonen aus der Museumssammlung und europäischen Privatsammlungen umfasst. Die Ikonen erzählen in narrativen Bildsequenzen aus dem Leben von Heiligen und stellen Legenden, Wunder sowie exemplarische Situationen religiöser Lebensführung dar. Häufig sind diese Szenen in klar voneinander abgegrenzten Bildfeldern auf dem Rand der Ikone angeordnet und um die zentrale Heiligenfigur gruppiert.
Ein besonderer Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Inschriften der Ikonen. Diese benennen Personen und Ereignisse, erläutern einzelne Szenen und verbinden die bildliche Darstellung mit ihrer sprachlichen Überlieferung. Die Verwendung des Kirchenslawischen beziehungsweise Griechischen sowie das Zusammenwirken von Schrift, Sprache und Bild stellen einen unmittelbaren sachlichen Bezug zu den sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Gegenständen des Slavistiktags her. Die Reproduktionen ermöglichen es, diese ikonografischen und sprachlichen Elemente auch in ihren Einzelheiten zu betrachten.


Plakatausstellung "Politische Gefangene in Belarus"

Bild: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Bilderausstellung "Ich bin hier – Politische Gefangene in Belarus"

Hunderte Menschen sind in Belarus als politische Gefangene in Haft. Die Künstlerin Xisha Angelova gibt ihnen ein Gesicht: In eindrucksvollen Portraitzeichnungen erinnert sie an all jene, die unschuldig verurteilt wurden, weil sie sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben. Einige ihrer Bilder sind in der Plakatausstellung Ich bin hier zu sehen. Die Ausstellung macht auf das Schicksal politischer Gefangener in Belarus aufmerksam und setzt ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Seit den gefälschten Präsidentschaftswahlen im Sommer 2020 wurden zehntausende Menschen festgenommen, viele von ihnen zu oftmals langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Aktionswebseite 100xsolidaritaet.deExterner Link ermöglicht, den Menschen einen Brief ins Gefängnis zu senden.

Freizeitmöglichkeiten in Jena und Umgebung (individuell und selbstorganisiert)

JenaExterner Link ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in Natur, Kultur und Geschichte. Besonders empfehlenswert sind Wanderungen rund um Jena sowie Tagesausflüge nach Weimar, zur Gedenkstätte Buchenwald und nach Erfurt.

Einen umfassenden und aktuellen Überblick über Sehenswürdigkeiten, Wanderwege und Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Tourismus-Webseite: https://www.visit-jena.de/Externer Link

Wandern in Jena

Rund um Jena gibt es viele schöne Wanderwege mit Ausblicken über das Saaletal. Besonders beliebt sind die SaaleHorizontale, die Kernberghorizontale, der Jenzig und der Landgrafen. Die Wege eignen sich sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Wanderungen.

Weimar

WeimarExterner Link ist in kurzer Zeit von Jena aus erreichbar und eignet sich ideal für einen Tagesausflug. Sehenswert sind die historische Innenstadt, Goethes und Schillers Wohnhäuser, der Park an der Ilm, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und das Bauhaus-Museum. Der Ausflug lässt sich gut mit einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald verbinden, die bei Weimar liegt und ein bedeutender historischer Erinnerungsort ist.

Erfurt

ErfurtExterner Link, die Landeshauptstadt Thüringens, bietet eine schöne Altstadt mit Domplatz, Erfurter Dom, Severikirche und der bekannten Krämerbrücke. Die Stadt eignet sich sehr gut für einen Tagesausflug ab Jena.