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Meldung vom: | Verfasser/in: Kristin Wenzel
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Der FrommanscheSkulpturenGarten der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fürstengraben 18) eröffnet am 28. Mai um 18 Uhr die Ausstellung »lucide« mit sechs bildhauerischen Arbeiten der Künstlerin Cornelia Weihe. Im Zentrum stehen Skulpturen aus Stahl, deren durchlässige, transparente Struktur bereits im Ausstellungstitel anklingt. Zur Begrüßung sprechen Prof. Dr. Verena Krieger von der Professur für Kunstgeschichte sowie Robert Sorg vom Jenaer Kunstverein e. V.. Die Kuratorin Kristin Wenzel wird eine Einführung in die Ausstellung geben und die Künstlerin Cornelia Weihe ist anwesend.
Offene Formen und eine reduzierte Formensprache
Weihes Arbeiten zeichnen sich durch offene Formen und eine reduzierte Formensprache aus. Licht, Luft und Vegetation werden bewusst in die künstlerische Wirkung einbezogen. Im Kontext des Gartens entfalten die Skulpturen eine besondere Dynamik. Je nach Perspektive und Tageszeit verändern sich ihre Erscheinungsformen und treten in einen kontinuierlichen Dialog mit ihrer Umgebung. Der Garten fungiert dabei nicht nur als Ausstellungsort, sondern als integraler Bestandteil der künstlerischen Erfahrung. Im Zusammenspiel von Natur und Skulptur entsteht ein Raum für differenzierte Wahrnehmung und individuelle Beobachtung.
Metallkunst als bildhauerisches Medium
Portrait von der Künstlerin Cornelia Weihe
Foto: Cornelia WeiheCornelia Weihe, geboren 1959 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), zählt zu den profilierten deutschen Bildhauerinnen im Bereich der Metallkunst. Sie studierte von 1981 bis 1988 Metallbildhauerei und Email an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle bei Irmtraud Ohme. Ihre künstlerische Praxis verbindet plastische Form mit materialbezogener Technik. Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit war sie von 1990 bis 2024 als künstlerische Mitarbeiterin im Fachgebiet Bildhauerei an der Burg Giebichenstein tätig.
Weihe ist Mitbegründerin des »Ateliers für Metallkunst«, das seit 1991 die Arbeit mit Metall als bildhauerischem Medium erforscht. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in München, Meiningen, Celle, Merseburg und Bamberg sowie 1993 bei der Ausstellung der »Dansk Billedhuggersamfund« in Gl. Holtegaard (Dänemark) und 1998 bei »Prag meets Halle« in der Galerie »u prstenu« in Prag (Tschechien). Zudem nahm sie an verschiedenen Bildhauersymposien teil. Für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie 1996 den Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei. Arbeiten von Cornelia Weihe befinden sich unter anderem in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Begleitprogramm:
5. Juni 2026, 18–20 Uhr: Lange Nacht der Museen, Kuratorinnenführung mit Kristin Wenzel um 19 Uhr
21. Juni 2026, 14–17 Uhr: Tag der Offenen Gärten, Kuratorinnenführung um 15 Uhr
16. Juli 2026, 17 Uhr: Finissage mit Künstlerinnengespräch mit Cornelia Weihe
Kontakt:
Verena Krieger, Univ.-Prof. Dr.
- verena.krieger@uni-jena.de
- Telefon
- +49 3641 9-44160
- Fax
- +49 3641 9-44152
- Link zum Herunterladen der vCard
- vCard
Fürstengraben 18
07743 Jena Google Maps – LageplanExterner Link
Sprechstunde in der Vorlesungszeit: Mittwochs 15:00 - 16:30 Uhr (Voranmeldung per Email)