Luftaufnahme der Wartburg

Prof. em. Dr. Matthias Werner

Thüringische Landesgeschichte
Luftaufnahme der Wartburg
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
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Historisches Institut
Thüringische Landesgeschichte
Fürstengraben 13
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Vita Inhalt einblenden
  • Geb. 1942 in Straßburg/Elsaß

  • 1960 - 1967 Studium in München, Freiburg, Berlin, Marburg und Göttingen; Fächer: Geschichte, Latein, Philosophie; Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

  • Promotion 1971 in Marburg; Doktorvater Prof. Dr. Walter Schlesinger

  • 1971 - 1984 am Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg tätig

  • Habilitation 1982 in Marburg

  • 1984 - 1993 Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln

  • nach Vertretung im SS 1992 seit SS 1993 Professur für Thüringische Landesgeschichte und Mittelalterliche Geschichte an der FSU

  • 1993 - 1995 Geschäftsführender Direktor des Historischen Instituts

  • 1999 Vorsitzender der Kommission zur Fortführung des "Codex Diplomaticus Saxoniae" bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

  • 2000 Vorsitzender der Historischen Kommission für Thüringen

Konzeption und Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen und Sektionen:

  • Wartburg/Eisenach 1997: "Heinrich Raspe

  • Landgraf von Thüringen und römischer König (+1247)

  • Fürsten und Reich in spätstaufischer Zeit"

  • Reichenau Frühjahr 2000: "Landesbewußtsein im spätmittelalterlichen Deutschland"
Forschung Inhalt einblenden
  • Geschichte des frühen Mittelalters 
  • Landesgeschichte Thüringens, Hessens, Lothringens und der Rheinlande im Mittelalter 
  • Religiöse Bewegungen im Mittelalter 
  • spätmittelalterliche Landesgeschichtsschreibung und Hagiographie
Publikationen Inhalt einblenden

Monographien

  • Die Gründungstradition des Erfurter Petersklosters (Vorträge und Forschungen, Sonderband 12), 1973.
  • Der Lütticher Raum in frühkarolingischer Zeit. Untersuchungen zur Geschichte einer karolingischen Stammlandschaft (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 62), 1980.
  • Adelsfamilien im Umkreis der frühen Karolinger. Die Verwandtschaft Irminas von Oeren und Adelas von Pfalzel. Personengeschichtliche Untersuchungen zur frühmittelalterlichen Führungsschicht im Maas-Mosel-Gebiet (Vorträge und Forschungen, Sonderband 28), 1982.

Herausgeberschaften

  • Sankt Elisabeth. Fürstin, Dienerin, Heilige: Aufsätze, Dokumentation, Katalog. Ausstellung zum 750. Todestag der heiligen Elisabeth. Hg. von der Philipps-Universität Marburg in Ver-bindung mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde, 1981 (zusammen mit Carl GRAEPLER und Fred SCHWIND)
  • Identität und Geschichte (Jenaer Beiträge zur Geschichte 1), 1997.
  • Heinrich Raspe - Landgraf von Thüringen und römischer König (1227-1247). Fürsten, König und Reich in spätstaufischer Zeit (Jenaer Beiträge zur Geschichte 3), 2003.
  • "in loco nuncupante Arnestati". Die Ersterwähnung Arnstadts im Jahre 704, 2004.
  • Spätmittelalterliches Landesbewußtsein in Deutschland, hrsg. von Matthias WERNER (Vorträge und Forschungen 61)[erscheint Januar 2005].
  • Inmitten der Stadt - St. Michael in Jena. Vergangenheit und Gegenwart einer Stadtkirche [gemeinsam mit Volker LEPPIN] 2004.
  • Von der Veränderbarkeit der Welt. Ausgewählte Aufsätze von Helmut G. Walther. Festgabe zu seinem 60. Geburtstag [gemeinsam mit Stephan FREUND und Klaus KRÜGER].

Aufsätze

  • Die Urkunde des Beatus von Honau von 778, Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 56 (1971) S. 137-173 (zusammen mit Michael GOCKEL).
  • Zu den Anfängen des Klosters St. Irminen-Oeren in Trier, Rheinische Vierteljahrsblätter 42 (1978) S. 1-51.
  • Zur Verwandtschaft des Bischofs Modoald von Trier, Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 4 (1978) S. 1-35.
  • Die heilige Elisabeth und die Anfänge des Deutschen Ordens in Marburg, in: Marburger Geschichte. Rückblick auf die Stadtgeschichte in Einzelbeiträgen, hg. vom Magistrat der Stadt Marburg (1980) S. 121-164.
  • Die heilige Elisabeth und Konrad von Marburg, in: Sankt Elisabeth. Fürstin, Dienerin, Heilige. Hg. von der Philipps-Universität Marburg in Verbindung mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde (1981) S. 45-69.
  • Iren und Angelsachsen in Mitteldeutschland. Zur vorbonifatianischen Mission in Hessen und Thüringen, in: Die Iren und Europa im früheren Mittelalter, hg. von Heinz LÖWE (1982) S. 239-318.
  • Kirchliche Einteilung. Stifte und Klöster bis in das 16. Jahrhundert, in: Geschichtlicher Atlas von Hessen, Text- und Erläuterungsband, hg. von Fred SCHWIND (1984) S. 63-70.
  • Zur Rolle des fränkischen Adels bei der Stiftung von Kirchen und Klöstern im mittleren Maasgebiet, in: Sint-Servatius, bisschop van Tongeren-Maastricht. Het vroegeste Christendom in het Maasland (1986) S. 97-118.
  • Die Elisabeth-Vita des Dietrich von Apolda als Beispiel spätmittelalterlicher Hagiographie, in: Geschichtsschreibung und Geschichtsbewußtsein im Spätmittelalter, hg. von Hans PATZE (Vorträge und Forschungen 31, 1987) S. 523-541.
  • Wege der Reform und Wege der Forschung. Eine Zwischenbilanz, in: Monastische Reformen im 9. und 10. Jahrhundert, hg. von Raimund KOTTJE/ Helmut MAURER (Vorträge und Forschungen 38, 1989) S. 47-269.
  • Der Herzog von Lothringen in salischer Zeit, in: Kontinuität und Wandel im Reich der Salier 1, hg. von Stefan WEINFURTER (1990) S. 367-474.
  • Kaiserin Theophanu, Alt-Köln 80 (1991) S. 8-18.
  • Die Anfänge eines Landesbewußtseins in Thüringen, in: Aspekte thüringisch-hessischer Geschichte, hg. von Michael GOCKEL (1992) S. 81-137.
  • Prälatenschulden und hohe Politik im 13. Jahrhundert. Die Verschuldung der Kölner Erzbischöfe bei italienischen Bankiers und ihre politischen Implikationen, in: Köln. Stadt und Bistum in Kirche und Reich des Mittelalters. Festschrift für Odilo Engels zum 65. Geburtstag, hg. von Hanna VOLLRATH/Stefan WEINFURTER (1993) S. 511-570.
  • Mater Hassiae - Flos Ungariae - Gloria Teutoniae. Politik und Heiligenverehrung im Nachleben der hl. Elisabeth von Thüringen, in: Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter, hg. von Jürgen PETERSOHN (Vorträge und Forschungen 42, 1994) S. 449-540.
  • Johannes Kapistran in Jena, in: Studien zum 15. Jahrhundert. Festschrift für Erich Meuthen, hg. von Johannes HELMRATH/Heribert MÜLLER (1994) S. 505-520.
  • Stationen Jenaer Geschichtswissenschaft, in: Identität und Geschichte, hg. von Matthias WERNER (Jenaer Beiträge zur Geschichte 1, 1997) S. 9-26.
  • "Ich bin ein Durenc". Vom Umgang mit der eigenen Geschichte im mittelalterlichen Thüringen, in: ebda. S. 79-104.
  • Neustadt, Orlagau und Thüringen im 12./13. Jahrhundert. Die hochmittelalterlichen Rahmenbedingungen der Anfänge von Neustadt an der Orla, in: Beiträge zur Geschichte und Stadtkultur 1, hg. von Werner GREILING/Arthur HOFFMANN (1997) S. 15-77.
  • Landesherr und Franziskanerorden im spätmittelalterlichen Thüringen, in: Könige, Landesherren und Bettelorden. Konflikt und Kooperation in West- und Mitteleuropa bis zur frühen Neuzeit, hg. von Dieter BERG (Saxonia Franciscana 10, 1998) S. 331-360.
  • Die Ersterwähnung Pößnecks als Stadt am 13. Juli 1324. Überlegungen zu den städtischen Anfängen von Pößneck, in: Pößnecker Heimatblätter, Sonderheft (1999) S. 3-27.
  • Thüringen und die Thüringer zwischen Völkerwanderungszeit und Reformation. Die mittelalterlichen Grundlagen von Vielfalt und Einheit in der thüringischen Geschichte, in: Vom Königreich der Thüringer zum Freistaat Thüringen, hg. vom Thüringer Landtag und der Historischen Kommission für Thüringen (1999) S. 11 -42.
  • Reichsfürst zwischen Mainz und Meißen. Heinrich Raspe als Landgraf von Thüringen und Herr von Hessen (1227-1247), in: Heinrich Raspe - Landgraf von Thüringen und römischer König (1227-1247). Fürsten, König und Reich in spätstaufischer Zeit, hrsg. von Matthias WERNER (Jenaer Beiträge zur Geschichte 3), 2003, S. 125-271.
  • Die Ersterwähnung Arnstadts 704 im "Liber aureus" des Klosters Echternach. Arnstadt, Her-zog Heden und die Anfänge angelsächsischen Wirkens in Thüringen, in: "in loco nuncupante Arnestati". Die Ersterwähnung Arnstadts im Jahre 704, hg. von Matthias WERNER, 2004, S. 9-23.
  • Perspektiven einer thüringischen Landesgeschichte im Europa der Regionen, in: Neu ent-deckt. Thüringen - Land der Residenzen, Katalog zur 2. Thüringer Landesausstellung in Son-dershausen, Essayband, hrsg. von Jördis FRANK und Konrad SCHEURMANN, 2004, S. 13-26.
  • Gab es ein klösterliches Leben auf dem Erfurter Petersberg schon im Frühmittelalter?, in: 700 Jahre Erfurter Peterskloster. Geschichte und Kunst auf dem Erfurter Petersberg 1103-1803 (Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Bd. 7, 2003), S. 44-53.
  • Die Anfänge der Stadt Jena und die Stadtkirche St. Michael, in: Inmitten der Stadt - St. Mi-chael in Jena. Vergangenheit und Gegenwart einer Stadtkirche, hrsg. von Volker LEPPIN und Matthias WERNER, 2004, S. 9-60.
  • "Zur Ehre Sachsens" - Geschichte, Stand und Perspektiven des Codex diplomaticus Saxoni-ae, in: Diplomatische Forschungen in Mitteldeutschland, hrsg. von Tom GRABER (Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde 12), 2004, S. 261-301.
  • Zur Einführung, in: Spätmittelalterliches Landesbewußtsein in Deutschland, hrsg. von Mat-thias WERNER (Vorträge und Forschungen 61), 2005, S. 7-15 [erscheint Januar 2005].
  • Die heilige Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige des 13. Jahrhunderts, in: Sborník Katolické Teologické Fakulty 6, Prag 2004 [im Druck, 25 Seiten].
  • Zwischen politischer Begrenzung und methodischer Offenheit. Wege und Stationen deutscher Landesgeschichtsforschung im 20. Jahrhundert, in: Die deutschsprachige Mediävistik im 20. Jahrhundert, hrsg. von Peter Moraw und Rudolf Schieffer (Vorträge und Forschungen 63), 2005 [im Druck, 104 Seiten].
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