2019

Gastvorträge

ARCOSUR
2019
Foto: ARCOSUR
Fernanda Penaloza in der FSU Jena

2021

Víctor Vargas Filgueira (Ratsvorsitzender der indigenen Gemeinde Yagán Paiakoala aus Ushuaia, Tierra del Fuego, Argentinen) Inhalt einblenden
Víctor Vargas Filgueiras Illustration: ARCOSUR

Am 11. Feburar 2021, um 14.00 Uhr (Deutschland), fand im Rahmen der Online-Vorlesungen des ARCOSUR 2020-21 die Präsentation von Víctor Vargas Filgueira, dem Ratsvorsitzender der indigenen Gemeinde Yagán Paiakoala aus Ushuaia, in der Provinz Tierra del Fuego, Argentinen, statt. 

Der Schriftsteller sprach über sein Buch "Mi sangre yagán", in dem er über das traditionelle Leben der ´Meeresnomaden´ aus Onashaga, einer Gemeinde, die das Gebiet des Beagle-Kanals auf Feuerland bewohnen, berichtete. 

Hier kann man den Vortrag anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=ssTIsMNuPgQ

Elektronische Veröffentlichung in der Digitale Bibliothek Thüringen (DBT): https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00047872

 

Sergio Mansilla (Universidad Austral de Chile, Chile) Inhalt einblenden
Gastvortrag_Mansilla Foto: ARCOSUR

Mittwoch, 06. Dezember 2021, online

Prof. Dr. Sergio Mansilla (Universidad Austral de Chile) präsentierte seine neuesten Forschungen zur "El nütram de la memoria. Una aproximación a la poesía de Jaime Huenún".

Hier kann man den Vortrag anschauen: https://youtu.be/BOGTeLDebQo

Elektronische Veröffentlichung in der Digitale Bibliothek Thüringen (DBT): https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00047871

 

Sergio Mansilla_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR
Sergio Mansilla_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR
Víctor Vargas Filgueira_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR
Víctor Vargas Filgueira_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR

2020

María Rosa Lojo (Universidad del Salvador y CONICET, Argentinien) Inhalt einblenden
Gastvortrag_María Rosa Lojo Illustration: ARCOSUR

Donnerstag, 17. Dezember 2020, online

Prof. Dr. María Rosa Lojo, Professorin der Universidad del Salvador und Forscherin des argentinischen Nationalrats der wissenschaftlichen und technischen Forschung (CONICET), präsentierte eine ihrer neuesten Erzählungen: "El canto del chamán".   

Hier kann man den Vortrag anschauen: https://youtu.be/rFdUXf-oZyk

Elektronische Veröffentlichung in der Digitale Bibliothek Thüringen (DBT): https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00047870

Jorge Spíndola (Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco, Argentinien) Inhalt einblenden
Prof. Dr. Jorge Spíndola Illustration: ARCOSUR

Mittwoch, 09. Dezember 2020, online

Prof. Dr. Jorge Spíndola (Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco, Argentinien) präsentierte seine neuesten Forschungen zur "Poéticas del Az Mapu".

Hier kann man den Vortrag anschauen: https://youtu.be/xO7Hp-cps0I

Elektronische Veröffentlichung in der Digitale Bibliothek Thüringen (DBT): https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00047869

Claudia Hammerschmidt
Screenshot: ARCOSUR
Jorge Spíndola_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR
María Rosa Lojo_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR
María Rosa Lojo_Vortrag an der FSU Jena
Screenshot: ARCOSUR

2019

Fernanda Peñaloza (University of Sydney, Australien) Inhalt einblenden
Penaloza Foto: ARCOSUR

Mittwoch, 11. Dezember 2019, Carl-Zeis-Str. 3, SR 221

Die Geschichte kolonialer Gewalt gegen das Volk der Mapuche setzt sich im Süden von Argentinien und Chile weiterfort. Tragische Beispiele dieser Situation sind: die Vertreibung von Familien, welche Gebiete "illegal" bewohnen; Inhaftierungen; oder in extremen Fällen die Ermordung indigener Aktivisten; Verbrechen der Regierungsbehörden, welche ungestraft bleiben.In Anbetracht dieser Situation ist es notwendig zu hinterfragen, welches die Prozesse politischer, ökonomischer und kultureller Umgestaltung sind; mit besonderem Fokus auf die Erfahrungen indigener Urvölker mit Widerstand und Auseinandersetzung. Es mögen bereits Formen des individuellen oder kollektiven Handelns sichtbar werden; die Stimmen der Mapuche stellen seit Jahrzehnten die Wahrnehmung, welche bestimmte sozial hegemonische SchauspielerInnen über sie geschaffen haben, in Frage.

Unter Berücksichtigung dieses Kontexts wird im Vortrag die ästhetische, politische, soziale und kulturelle Dimension der Poesie der Mapuche-Frauen beider Seiten der Anden auf der Grundlage einer kritischen Lektüre der Anthologie Reüemn (2014), herausgegeben von Cristian Aliaga, untersucht.Das Hauptargument der Referentin ist, dass die engagierten Stimmen solcher DichterInnen wie beispielsweise Domitila Cayul, María Lienlaf, Carmen Nahueltripa y, Magdalena Tripaiantü, Mashal Tripaiantü, Virginia Tripán y Teresa Weitra, Graciela Huinao, Liliana Ancalao, Sonia Caicheo, Roxana Miranda Rupailaf und Eliana Pulquillanca ein komplexes Bild der Erfahrungen und Ausdrucksweisen von Subjektivität der Mapuche zeichnen.

Einige Gedichte dieser Autorinnen und Autoren bringen Wissen, Traditionen, erkenntnistheoretische Handlungen und Befindlichkeiten zum Ausdruck, welche sich dem Kolonialismus und seiner zeitgenössischen Ausdrucksweise entgegenstellen und in dieser Weise ein emanzipatorisch ästhetisches Angebot machen, im Einklang mit Projekten territorialer und politscher Autonomie.

Schlüsselwörter: Poesie der Mapuche, Mapuche-Frauen, Patagonien, Chile und Argentinien, Kolonialismus, Widerstand, indigene Völker

Unter folgendem Link kann man die Präsentation abrufen: https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00040576

Hans Paschen (Universität Stuttgart und Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland) Inhalt einblenden
Plakat Paschen Foto: ARCOSUR

Donnerstag, 7. Februar 2019, Carl-Zeiss-Str. 3, SR 130

Hans Paschen (Universität Stuttgart und Friedrich-Schiller-Universität Jena)
"'No sé dónde' - das flüchtige Ich in Federico García Lorcas Romancero gitano und Poeta en Nueva York"

Penaloza
Foto: ARCOSUR
Fernanda Penaloza_Claudia Hammerschmidt_Vortrag an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR
Fernanda Penaloza_Forschungskolloquium an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR
Fernanda Penaloza_Vortrag an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR

2018

Silvia Dapía (City University of New York, Vereinigte Staaten) Inhalt einblenden
Plakat_Silvia Dapía Foto: ARCOSUR

Montag, 3. Dezember 2018, EAP 8, SR 401

"Ein imaginäres Treffen zwischen Withold Gombrowicz und León Rozitcher: Eine neue Subjektivität"

Withold Gombrowics (1904-1969) wurde in Polen geboren, wo der die erste Hälfte seines Lebens verbrachte. Er wanderte nach Argentinien aus und lebte dort 24 Jahre (1939-1963). In seiner Wahlheimat schrieb er, unter anderem, zwei wichtige Werke bezüglich seiner Vorstellung von Subjektivität: "El casamiento" (deutscher Titel: "Die Trauung"), dessen Publikation in spanischer Sprache im Jahr 1948 erfolgte und damit der polnischen Publikation "Slúb" 1953 zuvorkam; sowie "Trans-Atlantyk" (deutscher Titel: "Trans-Atlantik), welches der Autor 1948 begann, 1950 vollendete und 1952 publizierte. In beiden Werken kann ein neues Paradigma von Subjektivität nachverfolgt werden, welches die "Pan-tiranía Paterna" androht. Einige Jahre später veröffentlichte der argentinische Philosoph León Rozitchner (1924-2011) seinerseits zwei Werke, welche seine Reflexionen zur Subjektivität vorausschicken: Persona y comunidad (1961), (zu Deutsch: Mensch und Gemeinschaft) und Moral burguesa y revolución (1963), (zu Deutsch: Bürgerliche Moral und Revolution).

Diese Arbeiten regen dazu an, ein mögliches Treffen zwischen beiden Autoren zu erdenken und einen Raum der Reflexion und des Dialogs "zwischen" diesen zwei Modellen der Subjektivität zu schaffen, die "synczyzna" ("filistria") von Gombrowicz und das Subjektivitätsmodell von Rozitchner, "inkarniert" entlang der Denkweise Merleau-Pontys.

Eleonor Faur (Universidad Nacional de San Martín, Argentinien) Inhalt einblenden
ARCOSUR Foto: ARCOSUR

Dienstag, 10. Juli 2018, Carl-Zeiss-Str. 3, SR 128

Der Vortrag von Eleonara Faur analysiert die gegensätzlichen Tendenzen in der Gender-Politik Lateinamerikas in den 2000ern. Bis zum Jahr 2013 zeichnete sich die Region durch ihr Vertrauen in Mitte-Links-Regierungen in einem bedeutenden Zusammenschluss der Länder aus. "In welchem Maße haben diese Regierungen politische Schritte für Gleichheit vorangetrieben und wo lagen ihre Grenzen?"

In Anschluss an die Darbietung eines regionalen Ausblicks wird der Fall Argentinien in Bezug auf zwei politische Standpunkte, welche gegensätzliche Tendenzen aufzeigen, dargestellt: auf der einen Seite die Politik der sexuellen Vielfalt, welche eine revolutionäre Wendung im  Zivil- und Familienrecht mit sich brachte; auf der anderen Seite der mütterliche Charakter, welcher in der Familienpolitik fortbesteht. In Bezug hierauf wird der Fokus gelegt auf die Beziehung zwischen den Vorgaben, welche die Kinderbetreuung seitens der ArbeiterInnen betreffen, und wie durch diese Art und Weise Muster der soziökonomischen Ungleichheit sowie des Geschlechts beibehalten werden

Schlüsselwörter: Lateinamerika, Gender-Politik, Familienpolitik, Ungleichheit, der Fall Argentinien

Plakat Eleonor Faur_UNSAM
Foto: ARCOSUR
Eleonor Faur_Claudia Hammerschmidt_Vortrag an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR
Eleonor Faur_Vortrag an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR
Eleonor Faur_Vortrag an der FSU Jena
Foto: ARCOSUR

2017

Jeannette Müller (Universidad Austral de Chile, Chile) Inhalt einblenden
Plakat_Jeannette Müller Foto: ARCOSUR

Mittwoch, 29. November 2017, EAP 8, SR 401

Jeannette Müller (Universidad Austral de Chile)
"The Bounty de Derek Walcott: la imaginería de la abundancia y la subversión poética del colonialismo"

Sol Martincic (Universidad Nacional de Mar del Plata, Argentinien) Inhalt einblenden
Plakat Foto: ARCOSUR

Dienstag, 17. Oktober 2017, EAP 8, SR 615

Sol Martincic (Universidad Nacional de Mar del Plata)
"Los escenarios de celebración en textos de Macedonio Fernández y Leopoldo Marechal: el banquete, el brindis y la tertulia"

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