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Seminar “Poesía Argentina. Del ultraísmo a invencionismo” von Mariela Blanco

Seminar UBA_Mariela Blanco Illustration: UBA

05.05 - 23.06.2021 (online)

Prof. Dr. Mariela Blanco wird im Mai und Juni 2021 ein Seminar für DoktorandInnen mit dem Titel “Poesía Argentina. Del ultraísmo al invencionismo” geben, welches  an der Universidad de Buenos Aires (Argentinien), in virtueller Form, stattfinden wird. 

Das Seminar wird bestehen aus einer synchronen Videokonferenz, Mittwochs von 17.00 - 19.00 Uhr, die aufgezeichnet und im Campus Virtual de Posgrado UBA hochgeladen wird, sowie aus nicht synchronen Aktivitäten, wie das Lesen von Texten, Diskussionen und Austausch. Das Seminar erfordert eine Arbeitsaufwand von 32 Stunden und richtet sich an DoktorandInnen der Fachrichtungen Kunstwissenschaft, Kulturstudien (Kunst) und Geschichte Argentiniens.  

Anmeldungsformular: http://posgrado.filo.uba.ar/ins-sem-doc

Weitere Informationen: http://posgrado.filo.uba.ar/SemDoc2021-Blanco

Die ersten Bewohner:innen des "Endes der Welt" werden vom argentinischen Staat anerkannt

Victor Vargas Filgueira Screenshot: ARCOSUR

Die indigene Gemeinschaft Yagán Paiakoala, die heute in Ushuaia (Provinz Feuerland, Antarktis und südatlantische Inseln) lebt, wurde im Februar 2021 vom Nationalen Register für indigene Gemeinschaften INAI der Republik Argentinien mit Rechtsstatus anerkannt (wie es in Artikel 75, Absatz 17 der nationalen Verfassung vorgeschrieben ist). Der Beschluss wurde im Amtlichen Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Diese Nachricht ist von höchster Wichtigkeit für das Volk der Yaganes sowie auch von großem Interesse für die interdisziplinäre Forschungsarbeit des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/Cono Sur (ARCOSUR) der Friedrich-Schiller-Universität Jena  – speziell für das DAAD-finanzierte Thematische Netzwerk "Transnationaler Wandel am Beispiel Patagoniens" und die Arbeit des Maria Sibylla Merian-Regionalzentrums CALAS Cono Sur zu "Regional Identities in multiple crises". 

Víctor Vargas Filgueira, erster Ratsvorsitzender der indigenen Gemeinde Yagán Paiakoala aus Ushuaia in Feuerland, Argentinien, teilte der Presse mit, das INAI habe nun nach sieben Jahren Kampf die Existenz seines Volkes gesetzlich anerkannt. Der Beschluss komme aktuell 11 Familien mit insgesamt 150 Personen zugute. Diese Anerkennung sei ein Meilenstein in der Geschichte seines Volkes, denn sie bedeute das Recht auf Land, das Recht auf menschenwürdige Arbeit, das Recht auf Altersversorgung und unterstütze vor allem auch grundsätzlich den Prozess der Wiederbelebung der Kultur und Sprache der Yámana (háusi kúta).Vargas Filgueira weist darauf hin, dass das Volk der Yámana oder Yaganes bereits seit circa 6500 Jahren Teil der Identität Feuerlands und das südlichste Volk der Welt sei, das nomadisch auf Kanus gelebt habe. Er hebt auch die Vielzahl archäologischer Fundstätte seines Volkes an der Küste Ushuaias am Beagle-Kanal (Onashaga) hervor. Diese lange vergessene Geschichte werde heute wiederaufgearbeitet und, ebenso wie die sich in einem Prozess der Wiederbelebung befindliche Sprache der Yámana, an den Schulen unterrichtet. 

Zudem erklärt der erste Ratsvorsitzende der indigenen Gemeinde Yagán Paiakoala aus Ushuaia, die Identität der Yaganes sei letztlich eine Art gemeinsamer Wurzel aller Bewohner:innen Feuerlands – ganz unabhängig davon, ob sie auf Feuerland geboren, aufgewachsen oder zugezogen seien. Diese Identität wird heute, wie Víctor Vargas Filgueira herausstellt, an Universitäten in Frankreich und Deutschland untersucht. So hielt der Autor von Mi sangre yagán (Ushuaia: Editora Cultural Tierra del Fuego 2017) etwa im Februar 2021 einen online-Vortrag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und diskutierte mit Studierenden der Romanistik Aspekte der Kultur seiner Vorfahren. 

Diese Resonanz an europäischen Universitäten, ebenso wie der in der Sprache der Yámana gedrehte Dokumentarfilm Twakana Yagán / Enseñanza Yagán (Waia Films 2020), zeigt Vargas Filgueira zufolge das große Interesse an der Rekonstruktion der Geschichte seines Volkes sowie auch die Notwendigkeit, eine "andere Geschichte" jenseits der Gründungsmythen der Eroberung und Nationalstaatenbildung zu erzählen. Dieses Interesse stelle auch eine große Hilfe dar, sich als Volk wiederzuentdecken und neu zu erfinden. 

Gleichzeitig erinnert er daran, dass der letzte Yágan nicht 1974 gestorben sei (wie Vargas Filgueira es in einem Zeitungsartikel behauptet fand, den er bei seinem Besuch in Frankreich im Oktober 2019 im Anne Chapman-Archiv entdeckt hatte). Im Gegenteil: "wir, das Volk der Yaganes, leben immer noch auf Feuerland, wir gehören zu den ersten Bewohnern des 'Endes der Welt' und wir nehmen Rücksicht und schützen unsere Natur, besonders im Rahmen des derzeitigen Klimawandels".

Abschließend schildert er der Presse, dass das Volk der Yaganes Teil der Natur sei und dass die Gesellschaft aus der derzeitigen Pandemie mit einer veränderten Mentalität hervorgehen werde. Es sei notwendig, die Mehrheit der Weltbevölkerung zu "indigenisieren", damit die Menschheit lerne, wie indigene Völker zu denken und also über die Denkweise der westlich geprägten Metropolen hinausgehe. 

Weitere Informationen über das Volk der Yaganes ist im Museo del Fin del Mundo zu finden

Seminar über den historischen Roman mit María Rosa Lojo

Kurs_Lojo Illustration: Penguin Random House

Vom 12.04.2021 bis zum 20.06.2021

Schreibt historische Romane unter Anleitung von der argentinischen Schriftstellerin María Rosa Lojo in einem Cursiva-Onlineseminar, organisiert von Penguin Random House Grupo Editorial.

Das Seminar wird empfohlen für Studierende der Fachrichtungen Kreatives Schreiben, Geisteswissenschaften, Geschichte und Journalismus, die Interesse an der Aneignung spezifischer Kenntnisse in diesem Bereich haben. Auch für zukünftige DokumentalistInnen, DrehbuchautorInnen und FilmemacherInnen, die sich mit den literarischen Aspekten der historischen Fiktion vertraut machen möchten, ist dieser Kurs nützlich.

Programa

Weitere Informationen unter diesem Link https://cursiva.com/areas-tematicas/creatividad/la-ficcion-historica-maria-rosa-lojo#/34-certificados-sin_certificado

Ausgabe 2021. Wir lassen das Krisenjahr hinter uns: neue Perspektiven?

Ausgabe CALAS 2021 Screenshot: CALAS

Februar 2020, Guadalajara

Liebe Freundinnen und Freunde des CALAS: 

Krise; dies ist zweifelsohne einer der meistgebrauchten Begriffe, die gebraucht werden, um das Jahr 2020 zu beschreiben. Die COVID-19-Pandemie wirkt sich auf den ganzen Planeten aus. Sie hat nicht nur eine Gesundheitskrise ausgelöst, wie wir sie seit Jahrhunderten nicht erlebt haben, sondern betrifft auch fast alle Ebenen des sozialen Lebens. 

Zusammen mit Europa ist Lateinamerika die am stärksten betroffene Region -- mit über 560.000 Toten, die bis heute in Zusammenhang mit dieser Krankheit verstorben sind, Millionen neuer Arbeitsloser und einem Wirtschaftsrückgang um 7,3%, bezogen auf das Jahr 2020. Bei CALAS werden im Rahmen des Projektes “Coping with crises”, nicht nur diese von der Pandemie verursachten Verwüstungen analysiert, sondern wir haben uns plötzlich -- wie alle Anderen auch -- vor der Herausforderung gesehen, ihr in unserem Arbeitsalltag entgegenzutreten. 

Im März, als die Infektionszahlen in Lateinamerika begannen zu steigen, musste unsere internationale Gruppe von Fellows aus Ländern wie Deutschland, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Honduras, Mexiko, Nicaragua und Paraguay von einem Tag auf den anderen nachhause zurückkehren -- in einigen Fällen in organisierten Notfallflügen -- um ihre Forschungen im Homeoffice weiterzuführen. Andere könnten ihren bereits organisierten Austausch nicht einmal antreten. Von einem halben Dutzend wissenschaftlicher Konferenzen, die zwischen März und Dezember 2020 geplant waren und die verschoben werden mussten ganz zu schweigen. 

Währenddessen musste CALAS eigene Wege finden, um der Krise zu begegnen. Wir experimentierten mit hybriden Fellowships, die von digitalen Kollaborationsformen begleiten wurden. Die Fachkonferenzen der Fellows wurden von der beeindruckenden Biblioteca Iberoamericana Octavio Paz, welche sich im Herzen Guadalajaras befindet, auf die Bildschirme des Streamings der Videokonferenzen verlegt. Wir erfanden andere Wege, den Wissensdialog anzuregen. So wurde der Podcast Acentos Latinoamericanos geboren, der letzte Woche in seiner neusten Folge das Konzept der Conviviality in Krisen- und Lockdownzeiten analysiert.   

Krisen wie diese verlangen kreative Antworten. Und Ausdauer. 

Das laboratorio de conocimiento “Friedensvisionen”, welches im September 2020 mit einem großen Abschlusskongress beendet werden sollte, wird bis April diesen Jahres verlängert und hat in diesen zusätzlichen Monaten die Zusammenarbeit zwischen den TeilnehmerInnen durch digitale Formate gestärkt. Das zweite laboratorio de conocimiento, welches soziale Ungleichheiten aus der Perspektive des Reichtums und der Macht analysiert, musste seinen Start verschieben. Doch bereits diesen Monat begann es mit der ersten Fellowgruppe und den ersten Aktivitäten. Wir werden es in diesem Newsletter vorstellen. 

Auch die Verlagsproduktion war betroffen. Auf der Buchmesse in Guadalajara -- die erstmals komplett digital stattfinden musste -- stellten wir vier neue Titel der Buchreihe “Afrontar las crisis” der Autoren Pablo Alabarces, León Ávila, Jeffrey Gould und Klaus Meschkat vor. Diese Buchreihe wird über unser Netzwerk von fünf Universitätsverlagen veröffentlicht werden und bald wird diese auch im offenen digitalen Format auf der Webseite des CALAS zur Verfügung stehen.

Schließlich haben wir auch die Kooperationen und Kollaborationen mit unseren Mitgliedern stärken können: mit den Merian Centers mit Sitz in Brasilien, Ghana, Túnez und Indien sowie mit dem Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut (CAPAZ). Außerdem unterschrieben wir ein strategisches Kooperationsabkommen mit CLASCO, welches unter anderem in Koedition eine neue Buchreihe produziert, von der bereits der erste Titel veröffentlicht wurde und von der es in diesem neuen Jahr noch einige weitere geben wird. Des Weiteren freuen wir uns mitteilen zu können, dass ab Oktober 2020 das CALAS Center mit Sitz in der Universidad de Guadalajara Teil des Netzwerks für Institutos de Estudios Avanzados, basadas en Universidades (UBIAS) sein wird. Das erste Center dieser Art eines spanischsprachigen Landes in diesem Netzwerk!

Die Digitalisation lehrt uns neue Möglichkeiten der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Nichtsdestotrotz kann sie den Austausch und die Diskussionen, die jenseits des Bildschirms stattfinden, nicht ersetzen. In diesem Sinne hoffen wir - mit Geduld und Vorsicht - dass wir uns in irgendeinem Zeitpunkt des Jahres 2021 wieder treffen und begrüßen dürfen. Denn auch dies ist Teil der wissenschaftlichen Kultur des CALAS.

Inhalt

Das CALAS Zentrum ist Teil von UBIAS (University-Based Institutes for Advanced Study)

UBIAS (University-Based Institutes for Advanced Study) Illustration: ARCOSUR-CALAS

November 2020, Guadalajara

Das Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) ist das erste Center für Lateinamerikastudien, das Teil des #UBIAS (University-Based Institutes for Advanced Study) ist. UBIAS ist ein angesehenes internationales Netzwerk, welches 50 ausgewählte Institutionen für fortgeschrittene Forschung mit namhaften Universitäten aus aller Welt verbindet.

UBIAS ist ein akademischer Raum für die Entwicklung und die transregionale Forschung, der auf den wissenschaftlichen Dialog ausgerichtet ist. Das Netzwerk ist 2010 mit 32 teilnehmenden akademischen Einrichtungen entstanden. CALAS ist das erste center for advanced studies in Lateinamerika, das kürzlich aufgenommen wurde. Gemeinsam mit dem Instituto de Estudios Avanzados de la Universidad Autónoma de Madrid wird das CALAS bei der Positionierung des Spanischen als Wissenschaftssprache helfen. Lateinamerika weist eine wichtige Forschungsleistung auf, und der Eintritt in UBIAS ist eine hervorragende Verbindung zu einem Netzwerk von internationalen Zentren, bei dem CALAS seine Forschungsergebnisse teilen und zur Entstehung neuen Wissens beitragen kann. 

Die Gemeinschaft des CALAS-Centers freut sich über diese Errungenschaft und erkennt die Unterstützung jedes Mitglieds des Verbundes der teilnehmenden Universitäten an: Universidad de Guadalajara (Mexiko), Universidad de Costa Rica (Costa Rica), FLACSO (Ecuador), Universidad Nacional de San Martín (Argentinien) sowie Universität Bielefeld, Universität Kassel, Leibniz Universität Hannover und Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Universidad de Guadalajara veröffentlichte diese Nachricht über ihr online-Portal folgendermaßen: http://www.udg.mx/es/noticia/calas-primera-institucion-hispanohablante-aceptada-en-ubias-una-red-internacional-de-centros

Für weitere Informationen über UBIAS hier klicken: http://www.ubias.net/about-the-institute

Protestnote gegen den Hackerangriff auf Liliana Ancalao

Liliana Ancalao in Berlin_2018 Foto: ARCOSUR

Das internationale Forschungsnetzwerk "Transnationaler Wandel am Beispiel Patagoniens", bestehend aus WissenschaftlerInnen aus neun argentinischen, chilenischen und deutschen Universitäten, verurteilt aufs Schärfste den Hackerangriff gegen die Mapuche-Lyrikerin Liliana Ancalao, mit dem der Vortrag eines Gedichts in Erinnerung an das Massaker an 1.500 Arbeitern im Jahre 1921 in Patagonien verhindert wurde.

Hier kann man den kompletten Text lesen [pdf, 394 kb]

 

 

Die CALAS Bibliothek bietet freien Zugang in der Bibliothek des Rats für lateinamerikanische Sozialwissenschaften CLACSO

Bibliothek CALAS_CLACSO Foto: CALAS

CLACSO präsentiert die Bibliothek mit freiem Zugang “Coping with Crises from Latin America” des Maria Sibylla Merian Centers for Advanced Latin American Studies (CALAS). Die Kollektion behandelt die dringendsten Konflikte der Region auf kritische Art und Weise, wobei der Dialog zwischen verschiedenen Fachbereichen und Sichtweisen auf der Suche nach möglichen Wegen aus den vielfältigen Krisen gefördert wird.

Die Essays werden zeitgleich von einem Netzwerk aus fünf internationalen Universitätsverlagen, welche der Universidad Guadalajara in Mexiko, der Universidad de Costa Rica, der FLACSO (Sitz Ecuador), der Universidad de San Martín in Argentinien und der Universität Bielefeld in Deutschland angehören, veröffentlicht.

https://www.clacso.org.ar/biblioteca_calas/

Die argentinische Zeitung La Nación interviewt Claudia Hammerschmidt

Claudia Hammerschmidt_Zeitung La Nación Foto: La Nación

26.06.2020, Buenos Aires

Claudia Hammerschmidt wurde vom Journalisten Germán Masserdotti für die argentinische Zeitung La Nación interviewt. Als anerkannte deutsche Expertin des Werkes Marechals beantwortete sie dabei Fragen über die Beziehung zwischen Leopoldo Marechal und Xul Solar.

In dem Artikel werden dabei die relevante Forschung und die durchgeführten Aktivitäten im Rahmen des Projektes “Das Marechal-Paradigma oder `die dritte Position´ der argentinischen Literatur” (DFG-CONICET-MINCyT)​ hervorgehoben. Dieses Projekt wurde zwischen 2015 und 2019 gemeinsam von ForscherInnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Deutschland) und der Universidad Nacional Mar del Plata-CONICET (Argentinien) durchgeführt und jeweils von Prof. Claudia Hammerschmidt und Prof. Mariela Blanco geleitet.

Unter diesem Link kann man auf den Artikel zugreifen: 

https://www.lanacion.com.ar/cultura/claudia-hammerschmidt-marechal-xul-solar-perseguian-gesto-nid2386211

Projekt Marechal in der argentinischen Presse​​

Marechal_Página 12 Foto: Página 12

21.06.2020, Buenos Aires

50 Jahre nach dem Tod Leopoldo Marechals schreibt María Rosa Lojo einen Zeitungsartikel, in dem sie das umfangreiche Werk des argentinischen Schriftstellers durchwandert. Unter anderem unterstreicht sie, dass die Fackel der Erforschung Marechals weiterhin brenne, und zwar im deutsch-argentinischen Projekt "Das Paradigma Marechal oder die 'dritte Position' der modernen argentinischen Literatur", das gemeinsam von Claudia Hammerschmidt und Mariela Blanco geleitet wurde.

Hier kann man den kompletten Text von María Rosa Lojo in der argentinischen Zeitung Página 12 lesen:

https://www.pagina12.com.ar/272463-leopoldo-marechal-50-anos-despues

CALAS Press Release: Facing the Corona-Virus crisis in and from Latin America

CALAS_Símbolo_Pequeno Foto: CALAS

16.04.2020, Guadalajara

Without any doubt, due to the pandemic, the global system has entered a profound crisis that will unequivocally mark an era. Because of the varied and complex repercussions, this goes far beyond a health issue. Crises such as these are processes in which social, economic, cultural, and political constellations are shaken, broken, and transformed. It is because of this conviction that the Center for Advanced Latin American Studies, which was founded with the explicit purpose to study crisis management strategies in and from Latin America, sees it as our responsibility to face this new challenge and to critically accompany it.

Our approach departs from two basic observations: First, although at the beginning a pervasive discourse referred to the fact that the virus does not distinguish between social classes, gender, and color, we now see that the pandemic particularly affects the most vulnerable: the elderly, those with fragile health and with pre-existing diseases. However, we also recognize the local differences of the pandemic and the ways in which different regions are dealing with the virus. Second, it has already become a daily reality that national health systems are unable to absorb the floods of sick people who arrive at hospitals in critical conditions.

Emergency measures are temporarily restricted, based on circumstantial reactions, trying to buy time until a vaccine or effective treatment arrives. In the long run, it is necessary to move towards new social and economic configurations at the structural level, which effectively marks a before and after the pandemic. For this reason, we should concentrate our analytical expertise to enhance proposals on several issues:

  • In order to be better prepared for future crises, it is crucial to dedicate sufficient resources to the common good. The aim must be to build a public structure that is as universal as possible, through massive investment in health infrastructure, as well as in preventive care, education, social protection, basic services, transportation, and the strengthening of urban and rural areas.
  • This new approach will include a social and ecological transformation of the economy so that it also takes into account the impacts of climate change and the erratic practices of development policies that are based on the coloniality of power and the overexploitation of nature. Greater sustainability also requires the strengthening of small and medium businesses operating in local economies, as well as an equitable economic exchange between regions.
  • In order to carry out these transformations, it is necessary for States to review and improve the financing of their budget. In Latin America's highly fragmented societies, fair tax practices must be implemented so that the wealthiest individuals and businesses in each country contribute their fair share to a more balanced public burden.

CALAS will accompany this transformation process. A first step will be to convene a research fellowship in order to carry out an initial assessment of the effects of the health crisis on the profound social inequalities in Latin America. We will also support, through publications and encounters, the international cooperation of researchers, aimed to systematize the analysis of experts on the regional impacts and the ways in which different actors with their particular points of view have faced this new crisis. We open our spaces to foster dialogue and exchange between different voices, both from academia, institutions, and civil society in general, in order to make progress in the implementation of measures aimed at addressing the crisis of Covid-19.

Realistische Vorschläge, um die Zeit des Coronavirus zu einer Zeit der Veränderungen zu machen / Zeitschrift Nueva Sociedad

Calas_Covid_Burchardt Foto: CALAS

Hier teilen wir einen Artikel über die aktuelle weltweite COVID-19 Pandemie von Hans-Jürgen Burchardt, Professor der Universität Kassel und Co-Direktor des Merian CALAS Centers, welcher von der Zeitschrift Nueva Sociedad veröffentlicht wurde. 

Burchardt weist darauf hin, dass das Coronavirus die Ungleichheiten des Kapitalismus aufgedeckt und deutlicher als zuvor das Leid lateinamerikanischer Länder offenbart hat.

Hier kann man sich den Text anschauen: 

https://www.nuso.org/articulo/coronavirus-futuro-propuestas-cambio/

Offizieller Besuch des Rektors der Universidad Nacional de Mar del Plata and der FSU Jena

Prof. CPN Alfredo Lazzeretti, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Prof. Dr Claudia Hammerschmidt, Dr. Claudia Hillinger und Dr. Dr. Claudia Tomadoni Prof. CPN Alfredo Lazzeretti, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Prof. Dr Claudia Hammerschmidt, Dr. Claudia Hillinger und Dr. Dr. Claudia Tomadoni Foto: ARCOSUR

25.-26.01.2020, Jena-Weimar

Der Rektor der Universidad Nacional de Mar del Plata CPN Alfredo Lazzeretti wurde vom Rektor Prof. Dr. Walter Rosenthal und der Leiterin des Internationalen Büros Dr. Claudia Hillinger und von Prof. Dr Claudia Hammerschmidt der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Vertragsunterschrift einer internationalen Kooperation, die beide Universitäten vereint, empfangen. Die Universität Jena drückte über ihr Twitter-Account ihren Stolz darüber aus, ihr wissenschaftliches Kooperationsnetzwerk mit einer weiteren argentinischen Universität erweitern zu können.

Später haben wir den Herrn Rektor Lazzeretti im Internationalen Forschungskolleg Argentinien/Cono Sur (ARCOSUR) empfangen, welcher gemeinsam mit der Direktorin des ARCOSUR Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt eine Bilanz des binationalen Forschungsprojekts “Das Marechal-Paradigma oder die dritte Position der argentinischen Literatur” aufstellten. Dieses Projekt, an dem beide Universitäten zwischen 2015 und 2019 beteiligt waren, wurde finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Argentinischen Nationalrat der wissenschaftlichen und technischen Forschung (CONICET) und dem Argentinischen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation (MINCyT).

Alfredo Lazzeretti, Pamela Castillo Feuchtmann, Claudia Tomadoni Alfredo Lazzeretti, Pamela Castillo Feuchtmann, Claudia Tomadoni Foto: ARCOSUR

Auch gemeinsam mit der Koordinatorin des ARCOSUR Dr. Claudia Tomadoni wurden neue Perspektiven für das Projekt in Betracht gezogen. Diese Perspektiven wurden bei dem nächsten Treffen, an dem der Herr Rektor Lazzaretti ebenfalls teilnahm und Gespräche führte mit Vertretern anderer Fachgebiete der FSU Jena, welche Interesse an einem Austausch mit Argentinien haben, vertieft.

Bei einem von ARCOSUR organisierten Treffen am nächsten Tag besuchte der Herr Rektor Lazzaretti die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar. Die chilenische Pädagogin Pamela Castillo Feuchtmann übernahm dabei die Führung und erklärte das pädagogische Konzept, mit dem man an dieser Gedenkstätte arbeitet.

Neue Maria Sibylla Merian Centres in Afrika (Tunesien, Algerien, Libyen, Marokko und Mauretanien)

Prof. Dr. Habib Sidhom, Präsident der Université de Tunis, und die Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg Prof. Dr. Habib Sidhom, Präsident der Université de Tunis, und die Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg Foto: Gabriele Neumann

Das „Merian Centre for Advanced Studies in the Maghreb“ (MECAM) bietet der Maghreb-Forschung eine internationale Plattform. Das Leitthema lautet „Imagining Futures – Dealing with Disparity“. Koordiniert wird das Centre von Prof. Dr. Rachid Ouaissa vom Marburger Centrum für Nah- und Mitteloststudien (CNMS). Partner in Tunesien sind die Université de Tunis, die Université de Sfax sowie das Institut Tunisien des Études Stratégiques in Tunis. Weitere Beteiligte sind die Universität Leipzig, das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg und das Forum Transregionale Studien in Berlin.

Das Merian Centre wird maßgeblich zur weiteren Internationalisierung des Forschungsprofils der Geistes- und Sozialwissenschaften in den beteiligten Ländern beitragen. Auf diese Weise wachsen Maria Sibylla Merian Centres und erweitern Studien zu den verschiedenen Regionen der Welt.

https://idw-online.de/de/news743313

CALAS in der argentinischen Presse

Nota Pagina 12_Argentina Foto: ARCOSUR

05.12.2019, Buenos Aires

Wir möchten Ihnen einen Zeitungsartikel über die Sammlung von CALAS-Aufsätzen “Afrontar la crisis en América Latina" im Diario Página 12 vorstellen, in dem Daniela Verón, Direktorin von UNSAM Edita, interviewt wird”.

Im Artikel wird angegeben, dass diese besondere Studienreihe die Forschung des Merian-Zentrums CALAS (Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanos Avanzados) veröffentlicht. An dem Projekt sind acht Universitäten beteiligt, vier davon aus Deutschland und vier aus Lateinamerika, wobei der kooperative Charakter der Zusammenarbeit zwischen FSU Jena und der UNSAM betont wird.

Die Bücher, welche diese neue Reihe bilden, streben eine vertiefende kritische Reflexion der dringendsten Konflikte Lateinamerikas und eine Förderung des Dialogs zwischen unterschiedlichen Disziplinen an, um somit den in den einzelnen Ländern der Region einschlagenden Krisen zu begegnen.

https://www.pagina12.com.ar/234594-ensayos-para-pensar-la-crisis-de-america-latina

Autorenlesung und Schreibwerkstatt mit Esther Andradi

15.-16.11.2019, Jena

Der Iberoamerica e.V. aus Jena lädt im Rahmen des 19. Festivals der iberoamerikanischen Kultur, in Kooperation mit dem Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am 15. November um 19:30 Uhr im Haus auf der Mauer zu einer Lesung von Esther Andradi ein. Außerdem wird am 16. November zu einer Schreibwerkstatt mit der Autorin eingeladen, die 16.00 Uhr am Ernst-Abbe-Platz, im Raum 601, stattfinden wird. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail (kultur@iberoamerica.jena.de) und beträgt 20 €. Für Studierende und Mitglieder des Iberoamérica e.V. betragen die Kosten nur 15 €.  Die Plätze sind begrenzt.

https://www.facebook.com/events/internationales-centrum-haus-auf-der-mauer/lesung-und-gespr%C3%A4ch-mit-der-autorin-esther-andradi-arg/403659297013137/

Ester Andradi_2019 Illustration: Iberoamérica e.V.

15.11. LESUNG UND GESPRÄCH

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt

Esther Andradi hat in mehreren Ländern gelebt und gearbeitet. Geboren in Ataliva (Argentinien), arbeitete sie seit 1975 in Lima (Peru) als Journalistin. 1980 kam sie nach Europa und ließ sich in Westberlin nieder.  In 1995 kehrte sie nach Argentinien zurück und lebte acht Jahre in Buenos Aires. Seit 2003 lebt und schreibt sie wieder in Berlin.

Berlín es un cuento. Drei Verräterinnen ist die Geschichte einer unmöglichen Liebe in einer Stadt, die nicht mehr existiert. Die Argentinierin Bety verliebt in den Deutschen Jan, landet im wilden Westberlin der 1980er Jahre und trifft auf Exilierte, Abenteurer, Hausbesetzer, politische Träumer… alle wollen Künstler sein. Ohne Arbeit, ohne Geld, ohne Sprache, fünfzehntausend Kilometer von ihren Wurzeln entfernt.  Und weil die Liebe mit Jan unmöglich ist, beschließt sie, einen Roman zu schreiben. Über „Drei Verräterinnen“: Die Schöne, die Dicke und die Alte. Um die Welt zuverändern, bevor sie endgültig endet. Und um einen Preis zu gewinnen. *Roman von Esther Andradi aus dem argentinischen Spanisch von Christiane Quandt KLAK Verlag 2019.

16.11. KREATIVE SCHREIBWERKSTATT

Der Workshop für kreatives Schreiben und Kurzgeschichten wird von der argentinischen Schriftstellerin Esther Andradi geleitet und richtet sich an Studierende und Lehrende mit Spanischkenntnissen. Der Workshop dauert zwei Stunden und wird aus drei Teilen bestehen: 1) Einführung zur Kurzgeschichte; 2) Lesung und Analyse von Mikrofiktion; und 3) Lesung und kreatives Schreiben.

Projekt Marechal in der argentinischen Presse​

Artikel diario La Capital Foto: La Capital

23.09.2019, Mar del Plata

Artikel in der Tageszeitung La Capital (Mar del Plata) über die Ausstellung "Pan-visiones porteñas. Leopoldo Marechal, Xul Solar y la 'recepción secreta' de dos heterodoxos de la cultura argentina"​.

Die Ausstellung wird aus Postern und Vorträgen nationaler und internationaler ExpertInnen bestehen und präsentiert die Ergebnisse des internationalen Kooperationsprojektes zwischen Argentinien und Deutschland (2015-2019), welches gemeinsam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universidad Nacional de Mar del Plata durchgeführt wurde.

https://www.lacapitalmdp.com/inaugura-una-muestra-dedicada-a-los-artistas-leopoldo-marechal-y-xul-solar/

Video mit Kurzinterview der beiden Projektleiterinnen anlässlich der Ausstellung an der UNMDP

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena in der UACh-Zeitung

UACh_Presse Foto: UACh

18.03.2019, Valdivia

Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt besucht die Universidad Austral de Chile im Rahmen des TN Patagonia. Die Universidad Austral de Chile hat den Besuch in ihrer Zeitung unter dem Titel: "Universidad Austral de Chile (UACh) stärkt die Beziehungen zu einem thematischen Netzwerk, das kulturelle, soziale und territoriale Realitäten im chilenischen und argentinischen Patagonien erforscht", beschrieben.

https://diario.uach.cl/uach-fortalece-lazos-con-red-tematica-que-estudia-realidades-culturales-sociales-y-territoriales-en-la-patagonia-chilena-y-argentina/

Krisen und ihre Lösungen in Lateinamerika

Nota_FSUJ Foto: ARCOSUR

01.03.2019, Jena

1,2 Mio. Euro Förderung für Verbundprojekt Merian-CALAS, das die Beziehungen nach Lateinamerika stärkt.

https://www.uni-jena.de/Nachrichten%C3%BCbersicht/190301_CALAS.html

 

Vortrag von Prof. Silvia Dapía in der Argentinischen Botschaft in Frankfurt

Silvia Dapía im EALEM Foto: EALEM-AK Frankfurt

20.11.2018, Frankfurt

ARCOSUR ist es eine Freude, zum Vortrag von Prof. Dr. Silvia Dapía der City University of New York (CUNY) am Dienstag, den 27. November um 18:30 im Sitz des Argentinischen Konsulats in Frankfurt einzuladen. Bei diesem wird eine Analyse der Erzählung ”El etnógrafo” von Jorge Luis Borges unter dem Gesichtspunkt der Übersetzungstheorie durchgeführt werden. Prof. Dapía ist dieses Wintersemester 2018/19 Gastforscherin des Lehrstuhls für Spanische, Lateinamerikanische und Französische Literatur unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt und deshalb ist es uns eine große Freude, eine von vielen Aktivitäten bekannt zu machen, die sich während ihres Aufenthalts hier in Deutschland entwickeln werden. 

Programm ansehen  [pdf, 408 kb]

http://www.romanistik.uni-jena.de/Hammerschmidt.html 

Der Freistaat Thüringen und die Friedrich-Schiller-Universität Jena in der UNSAM Presse​

Treffen von Regierungsvertretern des Freistaates Thüringen, der FSU Jena und der UNSAM Foto: UNSAM

05.11.2018, Buenos Aires

Angehörige von sieben Universitäten und Fachhochschulen sowie Vertreter des Freistaates Thüringen trafen sich mit dem Vizerektor, Alberto Carlos Frasch, ForscherInnen und verschiedenen MitarbeiterInnen der UNSAM, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Die Universidad Nacional de San Martín hat den Besuch in der Presse registriert.

http://noticias.unsam.edu.ar/2018/10/05/una-delegacion-alemana-visito-la-unsam/

 

Neues Maria Sibylla Merian Centre in China

Merian Centre China Foto: BMBF

09.07.2018, Berlin

Deutschland und China stärken die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung durch die Gründung eines weiteren Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences.

Die Freie Universität Berlin und die Universität Peking sind die Hauptverantwortlichen, gemeinsam mit einer Reihe weiterer Universitäten aus Deutschland und China, um die Ziele des Merian Centre China voranzutreiben. Die Hauptforschungsthemen werden hierbei in Industrie 4.0, Berufsausbildung und Klimawandel liegen.

Dieses neue Zentrum für Regionalstudien reiht sich in die bereits bestehenden vier Zentren in Indien, Afrika und Lateinamerika ein. Im Falle Lateinamerikas unterstützt das BMBF zwei Merian Centres. Hierzu zählt die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die über ARCOSUR – gemeinsam mit den Universitäten Bielefeld, Kassel und Hannover in Deutschland, sowie den Universitäten von Guadalajara (Mexiko), Costa Rica (Costa Rica), FLACSO (Ecuador) und der Universidad Nacional de San Martín (Argentinien) – Teil des Maria Sibylla Merian Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences ist.

https://www.bmbf.de/de/deutschland-und-china-staerken-zusammenarbeit-in-bildung-wissenschaft-und-forschung-6525.html

Iberoamérica e.V. feiert 20-jähriges Bestehen in Jena

Iberoamerica eV_2018 Foto: Iberoamerika e.V.

09.06.2018, Jena

Seit 20 Jahren organisiert Iberoamérica e.V. kulturelle Veranstaltungen in Jena. Mit der Durchführung des Symposiums Und woher kommst du? / De dónde vienes tú? wird das 20-jährige Bestehen nun gefeiert. 

Am Samstag, den 09. Juni 2018, findet in Jena ein kulturelles Fest statt, bei dem interessante Panels und aktuelle Themen vertreten sein werden. Im Rahmen von ARCOSUR begleiten wir die Veranstaltung und unterstützen die Informationsverbreitung.

https://www.iberoamerica-jena.de/

¡Hola Chile! Thüringen International -LEG-

Carine Cornez-Fliege (Projektleiterin Lateinamerika bei Thüringen International) und Claudia Tomadoni Carine Cornez-Fliege (Projektleiterin Lateinamerika bei Thüringen International) und Claudia Tomadoni Foto: ARCOSUR

06.06.2018, Erfurt

ARCOSUR nahm an der Veranstaltung, die  von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) organisiert wurde und welche das Ziel hat Akteure der lokalen Entwicklung Thüringens mit Produkteuren und Gastunternehmern aus Chile in Verbindung zu bringen, teilt.  Neben dem Besuch in Erfurt stand außerdem ein gemeinsames Training für interkulturelle Kommunikation an der FSU Jena an.

Bei der Veranstaltung hielten Aussteller Vorträge und Informationstafeln konnten besucht werden. Das Treffen fand am 6.Juni 2018 zwischen 9:00 und 15.00 im ComCenter in Erfurt statt und wurde unter dem Motto “¡Hola Chile! Conocerse-intercambiarse-formar redes en el día de la economía” durchgeführt.  

https://twitter.com/legthueringen/status/1004643310659624960

Rebeca Lane: Wenn Gesang zu Engagement und sozialem Kampf wird

Rebeca Lane in Jena Rebeca Lane in Jena Foto: ARCOSUR

03.05.2018, Jena

Im Rahmen der Erinnerungsfeier zum 200. Geburtstag Karl Marx´ fand in Jena das Marx-Symposium statt. Hier stach der Auftritt der guatemaltekischen Soziologin und Sängerin Rebeca Lane besonders heraus.

Rebeca prangert mit ihren Songs die Ausbeutung, Unterdrückung und die Zerstörung der Umwelt in Lateinamerika an und betont dabei vor allem die Problematik, welcher Frauen durch das kapitalistische Patriarchat unterworfen sind. Vor gut gefülltem Raum sowohl mit jungem als auch nicht ganz so jungem Publikum, zeigte die Künstlerin ihr Können durch die Kombination des Rhythmus des Hip-Hop und ihrer erhabenen Stimme und präsentierte ihr neues Album „Obsidiana“. Dieses produzierte sie als vollkommen unabhängige Künstlerin ohne jegliche Unterstützung eines Plattenlabels.

ARCOSUR verbreitet die Daten ihrer Obsidiana-Tour 2018 als Anerkennung ihrer Teilnahme am NachwuchsforscherInnenkongress des Merian Centre CALAS, welcher im April 2018 in Guadalajara, Mexiko, stattfand und in dessen Rahmen sie mit einer Publikumsdiskussion sowie einem Konzert glänzte, die das soziale Engagement, das ihre Musik inspiriert, offenlegten.

Rebeca wird in unterschiedlichen europäischen Städten auftreten, u. a.: Jena - Köln - Berlin - Kiel - Frankfurt - Linz - Wien - Zürich - Paris - Cornellà de Llobregat - Laudio - Gasteiz - A Coruña - Vigo - Madrid - Zaragoza - Milano - Trieste – Roma

Rebeca Lane_Tour Obsidiana Rebeca Lane_Tour Obsidiana Foto: Rebeca Lane

Weitere Informationen unter: www.rebecalane.com

Deutschland fördert ein neues Center for Advanced Studies in Lateinamerika: CALAS

CALAS_Deutschewelle Foto: DW

04.11.2017, Berlin

Die spanische Seite der Deutschen Welle informiert über die Förderung eines völlig neuen Center for Advanced Studies als Teil eines Netzwerkes deutscher und lateinamerikanischer Universitäten durch die deutsche Regierung. CALAS wird dabei als das größte sozial- und geisteswissenschaftliche Forschungsprojekt in und für die Region, das mit deutschen Mitteln geschaffen wurde, beschrieben. 

Der komplette Artikel auf Spanisch kann hier angesehen werden: https://www.dw.com/es/calas-alemania-impulsa-in%C3%A9dito-centro-de-estudios-avanzados-en-am%C3%A9rica-latina/a-41234911

UACH_Presse_2017 Foto: UACH

Durchführung des dritten Internationalen Kolloquiums der Literatur im Campus Patagonia

05.10.2017, Valdivia

Das Treffen ist Teil der vorgesehenen Aktivitäten in der Durchführung des internationalen und interdisziplinären Projekts des thematischen Netzwerks "Cambio transnacional, desigualdad social, intercambio intercultural y manifestaciones estéticas: el ejemplo de la Patagonia" (zu Deutsch: Transnationaler Wandel, soziale Ungleichheit, interkultureller Wandel und ästhetische Kundgebungen: das Beispiel Patagonien). Das Projekt wird finanziert durch den deutschen akademischen Austauschdienst, DAAD.

Die Universidad Austral de Chile verwies auf dieses Event auf ihrem Nachrichtenportal. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

http://noticias.uach.cl/principal.php?pag=noticia-externo&cod=109002

Die Universidad Nacional de Misiones im Merian CALAS Center​

Claudia Tomadoni an der UNAM Claudia Tomadoni an der UNAM Foto: ARCOSUR

20.09.2017, Posadas

Die Universidad Nacional de Misiones (Posadas, Argentinien) hat in der Presse ihre Teilnahme am Centro Merian CALAS und den Besuch von Dr. Claudia Tomadoni registriert.

https://www.unam.edu.ar/index.php/blog/491-la-unam-sera-parte-del-centro-merian-calas-para-investigar-sobre-latinoamerica

Vortrag für das Gesundheitsamt der Stadt Comodoro Rivadavia, Argentinien

Juan Pablo Luque, Máximo Nauman, Claudia Tomadoni und Carlos Catalá Juan Pablo Luque, Máximo Nauman, Claudia Tomadoni und Carlos Catalá Foto: ARCOSUR

12.-13.09.2017, Comodoro Rivadavia

Am 12. und 13. September wurde in der Stadt Comodoro Rivadavia, in der Provinz Chubut, eine Tagung zum Thema öffentliche Gesundheit durchgeführt. Diese wurde vom lokalen Gesundheitsamt organisiert. Im Rahmen der transdisziplinären Aktivitäten, welche von ARCOSUR in der Region Patagonien entwickelt wurden, hielt Dr. Claudia Tomadoni bei dieser Tagung den Vortrag: „Territorium und Resilienz aus der Gesundheitperspektive“. Später koordinierte sie einen Workshop, bei dem diverse gesellschaftliche Akteure anwesend waren: unter anderem im Gesundheitswesen tätige Fachkräfte der Stadtverwaltung, Mitglieder des Argentinischen Roten Kreuzes, militärisches Personal, Mitglieder des Rotary International, Unternehmer, Studierende und Lehrende der Universidad Nacional de La Patagonia San Juan Bosco sowie Stadtbeamte.

Bei dem Vortrag wurde das Konzept des Territoriums vertieft, welches bereits 2015 gemeinsam mit den im Gesundheitswesen tätigen Fachkräften des Gesundheitsamts präsentiert und erarbeitet worden war. Bei dieser Gelegenheit wurde das Konzept direkt mit dem Sturm verbunden, der die Stadt im April 2017 verwüstet hatte. Diese Katastrophe stellte die Resilienz einer Gesellschaft, die nicht auf diese gewaltigen Regenfälle und Überschwemmungen, die komplette Stadtviertel unter Wasser und Schlamm setzten und die Stadt für mehrere Tage isolierten, vorbereitet war, unter Beweis. Dieser territoriale und gesundheitliche Notstand durch den Sturm zeigte die Notwendigkeit der Einrichtung eines Notfallausschusses, der Erarbeitung von Gesetzen und Notfallprotokollen, der Fortbildung von MitarbeiterInnen des öffentlichen Dienstes und der Vorbereitung der Bevölkerung auf solche Wetterereignisse, die im aktuellen Kontext des Klimawandels immer häufiger vorkommen. Der anschließende Dialog zwischen den Teilnehmern des Workshops war sehr bereichernd für alle Beteiligten, denn es wurden nicht nur Erfahrungen geteilt, sondern auch Ideen zum Finden von Lösungen. 

Dr. Tomadoni, begleitet von Dr. Carlos Catalá, Gesundheitsbeauftragter für Gesundheit der Stadt, wurde vom Vizebürgermeister der Stadt Juan Pablo Luque und dem Staatssekretär Máximo Nauman empfangen. Bei dieser Gelegenheit sprach man über den Sturm, der die Stadt verwüstete, die Wichtigkeit der Stadtplanung auf kurzfristige, mittelfristige und langfristige Sicht sowie über die Möglichkeit des Austausches von Erfahrungen und Kenntnissen mittels internationaler Kooperationen.

Einige Links: https://www.elpatagonico.com/se-realizan-las-jornadas-salud-colectiva-n1568396  https://www.facebook.com/municipalidadcr/videos/1481844755241588/
http://elcomodorense.net/se-realizara-en-comodoro-una-jornada-de-salud-colectiva/

ARCOSUR nahm teil an der Tagung Territorium und Gesundheit der Forschungsgruppe Geografía, Acción, Territorio (GIGAT) der Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco

José Corchuelo Blasco, Juan Diez Tetamanti, Carlos Catalá, Guillermina Oviedo, Claudia Tomadoni und Beatriz Escudero José Corchuelo Blasco, Juan Diez Tetamanti, Carlos Catalá, Guillermina Oviedo, Claudia Tomadoni und Beatriz Escudero Foto: ARCOSUR

12.09.2017, Comodoro Rivadavia

ARCOSUR nahm teil an der Tagung Territorium und Gesundheit der Forschungsgruppe Geografía, Acción, Territorio (GIGAT). Seit März 2016 ist GIGAT Mitglied des Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales (CLACSO).

Bei der Veranstaltung wurden zwei Forschungsprojekte vorgestellt. Das erste wird koordiniert von Dr. José Manuel Corchuelo Blasco und der Forscherin Guillermina Oviedo der medizinischen Fakultät. Beide gestalten einen Stand der Forschung über die Verbindung zwischen den Geisteswissenschaften und der Medizin mit dem Ziel, Informationen zusammenzutragen, die das humanistische Profil der Absolventen dieses Berufsfeld intensivieren sollen. Das zweite Projekt, das von Dr. Juan Manuel Diez Tetamanti koordiniert wird, zeigte die Ergebnisse der sozialen Kartografie und des gesellschaftlichen Mappings im Verhältnis zur Problematik des Zugangs zum öffentlichen Gesundheitswesen im ländlichen Raum der Provinz Chubut. Die Ergebnisse haben es ermöglicht, ein digitales Werkzeug mittels einer Applikation namens APP+Salud zu erzeugen. Über die territorialen Konflikte der Steuerung des Gesundheitswesens durch die Überlappung gemeinde-, provinz- und nationalpolitischer Praktiken hinaus, hilft das digitale Werkzeug bei der Steuerung der Politik des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere im Falle von Gesundheitskrisen. 

Die Anwesenheit des Gesundheitsministers der Gemeinde Comodoro Rivadavia, Dr. Carlos Catalá, ist ein gutes Zeichen dafür, mögliche Kooperationen zwischen dem wissenschaftlichen- und dem öffentliche Sektor zu verstärken und vorantreiben zu können. 

Herzlichen Dank für die Einladung, Dr. Juan Manuel Diez Tetamanti http://geografiayaccion.org/

https://www.eldiariodemadryn.com/2017/09/evaluaron-las-acciones-implementadas-durante-el-temporal/

https://cholilaonline.com/2017/09/comenzaron-las-jornadas-de-salud_12.html

Die Beziehungen der FSU zur Lateinamerika werden durch ein Merian CALAS Cono Sur Regional Center vertieft.​

Romanistin der Universität Jena leitet Merian-Regionalzentrum Cono Sur in Buenos Aires

23.06.2017, Jena

von Axel Burchardt. Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle Friedrich-Schiller-Universität Jena

Öffentliche Auftaktveranstaltung zum argentinischen Regionalzentrum an der Universität Jena
https://idw-online.de/de/news676990

ARCOSUR ist Teil des Centro Maria Sibylla Merian para Estudios Avanzados en Humanidades y Ciencias Sociales Latinoamérica/CALAS

Karte CALAS Foto: ARCOSUR_CALAS

Ein Verbund der Universitäten Bielefeld, Kassel, Hannover und Jena gewann einen Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Deutschland zur Fortführung der Arbeit des Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) im Rahmen der Ausschreibung zum Aufbau des Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanos Avanzados (CALAS).

CALAS ist Teil eines Programms des BMBF, das auf die Heranbildung einer neuen Generation deutscher StudentInnen in den Bereichen Kultur und Gesellschaft Lateinamerikas gerichtet ist. Das Ziel dieses Zentrums besteht in der Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Lateinamerika und Deutschland auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften mit Hilfe eines Projektes unter dem Motto: „Umgang mit der Krise - Transdisziplinäre Perspektiven aus Lateinamerika“.

ARCOSUR und der Sitz von Cono Sur

Das Zentrum CALAS ist durch mehrere miteinander verbundene Standorte organisiert. Der Hauptstandort befindet sich an der Universidad de Guadalajara, Mexiko, welcher eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld hat. Außerdem gibt es drei weitere regionale Zentren, welche CALAS bilden: erstens, die Region Zentralamerikas und der Karibik mit Sitz an der Universidad de Costa Rica, San José, Costa Rica; zweitens die Andenregion mit Sitz an der Facultad de Ciencias Sociales (Flacso), Quito, Ecuador; und drittens, für die Region Cono Sur, mit Sitz an der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) in Buenos Aires, Argentinien. Jedes dieser Zentren wird von einer der Universitäten dieses Verbundes begleitet, das heißt von Hannover, Kassel oder Jena; und alle werden eng zusammenarbeiten. Im Falle der Leitung und Verwaltung des Zentrums Cono Sur ist das Centro Internacional de Estudios Interdisciplinarios – ARCOSUR – der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Kooperation mit UNSAM zuständig. http://noticias.unsam.edu.ar/2016/11/15/la-unsam-sera-la-sede-del-centro-de-estudios-avanzados-latinoamericanos/

Gemäß dem Vorschlag wird sich die Arbeit während der ersten Jahre zunächst auf die Etablierung des zentralen Standortes in Guadalajara und auf die schrittweise Verständigung mit den regionalen Zentren – San José, Quito und Buenos Aires – konzentrieren. In Bezug auf das Centro Regional Cono Sur y Brasil, erhielt CALAS  Unterstützung von folgenden Universitäten und Forschungszentren: Universidad Nacional de San Martín (UNSAM), Universidad Nacional del Comahue (UNCO), Universidad Nacional de Misiones (UNaM), Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco (UNPSJB) und Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Tecnológicas (CONICET), Argentinien, Pontificia Universidad Católica (UCC - Centro Interdisciplinario de Estudios Indígenas e Interculturales), Universidad Austral de Chile, Universidad de Chile, Universidad del Desarrollo, Chile, Universidad de la República (UdelaR), Uruguay und Universidad Federal de Mina Gerais (UFMG) sowie Universidad Federal Fluminense (UFF), Brasilien.

BMBF unterstützt zwei neue Forschungskollegs in Lateinamerika

BMBF Foto: BMBF

01.03.2017, Berlin

Das Maria Sibylla Merian Centre CALAS ist eines der beiden Kollegs, das aus einem Verbund der Universitäten Bielefeld, Kassel, Hannover und Jena besteht. Als Hauptstandort fungiert die Universidad de Guadalajara in Mexiko. Drei weitere Zentren bilden die Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) in Buenos Aires (Argentinien), das FLACSO (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales) in Quito (Ecuador) und die Universidad de Costa Rica in San José (Costa Rica). 

Mehr Information [pdf, 1 mb]

Literaturnacht mit Esther Andradi und Claudia Hammerschmidt

Claudia Hammerschmidt und Esther Andradi in Jena Claudia Hammerschmidt und Esther Andradi in Jena Foto: ARCOSUR

22.11.2016, Jena

Am 22.November haben wir an der Lesung der argentinischen Schriftstellerin Esther Andradi teilgenommen. Diese fand im Rahmen des Festivals Cinco Sentidos statt, welches vom Iberoamerica e.V. Partizipation, Bildung und Kultur in Jena, mit Unterstützung des Lehrstuhls für Romanische Literaturwissenschaft (Spanische, Lateinamerikanische und Französische Literatur) der Friedrich-Schiller-Universität Jena, organisiert wurde. 

Ein mit Publikum gefüllter Hörsaal hörte ihr aufmerksam zu, aplaudierte ihr und kaufte später einige Exemplare ihres umfangreichen Werks. Andradi stammt ursprünglich aus der Provinz Santa Fe, Argentinien, und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dieser Wohnsitz in der deutschen Hauptstadt und ihre Wurzeln haben dazu geführt, dass sie zwischen zwei Spachen, zwischen zwei Kulturen lebt. 

Ihre Begegnung mit der Professorin für Lateinamerikanische Literatur Claudia Hammerschmidt in einer vorherigen angenehmen und entspannten Unterhaltung bildeten den Rahmen für zwei Lesungen ihres neusten Buches “Mein Berlin. Streifzüge durch eine Stadt im Wandel”. Diejenigen von uns, die die Lesung verfolgt haben, durchstreiften den  städtischen Raum Berlins von gestern und heute durch eine Einladung zur geografischen Vorstellung, in der die Raumzeit überwunden wurde -- durch den umfassenden Blick einer Schriftstellerin, die mit ihren Worten voller Farben und Empfindungen begeistert.

Hier kann man die Vorlesung ansehen:  https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00031411

Weitere Informationen: https://www.andradi.de/es/startseite/

Tagung des Netzwerks argentinischer Wissenschaftler in Deutschland (RCAA)

Netzwerks Argentinischer Wissenschaftler in Deutschland Netzwerks Argentinischer Wissenschaftler in Deutschland Foto: ARCOSUR

11.11.2016, Berlin

Wir haben an der jährlichen Tagung des Netzwerks argentinischer Wissenschaftler in Deutschland (RCAA) 2016 teilgenommen. Dieses Netzwerk ist Teil des Programms RAICES (Netzwerk argentinischer ForscherInnen und WissenschaftlerInnen im Ausland) des argentinischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und produktive Innovation.  Die Tagung fand im Sitz der Argentinischen Botschaft in Berlin statt und wurde unter anderem von dem Minister Sebastian Sayús und dem Sekretär für Kooperation Francisco Barbieri besucht.

Außerdem nahmen dabei Mitglieder des akademischen wissenschaftlichen Kommitees wie Dr. Silvia E. Braslavsky, Dr. Flavio Soldera, Prof. Dr. Martín García, Dr. Claudia Tomadoni, Prof. Dr. Aldo Boccacini, Dr. Silvia Kroyer (Koordinatorin) und wissenschaftliche Mitglieder des Netzwerkes aus ganz Deutschland teil. Zum Treffen kamen auch Gäste, die die institutionalen Verbindungen zwischen Deutschland und Argentinien besprachen: Claudia Hillinger (Internationales Büro, Friedrich-Schiller-Universität Jena), Dr. Anne Sperschneider (Alexander von Humboldt-Stiftung) und Dr. Ludwig Stroink (Helmholtz-Zentrum Potsdam) hielten dazu Vorträge über Programme, Kooperationen und Forschungsergebnisse. 

Die Tagung bestand aus verschiedenen Momenten. Zuerst wurde die Organisation RCAA und ihre Errungenschaften in ihren sechs Existenzjahren vorgestellt und an einem runden Tisch wurde über Erwartungen und zukünftige Maßnahmen debattiert. Weiter widmete man sich einem Zeitraum der Reflexion, in dem Prof. Dr. Silvia Braslavsky einen Vortrag über den 50. Jahrestag der “Noche de los Bastones Largos" (“die Nacht der langen Stöcke”) hielt, ein wichtiger Meilenstein im Widerstand gegen den Putsch im Jahr 1966 in Argentinien. Ihre Präsentation basierte auf der Forschung, die in verschiedenen Archiven durchgeführt wurde, besonders in den Archiven der Ford-Stiftung. Gemäß Braslavsky hatte der durch den Rücktritt und die Emigration nach dieser blutigen Nacht erzeugte Bruch in der Entwicklung der argentinischen Wissenschaft jahrzehntelange Konsequenzen, deren Umkehrung erst ab 2003 durch die institutionelle und budgetäre Stabilisierung in den Bereichen der Wissenschaft und der Technologie begonnen wurde. Mittags knüpften die Mitglieder des Netzwerks, argentinische Wissenschaftler, die einen kurzen Gastaufenthalt in Deutschland haben, und Gäste deutscher Einrichtungen, bei einem kollegialen Mittagessen Kontakte untereinander. Später wurde per Skype ein Treffen mit verantwortlichen Führungskräften des argentinischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und produktiver Innovation durchgeführt, welche die aktuelle Übergangssituation der Institution vor dem Hintergrund der neuen Regierung erklärten.   Auch die budgetäre Neuanpassung im Gebiet wurde kommentiert. Das Treffen endete mit der Skizze eines Leitplanes, der die Aktivitäten für das Jahr 2017 organisieren soll. 

Reisebericht von Prof. Rosa Núñez Pacheco

Meine transaltantische Reise nach Deutschland Foto: Universidad de Arequipa

09.11.2016, Arequipa

Das Informationsblatt UNSA Willasunki der Universidad Nacional San Agustín de Arequipa, Peru, veröffentlichte in seiner vierten Ausgabe im November einen Reisebericht von Prof. Rosa Núñez Pacheco. In diesem beschreibt sie ihren Besuch der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des ARCOSUR Centers und ihre Teilnahme am Congreso del Instituto Internacional de Literatura Iberoamericana (IILI) der im Juli 2016 alle großen ExpertInnen lateinamerikanischer Literatur in Jena vereinte.

Cronica Alemania

ARCOSUR begleitet das iberoamerikanische Kulturfestival “Cinco Sentidos“

Cinco Sentidos Foto: Iberoamérica e.V. Jena

ARCOSUR begleitete das iberoamerikanische Kulturfestival “Cinco Sentidos“, das vom 4. bis 26. November in Jena stattfand und das vom Iberoamerica e.V., zusammen mit dem Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena organisiert wurde. 

Am Donnerstag, den 10.11.16 präsentieren wir um 20.00 Uhr im Kino am Markt den bislang in Deutschland kaum gezeigten Film „Ixcanul“ aus Guatemala. Der Film beleuchtet die Alltagswelt einer Maya-Familie im Hochland von Guatemala und zeigt den Lebensrhythmus der Landbevölkerung Mittelamerikas vor dem Hintergrund der kulturellen und geografischen Gegebenheiten ihrer Lebensregion.

Am Freitag, den 11.11.16 wird die argentinische Sängerin María Heinen einen Workshop zum Thema „Die Stimme in der Bewegung“ leiten. Das Ziel dieses Workshop ist es, dass die Teilnehmer mit dem eigenen Körper als Instrument ihrer Stimme in Kontakt treten. 

In dem dreistündigen Workshop bekommt ihr viele Tipps, Anregungen und praktische Einblicke in das facettenreiche Spektrum der Klangwelt der menschlichen Stimme. Der Workshop findet statt im Haus auf der Mauer (Internationales Centrum der FSU Jena, Johannisplatz 26) um 19 Uhr und geht ungefähr 3 Stunden lang. 

Am Samstag, den 12.11.16 organisieren wir für euch eine Lesung mit traditionellen brasilianischen Kurzgeschichten und Legenden für Kinder. Die Veranstaltung findet um 10.00 Uhr in der Buchhandlung Thalia in der Neuen Mitte im Stadtzentrum von Jena statt.

Am gleichen Tag Samstag, den 12.11.16 präsentieren wir euch am Abend im Rahmen des Festivals ein traditionell lateinamerikanisches Konzept, nämlich das sogenannte „Peña“, bei dem man ein leckeres Abendessen zusammen mit einem kulturellen Erlebnis genießen kann.Im Rahmen eines Dinner-Konzerts wird dabei das argentinische Duo „Embichadero“ zusammen mit der argentinischen Sängerin María Heinen aus Buenos Aires das Publikum mit verschiedenen Rhythmen Lateinamerikas begeistern. Gleichzeitig werden die kulinarischen Sinne verwöhnt, indem insbesondere typische Gerichte aus Perú, Ecuador und Brasilien probiert werden können. Das Dinner beginnt um 18:30 Uhr in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fürstengraben 27). Um 20.15 Uhr werden die Musiker aus Argentinien zu erleben sein.

Die Karten für all unsere Veranstaltungen könnt ihr bei der Jena-Touristeninformation (Markt 16), bei der Jenaer Bücherstube (Johannisplatz 28), beim Dönerladen Azad (Johannisplatz 12) sowie im Vereinshaus des Iberoamérica e.V. (Wagnergasse 25) erwerben.

Falls ihr uns im Büro des Iberoamérica e.V. besuchen möchtet, meldet euch bitte vorab unter der Nummer 015204588037.

Weitere Informationen: http://iberoamerica-jena.de

ARCOSUR knüpft Kontakt mit Universitäten in Santa Catarina, Brasilien

LEG_Santa Catalina Foto: ARCOSUR

19.10.2016, Erfurt

ARCOSUR nahm teil am Treffen „Dialogue Santa Catarina - Thuringia: Opportunities for Cooperation in Education and Research“, welches von der
Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) organisiert wurde. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, den 19.10.2016, (11.30-14.30 Uhr) im Konferenzraum des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft statt und wurde von Herrn Wolfgang Tiefensee geleitet. 

An diesem Treffen nahmen Regierungsvertreter, Universitätsrektoren und Unternehmer sowohl aus Thüringen, als auch aus dem brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina teil. Während der Tagung wurden verschiedene Vorträge gehalten, welche einen Einblick in die akademischen und produktiven Gegebenheiten beider Seiten boten. Außerdem wurden Kooperationsabkommen zwischen Universitäten Santa Catarinas und Thüringens unterzeichnet.    

Herr Carlos  Adauto, Außenminister des Staates Santa Catarina, Brasilien, wurde unter anderem begleitet von den Rektoren Sebastiao Salesio Herdt (UNISUL), Günter Lother Pertschy (UNIFEBE), Claudio Alcides Jacoski (UNICHAPECÓ) und vom Internationalen Büro der UNIVALI, Maria Da Costa Gama.

Weitere Informationen: http://www.fapesc.sc.gov.br/santa-catarina-e-turingia-se-tornam-estados-irmaos/

ARCOSUR in Cremona, Italien

Convegno de Pensiero e Cultura Latinoamericana Foto: ARCOSUR

16.10.2016, Cremona

ARCOSUR war anwesend beim II. Kongress lateinamerikanischer Gedanken und Kultur “Identität und Widerstand”, welcher von der Asociación Latinoamericana de Cremona (ALAC) organisiert wurde. Das Event fand im Nuevo Teatro del Migrante statt, welches sich im Sitz der ALAC befindet und wurde von prominenten Persönlichkeiten aus den Bereichen Forschung und Kunst aus Argentinien, Kuba, Peru, Kolumbien sowie Deutschland, Italien und Belgien besucht. 

Dr. Claudia Tomadoni war dafür verantwortlich, das Internationale Forschungskolleg Argentinien/ConoSur (ARCOSUR) mit dem Vortrag „Glocalizzazione emancipante: quando gli attori mettono in movimiento" vorzustellen. An der Veranstaltung nahm der Argentinische Konsul in Milan, Sr. Luciano Tanto Clement teil.

https://www.youtube.com/watch?v=E7AN36HGpEo

Argentinien Tag des BMBF

Argentinien Tag_2016 Foto: ARCOSUR

05.10.2016, Bonn

ARCOSUR nahm in Bonn am Argentinien Tag teil, welcher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert wurde. Die Tagungen besuchten Dr. Urs Urban und Dr. Claudia Tomadoni.  Dort informierten sie sich über Themen binationaler Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland und über die nächsten Projektausschreibungen.

Bei den Tagungen waren VertreterInnen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der  Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Deutschen Akademische Austauschdienstes (DAAD),  des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums (CUAA-DAHZ), des  Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BAYLAT), der Max Planck Gesellschaft (MPG), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Argentinischen Botschaft (EAlem) und des Netzwerks argentinischer WissenschaftlerInnen in Deutschland (RCAA) sowie argentinischen ForscherInnen und AkademikerInnen, die in deutschen Institutionen arbeiten, anwesend.

Studierendenaustausch mit der Universidad Nacional de Rafaela, Argentinien

Orlando Thailinger, Samuel Haug und Rubén Ascúa Orlando Thailinger, Samuel Haug und Rubén Ascúa Foto: ARCOSUR

09.09.2016, Rafaela

ARCOSUR unterstützte den Studierendenaustausch, um den sich Samuel Haug des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management und Marketing der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) mit der Universidad Nacional de Rafaela (UNRA) in der Provinz Santa Fe, Argentinien, beworben hatte.  

Zeitgleich mit dem akademischen Austausch absolviert Haug ein Praktikum bei der Firma Thermofin Sudamérica S.A. im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Rafaela und Sigmaringendorf. Samuel wurde vom Rektor der UNRA, Dr. Rubén Ascúa und dem Sekretär für Transfer der Universidad Tecnológica Nacional der Facultad Regional Rafaela, Ing. Orlando Thailinger, empfangen.

Es liegt im Interesse ARCOSURs, Studierende, die diese akademischen und beruflichen Austauschprogramme nutzen möchten, weiterhin zu unterstützen. Dies betrifft auch Studierende der UNRA, die die gleiche Erfahrung in Deutschland sammeln möchten.

ARCOSUR war anwesend beim IILI-2016: XLI Congreso Internacional del Instituto Internacional de Literatura Iberoamericana

Claudia Hammerschmidt und Leonardo Padura Claudia Hammerschmidt und Leonardo Padura Foto: ARCOSUR

19.07.2016, Jena

Das Internationale Forschungskolleg Argentinien/ Cono Sur  - ARCOSUR – der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen des XLI Congreso Internacional del Instituto Internacional de Literatura Iberoamericana: „La Literatura Latinoamericana – Escrituras Locales en Contextos Globales” vorgestellt. Für die Organisation des Kongresses waren Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, Direktorin des ARCOSUR und ihre MitarbeiterInnen verantwortlich.

Bei der Eröffnung der Veranstaltung waren der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Walter Rosenthal, die Präsidentin des Instituto Internacional de Literatura Iberoamericana, Prof. Dr. Ana María Amar Sánchez,  der Botschafter der Republik Argentinien in Deutschland, Herr Luis María Kreckler, der Beauftragte der technischen, wissenschaftlichen und bildungs- Zusammenarbeit der Mexikanischen Botschaft in Deutschland, Herr Alejandro Larenas Martínez,  die Koordinatorin des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/Cono Sur, Dr. Claudia Tomadoni und die Professorin für Romanische Literaturwissenschaft der FSU Jena und Gastgeberin des Kongresses, Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt anwesend. Jeder und jede von ihnen richtete Begrüßungsworte an die über 300 SchriftstellerInnen, ForscherInnen und Lehrende ExpertInnen der Ibero-Lateinamerikanischen Literatur angesehener Universitäten und Forschungszentren aus aller Welt. 

In der Begrüßungsansprache von Dr. Tomadoni wurde betont, dass im Vorschlag der interdisziplinären Forschung von ARCOSUR „… die Literatur eine äußerst wichtige Rolle in und für die Sozial- und Geisteswissenschaften spielt, insofern, dass ihre Recherchefähigkeit im sozialen Geflecht fundamental ist, um die Auswirkungen der nachhaltigen, zeitgleichen und exponentiellen Veränderungen, die in der Gesellschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts stattfinden, zu erkennen und zu interpretieren (…) dabei ist die Produktion ebenso wichtig wie die kritische Analyse von Romanen, Gedichten, Aufsätzen, Erzählungen und Kurzgeschichten, welche unumgängliche Materialien für die Erfassung von neuen sozialen Raum-Zeit-Konstrukte sind…“

Eröffnungsredner war der kubanische Schriftsteller Leonardo Padura, welcher eine Rede über „Havanna – die Stadt der Worte“ hielt. Für den musikalischen Abschluss der Eröffnungsfeier sorgte der Gitarrist Francisco Formica, welcher die Stücke “Milongueo del ayer” von Abel Fleury y “Carnavalito humahuaqueño” von Edmundo Zaldivar darbot. 

Kulturprogramm [pdf, 2 mb]

IILI im Portal del Hispanismo

IILI_2016_Jena
Foto: ARCOSUR
IILI_2016_Jena
Foto: ARCOSUR
Lucia Padura, Leonardo Padura und Ana María Amar Sánchez
Foto: ARCOSUR
Luis María Kreckler, Botschafter der Argentinischen Republik
Foto: ARCOSUR

Tag der Forschung an der FSU Jena: Aktuelles aus Optik, Photonik und Medizin

Tag der Forschung an der FSU Jena Tag der Forschung an der FSU Jena Foto: ARCOSUR

16.06.2016, Jena

ARCOSUR nahm am Tag der Forschung der Friedrich-Schiller-Universität, welcher vom Servicezentrum Forschung & Transfer organisiert wurde, teil. Bei der Tagung wurden die aktuellsten Fortschritte aus den Bereichen Optik, Photonik und Medizin, ausgehend von Forschungen sowohl der Universität, als auch von mit der Universität assozisierten Forschungszentren, vorgestellt. 

Eine Diskussion mit dem Publikum wurde um verschiedene Themen eröffnet: die Auswirkungen neuer Entdeckungen auf die Gesellschaft als Ganzes. Zum Beispiel wird die Forschung in Photonik für die Diagnose von Infektionen, welche eine Post-Antibiotica-Ära verkündet, tiefgreifende Folgen für Studien in Physik, Medizin, Gesundheitswesen, Recht, Ethik, Geographie und Soziologie haben. Ein weiteres Thema, war der Wettbewerb zwischen Institutionen um das Erreichen von Patenten für Entdeckungen und ihre zukünftige Vertrieb. Schließlich wurde die Problematik diskutiert, wie Brücken zwischen Forschung, Institutionen und Firmen für die regionale Entwicklung gebaut werden können.

Transfer zwischen Wirtschaft und Hochschule – Regionale Erfolgskonzepte

SFT_Jena Illustration: ARCOSUR

23.-24.06.2016, Jena

Am 24. Mai nahm ARCOSUR am Workshop "Transfer zwischen Wirtschaft und Hochschule – Regionale Erfolgskonzepte" teil, der vom Servicezentrum Forschung und Transfer der Friedrich-Schiller-Universität Jena organisiert wurde. 

ExpertInnen aus ganz Deutschland waren bei dieser Vernstaltung anwesend, die zum Ziel hatte, die Wichtigkeit des Transfers von Wissen und Erfahrungen zwischen Universitäten und Wirtschaft als Schlüssel für den regionalen Erfolg herauszustellen. ExpertInnen von verschiedenen Universitäten, UnternehmerInnen mit erfolgreichen Erfahrungen des Transfers und besondere Gäste des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hielten dabei Vorträge.   

Das zentrale Thema war die Frage, wie der Staat durch Programme und Finanzierungen die Clusterbildung, welche die Entwicklung regionaler Wirtschaften fördern soll, koordinieren und unterstützen kann. Die Herausforderung ist der Transfer von in Universitäten und Forschungszentren generierten Kenntnissen in soziale Einrichtungen und Firmen. Hier sind Innovation und Kreativität gefragt.

http://www.sft.uni-jena.de/Aktuelles-p-103389.html

"Thüringen um die Welt" gemäß der Landesentwicklungsgesellschaft -LEG-

Thuringen um die Welt Thuringen um die Welt Foto: ARCOSUR

22.05.2016, Erfurt

ARCOSUR nahm in Erfurt an der Veranstaltung "Thüringen um die Welt" teil. Diese wurde von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) organisiert. Dabei nahmen Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Regierung, Universität und Unternehmensberatung teil. 

Während eines Business-Brunchs stellten sich die Stellvertreter der LEG aus fünf für Thüringen wirtschaftlich und kulturell interessanten Regionen vor: Indien, China, Vietnam, Russland und Lateinamerika. Diese Vertreter zeigten dem anwesenden Publikum verschiedene Geschäftsmöglichkeiten und kulturelle Besonderheiten, die man an diesen Orten antreffen kann. 

Weitere Informationen: https://www.legthueringen.org/

Internacional Year of Global Understanding (IYGU)

Claudia Hammerschmidt, Benno Werlen und Claudia Tomadoni Claudia Hammerschmidt, Benno Werlen und Claudia Tomadoni Foto: ARCOSUR

02.02.2016, Jena

ARCOSUR nahm an der Eröffnungszeremonie des International Year of Global Understanding (YYGU) teil, welches mit renommierten Gästen aus aller Welt in der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena) stattfand. Der Präsident des IYGU, Dr. Benno Werlen, Lehrstuhlinhaber der Sozialgeographie der FSU Jena, stellte die globale Organisation IYGU vor und zeigte die zahlreiche Teilnahme von Bildungs- Forschungsinstitutionen aus den fünf Kontinenten. 

Auch betonte er, wie wichtig es für die Friedrich-Schiller-Universität ist, Gastgeber dieses globalen Events sein zu dürfen, welches zum von der Universität angestrebten Internationalisierungsprozess beiträgt. Zwei Ideen charakterisieren dieses große Projekt vor dem Hintergrund des Klimawandels: einerseits die Notwendigkeit einer gerechteren und nachhaltigeren Welt für alle und andererseits der Bedarf nach mehr Demokratie.

Weitere Informationen: http://www.global-understanding.info/de/

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