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Forschungszentren

Die Professorinnen und Professoren der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben in den letzten Jahren sehr erfolgreich Drittmittel eingeworben. Bei den eingeworbenen Projekten handelt es sich gleichermaßen um größere Formate der Deutschen Forschungsgemeinschaft beziehungsweise des Bundesministeriums für Forschung als auch um kleinere Förderformate der einschlägigen Fördermittelgeber.

Die unten stehende Übersicht führt Sie zu den Internetseiten größere Forschungsprojekte an der Fakultät.

Imre Kertész Kolleg Jena: Europas Osten im 20. Jahrhundert

Das "Imre Kertész Kolleg: Europas Osten im 20. Jahrhundert" ist ein Ort interdisziplinärer und transnationaler Forschung über die jüngste osteuropäische Vergangenheit. Das Kolleg ist das größte Drittmittelprojekt der Philosophischen Fakultät. Es wird von Joachim von Puttkamer geleitet. Das Kolleg verfügt über die notwendigen Voraussetzungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und akademischen Austausch, über die ein "Institute for Advanced Studies" verfügen muss.

Die Jahresgäste haben die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Arbeiten voranzutreiben und diese gleichzeitig in einer internationalen Forschungsumgebung kritisch zu diskutieren. Das Kolleg tritt durch vielfältige Veranstaltungen und mit seinen Publikationen aktiv an die Öffentlichkeit. Es wird vom Bundesministerium für Forschung finanziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Modell Romantik: Variation, Reichweite, Aktualität

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg "Romantik: Variation, Reichweite, Aktualität" ist ein gemeinsames Projekt einer ganzen Reihe von Lehrstühlen der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Es wird von Stefan Matuschek geleitet. Die Projektleiterinnen und Projektleiter untersuchen gemeinsam mit jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Präsenz der Romantik als ein markantes europäisches und transatlantisches Phänomen, in Bezug auf welches bis in die Gegenwart Aktualisierungen in diversen Bereichen der Weltdeutung, der Selbstbeschreibung und der Lebensvollzüge stattfinden.

Das Graduiertenkolleg fördert das strukturierte Promovieren, in dessen Mittelpunkt der Erwerb einer exzellenten wissenschaftlichen Qualifikation bei gleichzeitigem Ausbau persönlicher und berufsbezogener Kompetenzen steht. Dies geschieht durch ein Studienprogramm, das der methodischen und theoretischen Weiterqualifizierung dient und zugleich Freiräume für das Verfassen der Arbeit und den Ausbau der wissenschaftlichen Eigenständigkeit enthält.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts

Das "Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts" ist eine Einrichtung am Historischen Institut, die von Norbert Frei geleitet wird. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Spezialisierung in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte möchte das Zentrum universitäre Forschung und Lehre in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld fördern.

Das Zentrum verfügt über eine Gastprofessur und eine Doktorandenschule. Das Zentrum wird finanziert durch eine private Spende des Ehepaars Dr. Christiane und Dr. Nicolaus-Jürgen Weickart.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Arbeits- und Forschungsstellen

Das Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und der Fachbereich für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation verfügen über insgesamt drei Arbeits- und Forschungsstellen, die die Drittmittelprojekte der beteiligten Lehrstühle bündeln und koordinieren.

Die "Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung" führt ein wissenschaftliches Netzwerk zusammen, dass sich mit Themen wie Lehrwerkanalyse, Wirkungsforschung und mediengestütztes Fremdsprachenlernen befasst. Die "Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache" fördert die wissenschaftliche Erforschung von Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit und Migration. Die "Forschungsstelle interkulturelle und komplexe Arbeitswelten" dient der Entwicklung theoretischer Modelle zur wissenschaftlichen Erforschung interkultureller Arbeitswelten.

Weitere Informationen zur "Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung" finden Sie hier.

Weitere Informationen zur "Arbeitsstelle Deutsch als Zweitsprache" finden Sie hier.

Weitere Informationen zur "Forschungsstelle interkulturelle und komplexe Arbeitswelten" finden Sie hier.

Laboratorium Aufklärung

Das "Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung" ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, der historische Forschung mit gegenwartsbezogenen Analysen verbindet. Es wird von Stefan Matuschek geleitet. Die Mitarbeiter und Gäste widmen ihre wissenschaftlichen Projekte den vielfältigen Grundlagen der Moderne im langen 18. Jahrhundert. Sie setzen ihre Erkenntnisse dabei zu aktuellen Entwicklungen in Staat, Gesellschaft, Wissenschaft und Künsten in Beziehung.

Die Untersuchung von Geschichte und Gegenwart soll zeigen, welche gegenwärtige Präsenz und Relevanz kanonische Werke aus der Zeit um 1800 heute haben oder gewinnen können. Denn die Jenaer Universität zehrt bis heute vom Glanz großer Namen. Sie will die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem, wofür diese Namen stehen, lebendig halten, damit dieser Glanz nicht stumpf oder museal wird. Das Forschungszentrum wird durch den Freistaat Thüringen gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa

Das Graduiertenkolleg "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa" wird seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem Freistaat Thüringen gefördert. Bislang sind mehr als 20 Dissertationen erfolgreich abgeschlossen worden; zurzeit arbeiten 15 Doktorandinnen und Doktoranden an ihren Promotionsprojekten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen sich mit Themen, die den Beitrag der Kultur zur Modernisierung südosteuropäischer Gesellschaften seit dem 19. Jahrhundert behandeln.

Hinzu kommen Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die durch Zweijahresstipendien die Gelegenheit haben, weiterführende Projekte zu entwickeln. Ein Studienprogramm vermittelt Kenntnisse über und Kontakte nach Südosteuropa. Betreut werden die Mitglieder des Kollegs von 10 Hochschullehrern der Fächer Geschichte, Politikwissenschaft, Religionswissenschaft, Rumänistik, Slawistik, Soziologie, Südosteuropa-Studien.

Nach Erreichen der Förderungshöchstdauer hat das Kolleg seine Aktivitäten beendet.

Weitere Informationen finden Sie hier.