Dr. Katrin Fritsche

Katrin Fritsche, Dr.

Katrin Fritsche ist Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin. Nach dem Bachelorstudium der Kommunikationswissenschaften und Interkulturellen Wirtschaftskommunikation an der FSU Jena, absolvierte sie das Masterstudium Politische und gesellschaftliche Kommunikationsforschung an der Universität Erfurt. Anschließend promovierte sie im Themenbereich Medienorganisation und -soziologie. Sie ist neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auch freiberuflich an unterschiedlichen Einrichtungen aktiv.

Interessen- und Forschungsschwerpunkte:

Medienorganisation und -soziologie; Medien- und Kommunikationstheorien; empirische Medienforschung; Medien, Digitalisierung und Bildung; Digital Humanities Lehre und Lehrkonzepte; wissenschaftliches Arbeiten für SozialpädagogInnen; Interkulturalität und Soziale Arbeit mit Geflüchteten

Curriculum Vitae Inhalt einblenden

Berufliches:

2020 – heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Digital Humanities der FSU Jena; Projektkoordinatorin im Forschungsprojekt „Digital4Humanities – Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften“

2019 – heute: Freiberufliche Dozierende an der Internationalen Berufsakademie (Standorte: Erfurt, Kassel)

Schwerpunkte: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Sozialpädagogische Forschung, Interkulturalität, Soziale Arbeit mit Geflüchteten

2020: Referentin am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM Bad Berka) des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport; Schwerpunkt Thüringer Schulcloud

Bis heute hier: Freiberufliche Dozierende für digitale Fortbildungen

2019 – heute: Freiberufliche Gutachterin für das Lernforum Schweiz/ Zürich

2018 – 2020: Wissenschaftliche Honorarkraft im Forschungsprojekt GUS (Gesundheits- und Unfallverhalten im Schulalltag) des Instituts für demografischen Wandel an der Frankfurt University of Applied Sciences - Durchführung tabletbasierte Befragungsstudie an Thüringer Schulen

2016 – 2017: Dozierende im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug beim BMFSFJ für das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben; am Bildungszentrum Sondershausen

2016 – 2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2015 – 2016: kreative Mitarbeiterin bei Lecturio GmbH Leipzig; Redaktion E-Learning und Videobearbeitung

2014 – 2016: Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Studium und Promotion:

2014 – 2019: Promotion zum Thema: Die Thematisierung von Medienstrukturen in Medien - Wie Medien über Medien (nicht) berichten

Betreuende: Prof. Dr. W. Seufert (FSU Jena - Kommunikationswissenschaft); Prof. Dr. S. Vollberg (MLU Halle-Wittenberg – Medien- und Kommunikationswissenschaften)

Abschluss mit magna cum laude

2011 – 2013: Master of Arts: Politische und gesellschaftliche Kommunikationsforschung an der Universität Erfurt

Thema der Masterarbeit: Politisches Empowerment durch Medien

2007 - 2011:

Bachelor of Arts: Kommunikationswissenschaften und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der FSU Jena

 

Publikationen Inhalt einblenden

Angenommen, Veröffentlichung 1/2022: Iwen, I., Fritsche, K. & Schroth, E. Pandemiebedingte digitale Hochschullehre und soziale Ungleichheit - Ein Praxisbeitrag. Welche Risiken birgt digitalisierte Kommunikation und Interaktion im Hochschulkontext bezüglich Inklusion und Partizipation Studierender und Dozierender? Zeitschrift für Diversitätsforschung- und Management. Barbara Budrich.

Münster, S., Fritsche, K., Richard-Risetto, H., Apollonio, F., Ähnlich, B., Schwarze, V. & Smolarksi. R. (2021). Teaching Digital Cultural Heritage and Digital Humanities - The current stae and prospects. In: The International Archives of the Photogrammetry, Remote Sensing and Spatial Information Sciences, Volume XLVI-M-1-2021 28th CIPA Symposium “Great Learning & Digital Emotion”.

2021: vDHd Jahrestagung – Beitrag; Abschlussevent virtuelle Akademie zur 3D-Rekonstruktion mit produzierten Videotutorials Dozierender europaweit

Blogbeitrag: https://vdhd2021.hypotheses.org/225

2021: DELFI - Fachtagung Bildungstechnologien der GI Fachgruppe – Beitrag: Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften

2021: Durchführung der eingeworbenen und virtuell durchgeführten Tagung Learning by Watching
Link zur Webseite: https://www.gw.uni-jena.de/fakult%C3%A4t/juniorprofessur+f%C3%BCr+digital+humanities+(bild_objekt)/projekt+digital4humanities/learning+by+watching

Fritsche et al., (2021). Digital4Humanities. Modulare Selbstlernangebote zur Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden in existierenden Kursangeboten der Geisteswissenschaften. In:

Andrea Kienle et. al. (Hrsg.): Die 19. Fachtagung Bildungstechnologien (DELFI). Bonn.

Link: https://dl.gi.de/bitstream/handle/20.500.12116/37026/DELFI_2021_295-300.pdf?sequence=1&isAllowed=y

2021: E-Learning Tag der FSU Jena; Beitrag im Showcase und virtueller Projektstand

2021: vDHd Jahrestagung – Beitrag; Auftaktevent virtuelle Akademie zur 3D-Rekonstruktion mit produzierten Videotutorials Dozierender europaweit

Blogbeitrag: https://vdhd2021.hypotheses.org/225

2020: Tagung der Gemeinschaften in Neuen Medien (Geneme) – Beitrag; Modulare Selbstlernangebote auf Basis von Videotutorien zur Vermittlung digitaler Forschungsmethoden in den Geisteswissenschaften

Fritsche, K., Dänzer Barbosa, M.A. & Münster, S. (2020). Modulare Selbstlernangebote auf Basis von Videotutorien zur Vermittlung digitaler Forschungsmethoden in den Geisteswissenschaften – Forschungsstand und curriculare Perspektiven. In: T. Köhler, E. Schoop & N. Kahnwald (Hrsg.). Gemeinschaften in Neuen Medien. Von hybriden Realitäten zu hybriden Gemeinschaften. S.441-451. Dresden: TUDPress.

Fritsche, K. (2020). Videotutorials als Selbstlerneinheiten im Flipped-Classroom-Konzept am Beispiel der Vermittlung geisteswissenschaftlicher Forschungsmethoden in Form von Screencasts. Beitrag, DINI Jahrestagung 2020.

2020: University Future Festival des Hochschulforum Digitalisierung - Workshop zu Anforderungen an und Gestaltungskriterien von Videotutorials und Screencasts als Selbstlerneinheiten. Einfallbeispielbasierter, diskursiver Online-Workshop zur Bewertung und Diskussion von Inhalts-undGestaltungskriterien von Videotutorials und Screencasts als Selbstlerneinheiten
DOI: 10.13140/RG.2.2.26582.47688

Fritsche, K. (2020). Die Thematisierung von Medienstrukturen in Medien - Wie Medien über Medien (nicht) berichten. Jena. DOI: 10.22032/dbt.40499

Fritsche, K. (2019). Studentin an der MLU - und dann? Eine genderzentrierte Befragung zur Einschätzung Studierender in Bezug auf ihre aktuelle Studiensituation und einer möglichen wissenschaftlichen Berufsperspektive. Halle. DOI: 10.25673/32001

Fritsche, K. (Hrsg.). (2018). Medienanthropologie. Theoretische Annahmen und Auseinandersetzungen. Halle. DOI: 10.25673/13393

2017: Organisation und Durchführung der Tagung „Digitalisierung der politischen Bildung“ Bad Oeynhausen; Keynote „Medientheoretische Aspekte“

2017: Gründungstagung Kritische Kommunikationswissenschaft an der LMU München;

Impulsvortrag „Die Thematisierung von Medienstrukturen in den Medien – Berichterstattung in Publikums- und Fachmedien“

Lehre und Fortbildungen Inhalt einblenden

Gehaltene wissenschaftliche Lehrveranstaltungen (Auswahl):

Im Bachelorstudium:

  • Medien- und Kommunikationstheorien
  • Mediennutzungsforschung und ihre Methoden
  • Praxisprojekt Mediennutzungsforschung
  • Medienanalyse

 

  • Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten für SozialpädagogInnen
  • Grundlagen sozialpädagogischer Forschung                 
  • Interkulturalität
  • Soziale Arbeit mit Geflüchteten – theoretische und handlungspraktische Reflexionen
  • Praxistransfer

 

Im Masterstudium:

  • Theorie und Philosophie der Medienanthropologie

Beiträge in Ringvorlesungen: Diskursrhythmen – wie Medien gesellschaftliche Diskurse strukturieren; Mediengeschichte: Print- und Pressegeschichte Deutschlands; Diskursanalyse(n)

Gehaltene (Fort)Bildungsveranstaltungen (Auswahl):

Für Bundesfreiwillige mit Flüchtlingsbezug:

Sozialkompetenz; Demokratiekompetenz; Interkulturelle Kompetenz; politische Bildung

Für Lehrkräfte:

Wer sieht sich das eigentlich an? Was Medien berichten, wie es wirkt und was SchülerInnen nutzen

Social Media Phänomene unter der Lupe

 

Themen betreuter Abschlussarbeiten Inhalt einblenden

Themen betreuter Master-, Bachelor- und Praxisarbeiten (Auswahl):

Politische Satire-Formate als Medium politischer Bildung. Eine Untersuchung 18- bis 30-Jähriger über die Steigerung ihres politischen Interesses durch die Rezeption politischer Satiresendungen der deutschen Fernsehlandschaft.

Sitcom-Charaktere im Wandel. Die Entwicklung von Archetypen in der seriellen Darstellung der Generation X am Beispiel der Ensemble-Sitcoms Friends und Modern Family.

Das Kind als Influencer. Family-Content-Kanäle auf Social Media und die Chancen und Risiken für die minderjährigen Deuteragonisten.

Vorbild Deutsch Rap – Die Rolle des Tabubruchs in Musiktexten bei der Wertebildung der Fans.

Medienpräsenz im Wandel: Frauenfußball auf dem Vormarsch? Eine vergleichende Inhaltsanalyse der Frauenfußball WMs 2015 und 2019 anhand der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung.

Potenziale und Risiken in der Nutzung von Selbstoptimierungsapps – Eine quantitative Untersuchung ihrer Wirkung

Konfliktthematiken in Jugendserien. Eine inhaltsanalytische Untersuchung konfliktbehafteter Inhalte in Jugendserien am Beispiel der Netflix-Serie Sex Education.

Politikvermittlung durch Social Media. Eine quantitative Inhaltsanalyse der Instagramkanäle deutscher Mitglieder des Europäischen Parlaments

Nachrichtenfaktoren – Eine rezipientenbezogene Befragung zur Überprüfung der aktuellen Interessen.

Bedeutung, Bewertung & Wahrnehmung von Werbebildflächen im öffentlichen Stadtraum – Wirkungschancen von Kunst und Werbung im öffentlichen Raum am Beispiel eines Kunstprojekts auf 449 Werbeflächen in der Stadt Leipzig.

Die Ethik der Influencer. Eine vergleichende Analyse der Medienethik von Influencern auf YouTube mit der Standesethik von Journalisten.

Medienkompetente Eltern - „Konzeption eines medienpädagogischen Angebots für Eltern zum Thema Medienkompetenzförderung der eigenen Kinder zur Smartphonenutzung im Alter von zehn bis 13 Jahren“

Vom Oligopol zur Kommerzialisierung und Konzentration – Am Beispiel der Fernsehwirtschaftsreform in Deutschland und Taiwan.

Medienkompetenzförderung im Sächsischen Schulsystem – eine Sache der Unmöglichkeit? Empirische Untersuchung der Lehr- und Lernmethoden eines Leipziger Gymnasiums.

Kritische Medienpädagogik. Der Einfluss der kritischen Pädagogik auf die mediale Welt.

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Die Zukunft der Braille-Schrift im Zuge digitaler Lese(lern)hilfen – eine quantitative Befragung von Pädagoginnen, Pädagogen, Nutzerinnen und Nutzern eines Blindeninstituts.

Nutzerorientierte Selbstbestimmung bei Klienten mit Asperger-Syndrom – Eine qualitative Befragung zur Umsetzung des integrierten Teilhabeplans.

Würdevoller Umgang im Alter: Validation und Wertschätzung – eine quantitative Befragung von Personal und demenzerkrankten Bewohnern stationärer Altenhilfe zur Wahrnehmung und Umsetzung der sozialpädagogischen Methoden.

Professionelles Handeln im pädagogischen Alltag: eine quantitative Studie über die Möglichkeiten und Grenzen der Verknüpfung von beruflichen und außerberuflichen Kompetenzen.

Inklusion durch Teilhabe am primären Arbeitsmarkt: Eine qualitative Studie mit Leitfadeninterviews zur Bedeutung von Erwerbsarbeit für Menschen mit Behinderung in einem Inklusionsunternehmen.

Erwachsene mit schwerstmehrfach Behinderung – eine quantitative Studie mit pädagogischen Fachkräften über Möglichkeiten und Grenzen einer selbstbestimmten Lebensführung im Spannungsfeld zwischen Alltagspraxis und der Reform des Bundesteilhabegesetzes.

Freizeitgestaltung in der Behindertenarbeit: Eine qualitative Studie zum Empfinden von Diskriminierung und Stigmatisierung am Beispiel geistig Behinderter.

Die Folgen der Covid-19 Pandemie auf die Jugendarbeit und deren Akteure: Eine hypothesengenerierende Studie zur Analyse der Einschränkungen, ihrer Auswirkungen sowie Prognosen für einen Widereintritt des ‚Normalzustandes‘.

Sprachliche Entwicklung bei Kindern mit geistiger Beeinträchtigung – eine qualitative Beobachtung in Kombination mit qualitativen Leitfadeninterviews von KlientInnen.

Die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Alltag von jungen fremduntergebrachten Menschen und den Mitarbeiter*innen einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Eine qualitative Interviewstudie zu Veränderungen individueller Verhaltensweisen und der Zusammenarbeit mit anderen Systemen.

 

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