Einladung zum Südosteuropa-Abend mit Andreea Pascaru

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 18:00–20:00 Uhr Auditorium „Zur Rosen“, Johannisstraße 13, Jena

Teilansicht von Karaçam (Çaykara, Türkei)

Foto: Andreea Pascaru
Teilansicht von Karaçam (Çaykara, Türkei)

ANDAMA: Sprache, Zugehörigkeit und geteiltes sprachliches Erbe der „muslimischen Pontier“ in der Türkei

Plakat zum SOEAbend mit A. Pascaru

Foto: Thede Kahl

Was geschah mit dem Pontos-Griechischen nach der Vertreibung der christlichen Pontier aus der Türkei 1922/23? Entgegen der Annahme eines fast vollständigen Sprachabbruchs wird die als 'Romeyka' bekannte griechische Varietät bis heute von muslimischen Gemeinschaften in der Region Trabzon gesprochen.

Auf Grundlage ausgedehnter ethnographischer Feldforschungen (2016–2023) untersucht Andreea Pascaru, wie Sprache, Erinnerung und Zugehörigkeit über Generationen hinweg erhalten blieben und welche Beziehungen zwischen den Romeyka-Sprechern in der Türkei und den Pontiern in Griechenland entstanden. Der Vortrag bietet Einblicke in die Feldforschung, begleitet von Bildern, Videos und Originalmaterial.

Veranstalter:
Institut für Slawistik und Kaukasusstudien
Forschungsstelle Bessarion
SüdosteuropagesellschaftExterner Link

Eintritt frei