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Maria Sibylla Merian Center
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Foto: Merian CALAS
Congreso CALAS_ Sept. 2018 Foto: ARCOSUR

Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) (BMBF)

Laufzeit: 2017-2018 (Vorphase), 2019-2025 (hauptphase), 2025-2027 (Endphase)

Das pluritope Center for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS) mit Hauptsitz in Guadalajara wird im Maria Sibylla Merian-Programm des BMBF gefördert und von einem Verbund der Universitäten Bielefeld, Kassel, Hannover und Jena getragen. Es handelt sich um eines der derzeit finanziell umfangreichsten Forschungsprojekte zu Lateinamerika, das mit Mitteln aus Deutschland gefördert wird. Wissenschaftspolitisches Ziel des Zentrums ist die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Lateinamerika und Deutschland auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften und die Internationalisierung der deutschen Lateinamerikaforschung durch enge bi- und multilaterale Kooperationsprojekte an den diversen Regionalstandorten [png, 180 kb]. Neben dem thematischen Schwerpunkt Umgang mit der Krise – Transdisziplinäre Perspektiven aus Lateinamerika steht daher auch die gezielte Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen in einem Junior und Senior Fellowship-Programm im Mittelpunkt der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit.

Die Arbeit des CALAS verteilt sich auf mehrere miteinander vernetzte Standorte, die das Thema der Krise aus je unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Der Hauptstandort befindet sich an der Universidad de Guadalajara in Mexiko, die für CALAS ein eigenes Gebäude für Lehre und Forschung der Fellows errichtet und in engster Zusammenarbeit mit Bielefeld und dem "Zentrum für interdisziplinäre Forschung" (CIAS) Konzepte der Kooperation entwickelt. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet hier das Thema der Krise aus der Perspektive sozial-ökologischer Transformation. Weitere Regionalzentren verteilen sich über ganz Lateinamerika und unterstehen jeweils der Co-Direktion einer deutschen Universität: ein Regionalzentruman der Universidad de Costa Rica in San José, das die Region Zentralamerika und Karibik vertritt und sich zusammen mit Hannover dem Thema Gewalt und Konfliktlösungen widmet; ein weiteres an der Facultad de Ciencias Sociales (FLACSO) im ecuadorianischen Quito, das zusammen mit Kassel vor allem für die Andenregion zuständig ist und zu sozialen Ungleichheiten arbeitet; und ein drittes an der Universidad Nacional de San Martín in Buenos Aires (Argentinien), das sich zusammen mit Friedrich-Schiller-Universität Jena schwerpunktmäßig der Region Cono Sur und Brasil und dem Thema “Regional Identities in Multiple Crises” widmet.

Die FSU ist durch ihre Argentinien/Cono Sur-Kompetenz somit vorwiegend mit dem Regionalzentrum in Buenos Aires verknüpft. Frau Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (FSU, Institut für Romanistik, Leiterin des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/ConoSur– ARCOSUR) ist die Direktorin des Regionalzentrums an der Universidad Nacional de San Martín auf deutscher Seite; sie leitet es gemeinsam mit der Historikerin Prof. Dr. Luciana Anapios (UNSAM) und wird dabei durch die wissenschaftliche Koordinatorin von ARCOSUR, Frau Dr. Dr. Claudia Tomadoni, unterstützt. Zwischen 2017 und 2019 war der erster Direktor auf argentinischer Seite der Anthropologe Prof. Dr. Alejandro Grimson.

Das Regionalzentrum Cono Sur in Buenos Aires arbeitet seinerseits eng mit den folgenden Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen zusammen:
Universidad Nacional del Comahue (UNCO), Universidad Nacional de Misiones (UNaM), Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco (UNPSJB), Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas (CONICET) in Argentinien, Pontificia Universidad Católica (UCC), Universidad Austral (UACh), Universidad de Chile (UCh), Universidad del Desarrollo (UD) in Chile, Universidad de la República (UdelaR) in Uruguay, Universidad Federal de Mina Gerais (UFMG), Universidad Federal Fluminense (UFF) in Brasilien.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite von CALAS.

Eine Grafik über die Forschungsthemen finden Sie hier [png, 159 kb].

#CALAS Introducing CALAS

Aktuelles

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Aktuelle Veranstaltungen
an den verschidenen Standorten

Buchreihe des Maria Sibylla Merian Center (CALAS): Afrontar las crisis desde América Latina

Claudia Briones
Claudia Briones
Conflictividades interculturales
Olaf Kaltmeier
Olaf Kaltmeier
Refeudalización
Maristella Svampa
Maristella Svampa
Las fronteras del neoextractivismo en América.
Claudia Zapata Silva
Claudia Zapata Silva
Crisis del multiculturalismo en América Latina
José Manuel Valenzuela Arce
José Manuel Valenzuela Arce
Trazos de sangre y fuego
Sarah Corona Berkin
Sarah Corona Berkin
Producción horizontal del conocimiento
Edgardo Lander_ Santiago Arconada Rodríguez
Edgardo Lander y Santiago Arconada Rodríguez
Crisis civilizatoria
Elvira Narvaja de Arnoux
Elvira Narvaja de Arnoux
Crisis política en la Argentina
Néstor García Canclini
Néstor García Canclini
Ciudadanos reemplazados por algoritmos

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Internationaler Kongress “Procesos de transición entre violencia y paz en América Latina”

Laboratorio de Paz 2021 Illustration: CALAS

Vom 27. bis 30. April 2021 (on-line)

Zwischen den Jahren 2019 und 2021 konzentrierte sich das Laboratorio de Conocimiento Visiones de paz: transiciones entre la violencia y la paz en América Latina des Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) auf die Erforschung der Verflechtung und des Übergangs zwischen Gewalt und Frieden in Lateinamerika und der Karibik.

Die Arbeit des Laboratorios umrahmt die zentrale Thematik des CALAS, die diversen Krisen, welche die Region betreffen, zu analysieren und zu verstehen, neue analytische Ansätze zu formulieren und Lösungsvorschläge vorzubringen.

Für den Abschlusskongress des Projektes wird das Hauptaugenmerk auf der Analyse der Übergänge und der Prozesse liegen, durch welche Gewalt in einem Konflikt aufgehalten werden kann, oder andersherum, wie Frieden gegenüber dem Krieg an Einfluss verlieren kann. Dazu werden Themen wie Krisen-Konstellationen, Wendepunkte, Risiken, Gefahren, aber auch Möglichkeiten und Perspektiven erörtert. Weiter werden mögliche Vorschläge, Strategien und Verfahrensweisen der Intervention, welche das Ziel haben, den Frieden zu stärken, diskutiert.

Der Kongress wir übertragen über: den YouTube-Kanal und die Facebook-Seite des CALAS Centers.

Weitere Informationen über den Kongress und das Programm gibt es hier.

Dialogsplattform 2021 des Merian CALAS​ Cono Sur und Brasilien

Plataforma CALAS Cono Sur_2021 Illustration: UNSAM_CALAS

14., 15., 16., 22. und 23. April 2021, Argentinien

Im April 2021 wird das Maria Sibylla Merian CALAS Center Cono Sur und Brasilien seine zweite Plataforma de Diálogo durchführen. Aufgrund der Pandemie wird dies im Onlineformat stattfinden.  

Um den Dialog zu fördern und zu stärken wird die Plattform “Política, Afectos e identidades en América Latina” (Politik, Affekte und Identitäten in Lateinamerika) als Workshop funktionieren, bei dem die TeilnehmerInnen jeder Gruppe Zugang zu den vorgestellten Arbeiten haben werden. Die Arbeitszeit in den Gruppen wird auf 1,5 Stunden begrenzt sein und die Vorträge werden (maximal) 10 bis 15 Minuten dauern. In jeder Gruppe wird es eingeladene ForscherInnen geben, welche die Arbeiten kommentieren und ModeratorInnen, welche jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer vorstellen werden.  

TeilnehmerInnen, KommentatorInnen und ModeratorInnen werden per E-Mail einen Link erhalten, um dem Zoom-Meeting beizutreten. Sie können während der fünf Tage in allen Gruppen teilnehmen. Für die allgemeine Öffentlichkeit wird die Veranstaltung live über den YouTube-Kanal des CALAS sowie über die sozialen Medien übertragen werden.

VeranstalterInnen: Regionalsitz Cono Sur und Brasilien Universidad Nacional de San Martín (Argentinien) und Friedrich-Schiller-Universität Jena Begi(Deutschland). 

LeiterInnen: Claudia Hammerschmidt (FSU Jena) und Luciana Anapios (UNSAM)

Akademischer Vorstand UNSAM: Silvia Grinberg, José Garriga Zucal, Leandro Losada

Administrative Koordinatorinnen: Claudia Tomadoni (FSU Jena) und Sofia Espul (UNSAM)

Hier kann man das komplette Programm [pdf, 363 kb] es ansehen

Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS
Illustration: UNSAM_CALAS

Beginn der Aktivitäten des zweiten Laboratorio de Conocimiento des Maria Sibylla Merian CALAS Centers: “Die Gegenüberstellung der Ungleichheiten in Lateinamerika: Perspektiven auf Reichtum und Macht“

Laboratorio de Conocimiento 2 Illustration: CALAS

Seit 2021 konzentriert das CALAS Center seine Analysen auf das Thema Ungleichheiten. 

Dieses zweite Laboratorio de Conocimiento, geleitet von einem Team, das aus Hans-Jürgen Burchardt (Universität Kassel), Valeria Coronel (Flacso Ecuador) und Angela Schrott (Universität Kassel) besteht, gemeinsam mit einer Gruppe von Fellows verschiedener Fachbereiche und Länder, wird eines der andauerndsten strukturellen Probleme Lateinamerikas untersuchen: soziale Ungleichheiten. 

#CopingWithCrises | #DesigualdadesSociales

Nähere Informationen über Arbeitsschwerpunkte, ausgewählte ForscherInnen und Aktivitäten finden Sie hier:

http://www.calas.lat/es/investigacion/desigualdad-social

https://bit.ly/2AhCaMm

CALAS Dialogplattform: „Erinnerung, Gerechtigkeit und Frieden in Lateinamerika“

ODI_Erinnerung, Gerechtigkeit und Frieden Illustration: CALAS

Februar 2021 – online/ Universidad de Costa Rica

Die Meetings fanden statt am 1., 8., 15. und 22. Februar. Das Ziel dieser Plattform war die Ergründung der Beziehung zwischen drei zentralen Analyseachsen der Gewalt in Lateinamerika: Erinnerung, Gerechtigkeit und Frieden. Mittels einer tiefgreifenden Analyse diverser Fallstudien und struktureller Probleme in Lateinamerika – vom Kolonialismus bis zur Gegenwart – versuchte man verschiedene Lösungsansätze zu überdenken und zu produzieren; sowie Mechanismen, die es erlaubten und erlauben, Probleme zu lösen und neue Lösungsansätze vorzuschlagen.

Es bestand Interesse darin, auf vergleichende und interdisziplinäre/intermediale Weise darüber zu diskutieren, wie die Erinnerungen der Gewalt und des Friedens in Lateinamerika entstehen – wie auch über die enge Verbindung zwischen diesen beiden Konzepten. Dies beinhaltete Themen wie Arbeitsrecht und Reaktionen des Staates, Gerechtigkeit bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Diskussionen über revolutionäre Gewalt und Gerechtigkeit, der Diskurs der staatlichen Gerechtigkeit, Entschädigungen für Opfer staatlicher Gewalt, Gerechtigkeitsrepräsentationen in Literatur und Kunst, Repräsentationen der Vergangenheit bei Denkmälern und Gedenkstätten sowie Mechanismen der Vergangenheitsbewältigung und Vergleichsstudien über Wahrheitskommissionen. Es war weiter von Interesse, herauszufinden, wie Gerechtigkeit als Raum für Lösungen von Auseinandersetzungen in der Vergangenheit in Lateinamerika angewendet wurde und welche Grenzen man dabei erlebte.

Arbeitsschwerpunkte

Montag, den 1. Februar / 08:30 - 10:00 (Costa Rica): Erinnerungsrituale für den Friedensaufbau. Erinnerungen und Gewalt in Lateinamerika: öffentliche Themen, akademische Strategien.

Montag, den 8. Februar / 08:30 - 12:00 (Costa Rica): Erinnerung und Revolution. Erinnerung, Staat und Justiz.

Montag, den 15. Februar / 08:30 - 12:00 (Costa Rica): Erinnerung, Literatur und Film. Erinnerung, Ungleichheit und Gender.

Montag, den 22. Februar / 08:30 - 12:00 (Costa Rica): Erinnerung, Gewalt und Migration. Erinnerung, Gerechtigkeit und Frieden in Lateinamerika: der Fall Brasilien.

Programa [pdf, 2 mb]

Teilnehmende

Ludmila da Silva Catela (IDACOR/CONICET/UNC, Argentinien), Eugenia Allier Montaño (UNAM, Mexiko), Mario Vázquez Olivera y Fabián Campos Hernández (CIALC-UNAM und Universidad Iberoaméricana, Mexiko), Irene Agudelo Builes (UCA-Nicaragua), Margarita Vannini (Centro de Investigación y acción educativa y social, Nicaragua), Juan Pablo Gómez Lacayo (UCA-Nicaragua), Anne Pérotin-Dumon (Institut d´histoire du temps presente, Frankreich), Alexander Wilde (Centro estudios Latinoamericanos y Latinos, American University, USA), Santiago Cueto Rúa (IDLHCS-UNLP, Argentinien), Nelson Camilo Forero Medina (Universität Bielefeld, Deutschland), Valeria Grinberg Pla (Bowling Green State University, USA), Julie Marchio (CAER, Aix-Marseille Université, Frankreich), Arturo Taracena (UNAM, Mexiko), Joachim Michael (Universität Bielefeld, Deutschland), Juan Manuel Palacio (CONICET-Universidad Nacional de San Martín, Argentinien), Daniela Cecilia Soldano (Universidad Nacional del Litoral, Argentinien), Laura Yaneth Rivera Revelo (Universidad Andina Simón Bolívar, Bolivien), Alexandra Ortiz Wallner (Universidad de Costa Rica/Freie Universität Berlin, Deutschland), Leon Fink (University of Illinois at Chicago, USA), Sandra Odeth Gerardo Pérez (CIESAS-CDMX, Mexiko), Héctor Leyva (Universidad Nacional Autónoma de Honduras), Glenda Mezarobba (Unabhängige Forscherin, Brasilien).

Die Veranstaltung wurde auf Facebook Live vom Centro de Investigaciones Históricas de América Central (CIHAC) und auf dem Youtube-Kanal CIHACUCR übertragen.

Plataforma Memoria, Justicia y Paz. Sesión de Clausura

Virtuelle Ringvorlesung 2020-21: "Coping with Crises: Transdisciplinary perspectives from Latin America"

Virtuelle Ringvorlesung_2020 Foto: CALAS

Diesen Donnerstag, den 24. September, beginnt die Ringvorlesung “Der Krise von Lateinamerika aus begegnen”.

SEPTEMBER 2020
24/09/2020: Pablo Baisotti «Wirtschaft von unten: solidarische Wirtschaft als Art und Weise der Krise von Lateinamerika aus zu begegnen (2001-2019)»

OKTOBER 2020
08/10/2020: Henry Veltmeyer «Ein System in der Krise: die Volkswirtschaft des extraktiven Kapitals in Lateinamerika»

22/10/2020: Roberto Briceño-León «Territoriale Kontrolle und illegale Einkommen: Spannungen zwischen dem organisierten Verbrechen und dem Staat während der Pandemie 2020»

NOVEMBER 2020
05/11/2020: Bruno López Petzoldt «Die Rolle des Films in der Aufarbeitung traumatischer Vergangenheiten in Lateinamerika»

19/11/2020: Anna Preiser y Pabel López «Post-extraktivistische Horizonte in Bolivien und Peru»

DEZEMBER 2020
01/12/2020: Pablo Alabarces «“Pospopulares” Populäre Kulturen nach der Hybridisierung»

15/12/2020: Andrea Gigena «Subjekt(e) und Agendas im Werdegang der Feminismen Lateinamerikas und der Karibik/Abya Yala»

JANUAR 2021
12/01/2021: Anne Huffschmid «Landschaften im Wandel: Feldnotizen und sensible Daten eines misshandelten Landes - eine multidimensionale Forschung»

26/01/2021: Carmen Ibánez Cueto «Prognosen, Erwartungen und Vorstellungen der Krise: populäre Märkte in den Anden»

  • 10.00 Uhr Costa Rica
  • 10.00 Uhr Mexiko, Ecuador
  • 13.00 Uhr Argentinien
  • 18.00 Uhr Deutschland

Die Übertragungen werden über die Seite des CALAS auf Facebook Live oder auf den You Tube Kanal stattfinden. Dort können Fragen gestellt und Kommentare gepostet werden, auf die der Referent nach seiner Präsentation eingehen wird. 

Programm [pdf, 1 mb]

Prognosen, Erwartungen und Vorstellungen der Krise: populäre Märkte in den Anden Inhalt einblenden
Carmen Ibáñez Cueto Illustration: CALAS

Vortragende: Carmen Ibánez Cueto (Forscherin der Freie Universität zu Berlin und senior fellow  CALAS Andes)

Moderatorin: Valeria Coronel (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales -FLACSO/Ecuador- und Co-directorin der CALAS Andes)

Kommentatorin: Cristina Cielo (Profesorin und Forscherin der Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales -FLACSO/Ecuador-)

Hier kann man den Vortrag anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=iCv7EPqhTDw

 

 

 

Landschaften im Wandel: Feldnotizen und sensible Daten eines misshandelten Landes - eine multidimensionale Forschung Inhalt einblenden
Vortrag_Anne_Huffschmid Illustration: CALAS

Vortragende: Anne Huffschmid (Forscherin der Freien Universität Berlin, Deutschland und Fellow CALAS)

Moderatorin: Sarah Corona (Universidad de Guadalajara und Direktorin des Maria Sibylla Merian CALAS)

Kommentatorin: Carmen Chinas (Universidad de Guadalajara und Koordinatorin des Laboratorio de Conocimiento CALAS: «Visiones de Paz»)

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=8sgSHTNa2Nc.

Subjekt(e) und Agendas im Werdegang der Feminismen Lateinamerikas und der Karibik/Abya Yala Inhalt einblenden
Virtuelle Vortrag_ Andrea Gigena Illustration: CALAS

Vortragende: Andrea Gigena (Forscherin der Universidad Católica de Córdoba, Argentinien und Fellow CALAS Andes)

Moderatorin: Valeria Coronel (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales -FLACSO/Ecuador- und Co-directorin der CALAS Andes)

Kommentatorin: Ailynn Torres Santana (Instituto Cubano de Investigación Cultural Juan Marinello und Fellow CALAS Andes)

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=osv5oLqcDHw

“Pospopulares”: Populäre Kulturen nach der Hybridisierung Inhalt einblenden
Pablo Alabarces Illustration: CALAS

Vortragender: Pablo Alabarces (Universidad de Buenos Aires und Fellow CALAS Center 2020)

Moderatorin: Luciana Anapios (Universidad Nacional de San Martín - CONICET und Co-Direktorin des Merian CALAS Cono Sur und Brasilien)

Kommentator: Mariano Zarowsky (Universidad de Buenos Aires - CONICET)

Alabarces Artikel "Diego Maradona war das wichtigste Symbol der argentinischen Populärkultur des letzten halben Jahrhunderts" (Clarín 26.11.2020). Hier lesen

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=-FiEv3ix8YM&t=4499s

Die Rolle des Films in der Aufarbeitung traumatischer Vergangenheiten in Lateinamerika Inhalt einblenden
Bruno López Petzoldt Abbildung: CALAS

Vortragender: Bruno López Petzoldt (Universidade Federal da Integração Latinoamericana -UNILA- Foz do Iguaçu und Fellow CALAS 2019/20)

Moderation: Gerardo Gutierrez Cham (Universidad de Guadalajara)

Kommentator: Jaime Ginzburg (Universidade de São Paulo und Fellow CALAS  des Laboratorio “Visiones de Paz")

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=YoNJKXSyyI0

 

 

 

Post-extraktivistische Horizonte in Bolivien und Peru Inhalt einblenden
Plakat_Preiser-Lopez Foto: CALAS

Vortragende: Anna Preiser (Universität Wien) und Pabel López (Universidad Mayor de San Andrés). Tándem Transatlántico fellows CALAS 2020 in Guadalajara

Moderation: Gerardo Gutierrez Cham (Universidad de Guadalajara)

Kommentator: León Ávila (Universidad Intercultural de Chiapas -UNICH-) Essay Autor: “Alternativas al colapso socioambiental desde América Latina”.

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=tnbjP0FAWfE

Territoriale Kontrolle und illegale Einkommen: Spannungen zwischen dem organisierten Verbrechen und dem Staat während der Pandemie 2020 Inhalt einblenden
Vortrag Roberto Briceño-León Abbildung: CALAS

Vortragender: Roberto Briceño-León (Universidad Central de Venezuela  und cátedra CALAS Brasil -UFMG-)

Moderation: Joachim Michael (Universität Bielefeld und koordinator des Laboratorio "Visiones de Paz"- CALAS)

Kommentator: Braulio Silva (Universidade Federal de Minas Gerais)

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=cQDWDZ-kq8I

Ein System in der Krise: die Volkswirtschaft des extraktiven Kapitals in Lateinamerika Inhalt einblenden
Vortrag Henry Veltmeyer Illustration: CALAS

Vortragender: Henry Veltmeyer (Fellow CALAS)

Moderation: Olaf Kaltmeier (Universität Bielefeld)

Kommentator: Alexandra Bechtum (Universität Kassel)

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=ZhUFo6NvfFo

Wirtschaft von unten: solidarische Wirtschaft als Art und Weise der Krise von Lateinamerika aus zu begegnen (2001-2019) Inhalt einblenden
Pablo Biasotti Abbildung: CALAS

Vortragender: Pablo Baisotti (Fellow CALAS Centroamérica y el Caribe)

Moderation: Werner Mackenbach (Centro de Investigaciones Históricas de América Central -CIHAC- Universidad de Costa Rica  und CALAS Regional Centroamérica y el Caribe)

Kommentator: Ronny J. Viales-Hurtado (Centro de Investigaciones Históricas de América Central -CIHAC- Universidad de Costa Rica)

Hier kann man den Vortrag anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=yy-bepj-diw

 

 

 

Virtueller Roundtable "Wissenschaft im Fadenkreuz: Gewalt gegen WissenschaftlerInnen in Lateinamerika"

Virtueller Roundtable_CALAS_CAPAZ_AVH_Unis Illustration: CALAS

16.12.2020, online

Das Maria Sibylla Merian CALAS Center, gemeinsam mit dem CAPAZ-Institut, den Universitäten Gießen und Freiburg und der Alexander von Humboldt-Stiftung organisierten am Mittwoch, den 16. Dezember den Roundtable “Gewalt gegen WissenschaftlerInnen in Lateinamerika”.

Das Ziel war es, die Problematik von Drohungen, die WissenschaftlerInnen aufgrund ihrer Forschungen erhalten haben, zu diskutieren: Welche sind die Dynamiken der Gewalt und ihre Folgen für die Wissenschaft in Lateinamerika? Wie reagieren Universitäten und Forschungseinrichtungen? Welche Instrumente könnte man errichten, um die Unterstützung der gefährdeten ForscherInnen zu verbessern?

Für CALAS nahm die Fellow Celia del Palacio teil. 

Weitere Informationen: http://www.calas.lat/eventos/mesa-redonda-%C2%ABla-academia-en-la-mira-la-violencia-contra-lxs-investigadorxs-en-am%C3%A9rica

Hier kann man die Veranstaltung ansehen: 

(Youtube-Kanal des CALAS) auf Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=s1yvwDPOrk8

(Youtube-Kanal des CALAS) auf Spanisch: https://www.youtube.com/watch?v=TvAMayRUHiI&feature=youtu.be 

 

Videokonferenz des  Laboratorio Visiones de Paz des CALAS: “Gender-Beziehungen: Wandel, Grenzen und Turning Points zum Thema Gewalt, Phobie und Hasskriminalität”

Laboratorio Visiones de paz Illustration: CALAS

04.12.2020, online

Das Laboratorio unterbreitet mit diesem Event den Vorschlag eines Dialogs über Wandel, Koexistenz und Instabilität zwischen Frieden und Gewalt zum Thema Gender.

Der geschlechtsbezogenen Gewalt gegen Frauen und Menschen diverser sexueller Orientierung in Lateinamerika gehen strukturelle und symbolische Gewalt voraus, die sich je nach Umständen verändern, ausbreiten und sich gegen das Leben und den Körper von Frauen richten. 

Sowohl in unsicheren sozialen Kontexten als auch im privaten und familiären Kontext werden Frauen verletzt durch verschiedene Arten von Gewalt: Ungleichheit, wirtschaftliche und berufliche Diskrimination, Übergriffe, Femizid.  

Das Podium besteht aus den folgenden ExpertInnen:

Montserrat Sagot, costa-ricanische Soziologin, Gender-Expertin und Direktorin des Forschungszentrums für Frauenstudien der Universidad de Costa Rica.

María Guadalupe Ramos Ponce, mexikanische Forscherin der Universidad de Guadalajara und Koordinatorin des Komitees für Lateinamerika und die Karibik für die Verteidigung der Frauenrechte in Mexiko (CLADEM) in Jalisco.

Adriana Benjumea Rúa, Direktorin der Corporación Humanas in Kolumbien, feministische Anwältin, Gender-Expertin, Vertreterin und Anwältin für die Menschenrechte der Frauen in Kolumbien und Lateinamerika.  

  • 09.00 Uhr Mexiko und Costa Rica
  • 16.00 Uhr Deutschland

Zoom: https://us02web.zoom.us/j/82895860368   (Meeting-ID: 828 9586 0368)

 

Vorstellung neuer Bände der Buchreihe CALAS

Vorstellung des neues CALAS Essay Foto: CALAS

04.12.2020, online

CALAS präsentiert vier neue Bände der Buchreihe “Afrontar las crisis”. Sarah Corona, Direktorin des CALAS, und zwei der Autoren, Jeffrey Gould und León Ávila werden die Präsentation durchführen. Das Event wird live vom Universitätsverlag der Universidad de Guadalajara über Facebook und YouTube übertragen werden. 

Folgen Sie diesem Link: 

https://www.youtube.com/watch?v=7pw2RneDGrk

  • 18:00 Uhr México

Vortrag des Merian CALAS Centers beim XI. jährlichen Treffen des Netzwerks argentinischer WissenschaftlerInnen in Deutschland (RCAA)​

Foto CALAS_RCAA_2020 Illustration: ARCOSUR

13.11.2020 online 

Das Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS) wurde beim XI. jährlichen Treffen des Netzwerks argentinischer WissenschaftlerInnen in Deutschland (RCAA) vorgestellt, welches zwischen dem 12. und 13. November 2020 per Onlineplattform stattfand. 

Bei dieser Gelegenheit präsentierten Prof. Dr. Olaf Kaltmeier (Universität Bielefeld), Direktor des CALAS, gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Luciana Anapios (Universidad Nacional de San Martín, UNSAM), Direktorinnen der Sitze Cono Sur und Brasilien, den argentinischen Wissenschaftlern aller Forschungsbereiche die Organisation des Merian CALAS Centers, als Arbeitsgemeinschaft von acht Universitäten in Lateinamerika und Deutschland, welches seit 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  finanziert wird.

Prof. Kaltmeier stellte die Forschungsschwerpunkte und die dialogischen Arbeitsformen der Centers vor. Des Weiteren erläuterte er die Aufgaben der angesehenen Fellows des CALAS sowie den Reichweite der Veröffentlichung der CALAS-Buchreihe. Prof. Anapios beschrieb die UNSAM als eine Institution, die in enger Verbindung steht mit dem Territorium in dem sie sich befindet und betonte das Engagement der UNSAM von der Unterstützung des ersten Projektes 2016 bis hin zum Austausch eigener Fellows mit der Universidad de Guadalajara, Hauptsitz des CALAS.  Außerdem erläuterte Prof. Hammerschmidt Forschungsthemen und Veranstaltungen, die von den regionalen Sitzen Cono Sur und Brasilien bearbeiteten und durchgeführt werden. In diesem Rahmen wurde die Durchführung der Dialogsplattform 2019 “Neue Hassdiskurse und ihre Gegendiskurse in Lateinamerika” betont. Die Veranstaltung wurde mit einer Fragerunde der argentinischen WissenschaftlerInnen an die drei Vortragenden beendet, wobei das große Interesse deutlich wurde, welches das neuartige Forschungszentrum über und in Lateinamerika bei den Zuschauern geweckt hatte. 

Virtuelle Dialogplattform: "Migrationskrise im XXI. Jahrhundert? Dialoge zwischen Lateinamerika und Europa​​

CALAS_Virtuelle Plattform_Migrationen_2020 Abbildung: ARCOSUR

05.10.2020

Unsere Kollegen Luisa Conti (Friedrich Schiller Universität-Jena), Lucila Nejamkis (Universidad Nacional de San Martín) y Mustafa Aksakal (Universität Bielefeld) gewannen den Wettbewerb um einen der Vorträge der virtuellen Dialogplattform 2020 des CALAS-Centers.

Das Thema dieses Dialogs zwischen Lateinamerika und Europa ist die Frage: Migrationskrise im 21. Jahrhundert? Mit dem Fokus auf öffentlicher Politik, Umwelt, Recht und Identitäten wird die dringende Situation der Migration diskutiert.

Diese Plattform war ursprünglich in Guadalajara, Mexiko geplant, doch durch die COVID-19-Krise wird sie nun im digitalen Format durchgeführt. Deshalb ist die Teilnahme nach einer vorherigen Anmeldung unter eventos@calas.lat frei. 

Wo auch immer du dich befindest, wir erwarten dich am 5. Oktober 2020 zu den folgenden Zeiten

  • 08.00 Uhr Guadalajara, Mexiko
  • 10.00 Uhr Buenos Aires, Argentinien
  • 15.00 Uhr Bielefeld/Jena, Deutschland 

Den Zugangslink findest du in der pdf.

Weitere Informationen: http://calas.lat/es/eventos-generales

Erstes internationales Seminar zwischen CAPAZ und CALAS

CALAS_CAPAZ_Plakat Foto: CALAS

Gemeinsam mit dem Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut (CAPAZ) und der Universidad del Norte (Kolumbien) organisiert das Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) dieses Semester das virtuelle internationale Seminar “Geschichte und Erinnerung an Gewalt und Konflikte in Lateinamerika”. 

Unter anderem nehmen daran als Referenten David Diaz, des Sitzes Zentralamerika und Karibik des CALAS, und Stefan Rinke, Mitglied des wissenschaftlichen Rates von CALAS, teil.  

Die Sitzungen werden Dienstags 11.00 Uhr in Mexico/18.00 Uhr in Deutschland im Streaming übertragen.

Weitere Informationen [pdf, 240 kb]

Hier können Sie alle Videos ansehen

 

 

Virtuelle Dialogrundtisch zum Verschwindenlassen in Lateinamerika: Wo sind sie?​

Wo sind Sie? Foto: CAPAZ

14.07.2020

  • 11:00 a.m. (Mexiko / Colombia)
  • 06:00 pm (Deutschland)


Zugang: capaz.live-event.site

“Colombian Day” im Jena Center for Reconciliation Studies (JCRS) der FSU Jena

Colombian days Foto: ARCOSUR

26.-27.05.2020, Jena

Die jährlich vom Jena Center for Reconciliation Studies (JCRS en) der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena) organisierte Veranstaltung “Colombian Day” fand diese Jahr unter dem Titel “Truth Commissions. Colombian and Rwandan experiencies” statt.  Die diesjährige Tagung fand am 26. und 27. Mai 2020 wegen der internationalen Reisebeschränkungen durch die COVID-19-Krise über eine virtuelle Plattform statt. Das Event fand mit der Unterstützung des Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/ConoSur (ARCOSUR es), der Universidad de Antioquía (UdeA)und des Instituto Colombo Alemán para la Paz (CAPAZ) statt. 

Die gesamte Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Martin Leiner, Dr. Luis Peña Berneth und Dr. Francesco Ferrari des JCRS der FSU Jena koordiniert und fand mit der Anwesenheit von über 30 ForscherInnen und AkademikerInnen, die dem Event aus Deutschland, Österreich, Brasilien, Korea, Spanien, den USA, Georgien, Griechenland, Indien, Italien, dem Libanon, Palästina, Ruanda und der Türkei folgten, statt. Es ist besonders hervorzuheben, dass Dr. Peña Berneth 2019 der Empfänger eines Stipendiums des CALAS Centers im Rahmen des Laboratorios “Visiones de paz: Transiciones entre la violencia y la paz en América Latina” war. 

Dabei waren prominente ForscherInnen von deutschen und kolumbianischen Universitäten anwesend, unter anderem Dr. Maximilian Schell von der Universität Bochum, Prof. Dr. John Zuluaga  von der Universidad Sergio Arboleda, Prof. Dr. Pedro Valenzuela  von der Universidad Javeriana, Prof. Hugo Buitrago von der Unidad Especial de Paz der UdeA, Prof. Dr. Stefan Peters vom CAPAZ, Natalia Gómez von der Wahrheitskommission Kolumbiens und besonders der Bischof John Rucyahana von der Versöhnungs- und Einheitskommission Ruandas. 

Bei der Veranstaltung wurden der Fortschritt und die Herausforderungen der Wahrheitskommission und die Umsetzung der Friedensabkommen in Kolumbien analysiert und die Erfahrungen Kolumbiens und Ruandas in der Entwicklung der Aufgaben der Wahrheitskommissionen kontrastiert. Aus der Analyse der Fälle resultieren interessante Kontraste, die als grundlegende Ausgangspunkte für zukünftige Forschungen und die Etablierung eines Netzwerks der Unterstützung für Friedensakteure dienen können. Diese Kontraste könnte man in zwei Punkten zusammenfassen:

  • Einheit und Diversität als Prinzipien der Friedensfestigung. Durch den unterschiedlichen Charakter der Konflikte in Ruanda und Kolumbien beinhalten die Narrative und die Instrumente des Friendensaufbaus in beiden Ländern die Einrichtung von Friedenskommissionen, welche auf kontrastierenden Prinzipien beruhen: in Ruanda war es das Prinzip der Einheit und in Kolumbien das Prinzip der Diversität.
  • Stark mit dem vorher Erwähnten verbunden ist die Tatsache, dass in Ruanda das Narrativ mit dem Ziel soziale Strukturen wieder aufzubauen, welche vom Genozid zerstört worden waren, auf dem Gedanken der Überlebenden basierte. Im Gegensatz dazu war in Kolumbien das Grundprinzip der Abkommen das ganzheitliche System für Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Nichtwiederholung (Justicia Transicional), welches die Existenz unterschiedlicher Opfer betont.

Kontakte knüpfen durch das Centro Merian CALAS Cono Sur

Yolanda López García und Sophia Pianowski in der FSU Yolanda López García und Sophia Pianowski in der FSU Foto: ARCOSUR

20.01.2020

Sophia Pianowski (Universität Kassel, M.A. Empirische Bildungsforschung) war zu Besuch an der FSU Jena, wo sie Teile ihres Forschungsthemas über Herausforderungen von ecuadorianischen und kubanischen Frauen in der Wissenschaft im universitären Kontext von Ecuador vorstellte. 

Die Präsentation kam im Rahmen des Seminars „Migración y Estilos de Vida en y desde América Latina” (zu Deutsch: Migration und Lebensstile in und von Lateinamerika) geleitet von Yolanda López García, Forscherin am Institut für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der FSU Jena, zustande.

Die Zusammenarbeit zwischen Sophia und Yolanda entstand auf der Dialogplattform „Nuevos discursos de odio y sus contradiscursos“ (zu Deutsch: neue Hassreden und deren Gegendiskurse) organisiert durch den Regionalsitz Merian CALAS Cono Sur im Oktober 2019 in Buenos Aires, Argentinien.

Laboratorio de Conocimiento. Confrontando las desigualdades en América Latina: perspectivas sobre riqueza y poder"

 Convocatoria de becas de investigación: "Regulación y desregulación de la riqueza"

  • Se otorgarán hasta un máximo de 10 becas repartidas entre dos categorías de investigadores según sus calificaciones y experiencia académica:  senior y junior.
  • Los becarios deberán realizar una estancia de investigación entre los meses de septiembre y diciembre del 2020 teniendo como sede principal a CALAS en la Universidad de Guadalajara.
  • Los postulantes deben tener un grado académico de doctorado o demostrar méritos equivalente.
  • Las becarias y los becarios publicarán los resultados de sus proyectos en forma de working paper o en por lo menos dos artículos académicos y presentarlos con ponencias pública.
  • Los becarios senior y junior recibirán una remuneración competitiva.
  • Envío de los documentos: Las solicitudes (en español, portugués o en inglés) deben enviarse en un solo archivo pdf a la siguiente dirección de correo: convocatorias@calas.lat, Referencia: Beca de investigación: Riqueza y poder. Anuncio de propuestas seleccionadas: 22 de mayo 2020
  • Mayores informaciones:Dr. Jochen Kemner, Centro María Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanos Avanzados, tel. ++52 33 3819 3000 (ext. 23594),info@calas.lat
  • Fecha límite:  1 de marzo 2020

 

Regionales CALAS-Center Cono Sur (Buenos Aires): Dialogplattform „neue Hassdiskurse und ihre Gegendiskurse in Lateinamerika“​​

15 - 17 Oktober 2019

Sede Regional Merian CALAS Cono Sur und Brasil. Buenos Aires, Argentinien

Die erste Dialogplattform, die gemeinsam von der Friedrich-Schiller-Universität und der Universidad Nacional de San Martín im Rahmen des Merian CALAS Centers Cono Sur organisiert wurde, fand vom 15. bis zum 17. Oktober 2019 im Regionalsitz des Merian CALAS Centers Cono Sur, in Buenos Aires, Argentinien, statt. 

Zu dieser Veranstaltung versammelten sich über 120 ForscherInnen aus Amerika und Europa, welche Vorträge und Konferenzen zum Thema „neue Hassdiskurse und ihre Gegendiskurse in Lateinamerika“ hielten. 

Auch die Präsentation der Mapuche-Musikerin Anahí Mariluan, sowie die Vorführung des Dokumentarfilms „Moving Sand/ Topos“ der argentinisch-deutschen Filmproduzentin Jeanine Meerapfel erfuhren große Zustimmung. 

Hier finden Sie das Programm [pdf, 269 kb]

Hier finden Sie die Ausschreibung [pdf, 249 kb]

Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur_Argentina_Afiche general
Alejandro Grimson_Rita Segato_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Carlos Greco_Rector UNSAM_Plataforma CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Claudia Pineiro_Plataforma de Diálogo 2019_CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Diana Maffía_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Dora Barrancos_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Centro Cultural de la Cooperación_Plataforma CALAS Cono Sur
Foto: C. Tomadoni
Entrada Centro Cultural San Martin
Foto: C.Tomadoni
Mesa de ponencias en Volta_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: C.Tomadoni
Franco Delle Donne_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Gabriel Vommaro_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM
Alejandro Grimson_Claudia Hammerschmidt_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: C.Tomadoni
Claudia Hamerschmidt_Alejandro Grimson_Plataforma 2019_Merian CALAS Cono Sur
Foto: UNSAM

Colombian Days 2019

Plakat Colombian Day 2019 JCRS Foto: JCRS

27. - 28.05.2019

Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Universitäten, sowie Vertreter sozialer Organisationen versammelten sich am 27. und 28. Mai 2019 in der Friedrich-Schiller-Universität Jena, um am Kongress “Colombian Days” teilzunehmen. 

Die Veranstaltung wurde von Jena Center for Reconciliation Studies (JCRS), in Kooperation mit anderen Institutionen, wie dem Centro Maria Sibylla Merian CALAS Cono Sur und dem Instituto Colombo-Alemán para la Paz – CAPAZ, organisiert.

Diese Jahr widmete sich der Kongress der Thematik der Umsetzung der Friedensverträge im aktuellen Kontext der Ungewissheit in Kolumbien.

https://www.jcrs.uni-jena.de/News/Colombian+Days+27_28th+May+2019.html

Foto: ARCOSUR
Foto: ARCOSUR
Foto: ARCOSUR
Foto: ARCOSUR

Kollege der FSU Jena ausgewählt für CALAS-Stipendium

Luis Peña Berneth in ARCOSUR Luis Peña Berneth in ARCOSUR Foto: Menara Guizardi

11.03.2019

Der Kollege Luis Peña Berneth des Jena Center for Reconciliation Studies (JCRS) der FSU Jena wurde vom akademischen Kommité des Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies in the Social Sciences and Humanities (CALAS) für eines der Forschungsstipendien, welche das Center jährlich vergibt, ausgewählt. 

Der Forscher wird zwischen Juli und November 2019 einen Forschungsaufenthalt im Sitz Cono Sur an der Universidad Nacional de San Martín in Buenos Aires, Argentinien, absolvieren.  Sein Forschungsprojekt trägt den Titel: “Friedensvisionen der Mapuche: die moralische Vorstellung und die geografische Vorstellung in einem kulturell-politischen grenzübergreifendem Projekt”. 

Das Projekt Peña Berneths hat das Ziel, die Friedensvisionen des Mapuchevolkes zu analysieren, wobei er zwei miteinander verknüpfte Dimensionen als grundlegende Basis seines Denkens und Handelns nimmt: a) ihre moralische Vorstellung: die Gesamtheit von Grundgedanken und Überzeugungen darüber, was Frieden bedeutet und b) ihre geografische Vorstellung: die Ansicht darüber, welche Raumordnung, welche Beziehung zur Natur, welche Landnahme des alltäglichen Raumes und welche Territorialität den Frieden fördern. Im Mapuche-Konzept Az Mapu vereinen sich diese beiden Formen der Vorstellung. Die Interviews, Romane, Poesie, Werke der Erinnerung, Musik und Manifeste der Mapuche werden die Hauptquellen für die Analyse der Friedensvisionen sein. Zugleich soll das Projekt Maßnahmen der Gemeinden wiedergewinnen, die Friedensräume erschaffen. Gemäß Peña Berneths Forschungsvorhaben beweisen die Gemeinden, dass die geografische und moralische Vorstellung in den Projekten der Friedensförderung untrennbare Dimensionen sind, weshalb er sich vornimmt, diese Dimensionen, welche es erlauben würden, verschiedene politische und konzeptionelle Innovationen in den vielfältigen Friedensforschungen und der Räumlichkeit des Friedens einzuführen, zu ergründen. Die wichtigste der genannten Innovationen ist die Mitwirkung an der epistemischen Dekolonisation der Friedensforschung und der Forschung der Räumlichkeit sowie der  Beitrag zum Verständnis der Gewaltentstehung, der Konfliktlösung und einem Ausweg aus den Krisen der gegenwärtigen Welt.

Luis Peña Berneth hat einen PhD in Sozialgeographie der Université Rennes 2, Frankreich. Er ist Dozent und Forscher der Themen Sicherheit und Friedensförderung mit territorialem und lokalem Fokus,  Forscher des Jena Center for Reconciliation Studies (JCRS) und wissenschaftlicher Mitarbeiter der FSU Jena. Außerdem ist er als Dozent und Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Leipzig in Deutschland, der FLACSO (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales) in Quito, Ecuador, und der Universidad Externado de Colombia tätig gewesen. Er ist Gründungsmitglied des Red Geografía Crítica de Raíz Latinoamericana (Netzwerk für kritische lateinamerikanische Geographie), Koordinator für Kolumbien des Centro Regional de Acción para el Entendimiento Global de la Unión Geográfica Internacional (Regionales Aktionszentrum für die globale Verständigung der internationalen geographischen Union) und Mitglied des Deutsch-Kolumbianischen Friedens­instituts CAPAZ. 

Treffen der ForscherInnen des Centro Merian CALAS Cono Sur y Brasil in Jena

Plakat_Treffen der ForscherInnen CALAS_2019 Foto: ARCOSUR

05.02.2019

Anwesende ForscherInnen der Universidad Nacional de San Martín, Argentinien und der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben sich zu einem Treffen im Sitz des ARCOSUR zusammengefunden, mit dem Ziel, Forschungsnetzwerke zu erschaffen, die sich vom CALAS Center vorgeschlagenen Forschungsthemen der Lateinamerikastudien widmen sollen. 

Bei diesem ersten ForscherInnentreffen des Merian CALAS Cono Sur in Jena besprachen die GastforschInnen der UNSAM Lucas González, Menara Guizardi und Pablo Mardones verschiedene Forschungsthemen mit Claudia Hammerschmidt, Anne Tittor, Johanna Sittel, Luis Peña Berneth, Claudia Tomadoni, Cora Puk, Carolin Voigt, Anne Kern, Yolanda López, Luisa Conti und Max Gippert der FSU Jena.

Bei diesem Treffen wurden folgende Entscheidungen getroffen: Die Gestaltung und Inbetriebnahme eines virtuellen Raumes im GLOCAL CAMPUS der FSU Jena für das Centro Merian CALAS Cono Sur y Brasil, sowie der Entwurf eines Forschungsprojektes über Hassdiskurse und ihre Gegendiskurse. 

Nach ihrem Besuch in Jena setzten die ForscherInnen ihre Reise nach Kassel und Bielefeld fort, um sich dort mit anderen WissenschaftlerInnen der Partneruniversitäten  des Merian CALAS Centers zu versammeln.

Claudia Tomadoni, Claudia Hammerschmidt, Lucas González und Menara Guizardi
Foto: ARCOSUR
Cora Puk und Carolin Voigt
Foto: ARCOSUR
ForcherInnen
Foto: ARCOSUR
Max Gipp und Luisa Conti
Foto: ARCOSUR

Internationaler Kongress: Das lateinamerikanische soziale Denken im Angesicht der Krisenidee

Internationaler Kongress Foto: CALAS

Das Programm kann unter folgendem Link abgerufen werde

Internationaler Kongress_2018 [pdf, 368 kb]

 

 

NachwuchsforscherInnenkongress in Guadalajara ​

ForscherInen des Merian CALAS Cono Sur Foto: ARCOSUR

Am 12. und 13. April 2018 fand in Guadalajara der erste lateinamerikanische NachwuchsforscherInnenkongress des Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS) unter dem Titel:

"Perspektiven der Jugend im Angesicht der Krise. Identität, Gewalt, soziale Ungleichheit und Umwelt"statt.

Dem Kongress wohnten NachwuchswissenschaftlerInnen aus ganz Lateinamerika sowie  Deutschland bei, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. Forschungen in Verbindung mit der Region Cono Sur und Brasilien wurden von NachwuchswissenschaftlerInnen der folgenden Universitäten präsentiert:  Universität Hannover, Universidad Católica de Chile, Universidad de Brasilia, Universidad Federal de Mina Gerais, Universität Bielefeld, Centro Universitario Salesiano de São Paulo, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universidad Nacional de San Martín, Ludwig- Maximilians-Universität München, Universidad Nacional de Misiones, Universidad Nacional de Mar del Plata y el Centro de Investigaciones Interculturales e Indígenas de Chile.

Die Direktorin von ARCOSUR, Prof. Dr. Hammerschmidt (FSUJ) und Prof. Dr. Alejandro Grimson (UNSAM) nahmen in ihrer Funktion als RegionalkoordinatorInnen des Merian Centres CALAS Cono Sur ebenso teil, wie die wissenschaftliche Koordinatorin Dr. Claudia Tomadoni (FSUJ). Sie übernahmen die Einlassungen und Kommentare zu Forschungsarbeiten dreier der 13 Thementische, mit denen sich während des Kongresses auseinandergesetzt wurde. Hierzu zählten so diverse und relevante Themen, wie: Jugendliche in urbanen Settings, Jugendkultur und kulturelle Modelle, Jugendliche in sozialen Netzwerken, Gender-Perspektiven, kollektives Handeln, usw.

Bei dieser Gelegenheit waren auch die zwei Stipendiatinnen des MCCS anwesend: Prof. Dr. Claudia Zapata (Senior-Stipendiatin) und Dr. Giovanna Bacchiddu (Junior-Stipendiatin).

Bücher für die Bibliothek des Merian CALAS Centres​

Sara Corona Berkin und Claudia Hammerschmidt Sara Corona Berkin und Claudia Hammerschmidt Foto: C.Tomadoni

April, 2018

Im Rahmen der Sitzung des Leitungskomitees des Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences - CALAS - überreichte die Direktorin von ARCOSUR, Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, Prof. Dr. Sarah Corona Berkin, Professorin der Universidad de Guadalajara und Mitglied des Vorstandes von CALAS, Bücher, die zwischen 2016 und 2018 veröffentlicht wurden und die Ergebnisse der Forschungen der Projekte "Thematisches Netzwerk Patagonien" und "Marechal" publizieren, welche von Prof. Dr. Hammerschmidt geleitet werden. Die Bücher sind für die Bibliothek des CALAS Centres vorgesehen.

 

Prof. Claudia Zapata von der Universidad de Chile realisiert einen Forschungsaufenthalt im Zentrum Merian CALAS

Claudia Zapata Foto: Claudia Zapata

Professorin Claudia Zapata der Universidad de Chile, welche zur Region Cono Sur gehört und mit dem Centro Merian de Estudios Latinoamericanos Avanzados en Humanidades y Ciencias Sociales (CALAS) verknüpft ist, beginnt einen Forschungsaufenthalt von vier Monaten am Hauptsitz des Zentrums, welcher sich an der Universidad de Guadalajara, Mexiko, befindet. 

Im Rahmen des Aufenthalts wird sie eine Konferenz halten und ein Essay über das Thema "De las crisis de las políticas de reconocimiento a las crisis de políticas multiculturales en América Latina" entwickeln. Zu diesem Anlass wurden außerdem weitere angesehene Forscher, wie z.B. Jesús Martín Barbero, eingeladen.
Die Universidad de Chile verkündete auf diesem Weg auf ihrer Homepage die Einberufung dieser Akademikerin, welche der Fakultät für Philosophie und Geisteswissenschaften angehört.
http://www.uchile.cl/noticias/139853/profesora-claudia-zapata-realizara-estancia-de-investigacion-en-mexico

Conferencia del Centro Merian CALAS en la sede Cono Sur: UNSAM - Buenos Aires, Argentina a cargo de Néstor García Canclini

Plakat Vortrag "Calles y pantallas" Foto: UNSAM

El día 16 de agosto a las 18 hs tuvo lugar en la Biblioteca Casa de la Lectura,  la Conferencia "Calles y pantallas. Ciudadanos en el capitalismo electrónico" del Prof. Néstor García Canclini.  

El evento fue organizado por la Universidad Nacional de San Martín y tuvo lugar en  Lavalleja 924 de la Ciudad Autónoma de Buenos Aires.  

Se trató de una actividad gratuita y con inscripción previa a través del mail: lecturamundi@unsam.edu.ar

La actividad se enmarcó como conferencia del Centro María Sibylla Merian CALAS Cono Sur

Vortrag des „Centro Merian CALAS“ am Sitz von „Cono Sur“: UNSAM – Buenos Aires, Argentinien von José Itzigsohn

Sozial Teorie Foto: UNSAM

Am 11. Juni um 18 Uhr findet der Vortrag über „W.E.B. Du Bois y la teoría social: raza, colonialismo y modernidad“ von José Itzigsohn (Universidad de Brown) an der „Universidad Nacional de San Martin“ statt. Die Veranstaltung wird im „Edificio Volta“ (Av. Roque Saénz Peña 832, CABA), im Raum 605 (6. Stockwerk) realisiert. Die Teilnahme ist kostenlos und benötigt keine vorherige Anmeldung. 

José Itzigsohn ist Doktor der Soziologie der John Hopkins University, USA. Er ist Autor der Bücher „Developing Poverty (2000)“ und „Encountering American Faultlines (2009)“, für die er eine Auszeichnung der „Asosiación Americana de Sociología“ erhielt. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Buchkapitel über rassische Identitätsbildung, Pan-Ethnizität und Transnationalismus zwischen ersten und zweiten Generationen der Immigranten in Lateinamerika. Aktuell beschäftigt er sich mit der wirtschaftlichen Demoktratie argentinischer Genossenschaften und mit der Arbeit soziologischer Theorie von W.E.B. Du Bois. 

Die Aktivität ist Teil einer Reihe von Vorträgen von Gastkollegen des „Centro Maria Sybilla Merian CALAS“, welche an der Universidad de San Martin durchgeführt werden, wobei der Besuch von Dr. José Itzigsohn der erste des Jahres 2018 ist.

In der Universidad Nacional de La Plata wurde das Zentrum Maria Sibylla Merian Latin America Conviviality and Inquality eröffnet​

Zentrum Maria Sibylla Merian Latin America Conviviality Foto: ARCOSUR

04.09.2017

Die Leiter des Centro Merian CALAS Cono Sur nahmen an der Eröffnung des Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences “Conviviality in Unequal Societies: Perspektives from Latin America” teil, welche im Rektorat der Universidad Nacional de la Plata stattfand. Mit einer Geste der kollegialen Zusammenarbeit äußerten Drs. Grimson und Hammerschmidt gute Vorsätze und Wünsche für die zukünftige Aufgabe des anderen Konsortiums, Gewinner der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland, um ein Merian-Zentrum in Lateinamerika aufzubauen.

Der Hauptsitz des Zentrums Conviviality und Inequality wurde in der Stadt San Pablo (Brasilien) errichtet. Drei deutsche Institutionen sind Teil des Konsortiums: die Freie Universität Berlin, das Ibero-Amerikanische Institut Berlin und die Universität zu Köln. Die vier Institutionen aus Lateinamerika sind: die Universidad de San Pablo zusammen mit dem Centro Brasileiro de Análisis y Planeamiento San Pablo, Brasilien; das Instituto de Investigaciones en Humanidades y Ciencias Sociales (CONICET/Universidad Nacional de la Plata) in La Plata, Argentinien sowie das Colegio de México (CMDF), México.

Erstes Treffen des Merian Centre CALAS Cono Sur und den daran teilnehmenden Universitäten

Erstes Treffen des Merian Centre CALAS Cono Sur und den daran teilnehmenden Universitäten Erstes Treffen des Merian Centre CALAS Cono Sur und den daran teilnehmenden Universitäten Foto: ARCOSUR

 Am Dienstag, den 5. September 2017, fand das erste Treffen der teilnehmenden Universitäten an der Universidad Nacional de San Martín (Sitz der Leitung des Merian Centre CALAS Cono Sur) statt. Die Intention des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen und die Absprache der Forschungslinien der einzelnen Universitäten. 

Die Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco wurde von Dr. Sebastián Barros vertreten, die Universidad Nacional de Misiones von Claudia Baez Roth, die Universidad de Chile von Prof. Dr. Bernardo Subercaseaux und Prof. Dr. Carlos Sanhueza, die Universidad Austral de Chile von Prof. Dr. Sergio Mansilla, das Centro de Estudios Interculturales e Indígenas de Chile von der Forscherin Jona Holtmannspötter und Dr. Luis Campos Muñoz und die Universidad de la República de Uruguay von Dr. Aldo Marchesi. Von der Universidad Nacional de San Martín war unter anderem auch der Forscher Dr. Fernando Williams anwesend.

Als besonderer Gast war Prof. Dr. Sarah Corona Berkin anwesend - Forscherin der Universidad de Guadalajara, Mexiko und Mitglied des Direktoriums des Merian Centre CALAS.

Das Treffen wurde von den DirektorInnen des Merian Centre CALAS Cono Sur, Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (FSUJ) und Prof. Dr. Alejandro Grimson (UNSAM) durchgeführt und von Dr. Dr. Claudia Tomadoni (FSUJ) koordiniert sowie von Catalina Kranner (UNSAM) begleitet.

Einladung zum Workshop des Merian Centres CALAS im Sitz Cono Sur: UNSAM - Buenos Aires, Argentinien ​

Der Kick-off des Merian Centre CALAS Cono Sur in Argentinien

4. September, 2017

In Anwesenheit von RepräsentantInnen der deutschen Botschaft in Argentinien, der Universidad Nacional de San Martín, des Consejo Nacional de Ciencia y Técnica de Argentina (CONICET), der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie von VertreterInnen der assoziierten Universitäten aus Chile, Uruguay und Argentinien erfolgte am Montag, den 4. September 2017, der Kick-off für das Merian Centre CALAS Cono Sur.

http://noticias.unsam.edu.ar/2017/09/06/se-inauguro-en-la-unsam-el-centro-internacional-merian-calas/

Merian CALAS Cono Sur in Buenos Aires Foto: UNSAM
Begrüßungsworte der Co-DirektorInnen des Merian Centre CALAS Cono Sur, Prof. Dr. Alejandro Grimson (UNSAM) (links) und Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (FSUJ) (rechts) Foto: UNSAM

Begrüßungsworte der Co-DirektorInnen des Merian Centre CALAS Cono Sur, Prof. Dr. Alejandro Grimson (UNSAM) (links) und Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (FSUJ) (rechts).

Herzliche Begleitworte von Prof. Dr. Carlos Ruta (Rektor der Universidad Nacional de San Martín, Argentinien) (links), Prof. Dr. Sara Corona Berkin (Direktionsmitglied von CALAS an der Universidad de Guadalajara, Mexiko) (mittig) und Prof. Dr. Dora Barrancos (Direktionsmitglied von CONICET, Argentinien) (rechts). Foto: UNSAM Foto: UNSAM

Herzliche Begleitworte von Prof. Dr. Carlos Ruta (Rektor der Universidad Nacional de San Martín, Argentinien) (links), Prof. Dr. Sara Corona Berkin (Direktionsmitglied von CALAS an der Universidad de Guadalajara, Mexiko) (mittig) und Prof. Dr. Dora Barrancos (Direktionsmitglied von CONICET, Argentinien) (rechts).

Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt überreicht im Namen der Universität Jena eine Büste von Friedrich Schiller an den Rektor der Universidad Nacional de San Martín (links). Bei dieser Veranstaltung waren auch RepräsentantInnen der deutschen Botschaft in Buenos Aires zugegen, die Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt und Dr. Dr. Claudia Tomadoni begleiteten (rechts) Foto: UNSAM

Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt überreicht im Namen der Universität Jena eine Büste von Friedrich Schiller an den Rektor der Universidad Nacional de San Martín (links). Bei dieser Veranstaltung waren auch RepräsentantInnen der deutschen Botschaft in Buenos Aires zugegen, die Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt und Dr. Dr. Claudia Tomadoni begleiteten (rechts).

Der Kick-off des Merian Centre CALAS Cono Sur in Deutschland

Eine Delegation der Universidad de Guadalajara México (UdG) besuchte die Friedrich-Schiller-Universität (FSU Jena) im Rahmen des Projekts Merian CALAS. Im Rahmen einer Deutschlandtour des deutschen universitären Konsortiums, welches das Projekt des BMBF für das Centro Merian CALAS in Lateinamerika gewann, wurden die vier Universitäten Bielefeld, Kassel, Jena und Hannover besucht. Die Delegation, bestehend aus Führungspersönlichkeiten der Universidad de Guadalajara México (UdG), erreichte die Stadt Jena am 27. Juni.

Die Delegation der Universidad de Guadalajara wurde angeführt vom ausführenden Vizerektor, Prof. Dr. Miguel Angel Navarro Navarro, dem Dekan des Centro Universitario der Sozial- und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Héctor Raúl Solís Gadea, der Direktorin des Centro Universitario de los Valles, Prof. Dra. María Alicia Peredo Merlo und dem Koordinator von Kooperation und Internationalisierung, Dr. Carlos Ivan Moreno.

Die Agenda umfasste eine Reihe von Aktivitäten, welche sowohl eine akademische als auch freundschaftliche Annäherung erlaubten. So wurde beispielsweise ein Interview für das Multimediazentrum der Universität durchgeführt, in welchem Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt als Gastgeberin der FSU Jena Gespräche mit den Rektoren Miguel Angel Navarro Navarro und Héctor Raúl Solís Gadea, sowie mit Carlos Ivan Moreno,  dem Verantwortlichen für Kooperation und Internationalisierung, führte.

Im Gespräch kam deutlich zum Ausdruck, welche Bedeutung das Projekt Merian CALAS für die Internationalisierung der Universitäten im Allgemeinen, sowie für die Geistes- und Sozialwissenschaften im Besonderen inne hat; betrachtet im Kontext globaler Veränderungen, welche eine humanistische Sichtweise auf Probleme, welche uns als Gesellschaft beschäftigen, verlangen.

 

Foto des Interviews mit den Behörden der UdG Foto: ARCOSUR

Interview in den Räumlichkeiten des Multimediazentrums der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Carlos Ivan Moreno, Miguel Angel Navarro Navarro, Claudia Hammerschmidt und Héctor Raúl Solís Gadea (von links nach rechts)

Später wurde eine Tour über den Universitätscampus unternommen und am Universitätshauptgebäude wurde die Delegation vom Universitätspräsidenten der FSU Jena, Prof. Dr. Walter Rosenthal, und dem Vizedekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Tilman Seidensticker, empfangen. Nach protokollgemäßer Begrüßung wurde der Startschuss für das Centro Regional Merian CALAS Cono Sur gefeiert. Während des besagten Events wurde die Unterschrift des internationalen Übereinkommens zwischen der UdG und der FSU Jena vorgenommen. Zudem wurden gemäß dem Protokoll Geschenke zwischen den Universitäten ausgetauscht. Der Besuch endete mit einem kollegialen Abendessen, offeriert durch das Centro ARCOSUR an die Delegation, bei dem auch der Präsident der FSU Jena zugegen war.

 

Unterzeichnung des FSU-Jena-UdG-Vertrages Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)

Unterschrift des internationalen Abkommens  UdG-FSU Jena. Juni 2017.

Grüße von Partneruniversitäten Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)

Grüße von Partneruniversitäten

Kick-off Jena_2017 Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)

Austausch institutionaler Geschenke. Dr. Carlos Ivan Moreno, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, Dr. Dr. Claudia Tomadoni, Prof. Dr. Miguel Angel Navarro Navarro, Prof. Dra María Alicia Peredo Merlo und Prof. Dr. Héctor Raúl Solís Gadea (von links nach rechts).

Koordinierungstreffen des Merian Zentrum CALAS: Kick off in Bielefeld​

CALAS in Bielefeld_2017 Foto: ARCOSUR

27.04.2017, Bielefeld

In Anwesenheit der VertreterInnen aller Mitglieder des deutschen Universitätsverbundes und der Partneruniversitäten in Lateinamerika fand am 27. April ein Koordinierungstreffen des Merian Zentrum CALAS in Bielefeld statt.

Vorgestellt wurden bei dieser Gelegenheit der Vorstand des Merian Zentrum CALAS, die Fortschritte beim Aufbau der Einrichtungen, die am Standort  der Universität Guadalajara arbeiten werden sowie Unterlagen und Materialien zur Corporate Identity. Außerdem wurden die Namen der ausgewählten Fellows bekannt gegeben, die 2017/2018 zu CALAS gehören und ebenfalls in Guadalajara arbeiten werden.

Jeder der Regionalsitze informierte seinerseits über die Vorhaben und Vereinbarungen mit den Universitäten ihrer Region. Die Präsentation von Merian CALAS Cono Sur übernahmen Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, Dr. Dr. Claudia Tomadoni und Prof. Dr. Alejandro Grimson (UNSAM), der per Skype zugeschaltet war.

Gegen Ende des Meetings konnte im Hinblick auf die geleistete Arbeit, die Aktivitäten und Workshops der vergangenen zwei Jahre eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Die Veranstaltung wurde mit einem Toast auf die Zukunft beendet.   

  • Kongress „Die gegenwärtige Krise in Lateinamerika. Ursachen und Auswege“. 23.-25. Juni 2017, Universität Kassel, Weingarten, Deutschland
  • Kick off / Start von Merian CALAS Cono Sur in Jena. 27. Juni ARCOSUR-FSU Jena, Deutschland
  • Koordinierungstreffen CALAS. 29.-30. Juni 2016, Universität Kassel, Kassel, Deutschland
  • Workshop: „Identidades recalcitrantes - Nationalismus, Ethnizität und Rassismus“. 30. August - 05. September, UNSAM, Buenos Aires, Argentinien
  • Kick off / Start von Merian Cono Sur in Buenos Aires. 04. September 2017, UNSAM, Buenos Aires, Argentinien
  • Internationales Kolloquium „Transkulturalität an der Grenze: Hybrid, Transnationalität und Intermedialität in der Literatur Patagoniens“. 04.-06. Oktober 2017, UACH-FSUJ, Coyhaique, Chile
  • Kolloquium: „Konzepte in der Krise: Erfahrungen aus Theorie und Praxis“. 27. Oktober 2017, Guadalajara, Mexiko
  • Symposium: „Die koloniale Seite des Naturerbes“. 23.-24. November 2017, CIAS, Guadalajara, Mexiko
  • Workshop: „Cultural Heritage“. 30. Oktober 2017, CIAS, Guadalajara, Mexiko
  • Kongress junger Nachwuchswissenschaftler: „Der Umgang mit der Krise in Lateinamerika: Perspektiven für die Jugend“. 12.-14. April 2018, Guadalajara, Mexiko
  • Eröffnungskongress von Merian CALAS. 22.-24. August 2018, Guadalajara, Mexiko
  • Symposium ZIF: „Politische Vorstellungen und Krise“. 26.-27. Juli 2018, Bielefeld, Deutschland

Merian CALAS Workshop in Bielefeld

Workshop_Bielefeld_2017 Workshop_Bielefeld_2017 Foto: ARCOSUR

Am Mittwoch, den 26. April 2017, fand im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld der Workshop "Structure and Functions of Center for Advanced Studies" statt. Der Workshop wurde im Rahmen der Auftaktveranstaltungen des Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences organisiert. 

Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt und Dr. Dr. Claudia Tomadoni, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Regionalzentrum Merian CALAS Cono Sur verantwortlich sind, nahmen an der Veranstaltung teil. 

Nach einem herzlichen Empfang durch Prof. Dr. Olaf Kaltmeier, Direktor des Centre for Advanced Latin American Studies (CALAS), tauschten sich die eingeladenen, internationalen ExpertInnen über ihre Erfahrungen in der Gestaltung, Strukturierung und Funktionsweise internationaler Zentren für fortgeschrittene Studien aus.

  1. Dr. Britta Padberg, Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld (UBIAS) 
  2. Prof. Michal Linial, Israel Institute for Advanced Studies (IIAS), Jerusalem (UBIAS) 
  3. Dr. Olivier Bouin, European Network of Institutes for Advanced Studies / International Panel on Social Progress, París, France (NetIAS)
  4. Prof. Dr. Ravi Ahuja, Merian Center India, New Delhi [tbc] 
  5. Prof. Martin Grossmann, Institute of Advanced Studies, Sao Paulo (UBIAS)

Koordinationstreffen in Kassel zur Einweihung des Merian Centre CALAS

Arbeitstreffen Kassel_CALAS_2017 Arbeitstreffen Kassel_CALAS_2017 Foto: ARCOSUR

Am 13. Januar 2017 trafen sich die Mitglieder des deutschen Universitätsverbundes in Kassel. Dieser Verbund besteht aus den Universitäten Bielefeld, der Leibniz Universität Hannover, der Universität Kassel und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ziel des Treffens bestand in der Koordination der aktiven Umsetzung des Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS). Das Forschungsvorhaben trägt den Titel "Umgang mit Krisen - Transdisziplinäre Perspektiven aus Lateinamerika".

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