Vier Fäuste, die sich über einer Arbeitsfläche treffen

Arbeitsbereiche

des Instituts für Slawistik und Kaukasusstudien
Vier Fäuste, die sich über einer Arbeitsfläche treffen
Foto: CC0

Hier können Sie einen Überblick über die Bereiche gewinnen, die unser Institut auszeichnen. Besuchen Sie die Unterseiten, um mehr Details über die inhaltliche Ausrichtung und die Mitarbeiter/-innen der zugehörigen Professuren bzw. der Sprachlektorate zu erfahren.

Slawistik Inhalt einblenden

Die slawischen Sprachen bilden nach Sprecheranzahl die größte und vielleicht die vielfältigste Sprachfamilie Europas. Das Jenaer Institut beschäftigt sich mit den Literaturen und Kulturen des gesamten slawischen Sprachraums. Eine Besonderheit der Jenaer Slawistik ist der Bezug auf Kulturräume an der Grenze der Slawia: einerseits kooperiert die Slawistik mit der Kaukausiologie, die sich mit den Sprachen und Ländern des Kaukasusraums beschäftigt (s. u.);  andererseits kann man in Jena im Rahmen der Südosteuropastudien selten gelehrte Sprachen des Balkanraumes wie Albanisch oder (an der Romanistik) Rumänisch studieren.

Ein Schwerpunkt am Institut ist die Entwicklung und Verwendung von Korpora, d. h. digitalen Sammlungen geschriebener und gesprochener Texte, in Forschung und Lehre im Sinne der Digital Humanities. Eine Vielzahl der Texte erheben Institutsmitarbeiter gemeinsam mit Studierenden auf Feldforschungsreisen und Exkursionen in den Balkan, den Kaukasus und nach Russland.

Zugehörige Professuren:
Fachdidaktik
Kaukasiologie / Kaukasusstudien Inhalt einblenden

Der Kaukasus ist nicht nur eine naturräumliche Grenze, sondern seit Jahrhunderten auch eine kulturelle Brücke zwischen Europa und Asien. In diesem historischen Spannungsfeld ist die Region zu einem einzigartigen Kontaktraum geworden, der sich durch die Koexistenz von Weltreligionen wie dem Islam und dem Christentum sowie durch eine beeindruckende ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt auszeichnet. Diese Konstellation bietet einmalige Voraussetzungen für eine Regionalwissenschaft, die durch das Studium komplexer Räume Aufschluss über transnationale, transkulturelle und transkonfessionelle Prozesse gewinnen will.

Kaukasiologie / Kaukasusstudien in Jena ist interdisziplinär und stellt eine Schnittstelle von Sprachwissenschaften, Kulturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften und angrenzenden geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten  dar. Die Kaukasiologie gehört zu den „kleinen Fächern“ mit großer Forschungsstärke und internationaler Ausstrahlungskraft.

Zugehörige Professur:
Sprachangebot Inhalt einblenden

Am Institut für Slawistik und Kaukasusstudien können fünf slawische Sprachen sowie Georgisch im Bereich der Kaukasusstudien erlernt und vertieft werden. Im Bereich der Südosteuropastudien kommen nichtslawische Sprachen wie Albanisch und Neugriechisch hinzu. Im Gesamtüberblick bieten wir folgende Sprachen an:

  • Albanisch,
  • Bosnisch / Kroatisch / Serbisch,
  • Bulgarisch,
  • Georgisch,
  • Neugriechisch,
  • Polnisch,
  • Russisch,
  • Tschechisch.

Um zu erfahren, in welchem Umfang und in welchen Studiengängen eine Sprache bei uns gelernt werden kann, beachten Sie bitte neben der Seite der Lektorate auch die Infos unter Studiengänge.

Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang