Rumänistik/Volkskunde: 1989 revisited.

oder: "Der Beitrag der kleinen Fächer zum Verstehen von Umbruchs- und Transformationserfahrungen" | Programm unten
Beginn
06. Februar 2020, 16:00 Uhr
Ende
07. Februar 2020, 16:30 Uhr
Veranstaltungsarten
Eröffnung
Thementag
Ort
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefrei
nein
Öffentlich
ja

Die zweitägige Veranstaltung wird gemeinsam von den Fächern Volkskunde/Kulturgeschichte und Rumänistik durchgeführt. Projektseminare, in denen Lehrende und Studierende sich mit der jüngsten Zeitgeschichte Ostdeutschlands bzw. Rumäniens beschäftigen, ergaben eine produktive Schnittmenge:

Zunächst inhaltlich, denn 1989 stellt den Ausgangspunkt für die Forschungsfragen dar, und die Projekte fokussieren bisher wenig im allgemeinen Bewusstsein befindliche (Erinnerungs-)Orte und Erfahrungen. Außerdem methodisch, denn zu Grunde lag das ethnographische Handwerkszeug der dokumentierenden und später gedeuteten Arbeit "im Feld", das wir in den Projektpräsentationen erläutern werden. Darüber hinaus ist es allen Projekten ein Anliegen, die Erkenntnisse für eine breite Öffentlichkeit aufzubereiten. Im Ergebnis finden sich wiederum inhaltliche Verschränkungen, denn zum einen teilen Ostdeutsche und Rumän*innen die Erfahrung einer mitunter sehr schmerzhaften Transformation. Zum anderen gibt es auch bei den Deutschen aus Rumänien (Projekt "Wort an Wort") trotz der großen geographischen Distanz einen ähnlichen Erfahrungskosmos, wie ihn die Schriftstellerin Ines Geipel in Bezug auf ostdeutsche Familienbiographie(n) in ihrer Lesung präsentieren wird.


Die Projekte zeigen, dass universitäre Disziplinen wie Volkskunde/Kulturgeschichte und Rumänistik durch ihre (Zusammen-)Arbeit einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Verständnis von Umbruchs- und Transformationserfahrungen leisten können. Wir laden Sie herzlich dazu ein, die Ergebnisse der aktuellen Forschungsprojekte mit uns zu diskutieren.

Programm

Datum/Uhrzeit Veranstaltung Ort
Donnerstag, 6. Februar 2020
   
16:00 Uhr

1989ff. als Gegenstand forschenden Lernens:(Ost-)Deutschland und Rumänien im Fokus

  • "Jena 1989 revisited. Stadtethnografie online" – eine Projektpräsentation
  • "Wir wohnen Wort an Wort" – Ausstellen zum Zusammenleben im postsozialistischen Rumänien off- und online

Rosensäle (Kleiner Sitzungssaal)

Fürstengraben 27

18:30 Uhr

 Ausstellungseröffnung

"Wir wohnen Wort an Wort. Banat, Siebenbürgen, Bukowina: ein Ethnograffiti Südosteuropas"

Ausstellungskabinett (E0025)

Universitätshauptgebäude

Fürstengraben 1

20:00 Uhr

 Ines Geipel:

"Umkämpfte Erinnerungen"

Lesung und Gespräch

Rosensäle (Kleiner Sitzungssaal)

Fürstengraben 27

 

   

Freitag, 7. Februar 2020

14:00 Uhr

Stadtteilerkundung: "Lobeda. Blicke zwischen die Fassaden" (Laura Rommel)

Forschungslehrprojekt "1989 revisited. Stadtethnografische Annäherungen an Jena" am Seminar für Volkskunde/Kulturgeschichte im Sommer- & Wintersemester 2019/20

Treffpunkt:

Stadtteilbüro/Galerie Lobeda, Karl-Marx-Allee 28

Anfahrt:

Straßenbahnlinie 4, Haltestelle Emil-Wölk-Straße

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