Dr. Judith Hack

Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Mehrsprachige Rezeption frühchristlicher Apokryphen in Spätantike und Frühmittelalter: Die 'Pseudoklementinen'"

Kontakt

Judith hack Foto: Judith Hack

Telefon: +49 3641 9-44838

Fax: +49 3641 9-44802

E-Mail: j.s.hagen@uni-jena.de

Zimmer: 2.07 A

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Vita Inhalt einblenden

1980

geboren in Paderborn

2000 – 2008

Studium der Alten und Mittelalterlichen Geschichte sowie der Lateinischen und Griechischen Philologie an der Universität Regensburg

2009 – 2016

Promotion in Alter Geschichte an der Universität Bayreuth;

daneben Lehrtätigkeit in Lateinischer Philologie und Alter Geschichte

seit 2016

wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FSU Jena

seit Nov. 2019

Chercheuse FNS senior am Institut romand des sciences bibliques (Université de Lausanne) / Lehrstuhl Prof. Amsler im Rahmen des Projekts ENLAC (Editer la littérature apocryphe chrétienne), hier: "Édition électronique d’une synopse multilingue des Pseudo-Clémentines (grec, latin et syriaque)" in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Ellwardt

Forschungsschwerpunkte Inhalt einblenden

Seit April 2016 bin ich am Lehrstuhl für Klassische Philologie/Latinistik von Prof. Dr. Meinolf Vielberg als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des DFG-Projektes "Europa polyglotta. Orte, Funktionen und Wirkungen der Mehrsprachigkeit in Spätantike und Mittelalter" tätig. Mein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit dem Phänomen der Mehrsprachigkeit in den Pseudoklementinen.

Nach meinem Studium der Alten und Mittelalterlichen Geschichte sowie der Lateinischen und Griechischen Philologie (M. A.) in Regensburg habe ich im März 2016 mein Dissertationsprojekt "Die Tränen der Mächtigen und die Macht der Tränen. Eine emotionsgeschichtliche Untersuchung des Weinens in der kaiserzeitlichen Historiographie" in Alter Geschichte bei Prof. Dr. Ralf Behrwald an der Universität Bayreuth abgeschlossen.

Im Mittelpunkt meiner Forschungsinteressen stehen Themen aus dem Gebiet der Emotionsgeschichte im engeren Sinne und damit verbunden der Mentalitäts- und Kulturgeschichte im weiteren Sinne, zudem beschäftige ich mich mit philologischen Fragestellungen. Daneben gilt mein Interesse der Geschichte der Altertumswissenschaften und der Homosexualität in der Antike.

Publikationen Inhalt einblenden

Monographien

  • Die Tränen der Mächtigen und die Macht der Tränen. Eine emotionsgeschichtliche Untersuchung des Weinens in der kaiserzeitlichen Historiographie (Altertumswissenschaftliches Kolloquium 25), Stuttgart 2017.

Aufsätze

  • Laughter in Procopius's Wars, in: Albrecht Classen (Hrsg.), Laughter in the Middle Ages and Early Modern Age: Epistemology of a Fundamental Human Behavior, its Meaning, and Consequences (Fundamentals of Medieval and Early Modern Culture 5), Berlin/New York 2010, S. 141–164.
  • Emotions in Roman Historiography: The Rhetorical Use of Tears as a Means of Persuasion, in: Ed Sanders/Matthew Johncock (Hrsg.); Emotion and Persuasion in Classical Antiquity, Stuttgart 2016, S. 199–212.

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