Der Kiewer Sophienplatz (ukr. Софійська площа, russ. Софийская площадь)

Institut für Slawistik und Kaukasusstudien

Unser Institut erschließt die Kulturen des östlichen Europas, den Balkanraum und die Länder des Kaukasus in Lehre und Forschung. Der multidisziplinäre Ansatz vermittelt Einblicke in Literatur, Kultur, Gesellschaft und eine einmalige Breite an Sprachen (Russisch, Ukrainisch, Polnisch, Tschechisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Bulgarisch, Albanisch, Neugriechisch, Georgisch).
Der Kiewer Sophienplatz (ukr. Софійська площа, russ. Софийская площадь)
Foto: wikimedia
  • Russisch und Ukrainisch an unserem Institut

    Das Russische ist nicht nur die Staatsprache der Russischen Föderation und von Belarus. Das Russische wird in mehreren Nachfolgestaaten der Sowjetunion von erheblichen Anteilen der Bevölkerung als Mutter- oder Zweitsprache gesprochen - so etwa in den EU-Staaten Estland und Lettland, in der Ukraine, in Ländern des Kaukasus und Zentralasiens. Die russischsprachige Literatur- und Kulturproduktion ist nicht auf Russland beschränkt - so wird etwa jährlich ein Preis für russischsprachige Literatur der Ukraine vergeben, so hat Tschingis Aitmatov, der wichtigste kirgisische Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts, viele seine Werke auf Russisch verfasst, werden heute Spielfilme in Kasachstan auf Russisch gedreht. Das Russische ist wie andere europäische imperiale Sprachen - Englisch, Französisch oder Spanisch - eine der großen Kultursprachen Europas, deren Geltung sich weit über die ursprünglichen Grenzen ausgeweitet hat. Die Professuren für slawische Literatur- und Sprachwissenchaft tragen dieser über Russland hinausgehenden Geltung des Russischen in ihrer Komplexität in Lehre und Forschung Rechnung. Weiterhin bemühen wir angesichts der jetzigen Situation für unsere Studierende Austauschmöglichkeiten mit anderen Ländern, in denen Russisch gesprochen wird, zu erschließen.    

    Das Ukrainische ist seit 2018 Gegenstand sprachwissenschaftlicher Forschung an unserem Institut. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen u. A. aus L'viv und Kyiv entwickeln wir am Institut GRAC, das zur Zeit größte Referenzkorpus des Ukrainischen - siehe www.uacorpus.orgExterner Link. Ab dem Wintersemester 2022 bieten wir Ukrainisch im Rahmen eines Sprachkurses an - zur Zeit leider nur als ASQ im Bachelor bzw. als Zusatzmodul im Lehramt und Master anrechenbar. Ebenfalls im Wintersemester bieten wir ein Modul zu den Sprachen der Ukraine, mit Feldforschung unter nach Jena Geflüchteten, an. Insgesamt haben wir für sieben geflohene ukrainische WissenschaftlerInnen Förderung für einen Forschungsaufenthalt an unserem Institut einwerben können; siehe www.ukr.uni-jena.de. en Im Rahmen des Aleksander-Brückner-Zentrums bieten wir regelmäßig Seminare und Veranstaltungen zur Ukraine an.      

  • Online-Gespräch gewünscht?

    In unserem Chat-Raum Zu Kyrill und MethodExterner Link (Passwort: Willkommen) können Sie in einem informellen Gespräch einem Mitglied unseres Mitarbeiterteams Ihre Fragen stellen und so die erste Orientierungshilfe auf den manchmal verwirrenden Wegen durch unser umfangreiches Studienangebot bekommen.

    Dr. Olga Sazontchik ist immer montags von 11.00 bis 12.00 Uhr für Sie da und freut sich auf Ihren Besuch.

  • Neu hier?

    Herzlich willkommen! Bitte tragen Sie sich die SlawKaus-Liste ein, über die alle wichtigen Informationen verteilt werden. Einfach leere E-Mail an slawkaus-subscribe@listserv.uni-jena.de schicken, Rückfrage bestätigen und fertig!

Aktuelle Meldungen

· Life
Veranstaltungen
7.12.2023, 18:30 Uhr, Seminarraum 147 UHG, Fürstengraben 1
Veranstaltungen
Mittwoch, 8. Nov. 2023„Zur Rosen“, Johannisstr.13, 07743 Jena
Ukrainischsprachkurs mit offenem Niveau, insbesondere auch für Lernende mit Kenntnissen einer anderen slawischen Sprache, auch im Wintersemester 2023/24 hier am Institut

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Katja Kühn

Termine vor Ort zu den Bürozeiten nach vorheriger Vereinbarung per E-Mail möglich.
Urlaub: 12.02.2024 - 16.02.2024

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