Antikensammlung des Instituts für Altertumswissenschaften der Universität Jena am 16.07.2013 (digital erstelltes Panoramabild).

Forschungsschwerpunkte der Philosophischen Fakultät

Antikensammlung des Instituts für Altertumswissenschaften der Universität Jena am 16.07.2013 ...
Foto: Jan-Peter Kasper

Die Professorinnen und Professoren der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben in den letzten Jahren sehr erfolgreich Drittmittel eingeworben. Bei den eingeworbenen Projekten handelt es sich gleichermaßen um größere Formate der Deutschen Forschungsgemeinschaft beziehungsweise des Bundesministeriums für Forschung als auch um kleinere Förderformate der einschlägigen Fördermittelgeber.

Die unten stehende Übersicht führt Sie zu den Internetseiten größere Forschungsprojekte an der Fakultät.

Imre Kertész Kolleg Jena: Europas Osten im 20. Jahrhundert Inhalt einblenden

Das "Imre Kertész Kolleg: Europas Osten im 20. Jahrhundert" ist ein Ort interdisziplinärer und transnationaler Forschung über die jüngste osteuropäische Vergangenheit. Das Kolleg ist das größte Drittmittelprojekt der Philosophischen Fakultät. Es wird von Joachim von Puttkamer geleitet. Das Kolleg verfügt über die notwendigen Voraussetzungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und akademischen Austausch, über die ein "Institute for Advanced Studies" verfügen muss.

Die Jahresgäste haben die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Arbeiten voranzutreiben und diese gleichzeitig in einer internationalen Forschungsumgebung kritisch zu diskutieren. Das Kolleg tritt durch vielfältige Veranstaltungen und mit seinen Publikationen aktiv an die Öffentlichkeit. Es wird vom Bundesministerium für Forschung finanziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Modell Romantik: Variation, Reichweite, Aktualität Inhalt einblenden

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg "Romantik: Variation, Reichweite, Aktualität" ist ein gemeinsames Projekt einer ganzen Reihe von Lehrstühlen der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Es wird von Stefan Matuschek geleitet. Die Projektleiterinnen und Projektleiter untersuchen gemeinsam mit jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Präsenz der Romantik als ein markantes europäisches und transatlantisches Phänomen, in Bezug auf welches bis in die Gegenwart Aktualisierungen in diversen Bereichen der Weltdeutung, der Selbstbeschreibung und der Lebensvollzüge stattfinden.

Das Graduiertenkolleg fördert das strukturierte Promovieren, in dessen Mittelpunkt der Erwerb einer exzellenten wissenschaftlichen Qualifikation bei gleichzeitigem Ausbau persönlicher und berufsbezogener Kompetenzen steht. Dies geschieht durch ein Studienprogramm, das der methodischen und theoretischen Weiterqualifizierung dient und zugleich Freiräume für das Verfassen der Arbeit und den Ausbau der wissenschaftlichen Eigenständigkeit enthält.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts Inhalt einblenden

Das "Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts" ist eine Einrichtung am Historischen Institut, die von Norbert Frei geleitet wird. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Spezialisierung in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte fördert das Zentrum universitäre Forschung und Lehre in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld.

Das Zentrum verfügt über eine Gastprofessur und eine Doktorandenschule. Seit seiner Gründung 2006 wird es durch eine private Spende des Ehepaars Dr. Christiane und Dr. Nicolaus-Jürgen Weickart finanziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Arbeits- und Forschungsstellen Inhalt einblenden

Das Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und der Fachbereich für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation verfügen über insgesamt drei Arbeits- und Forschungsstellen, die die Drittmittelprojekte der beteiligten Lehrstühle bündeln und koordinieren.

Die "Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung" führt ein wissenschaftliches Netzwerk zusammen, dass sich mit Themen wie Lehrwerkanalyse, Wirkungsforschung und mediengestütztes Fremdsprachenlernen befasst. Die "Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache" fördert die wissenschaftliche Erforschung von Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit und Migration. Die "Forschungsstelle interkulturelle und komplexe Arbeitswelten" dient der Entwicklung theoretischer Modelle zur wissenschaftlichen Erforschung interkultureller Arbeitswelten.

Weitere Informationen zur "Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung" finden Sie hier.

Weitere Informationen zur "Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache" finden Sie hier.

Weitere Informationenzur "Forschungsstelle interkulturelle und komplexe Arbeitswelten" finden Sie hier.

Laboratorium Aufklärung Inhalt einblenden

Das "Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung" ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, der historische Forschung mit gegenwartsbezogenen Analysen verbindet. Es wird von Stefan Matuschek geleitet. Die Mitarbeiter und Gäste widmen ihre wissenschaftlichen Projekte den vielfältigen Grundlagen der Moderne im langen 18. Jahrhundert. Sie setzen ihre Erkenntnisse dabei zu aktuellen Entwicklungen in Staat, Gesellschaft, Wissenschaft und Künsten in Beziehung.

Die Untersuchung von Geschichte und Gegenwart soll zeigen, welche gegenwärtige Präsenz und Relevanz kanonische Werke aus der Zeit um 1800 heute haben oder gewinnen können. Denn die Jenaer Universität zehrt bis heute vom Glanz großer Namen. Sie will die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem, wofür diese Namen stehen, lebendig halten, damit dieser Glanz nicht stumpf oder museal wird. Das Forschungszentrum wird durch den Freistaat Thüringen gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schumpeter-Zentrum zur Erforschung des sozialen und ökonomischen Wandels (JSEC) Inhalt einblenden

Das zentrale Thema des Schumpeter-Zentrums sind die einschneidenden Veränderungsdynamiken auf gesellschaftlicher Ebene, die durch technologische und soziale Innovationen, den massiven Eintritt der Schwellen- und Entwicklungsländer in die weltwirtschaftliche Arbeitsteilung, aber auch durch Wanderungsbewegungen, die Alterung der Gesellschaft oder das Spannungsverhältnis zwischen Deregulierungs- und Regulierungsprozessen angestoßen wurden und immer noch werden.

Das Schumpeter-Zentrum stellt sich damit den Herausforderungen, die von gesellschaftlicher Seite an die Universitäten des 21. Jahrhunderts herangetragen werden. In Thüringen zum Beispiel hat die Landesregierung in Gestalt des TMWWDGs die Themen Wissenstransfer, Innovation Ost und Digitalisierung als wesentliche Herausforderungen des Landes identifiziert. Genau diese Themen passen unmittelbar zu einem interdisziplinär ausgerichteten Schumpeter-Zentrum.

Das Zentrum ist unter www.jsec.uni-jena.de erreichbar.

 

Internationales Forschungskolleg Argentinien/ConoSur - ARCOSUR Inhalt einblenden

Die Gründung des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/ConoSur (ARCOSUR) basiert auf einer 2011 getroffenen Vereinbarung der Universitätsleitung der FSU mit Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, der Lehrstuhlinhaberin für spanische, lateinamerikanische und französische Literatur und Kultur, an diesem explizit auf Lateinamerika ausgerichteten Lehrstuhl ein Lateinamerika-Zentrum zu etablieren. Angesichts der auf Argentinien und den erweiterten ConoSur ausgerichteten Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls Hammerschmidt wurde das Zentrum bereits in der Gründungsphase auf den ConoSur fokussiert und konsolidierte sich ab 2014 als Internationales Forschungskolleg Argentinien/ConoSur (ARCOSUR).

Weitere Informationen finden Sie hier.

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