Latinistik: Caesars Selbstinszenierung im "Bellum Gallicum"

Gaius Iulius Caesar war nicht nur ein begnadeter Politiker, Feldherr, Priester, Reformator (Einführung des Sonnenkalenders), Entdecker (Britannien) und – wie seine Kritiker urteilen – Tyrann, sondern auch einer der herausragenden Redner und Literaten seiner Zeit. In seinen Büchern über den Gallischen Krieg schildert der Autor Caesar, wie er als Feldherr ganz Gallien sowie die angrenzenden Völkerschaften unterwarf und "befriedete". Dabei bemüht er sich, die eigenen Vorstöße im Sinne eines auch durchaus modernen Legalismus als notwendige Verteidigungskriege zu legitimieren und in Szene zu setzten. Der Vortrag möchte aufzeigen, warum der Politiker und Stratege Caesar sich veranlasst sah, sein eigenes Geschichtswerk zu verfassen, mit welchen Konventionen er hierbei brach und wie seine Zeitgenossen dieses Vorgehen bewerteten.
Beginn
08. Januar 2020, 18:00 Uhr
Ende
08. Januar 2020, 20:00 Uhr
Veranstaltungsart
Abendvortrag/-vorlesung
Ort
Referent/in
Christian Eobaldt
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefrei
ja
Öffentlich
ja
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