Unterricht in der Formenkunde

Studium

Intensive Ausbildung in allen Epochen der Ur- und Frühgeschichte
Unterricht in der Formenkunde
Foto: Daniel Hofmann

Die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Jena deckt alle Epochen der Menschheitsgeschichte ab. Von Grönland bis zum Mittelmeer forschen wir international vernetzt mit Nachbarfächern, Denkmalämtern und Museen zu verschiedensten archäologischen Themen.

Unsere Studierenden erhalten eine intensive Ausbildung und die Möglichkeit zur frühzeitigen Mitarbeit in Forschungs- und Ausstellungsprojekten. Eine der größten Universitätssammlungen Europas bietet Studierenden und Forschern außerdem ideale Arbeitsbedingungen am Material.

Von der Ausgrabung einzelner Siedlungen und Gräberfelder bis hin zur Analyse ganzer Landschaften Europas vom Beginn des Menschseins bis hin zum hohen Mittelalter, behandelt die „Archäologie der Ur- und Frühgeschichte“ ein breites Spektrum an Zeiten und Räumen.

Lehrveranstaltungen Inhalt einblenden

Vorlesungsverzeichnis - Seminar für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie - Wintersemester 2021/2022

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis pdf [pdf, 175 kb]

Tabellarisches Vorlesungsverzeichnis pdf [pdf, 83 kb]

Wintersemester 2021/22

Vorbemerkung:

  • Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen erfolgt über FRIDOLIN
  • Sofern nicht anders vermerkt, beginnen alle Veranstaltungen in der Woche vom 18. Oktober 2021
  • Für Voraussetzungen und Leistungsnachweise zu den einzelnen Veranstaltungen siehe die entsprechenden Modulkataloge; ggf. Bekanntgabe durch Dozenten zu Semesterbeginn
  • Die angegebenen Räume sind zunächst vorbehaltlich zu verstehen und könnten sich bis zum Semesterbeginn noch ändern, da aufgrund der Corona-Situation ein immens größerer Planungsaufwand besteht

Prof. Dr. Peter Ettel

Vorlesung: Einführung in die Vorgeschichte / UFG 100

Zeit: Do 10-11 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | Die Vorlesung führt in die Vorgeschichte ein, den Zeitraum vom Neolithikum (etwa 5500 v. Chr.) über Bronze- und Eisenzeit bis zu den Kelten und Germanen. Grundlegendes Wissen zu den einzelnen Perioden sowie Quellenarten (Gräber, Siedlungen, Horte und Zentralorte) wird vermittelt, wichtige Fundplätze, Grabungen, aktuelle Funde, vor allem aus dem deutschen und mitteleuropäischen Raum werden vorgestellt.

Hauptseminar: Gräberfelder der Vor- und Frühgeschichte als Quellen der Kulturgeschichte – Belegung, Rituale, Demographie, Eliten / UFG 310, UFG 810

Zeit: Do 14-16 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | Gräberfelder bilden vom Neolithikum über Metallzeiten bis hin zu Früh- und Hochmittelalter nicht nur wichtige Quellen für Chronologie und Chorologie, sondern darüber hinaus für kulturelle und soziale Fragestellungen wie Tracht, Entwicklung des Grabbaus, geschlechtsspezifische Ausstattung, soziale Differenzierung, Bestattungsrituale, Darstellung von Eliten, interkulturellen Kommunikation etc. Diesen Fragen geht das Hauptseminar anhand von einzelnen Bestattungsplätzen nach.

Übung: Formenkunde Frühgeschichte / UFG 230

Zeit: Do 16-18 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | Die formenkundliche Übung wendet sich an Studienanfänger und Studierende vor allem im Bachelorstudium. Sie soll einen Überblick bieten über das archäologische Sachgut der Perioden des Früh- und Hochmittelalters. Anhand von Fundmaterial aus der Sammlung und aus Forschungsprojekten wird die Beschreibung und Zeichnung wichtiger Keramik- und Metallformen eingeübt und ihr kulturhistorischer Kontext besprochen.

Übung: Ausgewählte Denkmäler, Fundplätze und aktuelle Grabungen der Vor- und Frühgeschichte / UFG 300, UFG 900

Zeit: Vorbesprechung Do 8-10 Uhr, weitere Termine n.V., Ort: SR Löbdergraben 24a | In der Übung finden ganztägige Exkursionen zu ausgewählten Bodendenkmälern, Fundplätzen und aktuellen Grabungen der Vor- und Frühgeschichte im Umkreis für Jena und Mitteldeutschland (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Franken) statt.

Kolloquium: Kolloquium der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie / UFG 700, UFG 1100

Zeit: Do 18-20, Ort: SR Löbdergraben 24a, Termine und Zeit siehe Kolloquiumsplan  |  Das Kolloquium richtet sich an alle Studierenden der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie, insbesondere mit Bachelorarbeiten, Magister- und Dissertationsprojekten – darüber hinaus sind Interessierte herzlich eingeladen.

Prof. Dr. Peter Ettel, Michael Marchert M.A., Dr. Florian Schneider

Übung: Aufarbeitung der Grabungen Kuckenburg, Bad Neustadt und evtl. Dornheim / UFG 300, UFG 900

Zeit: Di 10-12 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a und Sammlung | Innerhalb der Übung werden die Funde und Befunde der Grabungen 2021 der Kuckenburg bei Esperstedt und Veitsberg Bad Neustadt für eine Publikation aufgearbeitet und vorbereitet. Dazu gehört auch die zeichnerische, formenkundliche und chronologische Erfassung der Keramik und Metallfunde sowie die Gesamtdokumentation und kulturhistorische Einordnung der Grabungsbefunde.

Die Übung richtet sich an Studierende, die an der Bearbeitung von Grabungsbefunden und Fundmaterial aus den vor- und frühgeschichtlichen Perioden interessiert sind.

Prof. Dr. Clemens Pasda

Vorlesung: Altpaläolithikum / UFG 210, UFG 310, UFG 800, UFG 820, UFG 901

Zeit: Mo 12-14 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | Im Zentrum des ersten Teils des viersemestrigen Vorlesungszyklus steht die Auseinandersetzung mit den ältesten Steinartefakten in Afrika und Europa. Zusätzlich werden Informationen zu Fundstellen, Menschenformen, Subsistenz und zur Archäostratigraphie gegeben.

Vorlesung: Einführung in die Urgeschichte / UFG 100

Zeit: Mo 10-11 Uhr, Beginn 25.10.2021, Ort: SR Löbdergraben 24a | Die Methoden der Alt- und Mittelsteinzeitforschung werden für Studienanfänger vorgestellt und begründet.

Übung: Mittelpaläolithische Steinartefakte aus Weimar-Ehringsdorf / UFG 300, UFG 900

Zeit: Di, 12-14 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | In Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie werden seit 2013 die Steinartefakte der mittelpaläolithischen Travertinfundstelle Ehringsdorf (Stadt Weimar) mit Hilfe eines Merkmalsystems aufgenommen. Vermittelt werden dadurch grundlegende Kenntnisse zur Steinartefaktbestimmung. Die Veranstaltung kann nur bei Präsenzpflicht stattfinden.

Übung: Magdalénienzeitliche Steinartefakte aus Gleina / UFG 300, UFG 900

Zeit: Mo, 8-10 Uhr, Beginn 25.10.2021, Ort: SR Löbdergraben 24a | Am ´Großen Spittelacker´ wurden seit 1928 spätjungpaläolithische Steinartefakte durch Oberflächenbegehungen geborgen und 1964 durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar eine Ausgrabung durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie werden diese Funde mit einem Merkmalsystem aufgenommen. Vermittelt werden dadurch grundlegende Kenntnisse der Steinartefaktbestimmung. Die Veranstaltung kann nur bei Präsenzpflicht stattfinden.

Prof. Dr. Clemens Pasda, Dr. Alexander Stößel

Seminar: Morphologie und Evolution des Menschen / UFG 210

Zeit: Di 14-16 Uhr, Ort: Kl. HS Erbertsraße 1 | Studierende erarbeiten vorgegebene Themen, die einerseits Zusammenfassungen zum Forschungsstand sind, andererseits eine detaillierte Auseinandersetzung mit zentralen Fundstellen des Zeitraums zwischen 2,5 Mio. Jahren und dem Ende der Eiszeit verlangen.

Dr. des. Iris Nießen

Vorlesung: Einführung in die Frühgeschichte / UFG 100

Zeit: Fr 9-10 Uhr, Ort: Löbdergraben 24a | Mit der römischen Expansion nördlich der Alpen beginnt in Mitteleuropa die Frühgeschichte: eine Epoche, die wie keine andere durch eine hohe kulturelle Dynamik geprägt ist. Der grundlegende Unterschied zu den vorhergehenden Epochen ist ein hohes Aufkommen an schriftlichen Quellen, die die archäologische Sicht der Dinge erweitern und korrigierenden Einfluss auf die Interpretation von Fundplätzen haben.

Die Vorlesung vermittelt Ihnen Grundkenntnisse zur Lebensweise der Menschen in dieser spannenden Epoche der mitteleuropäischen Archäologie, die mit der Römischen Kaiserzeit, der Völkerwanderungszeit, der Merowinger- und Karolingerzeit und dem Übergang zum Hochmittelalter das gesamte 1. Jahrtausend n. Chr. umspannt.

Dr. des. Iris Nießen, Martin Offermann M.A.

Proseminar: Methoden und Hilfsmittel der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie / UFG 101

Zeit: Fr 10-12 Uhr, Ort: Löbdergraben 24a | Das Proseminar dient der Einführung in Methodik und Arbeitsweisen der Ur- und frühgeschichtlichen Archäologie. Die wesentlichen Grundlagen des Faches, insbesondere Gliederungs- und Datierungsmethoden archäologischer Funde und Befunde sowie Möglichkeiten zu ihrer Interpretation werden im Rahmen von Referaten erarbeitet.

Dipl.-Rest. Ivonne Przemuß

Übung: Restaurierung / UFG 510

Zeit: Wird noch bekannt gegeben, Ort: SR Löbdergraben 24a | Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Studenten des ersten Semesters Ur- und Frühgeschichte. Hier werden Grundkenntnisse zum fachgerechten Umgang mit archäologischen Kulturgütern vermittelt, Handling, Verpackung und Transport von Objekten aus Sammlungsbeständen, sowie Erkennen und Bergen grabungsfrischer Fundobjekte unterschiedlichster Materialgruppen. Des Weiteren wird Hilfestellung bei der Nachbearbeitung des Fundmaterials gegeben (z.B.: Beschriftung und Klebung von Keramik, Fotografie etc.).

Dr. Enrico Paust

Übung: Materialübung zur Aufarbeitung der Schausammlung / UFG 300, UFG 900

Zeit: Montag 14-16 Uhr, Ort: SR Löbdergraben 24a | Innerhalb der Übung soll in chronologischer Reihenfolge eine Überarbeitung der Lehr- und Studiensammlung der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie erfolgen. So soll der aktuelle Zustand der Vitrinen dokumentiert und die ausgestellten Stücke erfasst werden. Anschließend sollen diese durch typologisch relevante Exponate aus den Spots ergänzt werden. Am Ende soll ein Konzept für die Neugestaltung der Vitrinen nach modernen Anforderungen an Lehr- und Schausammlungen erstellt und umgesetzt werden.

Martin Offermann M.A.

Übung: QGIS - Fortgeschrittenenkurs / UFG 511, UFG 400

Zeit: Vorbespr. 18.10.2021 16-18 Uhr; weitere Termine n. Abspr., Ort: SR Löbdergraben 24a | Die Arbeit mit Geographischen Informationssystemen ist eine zunehmend wichtiger werdende Kompetenz für Archäologinnen und Archäologen.Nachdem im Sommersemester bereits grundlegende Arbeitsschritte vermittelt wurden, sollen in der vertiefenden Übung komplexere Aufgaben im Fokus stehen. Im Rahmen des Kurses sollen neben der Arbeit mit Digitalen Geländemodellen auch der Umgang mit Abfragen geschult werden, sodass die Teilnehmer nach Beendigung des Kurses in der Lage sein sollen, selbständig GIS-Anwendungen für eigene Seminararbeiten und Forschungsvorhaben gewinnbringend anzuwenden. Des Weiteren sollen fortgeschrittene Möglichkeiten der Visualisierung aufgezeigt werden, aber auch die Durchführung von least-cost-paths-Berechnungen und ähnlichem erprobt und diskutiert werden. Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die bereits eine einführende GIS-Übung besucht haben oder bereits anderweitig Erfahrung mit QGIS gesammelt haben und grundlegende Funktionen beherrschen.

PD Dr. Sven Ostritz

Übung: Archäologische Landesaufnahme / UFG 510, 511

Zeit: nach Vereinbarung, Ort: Weimar, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Humboldtstraße 11

PD Dr. Lukas Werther

Vorlesung: Einführung in die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit / UFG 230, UFG 310, UFG 600, UFG 601, UFG 820, UFG 901

Zeit: Mi 18-20, Ort: Online | In der Vorlesung werden in zehn thematischen Blöcken grundlegende Themen, Fragestellungen, Forschungsfelder und methodisch-theoretische Konzepte der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit vorgestellt und diskutiert. Wichtige Inhalte bilden (1) Forschungsgegenstand, Forschungsgeschichte, Fachgeschichte, (2) Spezifische Methoden und Quellen, (3) Produktion, Distribution und Konsum, (4) Alltagsleben und Alltagsgeschichte, (5) Umgang mit Ressourcen am Beispiel von Wasser, (6) Kulturlandschaftsentwicklung und Umweltbedingungen, (7) Ländlicher Raum und ländliche Siedlungen, (8) Die Stadt als Forschungsfeld, (9) Burgen und Herrschaftssitze (10) Kultausübung, religiöses Leben und Lebenszyklen.

Dr. Hans-Volker Karl

Einführung in die Archäozoologie / UFG 400, UFG 511

Zeit: letzter Freitag im Monat von 14-16 Uhr im Block, Ort: SR Löbdergraben 24a | Neben allgemeinen Themen der Archäozoologie, wie Klärung der wichtigsten Begriffe und Definitionen, werden Biologische Grundlagen und die Methoden zur Erfassung von Primärdaten und Sekundärdaten vorgestellt. Das Verhältnis des Menschen zur Jagd und zur Tierzucht wird umrissen, wie auch die Methoden der Rekonstruktion von Fleischwertklassen und Umweltverhältnissen. Auf dem Gebiet der Archäozoologischen Osteologie werden Bestimmungs- und Meßübungen im Rahmen der Auswertung von Studentengrabungen durchgeführt. Die exemplarische Behandlung einzelner Themen aus archäozoologischer Sicht zeigt die praktische Bedeutung dieser Wissenschaftsdisziplin. Die Vergabe von Themen für Examina ist vorgesehen.

Domenik Fischer B.A., Saskia Kunath B.A.

Tutorium der Vor- und Frühgeschichte / UFG 100

Zeit: Di 18-20 Uhr Ort: SR Löbdergraben 24a  |  Die Teilnahme am Tutorium ist für sämtliche Studienanfänger obligatorisch. Gemeinsam werden wir uns die grundlegende Fachliteratur erschließen, wissenschaftliche Arbeitstechniken aneignen und auf sich ergebende Fragen Antworten suchen. Nicht zu kurz kommen sollen die Besuche von Museen und gegebenenfalls aktueller Ausstellungen und Geländedenkmäler – hier freuen wir uns über Anregungen eurerseits.

Bachelorstudiengang Inhalt einblenden

Termine

Das Bachelorstudium »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« im Kern- und Ergänzungsfach an der Friedrich-Schiller-Universität Jena startete erstmals zum Wintersemester 2007/08. Einschreibungen erfolgen in der Regel zum Wintersemester.

Profil und Voraussetzung

Erwartet wird Interesse an historisch-kulturellen Zusammenhängen. Idealvoraussetzung für das Studium und eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im Fach wären Begabungen sowohl im geisteswissenschaftlich-historischen als auch naturwissenschaftlichen Bereich. Von den Studierenden wird außerdem das Interesse an wissenschaftliches Arbeiten unter zum Teil harten körperlichen Bedingungen und das Potential an analytisch-reflektierender Vorgehensweise erwartet sowie handwerkliche und zeichnerische Fähigkeiten.

Vorraussetzung für das Bachelorstudium ist zum einen die allgemeine (oder fachgebundene) Hochschulreife oder ein von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis und zum anderen eine moderne Fremdsprache Niveau B1 (in der Regel Englisch oder Französisch) mit Nachweis über Schulzeugnis oder durch erfolgreiche Absolvierung von zwei Sprachkursen gemäß Angebot des Sprachenzentrums der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Kenntnisse einer zweiten modernen Fremdsprache bis zur Anmeldung zur Bachelorarbeit.

Studium

Der Studiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) ist auf sechs Semester ausgerichtet und modular aufgebaut. Ein Modul stellt eine thematische Einheit von Lehrveranstaltungen mit entsprechenden Prüfungen dar. Es besteht in der Regel aus zwei Lehrveranstaltungen und erstreckt sich über ein bis zwei Semester.

Lehrgebiete im Studium sind:

  • Methoden und Hilfsmittel,
  • Kenntnisse in den Perioden,
  • Kenntnisse der Studiensammlung und der Archäologie Europas (Urgeschichte) und Mitteldeutschlands (Vor- und Frühgeschichte),
  • Formenkunde,
  • Auswertung von Fundkomplexen,
  • wissenschaftliches Zeichnen,
  • Museums- und Ausgrabungspraktika,
  • Exkursionen zu Geländedenkmälern und Museen.

Der Bachelorstudiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« befähigt zur angeleiteten Umsetzung und Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse.

Kernfach

Der Bachelorstudiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte«vermittelt wissenschaftliches Grundwissen zu den Epochen der Urgeschichte (Paläolithikum, Mesolithikum), Vorgeschichte (Neolithikum, Bronze- und Eisenzeit) und Frühgeschichte (Römische Kaiserzeit, Früh- und Hochmittelalter) in Mitteleuropa und den angrenzenden Regionen.

Das Studium beginnt mit der Absolvierung von zwei Basismodulen, die einen Überblick zu den Epochen sowie den Methoden und Theorien der ur- und frühgeschichtsforschung geben. An diese schließen drei Module, in denen Wissen zu den drei grundlegenden Epochen (Ur-, Vor-, Frühgeschichte) gelehrt wird an. Parallel  zu diesen kann das erste Aufbaumodul zur Quellenkunde besucht werden, das Kenntnisse über Fundmaterialien und Geländedenkmäler vermittelt. Nachfolgend wird das zweite Aufbaumodul zur Vertiefung in einer je nach individueller Neigung selbst gewählten Epoche der Ur-, Vor- und Frühgeschichte zur Stärkung der Epochenkompetenz und zum Sammeln von Erfahrung in der wissenschaftlichen Präsentation studiert.

Die Praktika der Praxismodule zur Ausgrabung, das Museumspraktikum sowie ein  Praktikum nach eigener Wahl können nach der Absolvierung der Basismodule abgeleistet werden. Die Praxis stellt einen wichtigen Bestandteil des Studiums dar. Schon ab dem ersten Semester können Praktika, insbesondere Ausgrabungen, absolviert werden. Diese laufen über mehrere Semester, da eine Aufteilung der achtwöchigen Grabungszeit auf mindestens zwei, in Zeit und Methodik unterschiedlichen Grabungen empfohlen wird.

Das Modul zur fachübergreifenden Studienergänzung dient in erster Linie der Vervollständigung der Fremdsprachenkompetenz im Rahmen der Allgemeinen Schlüsselqualifikationen (ASQ). Bei bereits vorhandenen ausreichenden Sprachkenntnissen können Alternativangebote der Philosophischen Fakultät  besucht werden.

Ein Abschluss im Bachelor-Kernfach Archäologie Ur- und Frühgeschichte befähigt vor allem zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung im konsekutiven Masterstudiengang Ur- und Frühgeschichte der Friedrich Schiller-Universität sowie in vergleichbaren in- und ausländischen Masterstudiengängen. Der Bachelorabschluss in Archäologie Ur- und Frühgeschichte ist die erste berufsfeldbezogene Qualifikation, die zu Tätigkeiten im Bereich der Bodendenkmalpflege der Bundesländer, im musealen Bereich von Staat und Kommunen, in zentralen und regionalen Forschungseinrichtungen, an Universitäten und in privatwirtschaftlichen Grabungsfirmen, didaktischen Einrichtungen und im Tourismus befähigt.

Ergänzungsfach

Die »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« im Bachelor-Ergänzungsfach eignet sich besonders zur Verknüpfung mit einem Bachelor-Kernfach in Geo- (Geologie, Physische Geographie, Bodenkunde), Bio- (Zoologie, Botanik, Physische Anthropologie) und Geisteswissenschaften (Geschichte, Altertumswissenschaften mit Spezialisierung Klassische Archäologie oder Alte Geschichte, Volkskunde und Kulturwissenschaften). Nach Studienabschluss ist auch eine Weiterqualifizierung in einem Masterstudiengang der Ur- und Frühgeschichte an der FSU möglich.

Das Ergänzungsfach »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« dient dem Erwerb grundlegender Kenntnisse, Fähigkeiten und Arbeitstechniken in den Epochen Urgeschichte (Paläolithikum, Mesolithikum), Vorgeschichte (Neolithikum, Bronze- und Eisenzeit) und Frühgeschichte (Römische Kaiserzeit, Früh- und Hochmittelalter) in Mitteleuropa und angrenzende Regionen. Darüber hinaus werden je nach Wahl der Module die Kenntnisse in Ur-, Vor- oder Frühgeschichte vertieft. Durch Ausgrabung und Praktikum erwerben die Studierenden Grundkenntnisse in der Dokumentation und im Umgang mit archäologischen Quellen und sind mit den erlernten Arbeitstechniken in der Lage Fundmaterial unter Anleitung zu bearbeiten, kritisch auszuwerten und zu präsentieren.

Masterstudiengang Inhalt einblenden

Der Studiengang

Der Masterstudiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« mit den Profilfeldern Urgeschichte und Vor- und Frühgeschichte" ist ein konsekutiver und trotz seiner praktischen Ausrichtung ein stärker forschungsorientierter Studiengang. Er führt zu einer Ausbildung zum selbständigen Wissenschaftler. Durch das Masterstudium werden die Kenntnisse zur Ur- und Frühgeschichte überregional und methodisch erweitert, wodurch Studierende kritisch und reflektierend zu ersten eigenständigen wissenschaftlichen Ergebnissen kommen. Lehrgebiete im Studium sind Methoden und Hilfsmittel, Epochen (Paläolithikum, Mesolithikum, Neolithikum, Bronze- und Eisenzeit, Kaiserzeit und Früh- bis Hochmittelalter), vertiefte Kenntnisse der Studiensammlung und der Archäologie Mitteleuropas, Materialkunde, Auswertung von Fundkomplexen, wissenschaftliches Zeichnen von Funden, Museums- und Ausgrabungspraktika, Exkursionen zu Geländedenkmälern und Museen.

Eine Schwerpunktbildung innerhalb des Faches auf Urgeschichte oder Vor- und Frühgeschichte wird durch die individuelle Wahl von Lehrveranstaltungen ermöglicht.

Das Studium in Jena wird durch die größte in Mitteldeutschland bestehende ur- und frühgeschichtliche Lehrsammlung unterstützt. Darüber hinaus erwarten den Studierenden:

  • individuelle Betreuung durch den Dozenten,  
  • aktive Mitarbeit an aktuellen Forschungsprojekten,
  • gute Verknüpfung mit fachlich benachbarten Fächern.

Die Voraussetzungen

Interessenten bringen in der Regel ein mit einer Gesamtnote von mindestens "gut" absolviertes Hochschulstudium (Ausnahmen sind möglich) mit berufsqualifizierendem Abschluss mindestens entsprechend einem Bachelorabschluss an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im In- und Ausland im Fach Ur- und Frühgeschichte im Kern- oder Ergänzungsfach (mindestens jedoch 60 Leistungspunkte) mit.

Sprachvoraussetzungen: Neben einer modernen Fremdsprache, die mit dem Schulzeugnis oder einer Bescheinigung mind. Niveau B1 gemäß Europäischer Referenzrahmen nachgewiesen werden kann, werden Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache bis zur Anmelduing der Masterarbeit verlangt.

Daneben sollten grundsätzliche Eigenschaften, wie Begabungen im geisteswissenschaftlich-historischen als auch naturwissenschaftlichen Bereich, vorhanden sein. Von den Studierenden wird außerdem das Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten unter zum Teil harten körperlichen Bedingungen und das Potential an analytisch-reflektierender Vorgehensweise erwartet sowie handwerkliche und zeichnerische Fähigkeiten.

Wie ist der Masterstudiengang Ur- und Frühgeschichte aufgebaut?

Der Studiengang setzt sich aus einem Pflicht- und einem Wahlpflichtbereich zusammen, deren Module ohne vorgeschriebene Reihenfolge (mit Ausnahme Modul Masterarbeit) studiert werden können. Die sieben Pflichtmodule dienen einerseits der Vertiefung des Fachwissens, andererseits dem Üben praktischer Fähigkeiten wie Präsentation oder Ausgrabung. Durch freie Themenwahl in drei Pflichtmodulen kann eine Schwerpunktbildung  auf Urgeschichte oder Vor- und Frühgeschichte vorgenommen werden. Zur berufspraktischen Vorbereitung wird neben dem Praktikum ein weiteres Modul mit Inhalten aus den naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen sowie zur Boden- und/ oder Baudenkmalpflege angeboten. Diese ermöglicht den Einblick sowohl in naturwissenschaftliche Methoden der Datierung, Prospektion und Fundbearbeitung sowie -analyse als auch in die Arbeit staatlicher Behörden zur Denkmalerfassung und -erhaltung sowie deren Präsentation in der Öffentlichkeit.

Aus dem Wahlpflichtbereich werden drei Wahlpflichtmodule studiert. Der Wahlpflichtbereich enthält eine größere Zahl fachübergreifender Module, z. B., Philosophie, Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Klassische Archäologie und Geowissenschaften. Je nach Wahl der Module kann im Sinne einer individuellen Profilbildung das Wissen in einem der Ur- und Frühgeschichte benachbartem Fach vertieft werden.

Wann geht's los? Wie und wo bewerben?

Die Einschreibungen zum Master »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« erfolgen jeweils zum Winter- und Sommersemester. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie auf den Seiten des Master-Service-Zentrums der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Nach dem Studium? Tätigkeitsfelder mit Master »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte«

Der Master of Arts in Archäologie Ur- und Frühgeschichte ist ein stärker forschungsorientierter Abschluss. Er berechtigt zur Aufnahme eines Promotionsstudiums an Universitäten im In- und Ausland. Wissenschaftler/ innen mit diesem Abschluss sind mit der Bergung, Bewahrung, Auswertung und Präsentation archäologischer Quellen beschäftigt daher können sie sowohl im Bereich der Bodendenkmalpflege an den Landesämtern der Bundesländer eingesetzt werden, als auch  im musealen Bereich von Staat und Kommunen oder in zentralen und regionalen Forschungseinrichtungen sowie an Universitäten.  Weitere Tätigkeitsfelder ergeben sich bei privatwirtschaftlichen Grabungsfirmen, didaktischen Einrichtungen sowie im Tourismus.

Studien- und Prüfungsordnungen Inhalt einblenden

Bachelor »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« (vorher »Ur- und Frühgeschichte«)

Studien-/Prüfungsordnungen:

Master of Arts »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« (vorher »Ur- und Frühgeschichte«)

Studien-/Prüfungsordnungen:

Dissertation

Promotionsordnung

Habilitation

Habilitationsordnung

Modulkataloge Inhalt einblenden

In den Modulkatalogen sind alle zentralen Informationen zu der Modulverantwortlichen, den Veranstaltungen, die zu den Modulen gehören, dem Inhalte, der Workload, den Prüfungsformen sowie den Modalitäten für die Benotung des Moduls festgelegt.

Modulkataloge stellen daher einen unverzichtbaren Bestandteil für die Organisation des eigenen Studiums dar. Aus diesem Grund sind sie zwigend in regelmäßigen Abstänmden zu konsultieren!

 

Bachelor »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte«

» Modulkatalog Kernfach (Download der Laufzettel für Vorträge im Rahmen des Moduls UFG 510 [pdf, 24 kb])
» Modulkatalog Ergänzungsfach

Master of Arts »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte«

Modulkatalog Master of Arts (Download der Laufzettel für Vorträge im Rahmen des Moduls UFG 820 [pdf, 23 kb])

 

WICHTIG: Aus informationstechnischen Gründen gibt es zurzeit virtuell jeweils zwei B.A.- und Master-Studiengänge. Dies ist allein durch die Umbennung der Studiengänge von »Ur- und Frühgeschichte« zu »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« bedingt. In der Praxis aber handelt es sich nur um jeweils einen B.A.- und Masterstudiengang.

Die Folge der virtuellen Existenz von jeweils zwei B.A.- und Masterstudiengänge zur Ur- und Frühgeschichte ist aber, dass es auch jeweils zwei Modulkataloge für den B.A.- und Masterstudiengang gibt. Alle Studenten und Studentinnen, die sich ab dem Wintersemester 2017/18 für ein Studium zur Ur- und Frühgeschichte eintragen, werden automatisch im B.A.- bzw. Master-Studiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« immatrikuliert.

 

Bachelor »Ur- und Frühgeschichte« (nur für Studierende, die vor dem WS 2016/17 eingeschrieben wurden)

» Modulkatalog Kernfach (Download der Laufzettel für Vorträge im Rahmen des Moduls UFG 510)
» Modulkatalog Ergänzungsfach

Musterstudienpläne Inhalt einblenden

Hier finden Sie aktuelle Musterstudienpläne zu den Bachelor-Studiengängen (Kernfach/Ergänzungsfach) und dem Masterstudiengang.

Bachelor »Ur- und Frühgeschichte«

» Musterstudienplan B.A. Kernfach

» Musterstudienplan B.A.Ergänzungsfach

Master of Arts »Ur- und Frühgeschichte«

» Musterstudienplan Master

Auslandsaufenthalte für Studierende Inhalt einblenden

E R A S M U S - P r o g r a m m e

Im Ausland studieren und wichtige Erfahrungen sammeln!

Ein Auslandsstudium bietet die Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern, Sprachkenntnisse zu verbessern und eine neue Kultur kennenzulernen. Nutzen Sie die Möglichkeiten und bewerben Sie sich für ein Studium im Ausland. Die FSU Jena bietet ein breites Angebot an Austauschmöglichkeiten im europäischen und weltweiten Ausland.

Das Seminar für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie bietet folgende fachinterne Austauschmöglichkeiten:

Austauschplätze

Slowakei

Univerzita Konštantína Filozofa v Nitre | Philosoph-Konstantin-Universität Nitra | Katedra archeológie

Tschechien

Univerzita Karlova v Praze | Karls-Universität Prag | Ústav pro pravěk a ranou dobu dějinnou

Republik Moldau

Universitea de Stat din Moldova Chişinău | Moldauische Staatsuniversität Chişinău| Departamentul Istoria Românilor, Universală şi Arheologie

Voraussetzungen für die Teilnahme:

Sie…

  • sind voll immatrikuliert im Studiengang "Archäologie der Ur- und Frühgeschichte" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • haben mindestens ihr erstes Studienjahr abgeschlossen
  • besitzen Sprachkenntnisse der Arbeitssprache im Ausland (mind. B1/ B2-Niveau)

Bewerbung:

  • Erasmus-Bewerbungsformular (https://www.uni-jena.de/FormulareERASMUS.html )
  • Motivationsschreiben (Beweggründe für einen Auslandsaufenthalt und die gewählte Universität) (auf Deutsch)
  • tabellarischer Lebenslauf (auf Deutsch)
  • Abiturzeugnis bzw. Nachweis eines vergleichbaren Schulabschlusses
  • bisher erworbene Studiennachweise - ggf. sind diese beim Prüfungsamt der Fakultät anzufordern, ansonsten Friedolin-Ausdruck
  • Nachweise über Fremdsprachenkenntnisse (Arbeitssprache: mind. B1/ B2-Niveau)
  • Empfehlungsschreiben eines Fachdozierenden, kann die Bewerbung ggf. unterstützen, ist aber keine zwingende Voraussetzung

Bitte die Bewerbungsunterlagen als lose Blätter (ggf. in einer Folie) einreichen.

Hinweise zum Sprachnachweis:

  • Sie sollten am besten bereits bei der Bewerbung über das erforderliche Sprachniveau der Lehrsprache verfügen, spätestens jedoch vor Antritt des Auslandsstudiums.
  • Das Sprachenzentrum der FSU bietet u.a. Sprachkurse an in: Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch etc. Informieren Sie sich frühzeitig!

 

Bewerbungstermin,-ort:

15. Januar (für den beginn ab dem folgenden akademischen Jahr) beim Fachkoordinator

 

Auswahlkriterien und Gewichtung:

Motivation:  40%

Sprachkenntnisse:  30%

Studienleistung:  20%

Form der Bewerbung:  10%

 

Weitere Vorgehensweise:

  • Interessenten bewerben sich bis zum 15. Januar.
  • Geeignete Studierende werden im Fachbereich ausgewählt und über den Erfolg der Bewerbung schriftlich informiert.
  • Ausgewählte Studierende teilen die Annahme des Platzes mit (siehe Annahmeerklärung IB): Formulare
  • Danach erfolgt eine Meldung der Studierenden an das Internationale Büro der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an die jeweilige Partneruniversität. Diese setzt sich in der Regel direkt mit den Studierenden in Verbindung.
  • Ausgewählte Studierende füllen entsprechende "Erasmus applications forms" der jeweiligen Gastuniversität aus. (meist online-Formulare und ab März/April auf Webseiten der Gastuniversität erhältlich)
  • Das Internationale Büro berät über weitere Verfahrensweise und Angebote in einer Orientierungsveranstaltung zu Beginn des SoSe (Einladung erfolgt durch das IB per Email)
Downloads Inhalt einblenden

Richtlinien

Richtlinien [pdf, 321 kb] des Bereichs für Ur- und Frühgeschichte für das Erstellen von Praktikumsportfolios.

Laufzettel Vorträge

Vordrucke für die Laufzettel, auf denen die Teilnahme an Vorträgen der Ur- und Frühgeschichte im Rahmen der Module UFG 510 (B.A.-Studium) und UFG 820 (Master-Studium) bestätigt werden kann, finden sich hier:

Laufzettel Vorträge Modul UFG 510 [pdf, 24 kb]
Laufzettel Vorträge Modul UFG 820 [pdf, 23 kb]

Weiterbildung für Externe Inhalt einblenden

An unserem Seminar bestehen folgende Möglichkeiten zur Weiterbildung von Schülern und Lehrern sowie anderen Interessierten:

Teilnahme an den Einführungsvorlesungen:

  • Urgeschichte - Alt- und Mittelsteinzeit (bis ca. 5500 v. Chr.)
  • Vorgeschichte - Neolithikum, Bronzezeit und Eisenzeit (5500 v. Chr. bis Christi Geburt)
  • Frühgeschichte - Römische Kaiserzeit, Völkerwanderungszeit/Merowingerzeit und Frühmittelalter (1. Jahrtausend n. Chr.)

für Schüler der 5. Klassen und Lehrer (jeweils einstündig im Wintersemester)

Führungen zur Sammlung des Bereichs für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie (nach vorheriger Anmeldung)

Fachschaftsrat der Studierenden Inhalt einblenden

Fachschaftsrat

Der Fachschaftsrat setzt sich aus drei Studierenden der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie zusammen und wird jährlich neu gewählt. Mitmachen kann jeder BA- oder MA-Studierende, der als ordentlicher Student eingeschrieben ist.

Als studentische Vertretung im Fachbereich Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie setzen wir uns für Eure Interessen ein. Mit Euren Vorschlägen, Anregungen, Problemen und Kritiken werden wir das studentische Leben neben den Vorlesungen und Seminaren am Leben erhalten. Darunter fällt die Organisation der jährlichen Weihnachtsfeier und des Sommerfestes, aber auch von Stammtischen und Exkursionen. Wir dienen Euch aber auch als Schnittstelle zwischen Studierenden und Dozenten/Mitarbeitern. Ihr habt ein Problem, ob studientechnischer oder anderer Natur? Dann kommt auf uns zu, wir helfen Euch gerne weiter!

Aktuelle Informationen zu Aktivitäten und Veranstaltungen werden in unregelmäßigen Abständen am "Schwarzen Brett" neben dem Seminarraum sowie im unregelmäßig erscheinenden Newsletter veröffentlicht. Wenn Ihr den Newsletter erhalten wollt, dann meldet euch per E-Mail bei uns an.

Mitwirkende

Derzeit steht die Konstituierung des Gremiums noch aus. Voraussichtlich gehören dem Fachschaftsrat an:

Saskia Kunath, Valene Eisenschmidt, Domenik Fischer

Kontakt

Fachschaft Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Löbdergraben 24a
07743 Jena

Raum: D 301

E-mail: fsr_ufg@uni-jena.de

Sprechzeiten

alle 2 Wochen Mo. 14-15 Uhr

Links

Aktuell für Alle! Der Dachverband archäologischer Studierendenvertretungen: www.dasv-ev.org 

archaeoworks² - Archäologische Berufswelten: www.archaeoworks.de 

archaeoskills - Archäologische Workshops: www.archaeoskills.org

Fachprofil Inhalt einblenden

Die Archäologie der Ur- und Frühgeschichte, auch Vor- und Frühgeschichte bzw. Prähistorische Archäologie genannt, ist eine archäologische Wissenschaft. Sie widmet sich der Kulturentwicklung des Menschen von seinen Anfängen in Afrika bis in das frühe und hohe Mittelalter vornehmlich in Europa.

Der ältesten Abschnitt der Urgeschichte umfaßt die Altsteinzeit (Paläolithikum) und Mittelsteinzeit (Mesolithikum). Die weitere Entwicklung wird unterteilt in Jungsteinzeit (Neolithikum), Bronzezeit und Vorrömische Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit). Mit dem Einsetzen der ersten Schriftzeugnisse in Mitteleuropa in der Zeit um Christi Geburt, die ergänzend zu den archäologischen Quellen herangezogen werden, beginnt die Frühgeschichte, die in Römische Kaiserzeit, Völkerwanderungszeit und frühes Mittelalter (Merowinger- und Karolingerzeit) untergliedert wird.

Gegenstand der Erforschung sind im Gegensatz zu den anderen historischen Disziplinen gegenständliche Quellen (Keramik, Metall, Holz, Knochen, Glas, Steinartefakte etc.) und deren Kontexte (Bodendenkmale wie Siedlungen, Grabhügel, Burganlagen). Diese werden durch Ausgrabungen, Prospektionen und Zufallsfunde entdeckt und zugänglich gemacht und mit Hilfe formenkundlich-typologischer, historischer und sozialgeschichtlicher sowie naturwissenschaftlicher (Dendrochronologie, 14C-Datierung) und statistischer Analysemethoden bearbeitet.

Abgrenzung zu den anderen archäologischen Fächern

Die Archäologie der Ur- und Frühgeschichte unterscheidet sich von den archäologischen Fächern wie

  • der Klassischen Archäologie, die sich mit der griechischen und römischen Hochkultur befasst,
  • der Provinzialrömischen Archäologie, die sich der materiellen Kultur der Römer in den Provinzen des Imperium Romanum widmet,
  • der Christlichen Archäologie, die vorrangig die Denkmäler des christlichen römisch-byzantinischen Reiches behandelt,
  • der Ägyptologie, die zugleich ein philologisches Fach ist,
  • der Vorderasiatischen Archäologie, die die mesopotamischen Hochkulturen erforscht.

Auch in der Assyriologie, der Sinologie und der Altamerikanistik werden teilweise archäologische Methoden angewandt.

Berufsbild

Nach einem abgeschlossenen Studium der Ur- und Frühgeschichte bilden vor allem die archäologische Denkmalpflege an den Landesdenkmalämtern sowie Fachbehörden, Museen, Universitäten und private Grabungsfirmen Tätigkeitsfelder. Daneben werden ArchäologInnen auch als Fachjournalisten, bei Verlagen und in verschiedenen Bereichen im Kultursektor beschäftigt.

 

Abschlussarbeiten

Habilitationen Inhalt einblenden

Laufende Habilitationsverfahren

Paust, Enrico: Alter Gleisberg – Kuckenburg – Bösenburg; Studien zu Höhensiedlungen der Spätbronze- und Eisenzeit

Schneider, Florian: „Böheimkirchen „Hochfeld“ (p. B. St. Pölten, NÖ) Zur Siedlungsarchäologie der frühen und beginnenden mittlernen Bronzezeit Niederösterreichs“

Abgeschlossene Habilitationen

2021

Werther, Lukas: Der Karlsgraben und andere Kanalbauten als Schnittstellen frühgeschichtlicher Verkehrsnetzwerke

2015

Sachenbacher, Peter: Orlagau, Geragau / Nördliches Vogtland und Pleißenland. Archäologisch, mediävistisch, onomastisch und ethnografisch vergleichende Studie zum früh- und hochmittelalterlichen Landesausbau in vergleichbaren Territorien der Germania Slavica in Thüringen

2009

Schäfer, Andreas: Frühe Eisenproduktion in der Mittelgebirgszone. Regionale Fallstudien von der Latènezeit bis zum Frühmittelalter zwischen Luxemburg und Bayern

 

Dissertationen Inhalt einblenden

Laufende Dissertationen

Bahn, Bernd: Zum Bestattungswesen der Bronze- und Eisenzeit in Thüringen – Einführung eigener Ausgrabungsergebnisse in den Ablauf der Bestattungssitten von 1300 v. Chr. bis um Christi Geburt. (P. Ettel)

Basira, Makhamad: Domesticating the Forest: The origins of arboriculture in Central Asia (P. Ettel; R. Spengler)

Brückner, Christoph: Mediterrane Importe der späten Bronze- und älteren Eisenzeit zwischen Norditalien und der Ostsee in ihrem Kontext (P. Ettel)

Fritz, Jörg: Hallstattzeitliche Grabfunde im Grabfeldgau - Unterfranken und Südthüringen. (P. Ettel)

Fuhrmann, Ulrike: Die Hausurnenkultur in Mitteldeutschland am Beispiel der Fundstelle Harsleben, Lkr. HZ. Eine Analyse zur Topografie der Siedlungen und Gräberfelder. (P. Ettel)

Großmann, Melanie: Naturräumliche Voraussetzung für die Genese Erfurts zur Stadt bis zum 12.Jahrhundert (P. Ettel)

Hirschberg, Paul: Die frühen Kelten. Eine Kultur im Spiegel ihrer archäologischen und philogischen Quellen. (P. Ettel; M. J. Kümmel)

Huck, Thomas: Das eisenzeitliche Gräberfeld Seebergen Heilige Lehne, Landkreis Gotha - ein Bestattungsplatz des 5. bis 1. Jh. v. u. Z. in Westthüringen (P. Ettel)

Kirchschlager, Michael: Bliden und Blidensteine – Archäoballistische und typologische Untersuchungen zu Funktion, Effizienz und Munition spätmittelalterlicher Steinschleuder-Maschinen (P. Ettel)

Mewes, Maximilian: Die Nordwestgruppe des eisenzeitlichen Gräberfeldes von Mühlen Eichsen, Landkreis Nordwestmecklenburg (P. Ettel)

Nayak, Ayushi: Biomolecular Approaches to Major Economic Transitions in South Asia (P. Ettel; N. Boivin)

Orfanou, Eleftheria: Late Bronze Age Kuckenburg: Settlement, burial ground, fortification and/or place of sactifice? (P. Ettel; W. Haak)

Tamas, Silvester: Wölfe in Thüringen – vom Gejagten zum Kulturgut. Studie zur Beziehungsgeschichte von Wolf, Hauswolf, Hund und Mensch aus archäologischer und historischer Perspektive (P. Ettel)

Zach, Barbara: Archäobotanik der bronzezeitlichen Kuckenburg (P. Ettel; R. Spengler)

Abgeschlossene Dissertationen

2021

Marchert, Michael: Frühe Merowingerzeit im Ingolstädter Raum - Eine Grenzregion des Frühen Mittelalters im Spannungsfeld zw. fränkisch-alamannischer und baiuwarischer Beeinflussung? Die Gräber von Etting-Nordumgehung, Gerolfing, Kösching-Eixelberg und Oberstimm (P. Ettel)

Nießen, Iris: Donau - Ufer - Regensburg. Genese einer Ufersiedlung zum mittelalterlichen Stadtquartier. Die Ausgrabungen am Regensburger Donaumarkt / „Museum der Bayerischen Geschichte“ 2009-10 und 2012-15 (P. Ettel)

Wollenberg, Doris: Studien zu den Binnenhäfen in Zentraleuropa als Knotenpunkte europäischer Kommunikationsnetzwerke (P. Ettel)

2020

Schunke, Torsten: Studien zum Spätneolithikum und der Bronzezeit in Mitteldeutschland (P. Ettel)

2019

Wolters, Petra: Die Befestigung auf dem Veitsberg. Archäologische Untersuchungen zu palatium und castellum im karolingisch-ottonischen Pfalzgebiet Salz. (P. Ettel)

2018

Rupp, Matthias: Die Lobdeburg bei Jena. Ergebnisse archäologischer und bauhistorischer Untersuchungen. (P. Ettel)

Wunschel, Andreas: Von Karlburg nach Salz - Interdisziplinäre Studien zu den Wasserwegen Mittelmain und Fränkische Saale im Früh- und Hochmittelalter (P. Ettel)

2017

Pütz, Anja: Eine Kleinraumstudie zur Besiedelungsgeschichte des unteren Maindreiecks im 5.-8. Jahrhundert n. Chr. (P. Ettel)

2016

Knoll, Fanziska: Rot, Weiß, Schwarz. Die Wandmalerei Mitteldeutschlands während der späten Bronze-/frühen Eisenzeit (1300-450 v. Chr.) in ihrem zentraleuropäischen Kontext (P. Ettel)

Tannhäuser, Christian: Wysburg und Saalburg - zwei spätmittelalterliche Kleinburgen am oberen Saaleufer im östlichen Thüringer Schiefergebirge (P. Ettel)

2015

Scherf, Daniel: Interdisziplinäre Studien zur Besiedlungsgeschichte der östlichen Ilm-Saale-Platte vom 9. bis zum 14. Jahrhundert. (P. Ettel)

2014

Neubeck, Volker: Das Spätpaläolithikum in der Niederlausitz. (C. Pasda)

Paust, Enrico: Untersuchungen zu den Bestattungssitten während der Zeit des Thüringer Königreiches (P. Ettel)

Werther, Lukas: Komplexe Systeme im diachronen Vergleich. Ausgewählte Aspekte der Entwicklung von drei süddeutschen Kleinräumen zwischen Früh- und Hochmittelalter (P. Ettel)

2013

Pfeiffer, Sebastian: Die Geweihfunde der magdalénienzeitlichen Station Petersfels, Lkr. Konstanz - Eine archäologisch-taphonomische Studie. (C. Pasda)

2012

Schmidt, Christiane: Die prähistorische Besiedlung der Rudelsburg und die bronzezeitliche Besiedlung im Mittelelbe-Saale-Gebiet unter besonderer Berücksichtigung der Höhensiedlungen. (P. Ettel)

2011

Liebermann, Carmen: Hopferau - Eine spätpaläolithisch-mesolithische Freilandstation im Ostallgäu. (C. Pasda)

Kretschmer, Saskia: Untersuchungen zum Siedlungswesen der Spätlatènezeit und frührömischen Kaiserzeit am Beispiel Zwenkau-Nord. (P. Ettel)

2006

de Vries, Patrice: Eine Neubewertung der Faktoren zur prähistorischen Siedlungsplatzwahl in der Dresdner Elbtalweitung an Hand des Grabungsprojektes BAB 17, Sachsen. (P. Ettel)

1991

Grasselt, Thomas: Jüchsen und Haina. Zwei Siedlungen der vorrömischen Eisenzeit im Umfeld der Gleichberge, Kreis Meiningen (K. Peschel).
Autorreferat: Promotion (A) Jena 1991: Friedrich-Schiller-Universität, Philosophische Fakultät. Jüchsen und Haina. Zwei Siedlungen der vorrömischen Eisenzeit im Umfeld der Gleichberge, Kreis Meiningen. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 33, 1992, 83-114.
Publikation: Die Siedlungsfunde der vorrömischen Eisenzeit von der Widderstatt bei Jüchsen in Südthüringen. Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte 31 (Stuttgart 1994).

Peschel, Karin: Die Billendorfer Kultur westlich der Elbe (G. Kossack).
Publikation: Die Billendorfer Kultur westlich der Elbe. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden 21 (Berlin 1990).

1985

Speitel, Eva: Untersuchungen zur jüngeren Bronzezeit zwischen mittlerer Saale und Werra. Formenbestand, zeitliche Gliederung und besiedlungsgeschichtliche Grundlagen (K. Peschel).
Autorreferat: Promotion (A) Jena 1985: Friedrich-Schiller-Universität, Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät. Untersuchungen zur jüngeren Bronzezeit zwischen mittlerer Saale und Werra. Formenbestand, zeitliche Gliederung und besiedlungsgeschichtliche Grundlagen. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 27, 1986, 681-688.

1976

Müller, Detlef: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Gothaer Landes. Naturräumliche Voraussetzungen und Kulturenfolge (G. Behm-Blancke).
Autorreferat: Promotion (A) Jena 1976: Friedrich-Schiller-Universität, Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät (Sektion Geschichte, Wissenschaftsbereich Ur- und Frühgeschichte). Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Gothaer Landes. Naturräumliche Voraussetzungen und Kulturenfolge. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 19, 1978, 501-506.
Teilpublikation: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Gothaer Landes. Naturräumliche Voraussetzungen und Kulturenfolge. Alt-Thüringen 17, 1980, 19-180.

1970

Stoll, Hans-Joachim: Die spätmittelalterliche Keramik von Magdeburg (G. Neumann).
Autorreferat: Phil. Diss. Jena 1970: Friedrich-Schiller-Universität, Philosophische Fakultät. Die spätmittelalterliche Keramik von Magdeburg. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 12, 1971, 571-581.

1966

Deubler, Heinz: Die Besiedlung des Kreises Rudolstadt vom Paläolithikum bis zum Ende des Mittelalters im Lichte der Archäologie (G. Neumann).

Donat, Peter: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes (G. Neumann).
Autorreferat: Phil. Diss. Jena 1966: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 9, 1968, 157-161.

Jäger, Klaus-Dieter: Holozäne Binnenwasserkalke und ihre Aussage für die nacheiszeitliche Klima- und Landschaftsentwicklung im südlichen Mitteleuropa. Grundlagen und Grundzüge einer vergleichenden Stratigraphie unter besonderer Berücksichtigung Thüringens (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät; Erstgutachter: H. Kliewe, Zweitgutachter: O. Schwarz; Drittgutachter: G. Neumann).

1960

Peschel, Karl: Die vorgeschichtliche Keramik der Gleichberge bei Römhild in Thüringen, Landkreis Meiningen, Bezirk Suhl (G. Neumann).
Autorreferat: Phil. Diss. Jena 1960: Die vorgeschichtliche Keramik der Gleichberge bei Römhild in Thüringen, Landkreis Meiningen, Bezirk Suhl. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 3, 1962, 75-78.
Publikation: Die vorgeschichtliche Keramik der Gleichberge bei Römhild in Thüringen. Veröffentlichungen des Vorgeschichtlichen Museums der Friedrich-Schiller-Universität Jena 1 (Weimar 1962).

1956

Feustel, Rudolf: Die Silexartefakte der mesolithischen Stationen Thüringens (G. Behm-Blancke).
Z. T. eingegangen in: Zum Problem des Überganges Mesolithikum - Neolithikum. Alt-Thüringen 2, 1955/56 (1957), 27-47.

1955

Kaufmann, Hans: Die vorgeschichtliche Besiedlung des Orlagaues (G. Neumann).
Publikation: Die vorgeschichtliche Besiedlung des Orlagaues. Katalog und Tafeln. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden 8 (Leipzig 1959); Die vorgeschichtliche Besiedlung des Orlagaues. Text. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden 10 (Berlin 1963).

1952

Kahlke, Hans-Dietrich: Die Großhirsch-Geweihreste aus den altpleistozänen Ilmschottern von Süßenborn bei Weimar. Ein Beitrag zur Stratigraphie und Chronologie des Pleistozäns (G. Behm).
Teilpublikation: Der altpleistozäne Verticornis-Kreis und die Frage der Entstehung der Riesenhirsche (Megaceros). Hallesches Jahrbuch für Mitteldeutsche Erdgeschichte 1, 1949-52, 174-179.
Publikation: Die Cervidenreste aus den altpleistozänen Ilmkiesen von Süssenborn bei Weimar. Teil 1. Die Geweihe und Gehörne (Berlin 1956); Teil 2. Schädel und Gebisse (Berlin 1956); Teil 3. Die postcranialen Skelettreste (Berlin 1959).

Drost, Dietrich: Der Feuerbock. Monographie eines Herdgerätes. I. Teil: Morphologie und kulturelle Zusammenhänge (G. Behm).
Teilpublikation: Zur Gliederung und Herkunft der metallenen Feuerböcke Mitteleuropas. Ethnographisch-archäologische Forschungen 2, 1954, 100-158.

1943

Loewe, Gudrun: Die Kultur mit Schnurkeramik im Lande Thüringen (G. Neumann).
Teilpublikation: Kataloge zur mitteldeutschen Schnurkeramik. Teil 1. Thüringen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle 17 (Halle 1959).

1940

Rempel, Heinrich: Die Reihengräberkulturen des frühen Mittelalters im Gau Thüringen (G. Neumann).
Eingegangen in: Reihengräberfriedhöfe des 8. bis 11. Jahrhunderts aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Reihengräberfriedhöfe des 8. bis 11. Jahrhunderts 1. Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte 20 (Berlin 1966).

Salzmann, Rudolf: Die Vorgeschichte in einer thüringischen Dorfschule (Forschung und Unterricht) (G. Neumann).

1939

Bellmann, Herbert: Frühgeschichtliche Schädel vom Mittelrhein (Erstgutachter: B. Struck, Zweitgutachter: G. Neumann).

Claus, Martin: Die Thüringische Kultur der älteren Eisenzeit in Mitteldeutschland. Teil 1. Grab-, Hort- und Einzelfunde (G. Neumann).
Publikation: Die Thüringische Kultur der älteren Eisenzeit. Grab-, Hort- und Einzelfunde. Irmin. Vorgeschichtliches Jahrbuch des Germanischen Museums der Friedrich-Schiller-Universität Jena 2/3 (Jena 1940/41).

1934

Schirmer, Erwin: Die deutsche Irdenware des 11.-15. Jahrhunderts im engeren Mitteldeutschland (G. Neumann).
Publikation: Die deutsche Irdenware des 11.-15. Jahrhunderts im engeren Mitteldeutschland. Irmin. Vorgeschichtliches Jahrbuch des Germanischen Museums der Friedrich-Schiller-Universität Jena 1 (Jena 1939).

Schultz, Hans Adolf: Die jungsteinzeitlichen Felsgeräte des Landes Braunschweig und der Nachbargebiete (G. Neumann).
Teilpublikation: Die jungsteinzeitlichen Felsgeräte des Landes Braunschweig und der Nachbargebiete (Braunschweig 1936).

1928

Knack, Hildegard: Die Latènekultur in Thüringen (G. Eichhorn).
Teilpublikation: Die Latènekultur in Thüringen (Stettin 1928).

1890

Götze, Alfred: Die Gefäßformen und Ornamente der neolithischen schnurverzierten Keramik im Flußgebiete der Saale (F. Klopfleisch).
Publikation: Die Gefäßformen und Ornamente der neolithischen schnurverzierten Keramik im Flußgebiete der Saale (Jena 1891).

Master- und Magisterarbeiten Inhalt einblenden

Laufende Masterarbeiten

Jerosch, Anne: Das hallstattzeitliche Gräberfeld bei Dettenheim

Voigt, Alexander: Die Wüstung Insingen, Ldkr. Gaurettersheim - Oberflächenfunde und Geoprospektion eines mehrphasigen Fundplatzes

Baunack, Lohengrin: Die trockenkonservierten Holzfunde der laténezeitlichen Saline von Bad Nauheim. Funde der Grabung der Jahre 2001-2004 in der Kurstraße 2

Abgeschlossene Master- und Magisterarbeiten

2021

Korbel, Nina: Mutzschen und seine Bedeutung im Rahmen der frühbronzezeitlichen Höhensiedlungen in Mitteldeutschland und den Nachbarländern

2020

Opitz, Kristin: "Neue Forschungen zu Alten Funden Spätrömische Funde aus Dunaszekcső in der Sammlung Arno Schröder an der Universität Jena"

2018

Kula, Stephanie: Das Gräberfeld von Bilzingsleben. Neue Untersuchungen zu den Brandgräbern im Bezug zur Thüringer Kultur

2017

Brückner, Christoph: Mediterrane Importe in die Gebiete nordöstlich der Alpen in Hallstatt- und Frühlatènezeit

Ipach, Casha: Hortlandschaft Saale – Deponierungen der Späten Bronzezeit zwischen Saalfeld (Saale) und Schönebeck (Elbe)

2016

Enders, Sarah: Die bronzezeitlichen Grabhügel, Steinpackungs- und Steinkistengräber von Krautheim, Kr. Weimarer Land

Martin, Isabel: Die Felsgesteinartefakte aus Hirschroda, SHK aus der Sammlung für Ur- und Frühgeschichte der Universität Jena

Mewes, Maximilian: Die spätbronzezeitlichen Befunde von Böheimkirchen, „Hochfeld“, Niederösterreich

2015

Ipach, Sebastian: Prähistorische Salzherstellung am ehemaligen "Salzigen See" bei Erdeborn

Pollok, Michaela: "Die Ausgrabungen im Güterverkehrszentrum Erfurt. Die spätbronze- und eisenzeitliche Besiedlung an der Straße „Bei den Froschäckern“. Eine Auswertung der Ausgrabungen von 2010 bis 2012.“"

2013

Dapschauskas, Rimtautas: Die Westgruppe des Jastorf-Gräberfeldes von Mühlen Eichsen – Untersuchungen zu Keramiktypologie und Grabbau

Ginzkey, Julia: Die archäologische und anthropologische Auswertung der Aunjetitzer Grabgruppen von Bretleben

Otto, Grit: Slawen im mittelalterlichen Thüringen. Studien zu Herrschaftspraxis, Verfassungsverhälntissen und Siedlungsstrukturen. Historische und archäologische Studien zu slawischen Siedlungen in Thüringen vom 8. bis 14. Jahrhundert

Schmitz, Michaela: Vorkommen und Bedeutung von Briquetage in Gräbern der Bronze- und Eisenzeit in Bezug auf Gräberfelder des heutigen Sachsens und Sachsen-Anhalts

Traufetter, Kerstin: Compthurhof Erfurt - Untersuchungen zur Besiedlung Erfurts vom 8. bis 11. Jahrhundert.

Marchert, Michael: Die Männergräber des 6. und 7. Jahrhunderts auf dem Areal des Friedhofs Etting-Nordumgehung, Stadt Ingolstadt

Großmann, Melanie: Vergleichende Betrachtung der Erkenntnisse aus den Anfängen der Stadtkernforschung in den 1960er Jahren mit Ergebnissen aktueller Grabungen aus Erfurt

Melzer, Florian: Die Innere Vorburg der Burg Neideck im Landkreis Forchheim – Die hochmittelalterlichen Befunde

2012

Schubert, Arlette: Zur hist. Entwicklung u. Funktion der Burgen an der oberen Saale im Saale-Orla-Kreis zwischen Hirschberg u. Blankenberg im hohen u. späten Mittelalter

2011

Kleinsteuber, Lars: Die frühbronzezeitliche Höhensiedlung auf dem Schlossberg in Mutzschen, Landkreis Leipzig

Jebramcik, Kristian: Die Siedlungskammer des Alten Gleisbergs in der Vorgeschichte

Brümmer, Claudia: Archäologische u. anthropologische Untersuchungen am Beispiel des spätbronzezeitlichen Gräberfeldes auf dem Großen Herrenberg bei EF-Melchendorf

Kleinecke, Johanna: Das Gräberfeld Görzig. Eine archäologische u. anthropologische Untersuchung

Scherf, Daniel: Drei Hauskomplexe aus der spätmittelalterlichen Wüstung Niederbucha, Saale-Holzland-Kreis

2010

Krauße, Lars: Archäologische Quellen zur jüdischen Geschichte zwischen Rhein und Neiße im Mittelalter

Günther, Marcel: Gräber der vorrömischen Eisenzeit von Simmel 1 zwischen Eischleben und Ichtershausen, Ilm-Kreis

Messerschmidt, Kati: Schnurkeramisches Gräberfeld und eisenzeitliche Siedlung von Altenburg

Schmidt, Jana: Untersuchungen zur frühbronzezeitlichen Keramik in Zwenkau-West

Geier, Friedrich W.: Anthropologische und Archäologische Untersuchung im urnenfelderzeitlichen Gräberfeld von Melchendorf

Hansen, Dörte: Die Frühbronzezeitlichen Haus- und Brunnenbefunde von Zwenkau-West im regionalen und überregionalen Vergleich

Paust, Enrico: Neue Funde an der Kupferstraße - Oßmannstedt vom Neolithikum bis ins frühe Mittelalter

2009

Nette, Andreas: Die Hausbefunde von Eulau. Frühbronzezeitliche Hausgrundrisse im regionalen und überregionalen Vergleich

Hummel, Andreas: Die Burganlage auf dem Kapellenberg in Mellingen bei Weimar: archäologische und historische Untersuchungen

Lamowski, Janina: Anthropologische Auswertung insbesondere der Südgruppe des Gräberfeldes von Mühlen Eichsen unter Berücksichtigung der Bestattungssitten und paläodemographischer Aussage

Tamas, Sylvester: Das eisenzeitliche Gräberfeld von Mühlen Eichsen - Die Gürtelhakenfunde aus der Westgruppe des Gräberfeldes (insbesondere Aussagen über Typologie, Chronologie und Verbreitung)

2008

Fritz, Antje: Die Töpferöfen aus der latènezeitlichen Siedlung von Brendlorenzen "Lebenhaner Weg", Bad Neustadt a. d. Saale, Ldkr. Rhön-Grabfeld

Pfeifer, Sebastian: Ein neolithisches Lesefundinventar vom Fundplatz "Halbe Gans", Unstrut-Hainich-Kreis in Westthüringen

Vollbeding, Maria: Die Salzgewinnung in Halle-Trotha Klausberge, „Nordbad“, Stadt Halle

Petermann, Marie: Greiz im Mittelalter. Der Ort mit dem Oberen Schloss als Herrschaftssitz von den Anfängen bis zur Stadtwerdung. Die hist. u. archäologischen Quellen

2007

Grabolle, Roman: Die frühmittelalterliche Burganlage auf dem Johannisberg bei Jena-Lobeda im Kontext der Besiedelung des mittleren Saaletals

2006

Schneevoigt, Jana: Die hallstattzeitlichen Gräberfelder von Herpf "Eiching", Ldkr. Schmalkalden-Meiningen und Ritschenhausen "Wüstung Gaulshausen" Lkr. Schmalkalden-Meiningen

Stark, Sandra: Die Unstrutgruppe

Trenkmann, Ulrike: Das spätbronzezeitliche Gräberfeld Simmel 1 von Eischleben, Ilmkreis

Wehmer, Markus: Bronzezeitliche Höhensiedlungen und ihr Umfeld in Mitteldeutschland

2005

Fritz, Jörg: Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Urspringen "Waldbehrunger Weg", Kreis Rhön-Grabfeld

Penndorf, Kathrin: Das Befestigungssystem des Gorodisce Krasnojarka, seine zeitliche und kulturelle Einordnung

Seidel, Stefan: Montegiorgio Provinz Ascoli, Italien. Die Inventare aus Palazzo San Agostino. Untersuchungen zur Tracht

Tannhäuser, Christian: Der latènezeitliche Siedlungsplatz "Hinter dem Flurzaun" bei Neudietendorf, Kreis Gotha

2004

Huthmann, Juliane: Das Totenhaus von Stolzenburg und die Totenhaussitte im Nordischen Kreis

Russo, Federica: Reperti archeologici da Montegiorgio Piceno (AP): sudio ed interpretazione, Universitá degli Studi di Udine

Hellström, Kirsten: Die Kleinfunde aus den spätbronzezeitlichen Urnengräbern von Alt-lommatzsch, Kreis Meißen und Ihre Aussage zu Fernkontakten der sächsisch-lausitzischen Gruppe

Schierl, Thomas: Der Siedlungsbeginn auf dem Monte da Nora (Alentejo, Portugal)

2003

Tschierschnitz, Cosima: Altmärkischer Kettenplattenschmuck und Holsteiner Gürtel von Mühlen-Eichsen - Statussymbole der Jastorfkultur?

1998

Kas, Sabine: Die Späthallstatt- bis Frühlatènezeitliche Siedlung bei Oberhofen, Lkr. Kelheim, Niederbayern

Schmidt, Susanne: Die Innenbebauung von Burgen im nördlichen Frankreich des 7.-10. Jh.

Bachelorarbeiten Inhalt einblenden

Laufende Bachelorarbeiten

Gramenz, Tim: Ein neuer bronzezeitlicher Hortfund von der Kuckenburg, Saalekreis (Arbeitstitel)

Jung, Melissa: Die Bedeutung der Gräber mit Steinkiste/Steinpackung im Rahmen der Unstrut- und Saalemündungsgruppe in Mitteldeutschland (Arbeitstitel)

Szuma, Carsten: Analyse eines mittellatènezeitlichen Schwertgrabes in Tholey (Saarland) (Arbeitstitel)

Adler, Judith: Der Hortfund von 1901/1902 der jüngeren Bronzezeit von der Kuckenburg (Arbeitstitel)

Nagel, Richard Max: Frühmittelalterliche Befunde von der Burg Querfurt (Arbeitstitel)

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

2021

Fischer, Domenik: Eine Grube aus Hachelbich (Kyffhäuserkreis) und die rote Keramik der Hallstattzeit

2020

Liß, Franziska: Die Fibeln und Nadeln des Alten Gleisbergs - Alt- und Neufunde

Broß, Anne Helena: Der slawische Knochenkamm von der Kuckenburg (Sachsen-Anhalt)

2019

Konrad, Sophie: Archäologische und Anthropologische Untersuchungen eines Hügelgrabes der Gemarkung Hainichen

Sumpf, Lisa: Zwei bronzezeitliche Gräber am Fuß der Kuckenburg und die Frage nach ihrer Zugehörig-keit zum Gräberfeld Esperstedt

Röll, Markus: Archäozoologische Analyse der Tierknochenreste des Alten Gleisberges – die Altfunde

2018

Baunack, Branko: Werzeugspuren auf subfossilen Hölzern des Karlsgrabens

Jerosch , Anne: Ein hallstattzeitliches Kammergrab des Gräberfeldes bei Dettenheim (Ldkr. Weißenburg-Gunzenhausen)

Voigt, Alexander: Ein Grabhügel am Rande des Pestruper Gräberfeldes, Ldkr. Oldenburg

2017

Falkenau, Carolin: Normalbestattungen der Spätbronzezeit in Mitteldeutschland

Köhler, Johanna: Sonderbestattungen“ der Spätbronzezeit in Mitteldeutschland

2016

Dehen,  Anna: "Frühmittelalterliche Siedlungsbefunde im Umfeld der Kirche von Brendlorenzen, Lkr. Rhön-Grabfeld"

2015

Genschow, Michael: Die vorgeschichtliche Siedlung "In den Hofäckern" von Golmsdorf.

Schüler, Ann-Cathrin: Untersuchungen zu den Kindergräbern aus Hallstatt. Aus den Grabungen 1846-1863

Kula, Stephanie: Der Hort von Münchenroda

2014

Globig, Paul: Luftbildarchäologische Untersuchungen im Umfeld des Karlsgrabens

Rodewald, Johanna: Studien zu frühmittelalterlichen Rüsselbechern in Mitteleuropa

Simmerl, Ann-Kathrin: Der Umgang mit Behinderten im Mittelalter anhand ausgewählter Fundorte

Brückner, Christoph: Vorrömischer Urbanismus auf der Iberischen Halbinsel

Rüdel, Casha: Neue Untersuchungen zum Hortfund vom Jenzig

Kupetz, Marianne: „Die spätbronzezeitlichen Körpergräber auf der Kuckenburg bei Esperstedt, Saalekreis“

Köhler, Silvia: Möglichkeiten der sozialen Differenzierungen in der Südgruppe Mühlen Eichsens“

2013

Engelmann, Thomas: Eine formenkundliche Untersuchung von Kultgefäßen der Römischen Kaiserzeit im Thüringer Becken

Hellmich, Martin: Die trojanische Keramik der Jenaer Sammlungen. Der Versuch einer chronologischen und stratigraphischen Einordnung

Martin, Isabel: Die spätbronzezeitlichen Brandgräber von Zöllnitz, SHK

Mewes, Maximilian: Das eisenzeitliche Gräberfeld von Hilmsen, Altmarkkreis Salzwedel – Die Funde von 1972

Enders, Sarah: Die Siedlungsgruben von Taltitz Dobeneck „Hoher Stein“. Eine Altgrabung unter A. Haase

2012

Schaller, Claudia: Die Bestattungen am Südportal der Klosterkirche St. Mariae in Monte. Die Ausgrabungen von 2002 auf dem Münzenberg in Quedlinburg

Ipach, Sebastian: Prähistorische Salzherstellung am Fundort Steinthaleben

Teuscher, Ronny: Ein Grubenhaus des Großromstedter Horizontes bei Schönstedt, Unstrut-Hainich-Kreis

Michel, Florian:  Zwei Siedlungsgruben aus der Zeitenwende von der Funkenburg bei Westgreußen, Kyffhäuserkreis

2011

Wessel, Michaela: Die Salzmünderkultur auf der Kuckenburg anhand der Grabung 2009

Wellhöfer, Robert: Untersuchung der Jungbronzezeit auf der Kuckenburg anhand der Grabung 09

Ebert, Julia: Die Keramik der "Halben Gans"

Jauch, Hannes: Die Salzsiedeanlage von Doberstau

2010

Otto, Grit: Bronze- und eisenzeitliche Keramikfunde und Tierknochen aus Wendelstein, Burgenlandkreis

Schubert, Arlette: Burg Blankenberg

Edelmann, Sabrina: Das Umfeld von Ingolstadt im 7.-8. Jahrhundert ausgehend vom Fundplatz Weichering

2009

Dahlmann, Andreas: Eine Siedlungsgrube der Unstrutgruppe in Erfurt

2008

Richter, Katrin: Die Fibeln und Nadeln vom Alten Gleisberg

Enderlein, Anne: Fundplätze mit Wagenmodellen der Spätbronze- und älteren Eisenzeit in Mittel- und Nordeuropa

Kleinecke, Johanna: Die Nadeln aus der Südgruppe des eisenzeitlichen Gräberfeldes von Mühlen-Eichsen, Mecklenburg

Marchert, Michael: Ausgewählte Lesefunde von der Villa Karlburg

Melzer, Florian: Halbfabrikate aus Knochen, Zähnen und Geweih vom Alten Gleisberg

Paust, Enrico: Der bandkeramische und jüngerbronzezeitliche Fundhorizont am Kupferstraßenübergang bei Oßmannstedt

Dahlmann, Andreas: Eine Siedlungsgrube der Unstrutgruppe in Erfurt, Rudolphstraße

Geier, Friedrich: Ursprung und Verbreitung der Ältesten Bandkeramik bzw. ihre charakteristische Verzierung

Scherf, Daniel: Die Herstellung von Tonpfeifen und die Kopffragmente der Tonpfeifenfunde von den Ausgrabungen am Augustiner-Chorherrenstift zu Altenburg bis November 2007

Schmitz, Michaela: Forschungsstand der Vor- und Frühgeschichte auf den Kanarischen Inseln

Brümmer, Claudia: Eine spätbronze- bis eisenzeitliche Höhensiedlung auf dem Fachberg bei Schönburg

Gimm, Terese: Ein neolithischer Fundplatz im Landkreis Altenburg, Ostthüringen. Bandkeramische Funde bei Bocka, Kraschwitz

2007

Gitter, Alexandra: Der Hortfund von Münchenroda

Hage, Franziska: Die prähistorischen Funde vom Johannisberg bei Jena-Lobeda

2006

Hummel, Andreas: Die slawische Keramik der Siedlung Altkirchen

Vassileva, Liliana: Metallverarbeitung auf dem Alten Gleisberg bei Graitschen im historischen Zusammenhang zu seinen angrenzenden Hoheitsgebieten

Günther, Marcel: Schmuck und Rasiermasser im Bereich der Südgruppe des Gräberfeldes von Mühlen-Eichsen, Lkr. Nordwestmecklenburg

Hansen, Dörte: Geomagnetische Messungen am Alten Gleisberg

Kleinsteuber, Lars: Aufarbeitung der Altgrabung F. Klopffleischs im Thierschneker Flurstück Ellrich 1868/1869

Lamowski, Janina: Das schnurkeramische Gräberfeld von Altenburg

Messerschmidt, Kati: Das schnurkeramische Gräberfeld von Altenburg - Die Befunde AE 23, AE 56,AE 101

Nette, Andreas: Sondage auf dem Kohlberg – Eine Grube der Bernburger Kultur bei St. Micheln (Mücheln)

Quaas, Antje: Die Fibeln aus dem Bereich der Südgruppe des vorrömisch-eisenzeitlichen Brandgräberfeldes von Mühlen-Eichsen, Mecklenburg

Schmidt, Jana M.: Die Gräber der Aunjetitzer Kultur des spätneolithischen und frühbronzezeitlichen Gräberfeldes in Hirschroda

Süße, Robert: Die keramischen Gefäße und Metallgegenstände der Schausammlung des Heimatmuseums Camburg

2005

Oleschniewitz, Aurelia: Befundes 24 aus der früh- und hochmittelalterlichen Siedlung von Karlburg, Karlstadt, Lkr. Main-Spessart

Pfeifer, Sebastian: Ein Hallstattzeitlicher Salzsiedeofen bei Löbnitz-Bennewitz, Lkr. Leipziger Land

Tamas, Sylvester: Aussagen zur Typologie und Verbreitung der Gürtelhaken im Bereich der Südgruppe des vorrömisch-eisenzeitlichen Brandgräberfeldes von Mühlen-Eichsen (Mecklenburg)

2004

Vollbeding, Maria: Ein Salzsiedeofen und spätbronze- und früheisenzeitliche Briquetage im Gewerbegebiet Halle/Quais, Saalkreis

Baumann, Nadine: Karlburg - Ein Grubenhaus aus dem Bereich der mittelalterlichen Wüstung

Hoffmann, Clemens: Ein Grubenhaus (?) aus der früh- und hochmittelalterlichen Siedlung von Karlburg, Karlstadt, Lkr. Main-Spessart

Krauße, Lars: Untersuchung zum Grubenhaus 129 der Grabung Karlburg 2002/2003

Matznohr, Franziska: Befund 142 - Auswertung eines mittelalterlichen Grubenhauses

2003

Trenkmann, Ulrike: Der jung- und spätbronzezeitliche Horizont des Bestattungsplatzes Simmel bei Eischleben, Ilmkreis - vorgestellt an ausgewählten Gräbern

2002

Fritz, Antje: Eine Siedlung der jüngeren vorrömischen Eisenzeit von Göttern, Kr.Weimarer Land, nach den Rettungsgrabungen von 1992

Mäding, Andrea: Neudietendorf während der Linienbandkeramik

Stark, Sandra: Das Erlebnismuseum als Zukunft des ur- und frühgeschichtlichen Museums? Untersuchung anhand des Landesmuseums für Ur- und Frühgesch. Weimar, der ur- und frühgesch. Ausstellung im Museum Lindenbühl und dem Freilichtmuseum Funkenburg Westgreußen

Tannhäuser, Christian: Vier Gruben der latenezeitlichen Siedlung "Hinter dem Flurzaun" bei Neudietendorf (Lkr. Gotha)

Wehmer, Markus: Die Funde der Aunjetitzer Kultur im Stadtgebiet von Apolda

2001

Seidel, Stefan: Flarchheim, Unstrut-Hainich-Kreis, eine Siedlungsgrube der ältesten Linienbandkeramik in Nordwestthüringen

Hinweis

Aus informationstechnischen Gründen gibt es zurzeit virtuell jeweils zwei B.A.- und Master-Studiengänge.

Dies ist allein durch die Umbennung der Studiengänge von »Ur- und Frühgeschichte« zu »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« bedingt. In der Praxis aber handelt es sich nur um jeweils einen B.A.- und Masterstudiengang.

Die Folge der virtuellen Existenz von jeweils zwei B.A.- und Masterstudiengänge zur Ur- und Frühgeschichte ist aber, dass es auch jeweils zwei Modulkataloge für den B.A.- und Masterstudiengang gibt. Alle Studenten und Studentinnen, die sich ab dem Wintersemester 2017/18 für ein Studium zur Ur- und Frühgeschichte eintragen, werden automatisch im B.A.- bzw. Master-Studiengang »Archäologie der Ur- und Frühgeschichte« immatrikuliert.

Bei Fragen zu Studienangelegenheiten und zur Studienberatung melden Sie sich bitte per Mail an Dr. des. Iris Nießen (iris.niessen@uni-jena.de) zur Terminvereinbarung oder bei Martin Offermann M.A.

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